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Politisches Feuilleton

Sendung vom 22.02.2017

Kritik an der EKDReligionen müssen einander nicht verstehen

Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und Bundeskanzlerin Angela Merkel (dpa / picture alliance / Rainer Jensen)

Die deutsche Evangelische Kirche scheue die Abgrenzung gegenüber dem Islam und stehe für einen "Wohlfühl-Protestantismus", kritisiert der Schriftsteller Klaus Rüdiger-Mai. Wer die Kirche jedoch in die "Hauptabteilung Kirchen des Kanzleramts" verwandle, falle weit hinter den Reformator zurück.

Sendung vom 21.02.2017
Büste Napoleons (deutschlandradio.de / Annette Riedel)

Strukturen oder PersonenWer macht Geschichte?

Sind gesellschaftliche Strukturen entscheidend für den Gang der Geschichte? Oder schreiben doch die "großen Männer" Geschichte, wie Napoleon und jetzt Trump mit seinen vielen Dekreten? In einer Persönlichkeit verdichten sich Tendenzen einer Zeit, meint der Historiker Thomas Brechenmacher.

Sendung vom 20.02.2017
Enno Schmidt und Daniel Häni, Gründer der Volksinitiative "Bedingungslosen Grundeinkommens" mit dem Tesla Werbemobil, und Deutsche Aktivistinnen- und Aktivisten zur Einführung der direkten Demokratie in Deutschland mit ihrem Omnibus, beim Fototermin vor dem Bundeshaus auf dem Bundesplatz in Bern, am 12.05.2016.  (picture alliance / dpa / Lukas Lehmann)

Einkommen und MoralWer freiwillig arbeitet, arbeitet besser

So wie die Menschen im Mittelalter Geiseln der Kirche waren, sind wir heute Geiseln der Arbeit, kritisiert der Ökonom und Philosoph Philip Kovce. Er plädiert dafür, die Arbeit vom Zwang zu befreien – auch mithilfe eines bedingungslosen Grundeinkommens.

Sendung vom 17.02.2017Sendung vom 16.02.2017
Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe; Aufnahme vom Januar 2017 (picture alliance / Uli Deck/dpa)

Spielregeln der Demokratie Durchregieren? Gar nicht so einfach!

Das Leben in demokratischen Gesellschaften ist kompliziert, gesellschaftliche Veränderungen brauchen Zeit. Doch was wir oft beklagt haben, wissen wir womöglich wieder zu schätzen, seitdem in den USA ein Donald Trump regiert, glaubt der Soziologe Armin Nassehi.

Sendung vom 15.02.2017Sendung vom 14.02.2017Sendung vom 13.02.2017Sendung vom 10.02.2017
Eine Grafik die Menschen verbunden in einem sozialen Netzwerk zeigt. (imago / Ikon Images)

DigitalisierungUnsere falschen Träume vom Internet

Anstatt einen großen gleichberechtigten Diskurs zu ermöglichen, hat die Digitalisierung und Demokratisierung der Medien ein unübersichtliches Schlachtfeld geschaffen. Das Internet führte nicht zum Austausch von Argumenten und ausgleichenden Konzepten, meint der Kulturwissenschaftler Michael Seemann.

Sendung vom 09.02.2017Sendung vom 08.02.2017Sendung vom 07.02.2017Sendung vom 06.02.2017
Türkische Fahne an einem Boot weht bei der Fahrt über den Bosporus bei trübem Wetter (AFP / Bülent Kilic)

TürkeiHeimat ist kein Schicksal

In der Türkei werden Richter entlassen, Schriftsteller drangsaliert und selbst Parlamentarier verhaftet. Der Autor Zafer Şenocak blickt auf ähnlich schlimme Zeiten zurück. Er ist froh, die Türkei früh verlassen zu haben, und warnt davor, sich dem Schicksal eines Geburtslandes zu ergeben.

