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Kulturnachrichten

Dienstag, 20. Mai 2014

Mordfall Politkowskaja: Schuldsprüche gegen alle fünf Angeklagten

Im Mordfall Politkowskaja hat ein russisches Gericht alle fünf Angeklagten schuldig gesprochen.

Wie die Nachrichtenagentur Interfax meldete, sahen es die Geschworenen in Moskau als erwiesen an, dass die Männer in das Attentat im Oktober 2006 verwickelt waren. Damals war die Journalistin und Regierungskritikerin Politkowskaja im Flur ihres Moskauer Wohnhauses erschossen worden. Sie hatte unter anderem über Menschenrechtsverletzungen während des Kriegs in Tschetschenien berichtet. Nach Informationen der Zeitung "Nowaja Gaseta" soll morgen das Urteil verkündet werden.

Bei den Schuldig-Gesprochenen handelt es sich um drei Brüder aus Tschetschenien, ihren Onkel sowie einen früheren Moskauer Polizeioffizier. Unklar bleibt, wer den Mord in Auftrag gab.

Offener Brief: Dirigent Gergijew erklärt sich

"Ich bin Musiker und Dirigent, aber ich bin auch Russe und meinem Heimatland eng verbunden."

Mit diesen Worten erklärt der umstrittene Dirigent Waleri Gergijew seine Unterstützung für die Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin. In einem Brief wendet sich der künftige Chefdirigent der Münchner Philharmoniker an sein Publikum. Darin räumt Gergijew ein, er halte an Tabus fest, die in den westlichen Ländern seit einigen Jahren keine Rolle mehr spielten. Gergijew hatte unter anderem einen Appell unterzeichnet, der sich für die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim ausspricht. Seine Haltung hatte international für Kritik gesorgt.

Ferrara: Ich habe das Recht, Geschichten zu drehen

Abdel Ferrara würde "Welcome to New York" trotz des Ärgers nochmal drehen.

Der Film greift den Sexskandal um den früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn auf. Dieser hatte Ferrara mit einer Klage gedroht. Der amerikanische Regisseur sagte der "Deutschen Presse-Agentur", das Recht Geschichten zu drehen, gehöre zu seiner persönlichen Freiheit. Als Filmemacher stehe er an vorderster Front. Den Vorwurf des Antisemitismus wies Ferrara zurück. Davon sei in seinem Werk keine Spur. Es gehe lediglich um ein streitendes Paar, das verletzende Dinge sage.

Gauck: Müssen humane Werte verteidigen

"Auch Hochkultur kann nicht unbedingt verhindern, dass wir unsere Werte verraten."

Mit diesen Worten hat Bundespräsident Joachim Gauck in der Gedenkstätte Buchenwald dazu aufgerufen, humane Werte zu verteidigen. Gerade in Buchenwald verbinde sich die Hochkultur der deutschen Klassik mit dem allertiefsten Fall unserer Zivilisation, sagte Gauck. In dem Konzentrationslager bei Weimar und seinen Außenlagern hielten die Nationalsozialisten zwischen 1937 und 1945 mehr als 250.000 Menschen gefangen. Etwa 56.000 kamen ums Leben.

Kraft: Kartellrecht muss angepasst werden

Hannelore Kraft hält das heutige Kartellrecht teilweise für überholt.

Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende sagte zur Eröffnung des Medienforums NRW, die Politik müsse auf den Umbruch in der Medienwelt reagieren und das Kartellrecht anpassen. Unternehmen müssten zwar durch das Internet wachsen können, dürften ihre starke Stellung aber nicht missbrauchen. Laut Kraft erarbeitet eine Bund-Länder-Kommission zur Zeit einen Entwurf für neue rechtliche Rahmenbedingungen. Auf dem "Medienforum NRW" in Köln diskutieren Experten aus Medien, Politik und Internetindustrie bis Sonntag über den digitalen Wandel.

Radiosender darf weiter mit geändertem Bibelzitat werben

"Und Gott sprach, es werde laut" ist keine Gotteslästerung.

Zu diesem Urteil kommt der Deutsche Werberat. Mit dem abgewandelten Bibelzitat und einem Bild von Jesus Christus wirbt der Kieler Privatsender Delta Radio für sein Programm. Gegen die Plakataktion waren drei Beschwerden beim Werberat eingegangen. Dessen Sprecherin Julia Busse sagte dem "Evangelischen Presse-Dienst", der Spruch spiele lediglich mit einer Doppeldeutigkeit. Delta Radio erklärte in einer Stellungnahme, der Sender habe die religiösen Gefühle anderer nicht verhöhnen wollen. Man wolle die Bibel nicht lächerlich machen.

