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Kommentar

Spionage-EklatDer Keim des Misstrauens
Die Nato-Flagge weht im Wind.

Islamisten aus Europa reisen über die Türkei in den Irak und nach Syrien. Kein Wunder, dass sich die Geheimdienste dafür interessieren - auch die deutschen. Doch nun müssen alle Beteiligten darauf achten, dass der Vorgang nicht eskaliert, meint Rolf Clement.Mehr

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Interview

Moderner Sklavenhandel"Das ist eine Krake"
Die Silhouetten von Figuren auf einer Hand. 

Am Geschäft mit Zwangsprostituierten, Arbeitssklaven und beim Organhandel verdienen Kriminelle jährlich Milliarden. Der Publizist Michael Jürgs fordert, im Verdachtsfall Vermögen der Menschenhändler zu beschlagnahmen. Mehr

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Tacheles

Bestechung Korruptes Deutschland?

Bei der Korruptionsbekämpfung gibt es hierzulande noch viel zu tun, sagt Christian Humborg, Geschäftsführer von Transparency International Deutschland. Während es in der Wirtschaft Fortschritte gebe, bestehe in der Politik großer Nachholbedarf.Mehr

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Politisches Feuilleton

Sendung vom 22.08.2014

Russland und die EUPazifismus neu denken

Der russische Präsident Wladimir Putin vor der sechs Meter langen Zar-Kanone im Kreml in Moskau.

Der russische Präsident Wladimir Putin lässt den Kalten Krieg wieder aufleben. In dieser Phase wäre es der größte Fehler des Westens, sich auf dessen Muskelspiele einzulassen, meint der Journalist Thomas Franke. Der demonstrative Verzicht auf Gewalt werde die Russen letztendlich stärker beeindrucken.

Sendung vom 21.08.2014Sendung vom 20.08.2014
Auf der Neugeborenenstation im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle liegen wenige Stunden alten Neugeborene, aufgenommen am 05.01.2011.

GenerationenWie die Babyboomer ihren Wohlstand sichern

Wenn sich je eine Generation ins gemachte Bett gelegt hat, dann waren es die Babyboomer. Und diese Wohlstandskinder wachen eifersüchtig darüber, dass ihnen nichts von ihren gigantischen Vorteilen weggenommen wird, meint der Autor Konstantin Sakkas.

Sendung vom 19.08.2014Sendung vom 18.08.2014
Flaggen der Europäischen Union vor dem Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel, Belgien (14.5.2012)

GesellschaftMärkte kann man nicht hassen

Ressentiment bedeutet so viel wie "heimlicher Groll". Warum die Europäer solche Gefühle und sogar Hass wieder empfinden, analysiert der Soziologe Rainer Paris - und ruft dazu auf, auch mal nach eigenen Fehlern zu fragen.

Sendung vom 15.08.2014
Hoffnung für die palästinensische Bevölkerung - die Waffenruhe

Gaza-KonfliktDie Verbrechen der Hamas

Scheinheilig nennt der Politikwissenschaftler Matthias Küntzel die Klagen der Hamas über die zivilen Opfer nach israelischen Angriffen auf Stellungen im Gazastreifen. Scheinheilig deshalb, weil die Hamas Kinder als Schutzschilde missbraucht.

Sendung vom 14.08.2014
Bundespräsident Joachim Gauck spricht am 30.06.2014 in Berlin im Französischen Dom beim 14. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz der Evangelischen Akademie zu Berlin.

AuslandseinsätzeDer missverstandene Präsident

Noch vor der massenhaften Vertreibung der Jesiden im Irak forderte Bundespräsident Gauck mehr internationale Verantwortung Deutschlands. Bis heute werde er absichtlich missverstanden, kritisiert die Journalistin Sylke Tempel.

Sendung vom 13.08.2014
Ein angelegter Mauerstreifen - hier am ehemaligen Grenzübergang Checkpoint Charlie - dokumentiert in Berlin den Verlauf der ehemaligen Mauer.

BerlinDie Stadt ist auch ohne Mauer geteilt

Eine Stadt brauche keine Mauer, um geteilt zu sein, meint der Politologe Martin Huyn. Oft gebe es unsichtbare Mauern zwischen Menschen - wie in den Berliner Bezirken Wedding und Pankow.

Sendung vom 12.08.2014
Die ehemalige große Abhörbasis der NSA in Bad Aibling in Bayern.

NSA, BND und Co.Geheimdienst nährt Geheimdienst

Wozu gibt es eigentlich Geheimdienste? Und warum geben wir so viel Geld dafür aus? An Informationen haben sie der Politik wenig zu bieten, meint der Schriftsteller Rolf Schneider - und dennoch will kein Land auf sie verzichten.

Sendung vom 11.08.2014
Fest für Dudelsackpfeifer in Edinburgh: Am 18. September stimmen die Schotten über ihre Unabhängigkeit ab.

SchottlandDie eingebildete Nation

Am 18. September stimmen die Schotten darüber ab, ob ihr Land vom Vereinigten Königreich unabhängig werden soll. Dabei können sie sich aber nicht darauf berufen, eine Nation zu sein, meint Markus Reiter. Die habe es nie gegeben.

Sendung vom 08.08.2014
"Hier entstehen exklusive Eigentumswohnungen" steht auf einem Werbebanner im Bezirk Mitte in Berlin.

Urbanes LebenVorzeigeviertel sind langweilig

Gentrifizierung verändert die Städte: Wohnhäuser werden saniert, Bürotürme neu gebaut, die Mieten steigen und Quartiere tauschen die Bewohner aus. Wien zeigt, dass es auch anders geht, meint die Journalistin Simone Schmollack.