Sendung vom 03.02.2017
Techniker hängen am 15.12.2016 in Köln (Nordrhein-Westfalen) am Bahnhofsvorplatz neben dem Dom eine neue Kamera zur Videoüberwachung auf. (dpa / picture alliance / Oliver Berg)

Innere SicherheitDas Comeback der Video-Überwachung

Sie ist wieder da! Ganz weg war sie ja nie, doch nach dem Anschlag in Berlin und den Ereignissen in Köln nimmt die Diskussion über die Ausweitung der Videoüberwachung wieder Fahrt auf. Sie funktioniert nach Verbrecherlogik. Es bleibt kein Platz für die verbrieften Rechte normaler Menschen.

Sendung vom 02.02.2017Sendung vom 01.02.2017
Polizisten am Hauptbahnhof am Silvesterabend. (imago stock&people)

Kampf gegen PopulismusStärkt den Staat!

Mehr Polizisten, mehr Überwachungskameras, mehr Kontrolle im Internet: Alan Posener verteidigt den starken Staat. Denn wer seine Bürger nicht ausreichend schütze, stärke damit Populisten.

Sendung vom 31.01.2017
Demonstranten protestieren am 20.01.2017 vor der US-Botschaft in Mexiko-Stadt gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump. Auf dem Transparent ist zu lesen: Mexiko ist mehr als Trump. (dpa/ picture alliance/ Denis Düttmann)

Handelsstreit zwischen USA und MexikoArmut auf beiden Seiten

US-Präsident Trump möchte das Freihandelsabkommen Nafta mit Mexiko neu verhandeln, weil es die USA seiner Meinung nach benachteiligt. Die mexikanische Politikwissenschaftlerin Sabina Morales Rosa sieht das anders – fordert aber gleichfalls: Nafta muss neu überdacht werden.

Sendung vom 30.01.2017Sendung vom 27.01.2017
Links: Der inzwischen verstorbene Schauspieler Heath Ledger als Joker in in The Dark Knight. Rechts: Bei einem Protest gegen Donald Trump trägt ein Demonstrant eine Maske. (imago/ZUMA Press)

Gefährliches KinoWie Hollywood unser Denken verändert

Superhelden wie Batman, Ironman oder Spiderman leben uns eine Vereinfachung der Welt vor, die sich tief in unseren Köpfen einnistet, meint der Publizist Hartwig Tegeler. Spätestens mit Donald Trump seien ihre Konzepte zur Konfliktbewältigung in der Realität angekommen.

Sendung vom 26.01.2017
Blick auf die bunt angestrahlte Dresdner Altstadt im Rahmen der Aktion "Dresden ist bunt". Links im Bild: die Hochschule für Bildende Künste. (imago/Hentschel)

Kein ForschungsobjektDie Krise Europas und die Hochschulen

Auch, wenn die Konsequenzen erst in naher Zukunft spürbar sein werden: Die Krise innerhalb der Europäischen Union macht sich auch an europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen bemerkbar. Vor allem Rechtspopulisten sind für sie eine Gefahr.

Sendung vom 25.01.2017
Der Koch Tim Mälzer präsentiert am 18.10.2016 in Hamburg in seinem Restaurant "Die Gute Botschaft" sein neues Buch "Die Küche". (dpa / picture alliance / Axel Heimken)

Bücher von StarköchenKöche, bleibt in der Küche!

Statt den Dichtern und Denkern weiterhin einen intellektuellen Ehrenplatz einzuräumen, verherrlichen die Deutschen die Brutzler und Brater. Deren Bücher füllen längst ganze Regale − doch die Belehrung durch Küchenpersonal hat der Journalist Uwe Bork jetzt satt.

Sendung vom 24.01.2017
(picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler)

MedienkritikTalkshow-Terror mit Trump-Effekt

Flüchtlinge, Islam, Terror, Integration: Mit möglichst hohem Erregungsspiegel beackern Politik-Talkshows vor allem einen Themenkomplex, kritisiert Bodo Morshäuser. So arbeiteten sie vor der Bundestagswahl an einem deutschen Trump-Effekt, warnt der Schriftsteller.