Knapp 20.000 Studenten erhielten Deutschland-Stipendium

Das Deutschlandstipendium der Bundesregierung haben im vergangenen Jahr rund 20.000 Studenten erhalten.

Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitgeteilt. Das Stipendium gibt es seit drei Jahren. Es wird zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von privaten Geldgebern finanziert. Die Studierenden erhalten 300 Euro im Monat. Der Anteil der Deutschland-Stipendiaten an allen Studenten liegt noch unter einem Prozent. Die Bundesregierung will das Programm nach und nach ausbauen und die Quote auf 8 Prozent erhöhen. - Der Deutsche Gewerkschaftsbund bezeichnete das Stipendium als Ladenhüter und forderte, stattdessen das einkommensabhängige Bafög auszubauen.

Theater-Subventionen können sich lohnen

Theater-Subventionen sind kein Verlust.

Auf diese Feststellung besteht der Deutsche Bühnenverein. Direktor Rolf Bolwin erklärte in Köln, die Kultur sei kein Zuschussgeschäft, sondern ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Er berief sich auf eine aktuelle Studie der Stadt Leipzig. Diese hatte untersuchen lassen, welche zusätzlichen Einnahmen die Kommune durch ihre Bühnen generiert. Unter dem Strich rentiert sich demnach die Förderung.

Die Ergebnisse der Studie hat die Bühnengenossenschaft veröffentlicht.

David-Bowie-Ausstellung in Berlin eröffnet

David Bowie gehört zum Soundtrack von Berlin.

Das findet unser Außenminister, Frank-Walter Steinmeier. Er eröffnete gestern Abend die große David-Bowie-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau. Steinmeier erklärte, Bowies Platten und Filme hätten ihn in seiner Jugend "grenzenlos fasziniert". Die Ausstellung kommt aus dem Victoria and Albert Museum in London, wo sie im vergangenen Jahr sehr erfolgreich war. Für die deutsche Fassung wurden noch Materialien ergänzt, die aus Bowies Zeit in Berlin stammen. 1976 bis 78 lebte er dort und zwar glücklich, wie die Londoner Kuratorin Victoria Broackes sagte: "Hier ist es ihm gelungen, seine Dämonen zu besiegen." - Die David-Bowie-Ausstellung ist von heute an für das Publikum geöffnet; sie läuft bis Anfang August.

Finnische Opernsängerin boykottiert Gergijew-Konzerte

Die finnische Opernsängerin Karita Mattila will nicht mehr unter dem russischen Dirigenten Walerij Gergijew singen.

Als Grund nannte die Sopranistin Gergijews Unterstützung für die Ukraine-Politik von Präsident Putin. Der russische Dirigent ist seit langem künstlerischer Leiter eines Festivals im finnischen Mikkeli. Festival-Chef Jukka Tikka verteidigte Gergijew: Dieser lebe in der Welt der Musik und sei kein sonderlich politischer Mensch. Gergijew soll im Jahr 2015 Chefdirigent der Münchner Philharmoniker werden. Seine offene Unterstützung für Putin hat auch in Deutschland schon Kritik hervorgerufen.

Wahlprogramme: Experte kritisiert Fremdwörter und Anglizismen

"Drug Checking", "Transition-Town-Bewegung" und "Umsatzsteuerkarussellbetrug" -

diese und andere Worte bemängelt der Stuttgarter Kommunikationswissenschaftler Frank Brettschneider in den Wahlprogrammen zur Europawahl. Nach Ansicht des Experten der Uni Hohenheim überfordern die Parteien ihre Wähler durch viele Fremdwörter, englische Ausdrücke und Bandwurmsätze. Damit verspielten sie die Chance, Europa den Bürgern näherzubringen, kritisierte Brettschneider. Allerdings gehörten die Wahlprogramme immerhin noch zu den verständlichsten der vergangenen dreißig Jahre.

Kameramann Gordon Willis mit 82 Jahren gestorben

Gordon Willis hat unter anderem Filme wie "Der Pate», "Die Unbestechlichen" und "Der Stadtneurotiker" gedreht.