Sendung vom 07.08.2014
Nörgeln, Quengeln, Mosern, Maulen, Herumkritteln. Die Deutschen haben fürs Bedenkentragen viele verscheiden Worte.

GesellschaftEin Hoch aufs Nörgeln

Nörgeln, das hat bereits der Publizist Eric Hansen erkannt, gehört in Deutschland zum "Fundament der Gesellschaft". Tatsächlich sei das eine ernste Erkenntnis, meint Historiker Andreas Rinke. Denn erst das Nörgeln setze Kraft für Veränderungen frei.

Sendung vom 06.08.2014
Eine Aktivistin hält ein Transparent hoch mit der Aufschrift "Fuldastraße 31 - zu teuer!" bei einer Demonstration gegen hohe Mieten und Verdrängung in Berlin.

ArchitekturWo bleibt der Stadtbau-Rat?

Abseits der großen Kontroversen um Stuttgart 21 und den Tempelhofer Flughafen in Berlin wird zu wenig über Städtebau diskutiert. Das kritisiert der Kulturjournalist Jochen Stöckmann und fordert eine ernst gemeinte Bürgerbeteiligung.

Sendung vom 05.08.2014
Ein zerstörtes Haus in Gaza Stadt nach einem israelischen Luftangriff am 4. August 2014.

NahostkonfliktGaza und kein Ende

Auch ein Recht auf Sicherheit rechtfertige nicht den Tod von Kindern und ein Massaker an Zivilisten. Der Schriftsteller Hans-Christoph Buch lotet im "Politischen Feuilleton" den schmalen Grat zwischen Kritik an Israel und Antisemitismus aus.

Sendung vom 04.08.2014
Der italienische Architekt Massimiliano Fuksas bei einer Pressekonferenz im Haus der Architekten in Russland im Jahr 2012.

Neuer StilSoziale Architektur

Weniger Ästhetik, mehr Ethik - dieses Motto von Massimiliano Fuksas regt Architekten auf der ganzen Welt an. Sie folgen den Grundsätzen: limitiertes Budget, lokale und nachhaltige Materialien, geringer Energieaufwand und arbeiten zudem noch partizipativ.

Sendung vom 01.08.2014
Ein Schild weist in Armenien an der Straße von Goris nach Stepanakert in armenischer Schrift auf einen Ort hin.

BergkarabachDer weite Weg des Markar Koutcharyan

Der Journalist Andreas Zecher war kürzlich unterwegs in der Region um die selbsternannte Republik Bergkarabach, die de facto ein Teil Armeniens ist, völkerrechtlich aber zu Aserbaidschan gehört. Er erinnert an einen vergessenen Nachbarschaftsstreit.

Sendung vom 31.07.2014Sendung vom 30.07.2014
Freier Handel erwünscht? Das Container-Terminal in Hamburg

TTIPKeine Angst vor transatlantischem Handelsabkommen!

Die Koalition prüft derzeit, ob sie dem neuen Abkommen der EU mit Kanada zustimmen wird. Das wäre auch für eine Vereinbarung mit den USA interessant. Ökonomin Claudia Schmucker jedenfalls hält viel von transatlantischem Handel.

Sendung vom 29.07.2014
Teilnehmer einer pro-palästinensischen Kundgebung in Berlin schwenken Palästina-Fahnen

Nahost-DebatteDer Judenhass der Facebook-Kämpfer

Angesichts der Kämpfe im Gazastreifen schlagen sich Muslime hierzulande radikal und wortmächtig auf die Seite der Palästinenser. Doch die Ideologie der Hamas hinterfragen sie nicht, kritisiert der Autor Eren Güvercin.

Sendung vom 28.07.2014Sendung vom 25.07.2014
Die Rücklichter eines fahrenden Autos auf der Karl-Marx-Allee in Berlin.

StraßenlärmDie tägliche Körperverletzung

Der Lärm von Motorrädern und Sportwagen ist ein Angriff auf die Gesundheit, schreibt die Schriftstellerin Pieke Biermann - und spannt etymologisch eine Brücke zum Kampf an der Waffe. Keine Hoffnungen setzt sie bei dieser Art der Körperverletzung in die Politik.

Sendung vom 24.07.2014
Marine Le Pen, Parteichefin des Front National

FrankreichDer Erfolg des Front National

Zwischen 1946 und 1958 hatte Frankreich 25 Regierungen. Erst General De Gaulle setzte politische Stabilität durch, meint der Historiker Klaus Manfrass. Aber was bedeutet der starke Aufwind des Front National?

Sendung vom 23.07.2014
Apps von Facebook und Whats App auf einem Smartphone

Digitale Helfer Keine Experimente!

Apps, diese kleinen elektronischen Helferlein, sind aus unserem Leben kaum noch wegzudenken. Der Journalist Uwe Bork findet das bedenklich. Nein, sagt er, ICH möchte nicht von meinem Rechner regiert werden!

Sendung vom 22.07.2014
Ein Mann überquert den deutsch-polnischen Grenzübergang. Die Stadtbrücke verbindet Frankfurt / Oder und Slubice.

Deutsch-polnische GrenzeNeue nationalistische Töne

Das Pendant der Partei "Alternative für Deutschland" ist auf polnischer Seite die "Neue Rechte", die es ebenfalls ins EU-Parlament geschafft hat. Für Beate Bielecka, Redakteurin bei einer großen polnischen Tageszeitung, ist das Anlass zur Sorge.

Sendung vom 21.07.2014
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