Freitag, 31. Oktober 2014MEZ10:40 Uhr
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Wurfsendung

Wurfsendung

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
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Kalenderblatt

KrebsforschungKeimzelle der Tumorbekämpfung
Das Logo des Deutschen Krebsforschungszentrums ist am 23.04.2014 in Heidelberg (Baden-Württemberg) am Hauptgebäude zu sehen. Das DKFZ feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen.

Mit vielen klugen Köpfen an einem wichtigen Problem arbeiten – das war die Idee, die vor 50 Jahren zum Deutschen Krebsforschungszentrum führte. Inzwischen sind zwei Nobelpreise nach Heidelberg gegangen. Und die Pläne für die Zukunft bleiben ambitioniert.Mehr

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Interview

EU-Operation Triton"Das Massensterben wird weitergehen"
Ein Foto der italienischen Marine vom 14.09.2014 zeigt gerettete Flüchtlinge aus Afrika

Am 1. November startet die EU-Operation "Triton", die Flüchtlinge im Mittelmeer abfangen soll. Damit betreibe die EU in erster Linie Grenzschutz, kritisiert Karl Kopp von der Menschenrechtsorganisation "Pro Asyl". So würden weiter massenhaft Menschen sterben.Mehr

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Fazit

Goethe 2.0Das Leben eines Universalgenies digital
Auf dem Bild "Goethe in der römischen Campagna" von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein liegt Goethe hingebettet vor einer italienischen Landschaft

Es ist eines der größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik: "Propyläen. Forschungsplattform zu Goethes Biographica", nennt es sich. Wird der moderne Mensch den alten Dichter durch die digitalen Medien besser verstehen? Mehr

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Breitband

Im Internet vervielfältigen sich neue Inhalte, Formen und Vertriebswege. Darüber hinaus beschleunigt die Digitalisierung die Konvergenz der traditionellen Kanäle Zeitung, Hörfunk und Fernsehen. Breitband ist ein wöchentliches, aktuelles Magazin, das diese vielschichtigen Prozesse aufzeigt, analysiert und einordnet.

Programm: Vor- und Rückschau

Tagesprogramm Samstag, 7. Dezember 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

"Upstairs, Downstairs"
Die Lange Nacht der britischen Fernsehserien
Von Michael G. Meyer
Regie: Rita Höhne

Britische Serien haben schon immer das Herz der Zuschauer, auch der deutschen, erwärmt: Bereits in den 70er-Jahren schaute man mit Begeisterung „Das Haus am Eaton Place“ (Upstairs, Downstairs) oder „Der Doktor und das liebe Vieh“ (All Creatures Great and Small). Im Gegensatz zu den meisten deutschen Produktionen ist den britischen Serien ihre Herkunft deutlich anzusehen: Sie thematisieren das Leben der adligen Gesellschaft (Downton Abbey) in einer Bewegung, die die Herrschaft mit der Dienerschaft verbindet und ihre Blicke sich kreuzen lässt. Sie widmen sich Spionen und dem Geheimdienst (Mit Schirm, Charme und Melone/The Avengers, Die Profis/The Professionals) oder dem Leben in sozialen Brennpunkten (Call the Midwife) oder setzen einen historischen britischen Stoff um (Robin Hood, Sherlock Holmes). Was ist das Besondere an britischen Serien? Welches Bild zeichnen sie von Großbritannien, und was macht ihren Reiz aus? Nur ein Teil der Produktionen gelangt nach Deutschland - jene Serien, die besonders britisch sind, faszinieren uns offenbar am meisten. Die Lange Nacht der britischen Serien taucht ein in die britische Fernsehwelt, wir besuchen das Schloss von „Downton Abbey“ und spielen natürlich auch Musik aus den Serien. Frei nach dem Motto: „Mrs. Peel - wir werden gebraucht!“

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Jerry Goldsmith
The Great Train Robbery (Der erste große Eisenbahnraub)

Johnny Williams
How To Steal A Million (Wie klaut man eine Million?)

