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27.01.2015, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Unsolidarisches Deutschland - Berlin findet seine Rolle in Europa nicht
Von Jürgen Rüttgers

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Politisches Feuilleton

Sendung vom 26.01.2015Sendung vom 23.01.2015Sendung vom 22.01.2015
Etwa 200 Anhänger des Berliner Ablegers der Pegida-Bewegung, Baergida, versammelten sich am 5. Januar 2015 in Berlin zu einer Demonstration gegen eine angebliche Islamisierung Deutschlands. Ein Anhänger des Berliner Ablegers der Pegida-Bewegung, Baergida, hält ein Schild mit der Aufschrift: "Keine Islamisirung Europas"

Kampf der KulturenMit Psychoanalyse zum Gewaltverzicht

Gesellschaften können an "Persönlichkeitsstörungen" erkranken: Der Kulturwissenschaftler Christian Kohlross schaut auf die westliche und die Welt der Dschihadisten metaphorisch als Einzelpersonen und untersucht beide mit der Methode der Psychoanalyse.

Sendung vom 21.01.2015
Gegner der Anti-Islam-Bewegung "Dügida" demonstrieren am 12.01.2015 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) mit einer Leuchtschrift "Stop PEGIDA"

Pegida Das Fremde gehört zum Abendland

Das Abendland, das sich die Pegida-Anhänger wünschen, habe es so nie gegeben, erklärt der Schriftsteller Michael Lösch: Schon Friedrich von Hohenstaufen siedelte als Christ in seinem Vielvölkerreich Muslime an, um politische Spannungen zu entschärfen.

Sendung vom 20.01.2015

EinwanderungspolitikDie Erfindung der Integration

Parallelgesellschaften waren früher etwas völlig Selbstverständliches. Mit Blick auf die europäische Geschichte erklärt der Historiker Eberhard Straub: Die Forderung nach Integration ist eine Erfindung des modernen Verwaltungsstaates.

Sendung vom 19.01.2015Sendung vom 16.01.2015
Ein Anhänger des IS mit der Flagge der Miliz

TerrorismusDie Bilder des Schreckens hinterfragen!

Bilder sind begehrte Waffen im Kampf um die öffentliche Meinung - auch und gerade bei Terroristen. Denn sie lösen Gefühle aus und schalten das Denken ab. Seien wir uns dessen bewusst, rät der Journalist Uwe Bork.

Sendung vom 15.01.2015
Russlands Präsident Wladimir Putin.

RusslandWie mit Propaganda Recht geschaffen wird

Propaganda ist wirksamer als Waffen, weil sie umso perfider ist. Russlands Präsident Putin verfügt über eine mit Milliarden Euro geschmierte Maschinerie - mit einer Wucht, dass sie es sogar schafft, Völkerrecht zu setzen.

Sendung vom 14.01.2015
Das Wort Islamismus in einem Lexikon markiert.

Sind WIR "Charlie"?Der Islamismus – ein globales Problem

Die "Je suis Charlie"-Kampagne markiere einen Wendepunkt, meint der Politikwissenschaftler Matthias Küntzel, denn nun werde der Widerstand gegen den Islamismus global. Statt Political Correctness sei Kritik auch am Islam selbst heute mehr denn je gefragt.

Sendung vom 13.01.2015
Ein Mann liest im Koran.

IslamismusTerror in Gottes Namen? Vielleicht doch!

Nach den Anschlägen in Frankreich bemühen sich fast alle darum, klarzustellen: Der Terror hat nichts mit dem muslimischen Glauben zu tun. Der Journalist Günter Müchler ist sich da nicht so sicher. Er warnt vor Denkverboten.

Sendung vom 12.01.2015
Ein Mann ist verkleidet als Freiheitsstatue und hält die französische Flagge in der Hand - er nimmt am Trauermarsch wegen des Anschlags gegen die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris am 11.01.2014 teil

"Charlie Hebdo"Anschlag auf das zentrale Nervensystem

Wer nach dem "Charlie Hebdo"-Anschlag glaubt, der islamistische Terrorismus möchten alle westlichen Medien mundtot machen, macht es sich zu einfach, so der Kulturwissenschaftler Roland Düker. Das Verhältnis zwischen Medien und Terroristen sei komplizierter.

Sendung vom 09.01.2015Sendung vom 08.01.2015
Ein leerer Luftballon mit dem Logo der Europäischen Union 

Europäische AußenpolitikNetzwerker sind gefragt

Solange die EU keine politische Gemeinschaft sei, werde es keine einheitliche EU-Außenpolitik geben, meint der Publizist Jörg Himmelreich. Doch sieht er genau darin eine Chance: Je nach Thema müssten geeignete Staaten die Führung übernehmen und viel netzwerken.

Sendung vom 07.01.2015
Pegida-Demonstranten in Dresden halten am 15. Dezember 2014 Banner hoch.

PegidaDa geht vieles durcheinander

Bei Pegida werden politische Losungen wie das eigentlich wunderbare "Wir sind das Volk" nur noch symbolisch benutzt. Doch ohne historische Substanz fehlt ihnen etwas Entscheidendes, meint der Autor Lutz Rathenow.