Der amerikanische Kameramann erhielt 2009 einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Nun starb er im Alter von 82 Jahren, wie der Verband "American Society of Cinematographers" mitteilte.

In einem Nachruf schreibt die "New York Times", Gordon Willis habe einige der unvergesslichsten Kinobilder der 70er Jahre geschaffen - oder vielleicht sogar aller Zeiten.

"Aberwitzig": HU-Präsident Olbertz über das Kooperationsverbot in der Bildung

Es bräuchte nur ein wenig Initiative und Fantasie.

Davon ist der Präsident der Berliner Humboldt-Universität, Jan-Hendrik Olbertz, überzeugt, wenn es um die Bildungsfinanzen geht. Im Deutschlandradio Kultur erläuterte er, warum er die Forderung unterstützt, das Kooperationsverbot für Bund und Länder abzuschaffen. Das Verbot sei aberwitzig, erklärte Olbertz, denn die deutschen Hochschulen hätten damit kaum eine Chance, im internationalen Wettbewerb mitzuhalten. Drei große Wissenschaftsverbände hatten gestern einen gemeinsamen Appell für eine bessere Finanzierung veröffentlicht.

Cannes: Premiere von Wenders-Film "The Salt of the Earth"

Vor rund 30 Jahren gewann Wim Wenders in Cannes die Goldene Palme.

Heute feiert der neue Film des deutschen Regisseurs beim Filmfestival Weltpremiere. In der Dokumentation "The Salt of the Earth" geht es um die Arbeit des brasilianischen Fotografen Sebastião Saldago. Wenders drehte gemeinsam mit dessen Sohn Juliano. Der Film ist einer von mehr als 20 in Cannes, die über das EU-Programm "Kreatives Europa" gefördert wurden.

Kulturkoffer soll arme Kinder in Dänemark voranbringen

Ein Kulturkoffer soll in Dänemark Kindern aus armen Verhältnissen helfen.

In dem Koffer sind ausgewählte Bücher und Filme sowie Gutscheine für Veranstaltungen. Die dänische Regierung stellt das Projekt heute vor. Kulturministerin Marianna Jelved will für dieses und andere Vorhaben jährlich insgesamt 1,3 Millionen Euro ausgeben. Sie ist zuversichtlich, auch mit kleinen Maßnahmen viel erreichen zu können: Ein Theater- oder Museumsbesuch könne das Selbstbewusstsein benachteiligter Kinder stärken und ihnen zeigen, dass sie zu einer Gemeinschaft gehörten.

Französisches Parlament verschiebt Entscheidung über Prügelstrafe

Prügelstrafen für Kinder sind mittlerweile in 18 europäischen Ländern verboten, darunter in Deutschland - aber nicht in Frankreich.

Eine Debatte in der Pariser Nationalversammlung brachte gestern Abend kein Ergebnis. Die Abgeordneten vertagten eine Entscheidung bis zur Vorlage eines neuen Familiengesetzes. Der Grünen-Abgeordnete Francois-Michel Lambert empörte sich in der Debatte: wenn ein Vater auf der Straße seinen Sohn ohrfeige, fänden viele Franzosen das leider immer noch normal. Davon zeugen auch viele Debattenbeiträge in Internetforen mit dem Tenor: Eine verdiente Tracht Prügel hat noch keinem geschadet.

Webster Dictionary nimmt "Selfie", "unfriend" und "freegan" auf

Das amerikanische Wörterbuch Merriam-Webster wird in diesem Jahr um eine ganze Reihe neuer Begriffe ergänzt.

Sie kommen vor allem aus der Online-Kommunikation, viele von ihnen sind auch im Deutschen gebräuchlich. Dazu gehört etwa das "Selfie", ein fotografisches Selbstporträt, vor allem zum Einsatz in sozialen Netzwerken. Auch das Verb "unfriend" wird aufgenommen, im Deutschen gerne als "entfreunden" übersetzt. Aber auch nicht-technologische neue Phänomene stehen auf der Liste, etwa die Bewegung der so genannten "freegans", die mit politischer Motivation Essbares aus Müllcontainern holen.

Polnischer Politiker zeigt vier Bischöfe an

Es ist Werbung für seine Partei vor der Wahl zum EU-Parlament, aber dahinter steckt auch der ganze Ernst eines oft clownesk wirkenden Politikers.