Henry Mancini
Sunset (Sunset - Dämmerung in Hollywood)

Leigh Harline
These Thousand Hills (Tausend Berge)

Music From the Films of Marlon Brando

Moderation: Birgit Kahle

Angelehnt an eine wahre Begebenheit entstand Michael Crichtons Roman und unter seiner Regie auch der Film „The Great Train Robbery“. Die turbulente britische Gauner-Komödie spielt 1855 und beschreibt einen sorgfältig geplanten Goldraub aus einem fahrenden Zug. Jerry Goldsmith schrieb eine hinreißend heitere Musik, u.a. für den Gentleman-Dieb Sean Connery und dessen gewagten Stunt. - Im Hollywood des Jahres 1929, das sich gerade auf den Tonfilm umstellt, findet ein Mord statt, den der legendäre Marshall Wyatt Earp und der Stummfilm-Star Tom Mix (alias James Garner und Bruce Willis) aufklären... in Blake Edwards’ Action-Komödie „Sunset - Dämmerung in Hollywood“, der Henry Mancini seine pointierte Musik mit auf den Weg in die Kinos gab. - Der junge John Williams schrieb eine unschuldige, liebenswerte Musik voller Ideen und Witz für William Wylers köstlichen Kino-Spaß „How To Steal A Million“, in dem es um Kunstfälschungen geht. - Richard Fleischers ernster Film „These Thousand Hills“ kommt daher wie ein Western, kann aber Züge des „film noir“ nicht verhehlen. Dem trägt Leigh Harlines zarte, elegische Filmmusik Rechnung. - Außerdem: Alex Norths „A Streetcar Named Desire“-Suite.

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 85 Jahren: Der Linguist und Philosoph Noam Chomsky geboren

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

Nicht nur für Bedürftige: ''Restaurant des Herzens'' in Erfurt
Von Henry Bernhard

06:23 Wort zum Tage

Monika Lazar

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

Bildungsdiskussion in Deutschland - Ganztagsschulen und außerunterrichtliche Bildung
Anlass: 10. Ganztagsschulkongreß in Berlin (6./7.12.)
Professor Ludwig Stecher, Universität Gießen

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

Ukraine - Die Farbe der Revolution ist blau
Von Sabine Adler

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

Was bringt die Mietpreisbremse? Nur für Gegenden mit ''angespannten Wohnungsmarkt''. Wer entscheidet das?
Ulrich Ropertz, Geschäftsführer Deutscher Mieterbund

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

Der Sound des Windrads
Audiotouren im Windpark Nauen
Von Svenja Pelzel

Der Bundesverband Windenergie hat in der vergangenen Woche zur Großdemonstration nach Berlin gerufen. Der Grund: CDU und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, die Fördermittel für Windkraftanlagen zurück zu fahren. Solche Anlagen sind nicht nur manchem Politiker ein Dorn im Auge, sondern auch vielen Bürgern und Anwohnern. Sie verursachen krankmachenden Lärm, werfen riesige Schatten, verschandeln die Landschaft - so die Vorwürfe. Ein Berliner Künstler hat sich nun eine ungewöhnliche Aktion ausgedacht, mit der er die Menschen für die alternativen Stromproduzenten begeistern will: er bietet geführte Audiotouren durch einen Windpark im brandenburgischen Havelland an. Svenja Pelzel hat sich für ihre Reportage auf die akustische Entdeckungstour zu den Windrädern begeben.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

Richard Wagners "Lohengrin", Gemeinschaftsproduktion der Opern Vorpommern und Szeczin

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
Thema: Weihnachtsrummel - Wie viel Konsum können wir uns leisten?
Prof. Dr. Niko Paech, Ökonom an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg
Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative neue Marktwirtschaft