Sendung vom 06.01.2015
Frauenquote

Frauenquote für AufsichtsräteTopmanager wird man, indem man so tut

Die Wirtschaft ist ab Abteilungsleiter aufwärts bloß eine von Männern erfundene Inszenierung, meint der Publizist Matthias Gronemeyer. Da würden kompetente Frauen nur stören. Besser als eine Frauenquote für Aufsichtsräte wäre deshalb eine Männerquote an der Aldi-Kasse.

Sendung vom 05.01.2015
Teilnehmer einer Demonstration des Bündnisses Patriotischer Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes (Pegida) sind am Montagabend (22.12.14) auf dem Theaterplatz in Dresden versammelt. 

PegidaSignal für eine Debatte

Abscheu, Ignoranz und Scham: Die politische Klasse reagiert auf Pegida reflexhaft. Doch solche Reaktionen führen nicht weiter. Es braucht eine breit geführte Diskussion über den Islam und Einwanderung, meint Ulrike Ackermann.

Sendung vom 02.01.2015Sendung vom 31.12.2014
Eine eingestürzte Installation in Mons

Mons und Pilsen 2015Erspart uns Kulturhauptstädte!

Im belgischen Mons stürzte eine Installation ein, auch in der tschechischen Bier-Metropole Pilsen funktioniert kaum etwas. Dabei sind die beiden Orte die Europäischen Kulturhauptstädte 2015. Der Autor Marko Martin könnte auf den Titel gut verzichten.

Sendung vom 30.12.2014
International Day an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder

Globalisierte Welt Europa ist unsere Zukunft

Das friedliche Europa sei ein Garant für Sicherheit und Wohlstand, sagt Jürgen Rüttgers. Deshalb warnt der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen davor, Europa nur als Bürokratiemonstrum zu betrachten.

Sendung vom 29.12.2014
Ein Brautpaar aus Strohballen in Bayern.

EhegattensplittingVerheiratet wider Willen?

Nach den Feiertagen steht für die einen fest, wir lassen uns scheiden. Andere wollen vor dem Jahreswechsel schnell noch heiraten. Die Gründe dafür sind nicht immer romantisch. Ganz im Gegenteil wie der Journalist Max Thomas Mehr auch aus eigener Erfahrung weiß.

Sendung vom 24.12.2014
Gottesdienst mit Krippenspiel in der katholischen Pfarrkirche St. Vitus in 2012 in Bad Schönborn      (Baden-Württemberg)

WeihnachtsgottesdienstSchwer zu ertragende Predigten

Am 24. Dezember in den Gottesdienst zu gehen, gehört zum Fest dazu. Bei vielen bleibt es aber bei diesem einen Mal im Jahr: Viele fühlen sich unwohl und das liegt vor allem an den Predigten, meint unser Autor Dieter Bub.

Sendung vom 23.12.2014
Ein Troll steht auf der Fensterbank einer Schulaula. Die Trolle spielen für die Menschen auf der isländischen Insel am Polarkreis eine entscheidende Rolle zu Weihnachten.

JahreszeitenVom Nebelmonat bis zum Frostmonat

Neujahr ist am 19. Februar, Weihnachten am 7. Januar, Ostern wird 2015 zweimal gefeiert − das stimmt alles. Was aber hat das Ende der Grillsaison mit dem Weltuntergang zu tun? Der Schriftsteller Hans Christoph Buch sinniert über alte Kalender, vergessene Monatsnamen und ganz neue Jahreszeiten.

Sendung vom 22.12.2014
Der siegreiche Präsidentschaftskandidat Klaus Johannis verlässt mit seiner Frau ein Wahllokal und ist dabei umringt von Fotografen.

Klaus Johannis als PräsidentRumäniens europäische Wende

Einen Politikwechsel hat der neue rumänische Präsident, Klaus Johannis, versprochen. Sollte der Wandel gelingen, wäre das auch ein Verdienst der Rumänen, die im Ausland leben. Ein Grund für einen neuen Blick auf diese oft Geschmähten, findet der Autor Markus Bauer.

Sendung vom 19.12.2014
Nahaufnahme vom Körper einer Geige.

Streit um E- und U-MusikKlassik ist nicht zwangsläufig Kunst

Das bürgerliche Publikum in Deutschland stellt klassische Musik noch immer über alles - und spricht anderen Genres den künstlerischen Anspruch ab. Die Journalistin Arlette-Louise Ndakoze hält diese Unterscheidung zwischen E- und U-Musik für Unfug.

Sendung vom 18.12.2014
Ein Mann mit beiden Händen voller Einkaufstüten geht kurz vor Weihnachten 2012 durch die Münchner Innenstadt.

KonsumrauschShoppen als Chance

"So etwas Ähnliches habe ich schon" oder "Brauch' ich nicht" - solche Reaktionen angesichts neuer Produkte großer Konzerne lässt der Kabarettist Till Reiners nicht gelten. Immer mehr zu kaufen ist schließlich nicht das Einzige, was der Konsument für die Konzerne tun kann.

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