Freitag, 30. Januar 2015MEZ03:43 Uhr
Januar 2015
MO DI MI DO FR SA SO
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1

Nächste Sendung

30.01.2015, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Preußens Tugenden wurden demokratisiert
Von Erik von Grawert-May

Kommentar

Polnisch-russischer StreitAuschwitz-Gedenkfeier überschattet
Der russische Präsident Wladimir Putin im Kreml. (imago)

Den Präsidenten Russlands nicht zum Auschwitz-Gedenktag einzuladen, grenze an Dilettantismus, kommentierte Sabine Adler. Man hätte unterscheiden können zwischen Putin, dem Aggressor, und Putin als Repräsentanten der Armee, die vor 70 Jahren Auschwitz befreite.Mehr

weitere Beiträge

Interview

weitere Beiträge

Tacheles

weitere Beiträge

Politisches Feuilleton

Sendung am 30.01.2015 um 07:15 Uhr

Typisch deutsch?Preußische Tugenden, nostalgisch verklärt

Katharina Thalbach salutiert vor dem Wappen Preußens (imago/teutopress)

Preußen wird vor allem eines gut geschrieben: Tugenden aller Art. Im Ausland werden sie gern auf ganz Deutschland übertragen. Historisch gesehen sei das nicht haltbar und politisch auch nicht lobenswert, meint der Ethiker Erik von Grawert-May. Viel besser wäre ein demokratisches Update.

Sendung vom 29.01.2015
Eine junge Frau tippt auf ihrem Mobiltelefon eine SMS, während sie in einem Cafe sitzt.  (picture-alliance/ dpa / Lehtikuva Martti Kainulainen)

Sprache via SMSDas Sterben des Kommas

Satzzeichen erleichterten es dem Leser, einen Text zu verstehen. Aus diesem Grund verwenden wir sie seit Jahrhunderten. Wer Komma, Punkt und Semikolon für Firlefanz hält, ist ein Egoist, findet der Publizist Markus Reiter.

Sendung vom 28.01.2015
Wenn es mit der Konjunktur bergab geht, tun es ihr die Börsen gleich. (imago/Westend61)

ÖkonomieDie gefühlte Wissenschaft

Wirtschaftspolitiker warnen: Wenn die Griechen den Sparkurs verlassen, hat das dramatische Folgen für sie und Europa. Einen wissenschaftlichen Beleg gibt es dafür nicht, meint der Journalist Klaus Weinert. Die Ökonomie lebt von Überzeugungen.

Sendung vom 27.01.2015
Südansicht des Reichstagsgebäudes in Berlin. Foto vom 11. August 2014. (picture-alliance / dpa / Daniel Kalker)

Unsolidarisches DeutschlandBerlin findet seine Rolle in Europa nicht

Nach der Wahl in Griechenland verlangen die einen von Athen weitere Reformen, die anderen eine Etatsanierung mit Rücksichtnahme. Dies ist eine Gelegenheit für Deutschland, seine Rolle in Europa zu überdenken, meint der ehemalige NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers.

Sendung vom 26.01.2015Sendung vom 23.01.2015Sendung vom 22.01.2015
Etwa 200 Anhänger des Berliner Ablegers der Pegida-Bewegung, Baergida, versammelten sich am 5. Januar 2015 in Berlin zu einer Demonstration gegen eine angebliche Islamisierung Deutschlands. Ein Anhänger des Berliner Ablegers der Pegida-Bewegung, Baergida, hält ein Schild mit der Aufschrift: "Keine Islamisirung Europas" (Imago / Christian Ditsch)

Kampf der KulturenMit Psychoanalyse zum Gewaltverzicht

Gesellschaften können an "Persönlichkeitsstörungen" erkranken: Der Kulturwissenschaftler Christian Kohlross schaut auf die westliche und die Welt der Dschihadisten metaphorisch als Einzelpersonen und untersucht beide mit der Methode der Psychoanalyse.

Sendung vom 21.01.2015
Gegner der Anti-Islam-Bewegung "Dügida" demonstrieren am 12.01.2015 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) mit einer Leuchtschrift "Stop PEGIDA" (picture alliance / dpa / Federico Gambarini)

Pegida Das Fremde gehört zum Abendland

Das Abendland, das sich die Pegida-Anhänger wünschen, habe es so nie gegeben, erklärt der Schriftsteller Michael Lösch: Schon Friedrich von Hohenstaufen siedelte als Christ in seinem Vielvölkerreich Muslime an, um politische Spannungen zu entschärfen.

Sendung vom 20.01.2015
(picture alliance / dpa / Robert B. Fishman)

EinwanderungspolitikDie Erfindung der Integration

Parallelgesellschaften waren früher etwas völlig Selbstverständliches. Mit Blick auf die europäische Geschichte erklärt der Historiker Eberhard Straub: Die Forderung nach Integration ist eine Erfindung des modernen Verwaltungsstaates.

Sendung vom 19.01.2015Sendung vom 16.01.2015
Ein Anhänger des IS mit der Flagge der Miliz (afp)

TerrorismusDie Bilder des Schreckens hinterfragen!

Bilder sind begehrte Waffen im Kampf um die öffentliche Meinung - auch und gerade bei Terroristen. Denn sie lösen Gefühle aus und schalten das Denken ab. Seien wir uns dessen bewusst, rät der Journalist Uwe Bork.

Sendung vom 15.01.2015
Russlands Präsident Wladimir Putin. (KIRILL KUDRYAVTSEV / AFP)

RusslandWie mit Propaganda Recht geschaffen wird

Propaganda ist wirksamer als Waffen, weil sie umso perfider ist. Russlands Präsident Putin verfügt über eine mit Milliarden Euro geschmierte Maschinerie - mit einer Wucht, dass sie es sogar schafft, Völkerrecht zu setzen.

