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Kommentar

Frankfurter FlughafenHerr de Maizière, übernehmen Sie!
Reisende unterwegs auf dem Flughafen

Die nun offen gelegten Sicherheitsmängel am Frankfurter Airport schwächen nicht nur den Rhein-Main-Flughafen selbst. Auch die Region - wirtschaftlich sehr stark geprägt von diesem Drehkreuz - droht Schaden zu nehmen, warnt Ludger Fittkau in seinem Kommentar.Mehr

Russlands WirtschaftPutins Versäumnisse
Die Bohranlage 27 in den Weiten des Urengoj-Gasfeldes nahe der Stadt Nowy Urengoi, aufgenommen am 03.12.2014. Hier fördert das russisch-deutsche Unternehmen Achimgaz aus 4000 Metern Tiefe Gas auch für den europäischen Markt.

Russlands Wirtschaftskrise ist größtenteils hausgemacht, meint Mathias Brüggmann vom Handelsblatt. Er macht Wladimir Putin dafür verantwortlich, dass das Land bis heute so abhängig von Öl- und Gasexporten ist und die Korruption blüht.Mehr

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Politisches Feuilleton

Sendung vom 22.12.2014

Klaus Johannis als PräsidentRumäniens europäische Wende

Der siegreiche Präsidentschaftskandidat Klaus Johannis verlässt mit seiner Frau ein Wahllokal und ist dabei umringt von Fotografen.

Einen Politikwechsel hat der neue rumänische Präsident, Klaus Johannis, versprochen. Sollte der Wandel gelingen, wäre das auch ein Verdienst der Rumänen, die im Ausland leben. Ein Grund für einen neuen Blick auf diese oft Geschmähten, findet der Autor Markus Bauer.

Sendung vom 19.12.2014
Nahaufnahme vom Körper einer Geige.

Streit um E- und U-MusikKlassik ist nicht zwangsläufig Kunst

Das bürgerliche Publikum in Deutschland stellt klassische Musik noch immer über alles - und spricht anderen Genres den künstlerischen Anspruch ab. Die Journalistin Arlette-Louise Ndakoze hält diese Unterscheidung zwischen E- und U-Musik für Unfug.

Sendung vom 18.12.2014
Ein Mann mit beiden Händen voller Einkaufstüten geht kurz vor Weihnachten 2012 durch die Münchner Innenstadt.

KonsumrauschShoppen als Chance

"So etwas Ähnliches habe ich schon" oder "Brauch' ich nicht" - solche Reaktionen angesichts neuer Produkte großer Konzerne lässt der Kabarettist Till Reiners nicht gelten. Immer mehr zu kaufen ist schließlich nicht das Einzige, was der Konsument für die Konzerne tun kann.

Sendung vom 17.12.2014
Weihnachtlich dekoriert präsentiert sich am Sonntag der Berliner Hauptbahnhof.

TicketpreiseWarum das Preisgefüge der Bahn richtig ist

Die Deutschen meckern gern über die Preise der Deutschen Bahn: Zu teuer die Tickets, zu unübersichtlich die Preisgestaltung. Doch die Bahn tut richtig daran, manche Tickets teurer und manche billiger zu machen, meint der Wirtschaftsjournalist Ralph Bollmann.

Sendung vom 16.12.2014
Häftlinge im US-Gefangenenlager Guantanamo

MenschenrechteFolter, Folter über alles

Folter ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Doch wenn die Europäer nun schockiert in die Staaten schauen: Auch in Europa, und ja, auch in Deutschland arbeiten wir an der Aufweichung des Prinzips, Folter rigoros abzulehnen, meint der Jurist Peter-Alexis Albrecht.

Sendung vom 15.12.2014
Schüler lernen im Geschichtsunterricht an einer Hauptschule in Arnsberg (Sauerland). 

LehrplanwahnGeschichte ohne Fundament

Bereits ab der siebten Klasse sollen Schüler in Berlin und Brandenburg im Fach Geschichte epochenübergreifend unterrichtet werden. In dem Ende der chronologischen Ordnung sieht Historiker Thomas Brechenmacher einen "Rückfall in eine vorhistoristische Zeit".

Sendung vom 12.12.2014Sendung vom 11.12.2014
Ein Hinweisschild für die Mautpflicht vor blauem Himmel.