Janusz Palikot, Anführer der linksliberalen kirchenkritischen polnischen Partei "Deine Bewegung" will vier Bischöfe wegen Vertuschung von Kindesmissbrauch anzeigen, darunter auch den gerade erst gewählten neuen Primas der polnischen Bischöfe, Wojciech Polak. Wörtlich erklärte Palikot in einer Fernsehsendung: "Das sind pädophile Priester, sie haben pädophile Priester gedeckt." "Deine Bewegung" ist die einzige politische Partei in Polen, die sich offen - und oft in polemischer Form - gegen die katholische Kirche stellt.

Rechtsstreit um Drehbuch für "Raging Bull" geht in zweite Runde

Der Rechtsstreit um Tantiemen für den Box-Film "Wie ein wilder Stier" geht in eine zweite Runde.

Paula Petrella, die Tochter des Filmemachers Frank Petrella, geht davon aus, dass der Film auf ein frühes Drehbuch ihres Vaters zurückgeht. Offiziell gilt aber Paul Schrader als Autor des Robert De Niro-Klassikers mit dem Original-Titel "Raging Bull". Der Supreme Court in Washington hat jetzt entschieden, dass Petrellas Klage gegen das Studio Metro Goldwyn Mayer grundsätzlich zulässig ist. - "Wie ein wilder Stier" hatte 1981 zwei Oscars gewonnen.

Präsident Hollande geht zum Impro-Theater

Impro-Theater von Schülern - das klingt nicht nach einem Standard-Termin für einen Staatspräsidenten.

François Hollande ist gestern trotzdem hingegangen. Im Pariser Theater La Comedia schaute er sich das Finale eines landesweiten Improvisations-Wettbewerbs an. Und er brachte auch noch seine Kulturministerin Filippetti und Bildungsminister Hamon mit. Hollande versprach, sich dafür einzusetzen, dass das Theaterspiel an den Schulen stärker gefördert wird.

Polen: Rechtsradikale Störer von Bauman-Vortrag verurteilt

Sie hatten gewaltsam gegen einen Vortrag des polnischen Sozialphilosophen Zygmunt Bauman protestiert.

Jetzt hat ein Gericht in Breslau 23 Angeklagte in erster Instanz zu hohen Geldbußen und bis zu 30 Tagen Haft verurteilt. Der Vorfall ereignete sich vor knapp einem Jahr: Hooligans und rechtsradikale Jugendliche stürmten den Saal, in dem Bauman sprechen wollte, und bedrängten den Wissenschaftler. - Bauman genießt weltweites Ansehen, ist aber in Polen wegen seiner kommunistischen Vergangenheit umstritten. Er soll in der Stalin-Ära mit Geheimdiensten zusammen gearbeitet haben. 1968 musste Bauman Polen wegen einer antisemitischen Hetzkampagne verlassen. Er lebt heute im britischen Leeds.

Stifter plant größtes deutsches Zeitungsmuseum in Augsburg

Es geht um den historisch-wissenschaftlichen Blick auf Zeitungen.

In Augsburg soll bis 2016 das größte deutsche Zeitungsmuseum entstehen. Wie die Kunstsammlung Augsburg dem Evangelischen Pressedienst mitteilte, will der Zeitungshistoriker Martin Welke seine Sammlung künftig dort ausstellen. Das Museum soll auf 1.600 Quadratmetern verschiedene Aspekte der Zeitungsgeschichte abdecken - vom Nachrichtenwesen über Satz und Druck bis hin zur Pressefreiheit und Sozialgeschichte des Zeitungslesens.

Anatomie-Skandal in Madrid: Universität Complutense räumt Probleme ein

Wer seinen Körper nach dem Tod der Forschung zur Verfügung stellt, rechnet mit so etwas sicher nicht.

Die spanische Zeitung "El Mundo" berichtet über einen Skandal am anatomischen Institut der Universität Complutense in Madrid. In dessen Leichenkeller stapelten sich rund 250 Spenderkörper ohne jede Kontrolle oder Hygiene, zum Teil bei Zimmertemperatur. Das Blatt zeigt Video-Aufnahmen und beruft sich auf Mitarbeiter. Die Uni räumte Probleme ein und erklärte, man habe aufgrund von Kürzungen freigewordene Stellen nicht besetzen können.

