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26.05.2015, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
1945 und 1989
Gründungsmythos eines wiedervereinigten Deutschlands
Von Jürgen Rüttgers

Kommentar

TarifeinheitsgesetzFesseln für die kleinen Gewerkschaften
Mitglieder der Gewerkschaft der Lokführer (GdL) demonstrieren mit Transparenten und Trillerpfeifen in Berlin vor der Zentrale der Deutschen Bahn am Potsdamer Platz (picture alliance / dpa/ Sören Stache)

Seine unheilvolle Wirkung hat das Gesetz zur Tarifeinheit schon entfaltet, bevor es überhaupt in Kraft ist. Es spaltet statt zu einen. Es verschärft Tarifkonflikte, statt sie zu befrieden, kritisiert Gerhard Schröder mit Blick auf den Streik der GDL.Mehr

BahnstreikDie Schuld der Politik
Ein DB-Mitarbeiter steht an einem leeren Bahngleis im Hauptbahnhof in Stuttgart - als Folge des GDL-Streiks. (dpa / picture alliance / Wolfram Kastl)

Die GDL – die Buhmänner der Nation? Kommentator Theo Geers sieht das anders: Bei der Lokführergewerkschaft geht es schlicht um Sein oder Nichtsein. Und dass die Situation derart verfahren sei, sei auch Schuld der Politik.Mehr

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Interview

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Tacheles

ÖsterreichIslamgesetz - gut für die Integration?
Viele Muslime knien auf dem Boden und sprechen ein Friedensgebet gegen Extremismus in Kreuzberg, Berlin in Deutschland. Islamische Verbände halten Friedensgebet vor der Mevlana-Moschee ab, vor der vor einem Monat ein Brandanschlag verübt wurde. Eine Aktion des Zentralrats der Muslime, der Türkisch-Islamischen Union (Ditib), des Islamrates und dem Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ). (imago/Mike Schmidt)

In Österreich regelt seit dem Frühjahr ein Islamgesetz die Rechte und Pflichten von Muslimen. Taugt das Gesetz auch für Deutschland als Vorbild? Darüber sprechen wir mit dem österreichischen Politikwissenschaftler Cengiz Günay.Mehr

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Politisches Feuilleton

Sendung vom 22.05.2015

Sudetendeutsche und TschechenVon Normalität weit entfernt

Fahnenabordnungen der Sudetendeutschen auf der Bühne der Schwabenhalle in Augsburg. Dort fand 2014 der 65. Sudetendeutsche Tag unter dem Motto "Geschichte verstehen - Zukunft gestalten" statt. (dpa / picture alliance / Stefan Puchner)

Die Sudetendeutschen treffen sich in Augsburg zu ihrem Pfingsttreffen. Eines ihrer Themen dort ist, ob sie nun ihre Restitutionsforderungen für die Enteignungen nach dem Krieg streichen. Der Journalist Richard Szklorz meint, dies würde weitere Türen nach Böhmen öffnen.

Sendung vom 21.05.2015Sendung vom 20.05.2015Sendung vom 19.05.2015Sendung vom 18.05.2015Sendung vom 15.05.2015
Papst Franziskus während einer Sondermesse für armenische Katholiken in der Basilika des Petersdomes (picture alliance / dpa / EPA / GIORGIO ONORATI)

VatikanLammfrommer Papst vergisst die Ostukraine

Klare Worte gegen den Krieg in der Ostukraine wünscht sich unsere Autorin Beata Bielecka nicht nur von Politikern, sondern auch von der katholischen Kirche. Papst Franziskus aber belässt es bei allgemeinen Friedensappellen. Warum diese Rücksicht?

Sendung vom 13.05.2015
IS-Anhänger zerstören Statuen, laut Angaben des IS in Mossul (Screenshot Propagandavideo "Islamischer Staat")

IrakDer wiederkehrende Hass auf das Kulturerbe

Mit der Zerstörung irakischer Kulturstätten haben die IS-Fanatiker weltweit Entsetzen ausgelöst. Doch neu sind solche Taten nicht, meint der Architekturkritiker Klaus Englert. Die Bilderstürmerei habe eine unrühmliche Tradition - nicht nur im Islam.

Sendung vom 12.05.2015
(dpa-Zentralbild / Peer Grimm)

Deutsch-israelische BeziehungenBitte keine Phrasen mehr!

Heute wird Israels Staatspräsident, Reuven Rivlin, an einem Festakt zum 50. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel teilnehmen. Marko Martin mag keine Reden mehr hören. Der Schriftsteller empfiehlt, ins Flugzeug nach Tel Aviv zu steigen.

Sendung vom 11.05.2015
Blick auf ein leeres Krankenbett in einem Krankenhaus.  (dpa / Sebastian Kahnert)

MedizinQualitätswettbewerb wird zum Nullsummenspiel

Wie steht es um die Qualität der Gesundheitsversorgung? Bei der Einschätzung therapeutischer Leistungen werden Patienten alleine gelassen, meint der Journalist Nikolaus Nützel. Sie erhielten von den Krankenhäusern selten verlässliche Informationen.

Sendung vom 08.05.2015Sendung vom 07.05.2015
Der künstlerische Leiter Okwui Enwezor (l) und der Biennale-Präsident Paolo Baratta posieren am 5.5.2015 auf der 56. Kunstbiennale, die vom 9.5. bis 22.1.2015 in Venedig stattfindet. (picture-alliance / dpa / Andrea Merola)

Biennale in VenedigEurozentrisch und überschätzt

Gern wird die Biennale von Venedig als "Mutter aller Biennalen" gefeiert. Für den Kunstkritiker Ingo Arend ist sie jedoch nur noch eine unter vielen - und mehr ein Fall von Standortmarketing als von hehrer Kunst.

