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Politisches Feuilleton

Sendung am 24.01.2017 um 07:20 Uhr

MedienkritikTalkshow-Terror mit Trump-Effekt

(picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler)

Flüchtlinge, Islam, Terror, Integration: Mit möglichst hohem Erregungsspiegel beackern Politik-Talkshows vor allem einen Themenkomplex, kritisiert Bodo Morshäuser. So arbeiteten sie vor der Bundestagswahl an einem deutschen Trump-Effekt, warnt der Schriftsteller.

Sendung vom 23.01.2017
William Shakespeare als Wachsfigur (picture alliance / dpa / Foto: Jens Kalaene)

Beginn der Ära TrumpMit Shakespeare gegen Trump

Wir reiben uns noch immer die Augen! Der neue König hat den Thron bestiegen. Seine Kumpane und seine Familie sind in Position gebracht, die Rivalen liegen im Staub. Wie kann man das begreifen? Vielleicht mit Shakespeare?

Sendung vom 20.01.2017
Der neue Präsident der USA: Donald Trump. (Imago / Zuma Press)

Politische RhetorikGlatt gelogen wirkt verdammt ehrlich

Eine vulgäre Sprache voller Verdrehungen und Lügen – wer das für ein neues Stilmittel der politischen Auseinandersetzung hält, sollte in die jüngere europäische Vergangenheit blicken. Die Philosophin Dunja Melčić erklärt, warum Lügen so wirkungsvoll sind.

Sendung vom 19.01.2017
Eine Drohne vom Typ Predator im Einsatz in Afghanistan. ((dpa / Kirsty Wigglesworth))

DrohnenkriegObamas tödliches Erbe

Während der Präsidentschaft von Barack Obama wurden Tötungen per Drohne zur Staatsdoktrin, jede Woche unterschrieb er die sogenannte "Kill List". Und in Zukunft wird ein Donald Trump das tun - dank seines Vorgängers, den Friedensnobelpreisträger Obama.

Sendung vom 18.01.2017Sendung vom 17.01.2017
Ein Junge hält den Finger vor den Mund. (dpa / Karl-Josef Hildenbrand)

Das GeheimnisVom Aussterben bedroht?

Was ist wahr, was ist gefaked, was geheim, was geleaked? Die Übergänge scheinen heute fließend. Die Bestseller-Autorin Katharina Münk fürchtet, dass es in unserer globalen Welt immer weniger Geheimnisse gibt, und wünscht sich mehr Menschen, die eine Aura des Undurchschaubaren bewahren.

Sendung vom 16.01.2017
Donald Trump während seiner Rede in New York nach seinem Wahlsieg bei der US-Präsidentschaftswahl (AFP/ Mandel Ngan)

Trump und Co.Der aufhaltsame Aufstieg der Propaganda

Wer sich selbst für immun gegen die plumpen Lügen von Populisten hält, irrt, schreibt der Schriftsteller Hans Christoph Buch im Politischen Feuilleton. Ihr Erfolg zeige, wie effektiv Propaganda bis heute wirke.

Sendung vom 13.01.2017
Der designierte US-Präsident Donald Trump bei seiner Pressekonferenz in New York am 11. Januar 2017. (picture-alliance/dpa)

Fake NewsDie "Lügenpresse" der anderen

Plötzlich ist die Welt angeblich voller Fake News: gefälschte Nachrichten, gesteuert beispielsweise vom Kreml. Der Politologe Fabian Köhler erkennt hinter diesem Vorwurf dieselbe Methode, mit der in der Vergangenheit gegen eine angebliche Lügenpresse gewettert wurde.

Sendung vom 12.01.2017
Ein Symbolbild des Schreckens: Die zerstörte Front des Lkw am Breitscheidplatz in Berlin, mit dem das Attentat ausgeführt wurde. (dpa / picture alliance / Britta Pedersen)

MedienkritikImmer auf Sendung

Wie arbeiten die Netzwerke des Terrors? Ihr Ziel ist die Verunsicherung der Öffentlichkeit. Deshalb müssen Bilder her – und die Medien machen sich zum Instrument des Terrors, meint der Psychologe und Publizist Martin Tschechne.