Der Bericht von "El Mundo" ist hier abrufbar.

Weltrekord: Niederländer moderiert 198 Stunden lang

Alle zwei Tage drei Stunden Schlaf und pro Tag zwei kurze Nickerchen.

Unter diesen Rahmenbedingungen hat der niederländische Radio-Moderator Giel Beelen einen neuen Weltrekord aufgestellt. Seit dem 12. Mai hatte Beelen insgesamt fast 198 Stunden ununterbrochen moderiert und Musik aufgelegt. Mit der Aktion feierte der Niederländer das zehnjährige Bestehen seiner täglichen Show im öffentlich-rechtlichen Sender 3FM.

Jill Abramson blickt ohne Zorn auf die Zeit bei der "New York Times" zurück

Die ehemalige Chefredakteurin der "New York Times", Jill Abramson, blickt ohne Zorn auf ihre Zeit bei der renommierten US-Zeitung zurück.

Es sei eine Ehre gewesen, die Redaktion zu führen, sagte Abramson gestern bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit ihrer Entlassung in der vergangenen Woche. Vor Studenten sprach sie darüber, dass man gerade nach schmerzhaften Verlusten weiter kämpfen müsse: "Wenn Euch so etwas widerfährt: Zeigt ihnen, aus welchem Stoff ihr gemacht seid!" - Der Herausgeber der "New York Times", Arthur Sulzberger, hatte die Entlassung mit Management-Fehlern begründet. Er bestritt den Vorwurf, er habe Abramson als erster Frau an der Spitze der Zeitung weniger gezahlt als ihren männlichen Vorgängern.

Ennio Morricone sagt weitere Konzerte ab

Ennio Morricone ist nicht nur Filmkomponist, sondern auch Dirigent.

Als solcher steht der 85-Jährige noch häufig auf der Bühne. Jetzt musste er allerdings Konzerte in New York und Los Angeles absagen, wegen einer offenbar langwierigen Rückenverletzung. Das berichtet die "Los Angeles Times". Auch in Europa waren schon Termine ausgefallen. Ennio Morricone erhielt für seine Filmmusiken 2007 einen Ehren-Oscar.

Paul McCartney sagt wegen Krankheit Konzerte in Japan ab

Paul McCartney ist untröstlich:

Wegen einer akuten Krankheit muss er mehrere Konzerte in Japan nun endgültig absagen. Die Termine waren zuvor schon verschoben worden. Aus Asien abreisen will McCartney aber noch nicht. Ein Auftritt kommende Woche in Süd-Korea bleibt zunächst auf der Agenda. - Ausgerechnet in Japan hatte der 71-Jährige im Herbst zuletzt besondere Kondition bewiesen. Damals sang er 39 Lieder hintereinander, ohne ein einziges Mal von der Bühne abzutreten.

Philip Roth: "Dies ist mein absolut letzter Auftritt"

"Ich habe mich der sehr großen Aufgabe des Nichtstuns gestellt - und ich hatte eine sehr gute Zeit."

Das sagt der amerikanische Schriftsteller Philip Roth über die vergangenen Jahre. Der mittlerweile 81-Jährige hatte schon vor einiger Zeit erklärt, dass sein Werk "Nemesis" von 2010 sein letztes Buch bleiben würde. Auch aus der Öffentlichkeit will sich Philip Roth nun endgültig zurückziehen: "Dies ist mein letzter Auftritt im Fernsehen und auch mein allerletzter Auftritt auf einer Bühne überhaupt", sagte der Autor der britischen BBC. Mit den britischen Journalisten sprach er ausführlich für eine zweiteilige Dokumentation. Der erste Teil wird heute ausgestrahlt.

Astronaut Chris Hadfield über Berlin von oben - und Höhenangst

Berlin ist von oben betrachtet immer noch zweigeteilt.

Das erzählte der kanadische Astronaut Chris Hadfield, als er gestern in Berlin sein Buch über die Raumfahrt vorstellte. Ost- und West-Berlin könne man bei Nacht vom Weltall aus unterscheiden, und zwar am Farbton der Straßenbeleuchtung. Hadfield hatte zuletzt als Sänger einen großen Erfolg: Er nahm auf der Raumstation ISS den Titel "Space Oddity" von David Bowie auf. In Berlin verblüffte er sein Publikum dann noch mit dem Geständnis, dass er unter Höhenangst leidet.

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