0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de

09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik

11:05 Thema

Organspende - eine schwere Entscheidung
Von Thomas Gith

11:15 Musik

Vor 40 Jahren
Paul McCartney & Wings: Band on the run

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

Adventskalender
Matthias Glaubrecht "Am Ende des Archipels - Alfred Russel Wallace", Galiani, Berlin

11:40 Musik

Adventskalender
Die überraschend andere Besinnlichkeit
Studnitzky "KY - the string project"

11:50 Mahlzeit

Die Farbe der Zitrusfrüchte
Udo Pollmer, Ernährungsexperte

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick
Moderation: Julius Stucke

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

Reformer oder Ideologen - Wer behält bei der Linkspartei die Oberhand?
Dietmar Bartsch stellt sich den Fragen von Carsten Burtke und Martin Steinhage

Rein rechnerisch hätte es nach der Bundestagswahl für ein rot-rot-grünes Bündnis gereicht. SPD und Grüne aber waren dieses Mal noch nicht zu einer Koalition mit der Partei Die Linke bereit. Die Linkspartei müsse erst so manche ihrer Positionen revidieren, etwa in der Außen- und Sicherheitspolitik. Ist die Linke bereit, mittelfristig auf SPD und Grüne zuzugehen? Inwieweit beharrt sie auf der Durchsetzung eigener Vorstellungen, zum Beispiel bei Hartz IV oder bei der Rente mit 67? Gibt es überhaupt „die“ Linkspartei, oder handelt es sich nicht eher um den Zusammenschluss zweier Gruppen - die eine ideologisch-linksradikal, die andere reformorientiert -, die sich nur sehr mühsam auf einen gemeinsamen Nenner bringen lassen? Und welche Gruppierung wird die Oberhand behalten?

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Wölfe
Die wilden Vorfahren des Hundes
Von Silvia Kurschus

Adventskalender
"Das unbrauchbare Backbuch"
Von Lydia Heller

Moderation: Johannes Nichelmann

Wer kennt sie nicht, die Märchen vom „Wolf und den sieben Geislein" oder „Rotkäppchen und dem bösen Wolf". Der Wolf spielt in vielen Sagen, Märchen und Mythologien zahlreicher Völker eine zentrale Rolle. Dabei galt er in der Geschichte der Menschheit nicht immer als das böse Tier. Als die Menschen noch von der Jagd lebten, bewunderten sie die Fähigkeiten des Wolfes und erkannten ihn als überlegenen Konkurrenten an. Viele sahen in ihm einen Beschützer. Es gelang den Menschen schließlich, den Wolf zu zähmen. Unsere heutigen Hunde stammen vom Wolf ab. Als die Menschen jedoch sesshaft wurden und begannen, selbst Vieh zu züchten, änderte sich ihr Verhältnis zum Wolf. Das einst weitverbreiteste Raubtier der Erde wurde zum Nahrungskonkurrenten und Feindbild. Lange Zeit gab es in Deutschland keine Wölfe mehr in freier Wildbahn. Heutzutage werden sie wieder angesiedelt.

Silvia Kurschus, geboren 1976, studierte Diplom-Sozialwissenschaften und arbeitet bereits seit 18 Jahren als freie Rundfunkjournalistin. Am liebsten entwickelt sie Radiobeiträge und Features für Kinder.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Das Deutschlandspiel
Eine Rätselreise zum Mitdenken
Mit Olaf Kosert und einem Außenreporter

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Ein Interview mit Derya Sahan
Die Islamwissenschaftlerin ist die erste Vorsitzende des gerade gegründeten ersten bundesweiten muslimischen Frauenverbandes
Von Philipp Gessler

Ergebnisoffene, kritische Forschung
Ein Portrait des Islamwissenschaftlers Ömer Özsoy, Professor für Islamische Theologie an der Universität Frankfurt a.M.
Teil 2 unserer Serie über islamische Theologinnen und Theologen an deutschen Universitäten
Von Ita Niehaus