Sendung vom 23.01.2017
William Shakespeare als Wachsfigur (picture alliance / dpa / Foto: Jens Kalaene)

Beginn der Ära TrumpMit Shakespeare gegen Trump

Wir reiben uns noch immer die Augen! Der neue König hat den Thron bestiegen. Seine Kumpane und seine Familie sind in Position gebracht, die Rivalen liegen im Staub. Wie kann man das begreifen? Vielleicht mit Shakespeare?

Sendung vom 20.01.2017
Der neue Präsident der USA: Donald Trump. (Imago / Zuma Press)

Politische RhetorikGlatt gelogen wirkt verdammt ehrlich

Eine vulgäre Sprache voller Verdrehungen und Lügen – wer das für ein neues Stilmittel der politischen Auseinandersetzung hält, sollte in die jüngere europäische Vergangenheit blicken. Die Philosophin Dunja Melčić erklärt, warum Lügen so wirkungsvoll sind.

Sendung vom 19.01.2017
Eine Drohne vom Typ Predator im Einsatz in Afghanistan. ((dpa / Kirsty Wigglesworth))

DrohnenkriegObamas tödliches Erbe

Während der Präsidentschaft von Barack Obama wurden Tötungen per Drohne zur Staatsdoktrin, jede Woche unterschrieb er die sogenannte "Kill List". Und in Zukunft wird ein Donald Trump das tun - dank seines Vorgängers, den Friedensnobelpreisträger Obama.

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23.02.2017, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton

Kommentar

Münchner SicherheitskonferenzWie Verdurstende in der Wüste
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen und ihr US-Amtskollege James Mattis auf der Münchner Sicherheitskonferenz. (AFP / THOMAS KIENZLE)

Die Amerikaner haben den Europäern in München ihre Verbundenheit erklärt. Doch die Unsicherheit über die Pläne von US-Präsident Trump bleibt, kommentiert Bettina Klein: Sprechen Pence und Mattis wirklich für den Präsidenten - und wenn ja, wie lange noch?Mehr

Donald TrumpEigenlob und blinde Wut
US-Präsident Donald Trump bei seiner ersten Solo-Pressekonferenz im Weißen Haus am 16. Februar 2017 (AFP/ Nicholas Kamm)

Der angeblich mächtigste Mann der Welt benimmt sich vor der Presse wie ein politisches Rumpelstilzchen − das zeige, dass Trump an seine Grenzen stößt, kommentiert Thilo Kößler. Das Schicksal des neuen US-Präsidenten hänge wegen der Russland-Connection bereits an einem seidenen Faden.Mehr

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Interview

Dominanz der Alten? "Demokratie ist keine Interessensvertretung"
Ein junger Geschäftsmann sitzt in Meditationshaltung auf seinem Arbeitstisch hinter seinem Laptop (imago stock&people)

Leben wir wirklich in einer "Rentnerdemokratie", wie es von Jüngeren beklagt wird? Der Philosoph Stefan Gosepath hält dagegen: Hinter dieser Kritik stecke ein falsches Verständnis von Demokratie. Gefragt seien jetzt Politikangebote, die zwischen den Generationen vermitteln könnten. Mehr

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Tacheles

Ökonom Peter BofingerWas hinterlassen wir zukünftigen Generationen?
Peter Bofinger, Ökonom und Professor für Volkswirtschaftslehre und Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweiser). (imago / IPON)

Der Ökonom Peter Bofinger gilt als einer der einflussreichsten Wirtschaftsexperten. Wir sprechen mit ihm über die Perspektive der deutschen Wirtschaft: Warum profitieren nicht alle vom Wachstum? Welche Folgen hätte ein Handelskrieg mit den USA? Was passiert, wenn Griechenland aus der Eurozone fliegt?Mehr

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