Sendung vom 11.01.2017
Eine Frau mit Sonnenbrille läuft vorbei an einem Bettler in der Brienner Straße in der Münchner Innenstadt. (picture-alliance/ dpa / Markus C. Hurek)

LebensstandardDie Krise der Mittelschicht

Die fetten Jahre des Kapitalismus sind vorbei. Auf der einen Seite explodieren die Einkommen, auf der anderen Seite stagnieren sie. Womöglich befinden wir uns bereits auf dem Weg in den Neofeudalismus, meint der Publizist Konstantin Sakkas.

Sendung vom 10.01.2017Sendung vom 09.01.2017
Die Elbphilharmonie am 28. November 2016 im Hafen in Hamburg. (imago/Manngold)

ElbphilharmonieIn Architektur gegossene Ambivalenz

Er liebt sie und er hasst sie: Klaus-J. Rathjens – Kapellmeister verschiedener Opernhäuser, Theater und Festivals – kann der Elbphilharmonie die hohen Kosten nicht verzeihen. Denn dem Prachtbau stehe eine chronische Unterversorgung der kulturellen Basis gegenüber.

Sendung vom 06.01.2017
Die neue Transportflugzeug AN-132D bei der Präsentation in den Antonow-Werken am 20. Dezember 2016 in Kiew (imago / ZUMA Press)

UkraineNeustart mit Flugzeugen und Raketen

Nachdem die Kooperation der Ukraine mit Russland in Sachen Rüstungs-, Luft- und Raumfahrttechnik beendet ist, sucht sich das Land erfolgreich neue Partner. Völkerrechtler Aleksandr Nowikow beschreibt ein hochpolitisches Geschäftsmodell - das aber eine Voraussetzung braucht.

Sendung vom 05.01.2017
Eine Bewohnerin der chinesischen Stadt Tianjin versucht sich vor dem Smog zu schützen (picture alliance / dpa  / Chinafotopress)

PrognosenDie Zukunft gibt es gar nicht

Die Zukunft ist nicht der Raum voller Möglichkeiten, als den ihn sich das technische Zeitalter immer vorgestellt hat, ist der Autor Sascha Mamczak überzeugt. Im Gegenteil: Wir hinterlassen künftigen Generationen einen heruntergewirtschafteten, ausgelaugten, überhitzten Planeten.

Sendung vom 04.01.2017
Eine Frau berührt mit dem Zeigefinger den Touchscreen ihres Smartphones. (imago / Westend61)

10 Jahre iPhoneWisch you were here!

Die Bedienung technischer Geräte mit Knöpfen wurde von sinnlicher Eleganz abgelöst. Mit grober Kraft schaltete man früher einen Fernseher ein und aus. Der Touchscreen von Apples iPhone habe eine neue Ära der Zuwendung eingeläutet, meint der Autor Peter Glaser.

Sendung vom 03.01.2017
Eine Frau trägt Fitness-Armbänder, die zum Beispiel Herzfrequenz, Kalorienverbrauch oder Schrittzahl messen. (picture alliance / dpa / Michel Winde)

Verteidigung der SelbstoptimierungSich zu verbessern, ist elementar

"Selbstoptimierung" - schon die Endung dieses Worts fordert auf, es als künstlich abzulehnen. Doch der Autor und Journalist Enno Park findet das gar nicht. Er sagt: Das ständige Bemühen um Verbesserung und Selbstverbesserung gehört zum Kern des menschlichen Fortschritts.

Sendung vom 02.01.2017
Ein junger Geschäftsmann sitzt in Meditationshaltung auf seinem Arbeitstisch hinter seinem Laptop (imago stock&people)

SelbstoptimierungImmer besser geht nicht gut

Gegen gute Vorsätze zum neuen Jahr hat Felix Klopotek nichts einzuwenden. Doch er sagt auch: Der Hang zur Selbstoptimierung ist in seinen Augen zu einer Art Dauerbeschäftigung geworden, die uns am Ende mehr schadet als nützt.

Sendung vom 30.12.2016Sendung vom 29.12.2016
Handy-Foto von Donald Trump (epa / Richard Ellis / dpa)

Der Wert der EinordungIn der Meinungsschleuder

Dieses Jahr ging alles noch schneller. Vom Ereignis selbst, etwa einem Anschlag oder einem Wahlsieg, über dessen erste Einordnung bis hin zum Überdruss an der Debatte brauchte es manchmal nur noch eine halbe Nacht. Zum Nachdenken benötigt man aber vor allem eínes: Zeit!