Eine Sonnenfinsternis
Die regimetreuen Deutschen Christen in der NS-Zeit - und ihr Kampf gegen ihre evangelischen Mitbrüder ohne Sympathie für die Nazis
Von Stefanie Oswalt

Moderation: Philipp Gessler

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

"Nacht" von Alice Munro
Gelesen von Sophie Rois

Aus "Liebes Leben", dem neuen Erzählungsband der Literaturnobelpreisträgerin 2013

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Ägypten verrückt
Vom Geist der Revolution
Von Thilo Guschas
Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Fabian Busch, Felix Knopp u.a.
Ton: Dietmar Fuchs
Produktion: NDR/WDR 2013
Länge: 52‘49

Der Geist der ägyptische Revolution rumort auch in der Abbasseya-Klinik, Ägyptens größter Psychiatrie. Die Frage, was "normal" ist, wird neu verhandelt.

Der politische Kampf ist nur das äußere Gehäuse. Die ägyptische Revolution reicht viel tiefer. Ihr Geist rumort auch in der Abbasseya-Klinik, Ägyptens größter Psychiatrie. Die Frage, was normal ist, wird neu verhandelt. Die psychisch kranken Patienten verfolgen genau, was aus der nationalen Revolution wird. Sie verlangen nach Wandel auf ihrer Station. "Nicht einmal die Muslimbrüder können die Revolution aufhalten, denn sie ist in unserer Seele", sagt Mohamed. "Nichts wird sich ändern, Menschen ändern sich nicht", glaubt Adil. "Psychisch krank ist jeder irgendwie", findet Sineb. "Wer wirklich verrückt ist, das sind die da draußen!"

Thilo Guschas, geboren 1976, studierte Linguistik in Deutschland, England und Syrien. Autor und Reporter. "Der Schutzmann in Kabul - Anspruch und Wirklichkeit der deutschen Polizistenausbildung in Afghanistan" (NDR 2012). RIAS Radiopreis 2012 für "USAllah - Der islamisch-amerikanische Traum" (NDR/RBB/DLF/SWR).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Die besondere Aufnahme

Paul Hindemith
Sonate für Bratsche allein op. 11 Nr. 5 (1919)
Sonate für Bratsche und Klavier op. 11 Nr. 4 (1919)
Sonate für Bratsche allein op. 25 Nr. 1 (1922)

Tabea Zimmermann, Viola
Thomas Hoppe, Klavier

Deutschlandradio Kultur 2011/2013

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Oper

Live aus der Metropolitan Opera New York

Giuseppe Verdi
"Rigoletto"
Melodramma in drei Akten
Libretto: Francesco Maria Piave

Gilda - Sonya Yoncheva, Sopran
Maddalena - Oksana Volkova, Alt
Der Herzog von Mantua - Matthew Polenzani, Tenor
Rigoletto - Dmitri Hvorostovsky, Bass
Sparafucile - Stefan Kocán, Bass
Chor und Orchester der Metropolitan Opera New York
Leitung: Pablo Heras-Casado

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Heute Verleihung: Europäischer Filmpreis 2013

Helene Hegemann und die Oper - ein Kurzporträt

"I make hits motherfucker!" - Helene Hegemann schreibt und inszeniert in Köln ihre erste Oper: UA "Musik" nach Frank Wedekind, ML Walter Kobéra

Milliarden für ein neues Kultur-Förderprogramm - was will die EU mit "Creative Europe" (2014 - 2020)?
Androulla Vassiliou, EU-Kultur-Kommissarin für Bildung, Kultur und Jugend

Adventskalender 2013: Matthias Glaubrecht, Am Ende des Archipels - Alfred Russel Wallace, Galiani, Berlin 2013, 448 Seiten, 24,99 EUR

Jawlensky neu gesehen: Das Chemnitzer Museum Gunzenhause erhält hochkarätige Leihgaben aus dem Ausland zurück (8.12.13-27.4.14)
Ingrid Mössinger, Generaldirektorin

Aus den Feuilletons