Seit 01:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
 
 

Aktuell / Archiv | Beitrag vom 12.05.2015

Programm des Thementages50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen

Von Hans-Joachim Wiese und Sebastian Engelbrecht

Fähnchen von Israel und Deutschland am 14.03.2015 auf der Buchmesse Leipzig (Sachsen). Ein Messeschwerpunkt ist das diesjährige Jubiläum: 50 Jahre deutsch-israelische diplomatische Beziehungen (picture-alliance / dpa / Jens Kalaene)
Deutschlandradio Kultur gestaltet am 12. Mai einen Thementag aus Tel Aviv - im Rahmen des Programmschwerpunkts "50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen". (picture-alliance / dpa / Jens Kalaene)

Die Geschichte der deutsch-israelischen Beziehungen ist eine komplexe Materie aus Abstoßung und Anziehung, aus Interessen und pragmatischer Zusammenarbeit. Darum geht es seit Ende Januar in den Veranstaltungen und Sendungen zum Programmschwerpunkt zur Geschichte der Beziehung beider Länder in allen drei Programmen von Deutschlandradio.

Am 12. Mai, dem 50. Jahrestag der Eröffnung von Botschaften in Tel Aviv und Bonn, wird Deutschlandradio Kultur versuchen, die Atmosphäre dieser alltäglichen Beziehungen einzufangen.

Ein Redaktionsteam von Israel-Kennern wird den Thementag von Tel Aviv aus gestalten. Die aktuelle Frühsendung "Studio 9" wird von Tel Aviv aus moderiert. Frühkritik, Presseschau, aktuelle Berichte und Reportagen kommen an diesem Tag aus Israel. In den Magazinen senden wir israelische Musik und befassen uns immer wieder – aus verschiedensten Perspektiven – mit dem Thema des Tages: mit deutsch-israelischen Projekten und Realitäten.

Torsten Teichmann, Korbinian Frenzel, Christian Wagner, Sebastian Engelbrecht, Sigrid Brinkmann, Hans-Joachim Wiese, Andreas Weber (Sebastian Engelbrecht)Torsten Teichmann, Korbinian Frenzel, Christian Wagner, Sebastian Engelbrecht, Sigrid Brinkmann, Hans-Joachim Wiese, Andreas Weber auf dem Dach des ARD-Studios Tel Aviv (Sebastian Engelbrecht)

Dabei wollen wir die Israelis selbst zu Wort kommen lassen: ihr Lebensgefühl, ihren Alltag, ihre Sorgen und Hoffnungen. Was bewegt sie nach dem neuerlichen Wahlerfolg ihres Ministerpräsidenten am 17. März? Und sind die israelisch-deutschen Beziehungen wirklich ausnahmslos so prächtig, wenn man sie im Detail beleuchtet?

Das Redaktionsteam von Deutschlandradio Kultur hat sich vorgenommen, die Hörerinnen und Hörer an diesem Tag nach Israel mitzunehmen – gedanklich und emotional, intellektuell und musikalisch. Lassen Sie sich überraschen.

Unser Programm im Überblick:

5.07 Uhr, Studio 9 (Auswahl):
- Begrüßung und Auftaktgespräche u.a. mit Programmdirektor Andreas Peter Weber (ca. 7:10 Uhr)
- Professor Moshe Zimmermann (6:50 Uhr)
- Reportage: Der Carmel-Markt – der ganz normale israelische Wahnsinn (8:15 Uhr)
- Ari Rath: "Ari heißt Löwe" – Gespräch über die Anfänge der deutsch-israelischen Beziehungen (ca. 8:40 Uhr)

9.07 Uhr, Im Gespräch:
Tom Segev - Lebt das deutsch-israelische Verhältnis von einem Geschichtseuphemismus?
Kritische Einsichten eines Postzionisten

10.07 Uhr, Lesart:
Gespräch mit Klaus Hillenbrand
Ein deutscher Lyriker in Israel: Tuvia Rübner
Rezension des Buches von Eva Illouz: Israel – Soziologische Essays