Folgen der Pkw-Maut Blechlawinen, die durch Dörfer rollen

Nicht nur für Lastwagen, sondern auch für Pkw soll auf deutschen Autobahnen eine Maut bezahlt werden. So will es die Koalition. Doch dieses Mautsystem ist nicht durchdacht, findet Simone Schmollack. Sie sagt kilometerlange Blechlawinen auf den Ausweichstraßen voraus.

Sendung vom 10.12.2014
Die türkische Sehitlik-Moschee am Columbiadamm in Berlin.

IS-TerrormilizMuslime, distanziert Euch!

Er distanziere sich nicht vom "Islamischen Staat", weil er mit dessen Terror nichts am Hut habe, meint der Politikwissenschaftler und Blogger Imad Mustafa. Nichts da, entgegnet ihm der Autor Michael Lösch. Auch dann sei es wichtig, ein Zeichen zu setzen.

Sendung vom 09.12.2014
Smartwatch

Smartwatch von AppleBedrohliche Bequemlichkeit

Mit seiner Smartwatch will Apple nicht etwa die Zeit neu erfinden - sondern das Geld. Und das könnte in Zukunft etwas kosten. Der Autor Peter Glaser schaut in die Zukunft und sieht ein unglaubliches Szenario auf uns zukommen.

Sendung vom 08.12.2014
Ein ukrainischer Soldat in Lugansk neben einem Panzer. Er stapelt Patronen.

VerteidigungspolitikWie Sicherheit schaffen ohne Waffen?

Nationaler Egoismus und Ressortdenken bestimmten die Debatte über Sicherheit, meint der Chefkorrespondent der Nachrichtenagentur "Reuters" Andreas Rinke. Die Debatte werde nie zu Ende geführt - auch weil die Akteure so widersprüchliche Interessen verfolgten.

Sendung vom 05.12.2014
Zu sehen sind Kinder, die in einer Kupfermine arbeiten. Sie stehen bis zu den Knien im Schlamm.

Religion und ToleranzWerkzeug gegen den Machbarkeitswahn

Gemeinsam mit Vertretern der Weltreligionen hat sich Papst Franziskus in einer Initiative für den Kampf gegen die moderne Sklaverei ausgesprochen. Nach Einschätzung des Theologen Knut Berner auch religionsgeschichtlich ein konsequenter Schritt.

Sendung vom 04.12.2014
Der Linken-Politiker Bodo Ramelow

Rot-Rot-Grün in ThüringenRamelows linkes Wagnis

Hat die Linke wirklich totalitärem Denken abgeschworen? Bodo Ramelows rot-rot-grünes Projekt in Thüringen könnte darüber Klarheit bringen und die Debatte um seine Partei versachlichen, meint die Journalistin Jacqueline Boysen.

Sendung vom 03.12.2014
Auf einem Scrabble-Brett sind mit Buchstaben-Steinen die Begriffe "Kapitalismus" und "Macht" zusammengefügt, scheinbar wahllos im Hintergrund liegende Steine bilden das Wort "Geld". 

GesellschaftGier zerfrisst das kapitalistische System

Wo jeder giert, kämpft jeder gegen jeden und jedes System führt sich irgendwann ad absurdum, meint die Erziehungswissenschaftlerin Jana Swiderski. Weil Maßlosigkeit aber anerzogen sei, sind wir der Gier nicht hilflos ausgeliefert.

Sendung vom 02.12.2014
Eine Frau hält den Zeigefinger vor den Mund. 

GesellschaftTabus

Was bedeuten Tabus für eine Gesellschaft? Die Journalistin Astrid von Friesen sieht darin ein Übereinkunft, die gelebt wird, ohne jemals vereinbart oder erneuert worden zu sein. Doch Tabus seien stets zu hinterfragen.

Sendung vom 01.12.2014
Kardinäle und Bischöfe bei der Messe zur Amtseinführung von Papst Franziskus in Rom am 19.3.2013

Katholische KircheOben Verkrustung, unten Druck

Jeden Sonntag stehen Menschen nebeneinander in der Kirche, die ganz Verschiedenes glauben, meint der Philosoph Norbert Copray. Eine explosive Gemengelage, denn der Pluralismus erzeugt innere Spannungen.