Sendung vom 06.05.2015
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel spricht am 08.02.2015 während einer Pressekonferenz auf dem Gut Borsig bei Nauen (Brandenburg). (picture alliance / dpa / Ralf Hirschberger)

Sigmar GabrielDie Politik der schnellen Antworten

Nie um eine Antwort verlegen, volksnah und leidenschaftlich – so geben sich Politiker wie Sigmar Gabriel. Doch wer scheinbar immer gleich weiß, wo es langgeht, hat oft keine Ahnung, meint der Journalist und Psychologe Martin Tschechne.

Sendung vom 05.05.2015
Internetkriminalität hat zugenommen. (dpa / picture-alliance / Karl-Josef Hildenbrand)

Medienkonsum"Gehirn-Diät" für bessere Konzentration

Die Journalistin Astrid von Friesen warnt, dass die Generation der Fitness-Jünger das Thema der mentalen Gesundheit nicht ernst genug nimmt: Das Problem sei eine grenzenlose Nutzung der neuen Medien, die süchtig machen könne.

Sendung vom 04.05.2015Sendung vom 30.04.2015Sendung vom 29.04.2015
Tilly (li.) und Giselle besuchen das 22. lesbisch-schwule Stadtfest am 14.06.2014 in Berlin. (dpa / Jörg Carstensen)

Gender-SpracheLiebe Gäste und Gästinnen!

Die Schweden sind weiter als wir: Mit dem "hen" kennen sie ein Pronomen, das sich nicht nur auf Sachen, sondern auch auf Personen bezieht. Im Deutschen dagegen stehen wir den Forderungen an eine geschlechtsneutrale Sprache oft hilflos gegenüber.

Sendung vom 28.04.2015
Gerettet Flüchtlinge im Mittelmeer (picture alliance / dpa / Foto: Alessandro Di Meo)

FlüchtlingspolitikEuropa muss Afrika antworten

Angesichts der Flüchtlingsströme gerät die europäische Politik zunehmend unter Druck. Es reiche aber nicht aus, wenn nur die Unterbringung und die Kosten gerechter verteilt würden, meint Sieglinde Geisel. Deutschland und die EU müssten beispielsweise Afrika helfen, seine Probleme selbst zu lösen.

Sendung vom 27.04.2015
Eine junge Frau mit Kippa nimmt am Samstag (15.09.2012) in Berlin an einer Demonstration teil. Der Kippa-Spaziergang, zu dem im Internet aufgerufen worden war, sollte ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen und fand auch anlässlich des bevorstehenden jüdischen Festes Rosch ha-Schana (jüdischer Neujahrstag) statt.  (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

Jüdisches LebenAls Jude unterwegs durch Berlin

Wie es ist, als Jude in Deutschland unterwegs zu sein, darüber macht sich Ofer Waldman im "Politischen Feuilleton" Gedanken. Als israelischer Musiker spielte er im Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin und forscht derzeit als Doktorand an der Freien Universität.

Sendung vom 24.04.2015
Türken und Armenier erinnern im April 2014 in Istanbul an Opfer des Völkermords an den Armeniern. (dpa / picture alliance / Sedat Suna)

VertreibungDen Türken fehlen die Armenier

Sie galten als Kollaborateure des russischen Feindes. Deswegen sollten sie von der Landkarte des Osmanischen Reiches verschwinden: armenische Intellektuelle, Künstler und Politiker. Erst langsam wird ihr Fehlen in der Türkei anerkannt.

Sendung vom 23.04.2015Sendung vom 22.04.2015
Die Kuppel der Jüdischen Synagoge in der Oranienburger Straße, aufgenommen am 23.07.2014 in Berlin. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)

VorurteileGoldberg und das Kollektiv

Name und Religion haben in diesem Fall nichts miteinander zu tun: Florian Goldberg hat eine jüdische Namensidentität, nicht mehr. Aber seine Umwelt gibt sich damit nicht immer zufrieden und offenbart damit ihren getrübten Blick fürs Individuum.

Sendung vom 21.04.2015
Besucher sitzen während der Verleihung des Paul-Spiegel-Preises in der Düsseldorfer Synagoge.  (dpa / picture alliance / Caroline Seidel)

AntisemitismusJuden – bitte nicht kuschen!

Wie sollten Juden in Europa mit Antisemitismus umgehen? Aus Angst die Kippa zu Hause lassen? Muslimisch geprägte Stadtteile meiden? Gar nach Israel auswandern? Die russisch-jüdische Autorin Lena Gorelik wirbt für Besonnenheit. Und fordert mehr Selbstbewusstsein statt Angst.

Sendung vom 20.04.2015Sendung vom 17.04.2015Sendung vom 16.04.2015
Das Triptychon "Der Krieg" von Otto Dix hängt am 04.04.2014 in Dresden (Sachsen) in der neuen Sonderausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen im Albertinum. (picture alliance / dpa / Matthias Hiekel)

MalereiÜber Kunst zu Zeiten des Krieges

Auch wenn Bomben flogen oder Schlachten geschlagen wurden, haben Künstler ihre Eindrücke auf der Leinwand umgesetzt. Aber konnten sie ihren Erlebnissen gerecht werden? Ja, sagt der Publizist und Maler Sebastian Hanning, denn Gemälde zeigen im Grauen noch das Schöne und spenden damit Hoffnung.

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