Sendung vom 14.01.2015
Das Wort Islamismus in einem Lexikon markiert. (imago/Christian Ohde)

Sind WIR "Charlie"?Der Islamismus – ein globales Problem

Die "Je suis Charlie"-Kampagne markiere einen Wendepunkt, meint der Politikwissenschaftler Matthias Küntzel, denn nun werde der Widerstand gegen den Islamismus global. Statt Political Correctness sei Kritik auch am Islam selbst heute mehr denn je gefragt.

Sendung vom 13.01.2015
Ein Mann liest im Koran. (imago/Xinhua)

IslamismusTerror in Gottes Namen? Vielleicht doch!

Nach den Anschlägen in Frankreich bemühen sich fast alle darum, klarzustellen: Der Terror hat nichts mit dem muslimischen Glauben zu tun. Der Journalist Günter Müchler ist sich da nicht so sicher. Er warnt vor Denkverboten.

Sendung vom 12.01.2015
Ein Mann ist verkleidet als Freiheitsstatue und hält die französische Flagge in der Hand - er nimmt am Trauermarsch wegen des Anschlags gegen die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris am 11.01.2014 teil (Imago / Haytham Pictures)

"Charlie Hebdo"Anschlag auf das zentrale Nervensystem

Wer nach dem "Charlie Hebdo"-Anschlag glaubt, der islamistische Terrorismus möchten alle westlichen Medien mundtot machen, macht es sich zu einfach, so der Kulturwissenschaftler Roland Düker. Das Verhältnis zwischen Medien und Terroristen sei komplizierter.

Sendung vom 09.01.2015Sendung vom 08.01.2015
Ein leerer Luftballon mit dem Logo der Europäischen Union  (dpa / picture alliance / Arno Burgi)

Europäische AußenpolitikNetzwerker sind gefragt

Solange die EU keine politische Gemeinschaft sei, werde es keine einheitliche EU-Außenpolitik geben, meint der Publizist Jörg Himmelreich. Doch sieht er genau darin eine Chance: Je nach Thema müssten geeignete Staaten die Führung übernehmen und viel netzwerken.

Sendung vom 07.01.2015
Pegida-Demonstranten in Dresden halten am 15. Dezember 2014 Banner hoch. (imago/epd)

PegidaDa geht vieles durcheinander

Bei Pegida werden politische Losungen wie das eigentlich wunderbare "Wir sind das Volk" nur noch symbolisch benutzt. Doch ohne historische Substanz fehlt ihnen etwas Entscheidendes, meint der Autor Lutz Rathenow.

Sendung vom 06.01.2015
Frauenquote (dpa / picture alliance)

Frauenquote für AufsichtsräteTopmanager wird man, indem man so tut

Die Wirtschaft ist ab Abteilungsleiter aufwärts bloß eine von Männern erfundene Inszenierung, meint der Publizist Matthias Gronemeyer. Da würden kompetente Frauen nur stören. Besser als eine Frauenquote für Aufsichtsräte wäre deshalb eine Männerquote an der Aldi-Kasse.

Sendung vom 05.01.2015
Teilnehmer einer Demonstration des Bündnisses Patriotischer Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes (Pegida) sind am Montagabend (22.12.14) auf dem Theaterplatz in Dresden versammelt.  (imago/Robert Michael)

PegidaSignal für eine Debatte

Abscheu, Ignoranz und Scham: Die politische Klasse reagiert auf Pegida reflexhaft. Doch solche Reaktionen führen nicht weiter. Es braucht eine breit geführte Diskussion über den Islam und Einwanderung, meint Ulrike Ackermann.

Sendung vom 02.01.2015Sendung vom 31.12.2014
Eine eingestürzte Installation in Mons (picture alliance / dpa)

Mons und Pilsen 2015Erspart uns Kulturhauptstädte!

Im belgischen Mons stürzte eine Installation ein, auch in der tschechischen Bier-Metropole Pilsen funktioniert kaum etwas. Dabei sind die beiden Orte die Europäischen Kulturhauptstädte 2015. Der Autor Marko Martin könnte auf den Titel gut verzichten.

Sendung vom 30.12.2014
International Day an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder (picture alliance / dpa / Foto: Patrick Pleul)

Globalisierte Welt Europa ist unsere Zukunft

Das friedliche Europa sei ein Garant für Sicherheit und Wohlstand, sagt Jürgen Rüttgers. Deshalb warnt der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen davor, Europa nur als Bürokratiemonstrum zu betrachten.

Sendung vom 29.12.2014
Ein Brautpaar aus Strohballen in Bayern. (picture alliance / dpa / Foto: David Ebener)

EhegattensplittingVerheiratet wider Willen?

Nach den Feiertagen steht für die einen fest, wir lassen uns scheiden. Andere wollen vor dem Jahreswechsel schnell noch heiraten. Die Gründe dafür sind nicht immer romantisch. Ganz im Gegenteil wie der Journalist Max Thomas Mehr auch aus eigener Erfahrung weiß.

Sendung vom 24.12.2014
Gottesdienst mit Krippenspiel in der katholischen Pfarrkirche St. Vitus in 2012 in Bad Schönborn      (Baden-Württemberg) (Imago / Gustavo Alabiso)

WeihnachtsgottesdienstSchwer zu ertragende Predigten

Am 24. Dezember in den Gottesdienst zu gehen, gehört zum Fest dazu. Bei vielen bleibt es aber bei diesem einen Mal im Jahr: Viele fühlen sich unwohl und das liegt vor allem an den Predigten, meint unser Autor Dieter Bub.

Seite 1/106