Sendung vom 28.12.2016
Wladimir Putin beim Gipfeltreffen in Brüssel im Januar 2014 (dpa / picture-alliance / Olivier Hoslet)

Jahresbilanz 2016Putins Siegerjahr

Für Jörg Himmelreich heißt der machtpolitische Gewinner des Jahres Wladimir Putin: Er entscheide über Krieg und Frieden in Syrien, habe die europäische Flüchtlingskrise mitverursacht und wolle jetzt auch die Bastion Berlin schleifen - mit den Rechtspopulisten als Trojanischem Pferd.

Sendung vom 27.12.2016
Die Skyline von Canary Wharf in London (dpa / picture alliance / Daniel Karmann)

Manager und MilliardäreEs gibt keine mächtige globale Elite

Wirtschaftspolitische Entscheidungen seien alternativlos, lautet oft die Begründung, wenn Eliten begünstigt werden. Der Soziologe Michael Hartmann erforscht diese Elite seit vielen Jahren: Er hat keine Strippenzieher gefunden, sondern eine Politik, die sich mehr zutrauen müsste.

Sendung vom 23.12.2016
Die Mikrofone von ARD, ZDF, N24, RTL, n-tv, VOX und der Deutschen Welle: Das Foto wurde im Mai 2016 bei einer Pressekonferenz in Berlin aufgenommen. (picture alliance / dpa)

MedienschelteWarum man den Mund aufmachen darf

Die Leute schimpfen über die Medien, und die Medien schimpfen über die Leute. Das ist kein guter Zustand. Man sollte das Publikum auch mal dafür loben, dass es genau so ist, wie es ist. Denn Murren zähle zu den Formen der Kritik, meinte Barbara Sichtermann.

Sendung vom 22.12.2016
Zu sehen ist ein Propaganda-Poster, das 1939 von der britischen Regierung produziert wurde. Die Aufschrift lautet Keep Calm and Carry On (ruhig bleiben und weitermachen) (imago stock&people)

Der Weg nach Utopia führt ins NichtsAuf nach Pragmatien!

"Das hat den Staat zur Hölle gemacht, dass man ihn zu seinem Himmel machen wollte", sagte Hölderlin. Tatsache ist: Utopien haben etwas Totalitäres an sich. Wie wäre es, das Gegenteil zu loben, das Land, in dem man auf Realitätssinn und Machbarkeiten setzt?

Sendung vom 21.12.2016
Der Dominikanermönch Tommaso Campanella (imago / UIG)

Campanellas "Sonnenstadt" Die erste Öko-Utopie

Der Dominikanermönch Tomaso de Campanella entwirft 1602 ein wunderbares Gemeinwesen. Dafür büßt er in vatikanischen Kerkern. Sein Entwurf der idealen, ökologischen Gesellschaft wäre heute realisierbar - unter einer Bedingung, schreibt der Soziologe Mathias Greffrath.

Sendung vom 19.12.2016
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Talkshow-Terror: Wir arbeiten am bundesdeutschen Trump-Effekt
Von Bodo Morshäuser

Kommentar

Kongress von Rechtspopulisten Veranstaltung in Koblenz war ein Affront
Der Vorsitzende der niederländischen Freiheitspartei, Geert Wilders, die Vorsitzende des französischen Front National (FN), Marine Le Pen und die AFD-Vorsitzende Frauke Petry während einer Tagung (21.01.17) in Koblenz der rechtspopulistischen ENF-Fraktion.  (dpa picture alliance /  Thomas Frey)

Auf dem Kongress in Koblenz, wo Rechtspopulisten und -extremisten der AfD, Front National, Lega Nord und der FPÖ zusammengekommen sind, waren die Aussagen eindeutig antidemokratisch, kommentiert Stefan Maas. Keiner könne mehr behaupten, er wisse nicht, wofür diese Parteien und das Personal stehen.Mehr

Trumps AntrittsredeKampfansage pur
US-Präsident Donald Trump bei seiner Vereidigung (imago stock&people)

Bei seiner Vereidigung zum 45. US-Präsidenten zeichnete Donald Trump ein Zerrbild von der Lage im Land und präsentierte sich als eine Art Erlöser. Seine Wahl sei kein Betriebsunfall, warnt unser Kommentator Klaus Remme, und macht sich Gedanken darüber, ob Trump zu zähmen sein wird.Mehr

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