Sendung vom 28.11.2014
Verpackte T-Shirts mit einem Foto des russischen Präsidenten Wladimir Putin, aufgenommen im Moskauer Warenhaus GUM

RusslandPutin findet Anhänger bei Europas Rechtspopulisten

AfD, UKIP, Front National: Die EU-feindliche Rechte begreift Wladimir Putin zunehmend als Speerspitze des Konservatismus in Europa. Für den russischen Präsidenten geht es dabei um reine Machttechnik, erläutert der Publizist Jörg Himmelreich.

Sendung vom 27.11.2014
Menschen schwenken Ukraine-Fahnen in Kiew

NeuaufbauPaternalismus behindert die Ukraine

Welche Spielräume hat das neugewählte Parlament in Kiew, den Konflikt mit den abtrünnigen Regionen im Osten des Landes zu lösen, fragt der Jurist Aleksandr Nowikow. Eine Föderalstruktur wie in Deutschland jedenfalls komme für die Ukraine nicht in Frage.

Sendung vom 26.11.2014
Flüchtlinge aus Afrika stehen in einem Schlauchboot, das im Mittelmeer treibt - sie werden schließlich von einem italienischen Rettungsschiff geborgen.

Flüchtlingshilfe Akt der Menschlichkeit

Die Debatte um eine gemeinsame europäische Flüchtlingspolitik zieht sich in die Länge. Deutschland sollte die Initiative ergreifen – denn hierzulande habe man eine historische Verantwortung, meint die Journalistin Sieglinde Geisel.

Sendung vom 25.11.2014
Flaggen wehen vor dem Europaparlament in Straßburg

EuropaErfolgreich, aber wenig geachtet

Nach zwei Weltkriegen ist aus dem verfeindeten Europa eine Erfolgsgeschichte geworden. Trotzdem: Heute seien die Europäer leider vielmehr in ihren Krisen vereint, meint der Historiker Günter Müchler.

Sendung vom 24.11.2014
Menschen schauen aus der Ferne auf Kobane - über der Stadt sind Rauchwolken zu sehen.

Naher OstenEuropa und die USA setzten auf die falschen Freunde

Die inneren Spannungen des Nahen Ostens wurden von der außenpolitischen Agenda des Westens verschärft, dabei hat auch der Westen ein Interesse an einer stabilen Region. Es ist an der Zeit für eine andere Außenpolitik, meint der Publizist Ramon Schack.

Sendung vom 21.11.2014
Das Monitorfoto zeigt das Einbringen einer Samenzelle in eine Eizelle mittels Mikropipette unter dem Mikroskop.

Kritik an Social FreezingDie Firma ist deine Familie

"Social Freezing“, das vorsorgliche Einfrieren unbefruchteter Eizellen, ist das heißdiskutierte Angebot des Google-Konzerns an seine Mitarbeiterinnen. Die Schriftstellerin Tanja Dückers sieht darin einen Rückschritt, keinen Fortschritt.

Sendung vom 20.11.2014
Schüler malen an einer Hauptschule in Arnsberg (Sauerland).

SchuleBrave Jungs kommen in den Himmel

Raufen, toben, laut sein? Alles verboten. Am besten wäre es, Jungs wären Mädchen! Besonders in der Schule. Denn unser Schulsystem ist jungenunfreundlich, der Unterricht meist jungenuntauglich, beklagt die Schriftstellerin Susanne Schädlich.

Sendung vom 19.11.2014

PatriotismusWir sind wieder wer, aber wer nochmal?

Laut einer jährlich durchgeführten Umfrage des englischen BBC World Service war 2013 Deutschland das beliebteste Land der Welt. Wie konnte das passieren? Der Schriftsteller Christian Schüle mit einem Erklärungsversuch.

Sendung vom 18.11.2014
Israelische Fundamentalisten demonstrieren auf dem Tempelberg in Jerusalem

Nahost-KonfliktIsraels Politik verspielt die Zukunft

Israel will seinen Siedlungsbau rund um Jerusalem fortsetzen - das sorgt weltweit für Unverständnis und Diskussionen. Im Politischen Feuilleton analysiert Historikerin Tamar Amar-Dahl die derzeitige Lage in Israel.

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