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21.04.2015, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Juden - bitte nicht kuschen!
Von Lena Gorelik

Kommentar

Flüchtlingstragödie im MittelmeerEuropas Schande
Ein von der italienischen Finanzpolizei zur Verfügung gestelltes Infrarotbild der Suche nach Überlebenden der Flüchtlingskatastrophe in der Straße von Sizilien (picture alliance / EPA/ GUARDIA DI FINANZA / HANDOUT)

Etwa 700 Menschen haben vermutlich bei dem neuen Flüchtlingsdrama im Mittelmeer ihr Leben verloren. Im vergangenen Jahr waren es laut UNO rund 3.500 Tote. Und was tut Europa? Schleuser bekämpfen, den Exodus aufhalten, Leben retten: Bei jedem dieser Punkte versagt Europa und das ist eine Schande, meint Jan-Christoph Kitzler in seinem Kommentar.Mehr

EinwanderungspolitikDie Flüchtlinge und die Brandstifter
Drei Flüchtlingskinder wurden in einer Unterkunft in Essen im Ruhrgebiet (imago / Ralph Lueger)

Die Attacken nehmen zu - auch weil Asylsuchende in Deutschland offiziell immer noch als Menschen minderen Rechts betrachtet werden. Die offizielle Politik und die Art des öffentlichen Diskurses seien für diesen Umstand mitverantwortlich, kommentiert Peter Lange.Mehr

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Interview

Kritik an FlüchtlingspolitikGegen den Visazwang
Auf dem Deck eines Schiffs der italienischen Küstenwache liegen gerettete Flüchtlinge. (picture alliance / dpa / Ivan Consiglio)

Das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer habe gezeigt, dass "man den Tod zum eigenen Helfershelfer macht", sagt die Migrationsforscherin Sabine Hess. Das Zynische sei, dass viele der Ertrunkenen - wären sie in Deutschland angekommen - auch hätten bleiben dürfen.Mehr

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Politisches Feuilleton

Sendung am 21.04.2015 um 07:20 Uhr

AntisemitismusJuden – bitte nicht kuschen!

Ein Hakenkreuz und ein durchgestrichener Davidstern sind am 09.06.2013 an einer Gedenkstätte am Nordbahnhof in Berlin zu sehen. (picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt)

Wie sollten Juden in Europa mit Antisemitismus umgehen? Aus Angst die Kippa zu Hause lassen? Muslimisch geprägte Stadtteile meiden? Gar nach Israel auswandern? Die russisch-jüdische Autorin Lena Gorelik wirbt für Besonnenheit. Und fordert mehr Selbstbewusstsein statt Angst.

Sendung vom 20.04.2015Sendung vom 17.04.2015Sendung vom 16.04.2015
Das Triptychon "Der Krieg" von Otto Dix hängt am 04.04.2014 in Dresden (Sachsen) in der neuen Sonderausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen im Albertinum. (picture alliance / dpa / Matthias Hiekel)

MalereiÜber Kunst zu Zeiten des Krieges

Auch wenn Bomben flogen oder Schlachten geschlagen wurden, haben Künstler ihre Eindrücke auf der Leinwand umgesetzt. Aber konnten sie ihren Erlebnissen gerecht werden? Ja, sagt der Publizist und Maler Sebastian Hanning, denn Gemälde zeigen im Grauen noch das Schöne und spenden damit Hoffnung.

Sendung vom 15.04.2015
Marion Heymann demonstriert  in Hamburg in einer Musterwohnung einen frei programmierbaren Notrufschalter, über den Nachbarn oder ein Rettungsdienst informiert werden können, oder ein technischer Ablauf, wie das Öffnen eines Vorhanges, gestartet werden kann.  (dpa / picture alliance / Markus Scholz)

PflegeWer Nachbarn hilft, dem wird geholfen

Senioren können von solidarischem Denken profitieren - man muss sich bloß in der Nachbarschaft umhören, meint Andreas Zecher. Eine Geschichte aus dem hohen Norden über den Wert bürgerschaftlichen Engagements.

Sendung vom 14.04.2015
Der russische Präsident Wladimir Putin (hinten) spricht während des Minsker Ukraine-Gipfels mit dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko. (AFP / UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE / POOL / MYKOLA LAZARENKO)

UkraineWenn Freunde zu Feinden werden

Die Kämpfe in der Ostukraine haben nachgelassen, die Waffenruhe ist allerdings brüchig. Russen halten Ukrainer plötzlich für Feinde. Der Völkerrechtler Aleksandr Nowikow fragt sich, wie es so weit kommen konnte.

Sendung vom 13.04.2015Sendung vom 10.04.2015
Russlands Präsident Wladimir Putin trifft am 18. Juli 2014 Bischöfe der orthodoxen Kirche in der Nähe von Moskau, um den 700. Geburtstag des Heiligen Sergius von Radonesch zu feiern. (dpa / Mikhail Klimentiev)

Orthodoxe KirchePutins religiöse Dienerin und Einpeitscherin

Die orthodoxen Christen in Russland und Griechenland feiern erst am kommenden Sonntag Ostern. Wladimir Putin wies darauf hin, als er Alexis Tsipras in Moskau empfing. Überhaupt zieht Putin das Religiöse ins Kalkül. Die Kirche dankt es ihm mit Staatstreue.

Sendung vom 09.04.2015
Lissabon , die Hauptstadt Portugals (picture alliance / Klaus Rose)

PortugalKein fremdenfeindliches Land – für Reiche

In Portugal gibt es das Gesetz der "goldenen Visa". Wer zum Beispiel "mal eben" Immobilien für eine halbe Million Euro kaufen kann, hat Vorteile bei der Einwanderung. Das lockt Geldwäscher und Steuerflüchtlinge an – die Jugend treibt es aus dem Land, meint der Journalist António Louçã.

