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Album der Woche / Archiv | Beitrag vom 08.02.2010

Pop: "Dunya" von Bibi Tanga & The Selenites

"Dunya" von Bibi Tanga & The Selenites - Cover-Ausschnitt (Nat Geo Music)
"Dunya" von Bibi Tanga & The Selenites - Cover-Ausschnitt (Nat Geo Music)

Seit mehr als zehn Jahren ist der Sänger, Bassist und Bandleader Bibi Tanga im Musikgeschäft tätig. Auf seinem neuen Album "Dunya" befasst sich der in Paris geborene Sohn eines afrikanischen Diplomaten gemeinsam mit Le Professeur Inlassable und seiner Band The Selenites mit sozialkritischen Themen und verpackt sie in Soul, Funk und Afrobeat-Rhythmen.

Die Meinung unserer Musikkritiker:

Was Bibi Tanga mit seiner Band The Selenites hier geschafft hat, würde als Sensation gefeiert, käme er aus London oder New York. Lange gab es keine Platte, die auf so unglaublich leichte Weise die verschiedensten Genres miteinander verband, mit Samples aus rund 100 Jahren Musikgeschichte spielte. Und das Ganze dann noch gepaart mit einer solchen Nonchalance und Eleganz, wie es sie nur in Paris gibt.
(Thorsten Bednarz)

In seiner Wahlheimat gilt er als neuer französischen Botschafter des Funk. Das ist nicht falsch, greift aber zu kurz. Man hört seinen Songs an, dass dem Sohn des Ex-Botschafters der Zentralafrikanischen Republik Weltgewandtheit und kulturelle Offenheit in die Wiege gelegt wurde: Aus Fela Kutis Wurzeln wird flirrender Afrofuturismus, aus europäischem Erbe modernistischer Swing, chicer Disco- und eleganter Soulsound. TripHoppige Spoken-Words-Nummern geben intellektuelles Futter. Musik, die mich ganzheitlich berührt. Die "FAZ" meint, das "klingt lässig, verlangt aber Konzentration". Auch nicht falsch. Bibi Tangas Musik ist wie guter Sex: Entsteht im Kopf und wirkt im Körper.
(Martin Risel)

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