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Politisches Feuilleton

Sendung am 29.09.2016 um 07:20 Uhr

Lehren aus der TreuhandanstaltDie blinde Ideologie des Westens

Pressekonferenz der Treuhandanstalt  (picture alliance/dpa/Foto: Thomas Lehmann)

26 Jahre nach der Wiedervereinigung hat die Bundesregierung eine wissenschaftliche Untersuchung der Treuhand in Auftrag gegeben. Dabei ist eins der Ergebnisse schon klar, meint der Wirtschaftsjournalist Klaus Weinert: die Treuhandanstalt folgte einer blinden Ideologie.

Sendung vom 28.09.2016
Abscheu ist etwas Körperliches: Diese Frau ist angewidert von ihrem Getränk. (imago/Westend61)

Politische RhetorikAbscheu ist keine Lösung

Abscheu ist eine körperliche Reaktion auf etwas Widerwärtiges, ähnlich dem Ekel, und liegt damit im vorpolitischen Raum. Wer politische Positionen und Gegner verabscheut, verlässt den Raum der deliberativen Demokratie, meint der Journalist Alexander Kissler.

Sendung vom 27.09.2016
Protestplakate (picture alliance / dpa / Boris Roessler)

Globale KrisenDas Versagen der Linken

Auf die epochalen Herausforderungen unserer Zeit: Finanzmarktdesaster und Kapitalismuskrise, sowie Rechts-Populismus und Nationalismus – hat ausgerechnet die politische Linke keine tragfähige Gegenentwürfe anzubieten, meint der Soziologe Christian Schüle.

Sendung vom 26.09.2016
Das Archiv der Stasiunterlagenbehörde in Berlin. Die Zukunft der Behörde ist ungewiss. (dpa / picture-alliance / Klaus-Dietmar Gabbert)

InternetDie selbstverletzte Würde des Netz-Nutzers

Wer lässt sich schon freiwillig überwachen? Alle? Im Internet geben Millionen Menschen Privatheit und Menschenwürde öffentlich preis. Im Vergleich zur heutigen Situation seien die Abhörmethoden der DDR-Stasi völlig veraltet gewesen, meint der Schriftsteller Rolf Schneider.

Sendung vom 23.09.2016Sendung vom 22.09.2016
Rangierbahnhof, Eisenbahn, Deutsch Bahn, Güterverkehr, Frachtverkehr, Güterwagen, Bahnhof,  (picture-alliance/dpa)

Güterverkehr in Deutschland Alles immer gleich und sofort

Allen Prognosen zufolge wird der Güterverkehr in Deutschland immer weiter ansteigen. Besondere Wachstumsraten weist der Versandhandel auf. Der Mobilitätsforscher Stephan Rammler hält das für eine problematische Folge der digitalen Revolution.

Sendung vom 21.09.2016
Radarkuppeln stehen am 07.05.2015 in Bad Aibling (Bayern) auf dem Gelände der Abhörstation des Bundesnachrichtendienstes (BND).  (dpa / picture-alliance / Angelika Warmuth)

Kritik an BND-ReformMaßlosigkeit per Gesetz

Während die US-Regierung ihn lebenslang wegsperren will, ist er für andere ein Held: Edward Snowden. Deutschland habe aus den Enthüllungen ziemlich fragwürdige Konsequenzen gezogen, sagt der Jurist und Berliner Richter Ulf Buermeyer.

Sendung vom 20.09.2016
Gottesdarstellung (picture-alliance/ dpa / Steffen Kugler)

GlaubensfragenOh, mein Gott!

Ist Gott eine metaphysische Entität oder nur eine sprachliche Schutzbehauptung, hinter der man fast jedes Motiv verstecken kann? Der Philosoph Florian Goldberg will Gott weder beweisen noch widerlegen - er versteht das Wort nur nicht. Was meint Gott?

Sendung vom 19.09.2016
Eine Demonstration in Berlin gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa (picture alliance / dpa  / Kay Nietfeld)

Zukunft der jungen GenerationDie Vertreibung aus dem Paradies

Westliche Demokratien sind kein Erfolgsschlager mehr, sagt der Autor und Musiker Ofer Waldman. Politische, soziale und wirtschaftliche Sicherheit seien nicht mehr gesetzt. Die jetzige junge Generation sehe sich mit einer ganz neuen Grunderfahrung konfrontiert.

Sendung vom 16.09.2016
Die Fahne der Piratenpartei (dpa / picture alliance / Paul Zinken)

Zum Ende der PiratenparteiGar kein so schlechter Hack

Die permanente öffentliche Schlammschlacht der Piraten hat Einigung und Professionalisierung verhindert. Führende Piraten litten schnell an Filter-Versagen und loggten sich aus. Dabei hinterließ die politische Arbeit der Piraten in Berlin durchaus positiven Eindruck.

Sendung vom 15.09.2016
Demonstration gegen die "Islamisierung Europas" in der slowakischen Hauptstadt Bratislava, organisiert von Pegida (Sputnik)

Rechtspopulismus in der SlowakeiDer Hass in meiner Heimat

Beim EU-Gipfel am Donnerstag in der Slowakei wird es auch um das Thema Flüchtlinge gehen. In der Slowakei gibt es so gut wie keine - aber starke Ressentiments gegen sie und Hass gegen alles Andersartige. Der sei geplant gezüchtet worden, so der Autor Michal Hvoretzky.

Sendung vom 14.09.2016Sendung vom 13.09.2016Sendung vom 12.09.2016
Das Eingangstor der Vereinten Nationen in Genf mit dem UNO-Logo, aufgenommen am 26.12.2011. (picture alliance / dpa / Fredrik von Erichsen )

Vereinte NationenKein neues Narrativ – mehr Geld!

Vor einem Jahr setzten sich die Vereinten Nationen die "nachhaltigen Entwicklungsziele", die nichts weniger umfassen, als die Abschaffung von Hunger und Armut bis 2030. Seitdem hat man nicht allzu viel von der Staatengemeinschaft gehört, meint der Journalist Andreas Zumach.

Sendung vom 09.09.2016
Der kroatische Kulturminister, Zlatko Hasanbegovic, im April 2016 in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Jasenovac (imago/Pixsell)

KroatienPolitische Rückwärtsrolle spaltet die Gesellschaft

Der noch amtierende Kulturminister Kroatiens Zlatko Hasanbegovic hat mit seiner Begeisterung für den Hitler-Faschismus das Land tief gespalten. Bei den bevorstehenden Wahlen wird sich zeigen, für welche Regierung sich die Kroaten entscheiden.

Sendung vom 08.09.2016
Eine Britische Fahne weht vor dem Uhrenturm Big Ben. (dpa / Michael Kappeler)

Wenn Referenden spaltenBist Du für uns oder gegen uns?

Entscheidungen müssen in einer Demokratie öffentlich ausgefochten werden. Doch wenn komplexe Fragen auf eine Ja-Nein-Entscheidung reduziert werden, gibt es eine Gefahr, warnt Sebastian Wessels: Dann produziere so ein Referendum keine Lösungen, sondern eine gespaltene Gesellschaft.

Sendung vom 07.09.2016
Eine Frau und ein Mann gestikulieren mit erhobener rechter Hand. (picture-alliance / dpa / Peter Steffen)

Mit Wiederholungen zum ErfolgDas Prinzip Penetranz

In der politischen Rhetorik siegt nicht derjenige, der die besseren Argumente hat, meint der Soziologe Rainer Paris. Sondern derjenige, der sich am besten gegen fremde Argumente abschottet und auf unermüdliche Wiederholung der eigenen setzt.

Sendung vom 06.09.2016
Übertragung der Körperzelle von einer Frau in eine entkernte Eizelle derselben Spenderin (picture alliance / dpa / epa)

WunschembryonenDie falsche Angst vor Gentech-Babys

Angesichts neuer Gen-Editing-Verfahren flammt eine Debatte über die ethischen Grenzen des technisch Machbaren auf. Doch die Warnung vor Babys aus dem Baukasten geht dem Schriftsteller Ulrich Woelk genauso zu weit wie das Lob der "natürlichen" zufälligen Zeugung.

Sendung vom 05.09.2016
Rucksäcke in einer sanierungsbedürftigen Grundschule in Berlin. (imago / Rolf Zöllner)

InvestitionsstauDeutschland lebt von der Substanz

Deutschland geht es weniger glänzend, als es derzeit aussieht, warnt die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann. Denn sowohl Staat als auch Privatwirtschaft investierten zu wenig in Infrastruktur, Technologie und Bildung und setzen so unsere Zukunft aufs Spiel.

Sendung vom 02.09.2016Sendung vom 01.09.2016
Adlatus sagte man früher im Scherz, heute heißt es Auszubildender: Meister Klaus Himmelsbach (links) erklärt einem "Azubi" in der Firma Herrenknecht in Schwanau (Baden-Württemberg) das Feilen an einem Metallteil.   (dpa / picture alliance / Patrick Seeger)

Neue Bildungsrepublik?Vergesst den Numerus Clausus!

Die Zahl der Lehrverträge ist auf dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten. "Na und!" sagt Christian Füller. Und er fragt: "Was soll schlecht daran sein, wenn immer mehr Schüler Abitur machen?" Wir brauchen sie beide: den Lehrling und den Abiturienten.

Sendung vom 31.08.2016Sendung vom 30.08.2016
Fethullah Gülen (dpa/picture-alliance)

Gülen-BewegungSchulen gründen, warum nicht?

Schulen gründen, den Koran studieren, Einfluss auf die Gesellschaft nehmen: Die Bewegung des Predigers Fethullah Gülen steht dafür im Kreuzfeuer der Kritik. Für den Jesuitenpater Klaus Mertens klingen die Anliegen der Bewegung jedoch vertraut - und gar nicht anrüchig. Eine Verteidigung.

Sendung vom 29.08.2016
Eine Mutter sitzt mit ihren zwei Kindern auf einer Bank und hält ein Buch in den Händen. (Deutschlandradio / Sabine Demmer)

AlleinerziehendeRecht für Väter ist Pech für Mütter

Alleinerziehende werden in Deutschland allein gelassen. Es gibt noch zu viele bürokratische Lücken, die Unterhaltszahlungen aushebeln, meint die Schriftstellerin und Journalistin Susanne Schädlich. Die Konsequenzen tragen vor allem Mütter und Kinder.

Sendung vom 26.08.2016
Im deutsch-polnischen Eurokindergarten in Frankfurt (Oder) umarmen sich die Freundinnen Domenika Rzeznikiewicz (l) aus Polen und Mara Behnke aus Deutschland, (picture-alliance/dpa/Patrick Pleul)

PolenEine wichtige Freundschaft für Deutschland

Die Freundschaft Deutschlands zu Polen verdient es, intensiver gepflegt zu werden, meint der Coach Klaus-Dieter Kottnik. In seinem "Politischen Feuilleton" berichtet er von seinen Erlebnissen in Polen. Dort habe er einen europäischen Geist erlebt, von dem er immer geträumt habe.

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29.09.2016, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Flüchtlingspolitik: "Wir haben das nicht geschafft!"
Von Fabian Köhler

Kommentar

Krieg in SyrienDas klägliche Versagen der UNO
Ban Ki-moon redet am Pult im Weltsaal des UNO-Hauptquartiers in New York. (picture alliance / dpa / Jason Szenes)

Der UNO gelingt es nicht einmal, die Flüchtlinge humanitär zu versorgen. Im Hinblick auf den eskalierenden Syrien-Krieg, haben die 193 Mitgliedsstaaten schlicht versagt, kommentiert Andreas Zumach. Nur ein diplomatischer Konsens zwischen Russland und den USA könne die Friedensbemühungen voranbringen.Mehr

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Interview

Shimon Peres"Wir glaubten, er sei unsterblich"
Shimon Peres starb im Alter von 93 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. (dpa  /Picture alliance EPA  Abir Sultan)

Shimon Peres wollte Frieden zwischen Israelis und Palästinensern. Doch wie steht es heute um dieses Ziel? "Es mangelt am politischen Willen", meint Anita Haviv-Horiner, die in Israel für den deutsch-israelischen Austausch arbeitet. Mehr

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