Sendung vom 08.04.2015
Teilnehmer des 13. Internationalen Ostblock-Fahrzeugtreffens sind auf dem ehemaligen Armeegelände bei Pütnitz (Mecklenburg-Vorpommern) unterwegs. Es nahmen insgesamt etwa 2.500 Fahrzeuge an dem nostalgischen Treffen teil.  (dpa / picture alliance / Jens Büttner)

DDR und OstalgieVersäumte Debatten

Kaputte Innenstädte, technologischer Rückstand, nur wenige Fremdsprachen: Die DDR ließ gesellschaftliche Debatten darüber nicht zu. So hätten die Ostdeutschen ihre Benachteiligung nie wirklich reflektiert, sie aber dennoch tief verinnerlicht, meint der Publizist Stephan Hilsberg.

Sendung vom 07.04.2015Sendung vom 02.04.2015
Denkmal des Reformators Martin Luther (1483-1546) mit der Stadtkirche im Hintergrund in der Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt).  (dpa / picture alliance / Peter Endig)

ReformatorWas wir von Luther heute noch lernen können

Für manche ist Martin Luther geradezu ein protestantischer Heiliger, für andere ein Reaktionär und Antisemit. Doch diese Debatten verstellen den Blick für das eigentliche Anliegen des Reformators, meint der Theologe Knut Berner.

Sendung vom 01.04.2015
Die 13-jährige Razan Tamim aus Homsk in Syrien Deutschunterricht für Flüchtlingskinder in der Fritz-Reuter-Schule in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern). (dpa / picture alliance / Jens Büttner)

AsylpolitikFlüchtlingen aus Eigennutz helfen

Ziel vieler Flüchtlinge ist Europa, eine Festung, deren Außengrenzen gesichert werden. Illegale Zuwanderung soll verhindert werden. Doch das wird in Zeiten des demographischen Wandels zum fatalen Irrtum, meint der Autor Dieter Bub.

Sendung vom 31.03.2015
Eine Mutter im Business-Anzug mit ihrem Baby auf dem Arm, in der Hand eine Kaffeetasse. (dpa / picture alliance / Lehtikuva Elina Simonen)

Beruf und FamilieKinder sind keine Privatsache

Immer wieder diese Debatten, dass Frauen mit Kindern nicht berufstätig sein können: Die Publizistin Barbara Sichtermann findet sie grundfalsch. Auch Männer haben ein "Vereinbarkeitsproblem", sagt sie. Und: Die Arbeitgeber müssen großzügiger werden.

Sendung vom 30.03.2015Sendung vom 27.03.2015Sendung vom 26.03.2015
Fußball Regionalliga West 18.Spieltag: SSVg Velbert 02 - Rot-Weiß Oberhausen am 30.11.2013 in der Christopeit Arena in Velbert 2 Mitarbeiter von der Doping Kontrolle waren vor Ort. (dpa / picture-alliance / Revierfoto)

GesetzesentwurfDie falsche Antwort auf Doping

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Anti-Doping-Gesetzes verabschiedet. Dopenden Sportlern droht nicht nur eine Sperre, sondern auch Gefängnis. Doch sie ganz allein an den Pranger zu stellen und zu kriminalisieren, sei der falsche Weg, meint der Soziologe Nils Zurawski.

Sendung vom 25.03.2015Sendung vom 24.03.2015Sendung vom 23.03.2015
Die Stadtansicht mit Skyline von Addis Abeba in Äthiopien aufgenommen 24.03.2014. (picture alliance / dpa  / Michael Kappeler)

Südlich der SaharaEuropa verschläft den Aufstieg Afrikas

Afrika blüht auf: Die Bevölkerung wächst und für die Wirtschaft werden Traumraten prognostiziert. China hat das erkannt, investiert und treibt Handel mit Afrika. Nur die Europäer halten sich zurück. Und das könnte ein Fehler sein.

Sendung vom 20.03.2015Sendung vom 19.03.2015
Russische Truppen vor einem Plakat des russischen Präsidenten Wladimir Putin (dpa / picture alliance / Grigoriy Sisoev)

GeopolitikRusslands Expansionsdrang ist ungebrochen

Die westlichen Staaten interpretierten die Auflösung der Sowjetunion als Beginn einer gemeinsamen Politik und Russland als Partner. Der Autor Marko Martin hält das für Wunschdenken. Wladimir Putin handele noch immer nach dem sowjetischen Muster.

Sendung vom 18.03.2015
Einbürgerungsfest für Brandenburg in Potsdam (dpa / picture alliance / Ralf Hirschberger)

ZuwanderungMigranten sind willkommen

Politiker der großen Koalition schlagen ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Modell vor. Das würde der Ideologie in der Debatte endlich den Boden entziehen und einen dringend nötigen Kulturwandel einleiten, meint die Journalistin Annette Rollmann.

Sendung vom 17.03.2015
Russlands Präsident Wladimir Putin (imago stock&people)

RusslandPutins Wirtschaftspolitik ist am Ende

Wladimir Putin sei in der Wirtschaftspolitik ein Getriebener des Ölpreises, meint Korrespondent Erik Albrecht. Die Folgen seiner Politik müsse die Bevölkerung ausbaden - Reformen, die der russische Präsident versprochen hatte, habe er nie umgesetzt.

Sendung vom 16.03.2015
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