11.07 Uhr, Tonart:
Die aktuelle Musikszene in Israel

12.07 Uhr, Studio 9 am Mittag:

- Der Mythos der deutsch-israelischen Freundschaft – Gespräch mit Patrick Goldfein
- Bruch und Kontinuität: Deutsche Juden an der Hebräischen Universität nach 1945?
- Wohin mit den Nachlässen? Die junge Generation in Israel hat kein Verhältnis zum geistigen Erbe der Jeckes

13.30 Uhr, Länderreport:

Nazareth, Illit und Leverkusen – Städtepartnerschaft in der Krise

14.07 Uhr, Kompressor:
Familienalltag in Israel – Eine deutsch-israelische Beziehung

15.07 Uhr, Kakadu:
Israelische Grundschüler im Gespräch über Deutschland, Berlin und Bayern München

15.30 Uhr,Tonart:
Drei Kantoren, die in Deutschland und Israel gemeinsam singen

17.07 Uhr, Studio 9 am Abend:
- Der deutsch-israelisch-palästinensische Schicksals- und Schuldzusammenhang – Beitrag über einen israelischen Araber
- Start-up-Wunderland Israel – Ein Deutscher in einem israelischen Unternehmen in Rehovot
- Gespräch mit Martin Wagner, Hörfunkdirektor des BR, über die Gründung des ARD-Studios Tel Aviv
- Zwischen Philosophie und Musik – Gespräch mit dem Israeli Ofer Waldman, einem ehemaligen Mitglied im East-Western Divan Orchestra

18.30 Uhr, Weltzeit:
- Die deutschen Einwanderer und ihre Nachfahren in Israel
- Jiddisch und die Ultraorthodoxen
- Der Kampf um Kafkas Nachlass

19.07 Uhr, Zeitfragen:
- Die Geschichte der deutsch-israelischen Militärzusammenarbeit seit den 1950er-Jahren
- Die alltägliche Kooperation im Heer und in der Marine zwischen Bundeswehr und israelischer Armee

20.04 Uhr, Konzert:
Live-Studio-Konzert aus Berlin-Britz: Deutsch-jüdische Komponisten in Israel in Kooperation mit ROC und dem Israel Music Institute Tel Aviv

22.30 Uhr, Studio 9 kompakt:
Rückblick auf den Thementag mit Programmdirektor Andreas Peter Weber und dem Redaktionsteam

23.05 Uhr, Fazit:
Das Performing Arts Studio von Yoram Loevenstein

Studio 9

MexikoTanzen in Veracruz
(Mario Vázquez)

In Veracruz, Mexiko, wird den ganzen Tag getanzt. Schon zum Frühstück im Café erklingen Marimba-Rhythmen. Mittags geht es im Fischrestaurant weiter. Und abends werden die öffentlichen Plätze von Tanzpaaren erobert.Mehr

IndienGesetzentwurf will Leihmutterschaften verbieten
Bauch einer schwangeren indischen Leihmutter (Foto: Sandra Petersmann)

Kinder, die von Leihmüttern ausgetragen werden, sind in Indien ein Milliardengeschäft. Das will die Regierung nun - fast - ganz verbieten lassen. Dagegen protestieren zahlreiche Ärzte. Aber auch Frauenrechtlerinnen halten das für den falschen Ansatz.Mehr

73. Filmfestspiele von VenedigDas Festival der Autorenfilmer
Der "Goldene Löwe" auf dem Lido in Venedig. Mit dem Goldenen Löwen (Leone d_Oro) wird bei den jährlich veranstalteten Filmfestspielen von Venedig der beste Wettbewerbsfilm prämiert.  (picture alliance / dpa / Jens Kalaene )

Heute werden die Filmfestspiele von Venedig eröffnet. Vermutlich mit weniger Glanz und Glamour als sonst aufgrund der Erdbebenkatastrophe in Mittelitalien. Bewährte Regisseure wie Wim Wenders und Emir Kusturica treten im Wettbewerb um den Goldenen Löwen an. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur