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Politisches Feuilleton

Sendung vom 31.08.2016Sendung vom 30.08.2016
Fethullah Gülen (dpa/picture-alliance)

Gülen-BewegungSchulen gründen, warum nicht?

Schulen gründen, den Koran studieren, Einfluss auf die Gesellschaft nehmen: Die Bewegung des Predigers Fethullah Gülen steht dafür im Kreuzfeuer der Kritik. Für den Jesuitenpater Klaus Mertens klingen die Anliegen der Bewegung jedoch vertraut - und gar nicht anrüchig. Eine Verteidigung.

Sendung vom 29.08.2016
Eine Mutter sitzt mit ihren zwei Kindern auf einer Bank und hält ein Buch in den Händen. (Deutschlandradio / Sabine Demmer)

AlleinerziehendeRecht für Väter ist Pech für Mütter

Alleinerziehende werden in Deutschland allein gelassen. Es gibt noch zu viele bürokratische Lücken, die Unterhaltszahlungen aushebeln, meint die Schriftstellerin und Journalistin Susanne Schädlich. Die Konsequenzen tragen vor allem Mütter und Kinder.

Sendung vom 26.08.2016
Im deutsch-polnischen Eurokindergarten in Frankfurt (Oder) umarmen sich die Freundinnen Domenika Rzeznikiewicz (l) aus Polen und Mara Behnke aus Deutschland, (picture-alliance/dpa/Patrick Pleul)

PolenEine wichtige Freundschaft für Deutschland

Die Freundschaft Deutschlands zu Polen verdient es, intensiver gepflegt zu werden, meint der Coach Klaus-Dieter Kottnik. In seinem "Politischen Feuilleton" berichtet er von seinen Erlebnissen in Polen. Dort habe er einen europäischen Geist erlebt, von dem er immer geträumt habe.

Sendung vom 25.08.2016Sendung vom 24.08.2016Sendung vom 23.08.2016
Farbfoto, ein alter Mann sammelt Flaschen vor einem städtischen Müllbehälter (imago/photo2000)

Soziale Spaltung Wovon Rechtspopulisten profitieren

Im Zuge der Globalisierung fühlen sich weite Bevölkerungsschichten als Verlierer, ohne dass diese Erfahrung ernst genommen würde. Wenn man diesen Menschen zuhören würde, hätten es Rechtspopulisten schwerer, meint der Politikwissenschaftler Peter Widmann.

Sendung vom 22.08.2016Sendung vom 19.08.2016
Der frühere sowjetische Präsident Michail Gorbatschow im November 2014 (picture-alliance / dpa / Pitalev Ilya)

RusslandUnruhige Tage im August 1991

Das heutige Russland ähnele der Sowjetunion, meint der Schriftsteller und Publizist Sergey Lebedew. Beim August-Putsch vor 25 Jahren sei zwar das Denkmal für Felix Dserschinski zerstört worden. Aber heute bildeten ehemalige Geheimdienstler die Herrscherriege.

Sendung vom 18.08.2016
Die Kuppel des Reichstagsgebäudes in Berlin  (picture alliance / Daniel Kalker)

Berliner RepublikLiberale Gesellschaft wickelt sich ab

Eine liberale Gesellschaft wird ohne Liberale nicht lange bestehen. Das sagt der Hamburger Publizist Christoph Giesa voraus. Denn derzeit drohe die bürgerliche Mitte, von anti-liberalen Kräften aller Richtungen zerrieben zu werden.

Sendung vom 17.08.2016
Plakat an einem Berliner Haus: "Markt oder Mensch?" (dpa/picture alliance/Paul Zinken)

KapitalismuskritikEuropa muss von seinen Errungenschaften erzählen

Nach dem Brexit-Votum der Briten muss sich Europas Politik endlich in positiven Erzählungen widerspiegeln, fordert der Ökonom Erik von Grawert-May, - zum Beispiel über Werte wie Freiheit und soziale Standards. Sonst drohten Selbstgefälligkeit, Wehleidigkeit und Demagogie.

Sendung vom 16.08.2016
Burka tragende Besucherinnen der Ausstellung "Burquoi" im Kunstverein in Wiesbaden (dpa / picture alliance / Boris Roessler)

Islam in DeutschlandBurka-Debatte hat Sprengkraft eines Attentats

Über ein Verbot der Burka wird zurzeit leidenschaftlich diskutiert: Die Vollverschleierung gilt als Symbol der Unterdrückung. Doch der Islamwissenschaftler und Journalist Fabian Köhler bezweifelt, dass es in der aktuellen Debatte wirklich um die Befreiung von Frauen geht.

Sendung vom 15.08.2016
Ein Schwein schaut durch Gitterstäbe (dpa/ picture-alliance/ Jens Büttner)

Freiheit und ÖkologieJe besser, desto mehr

Ökologische Ziele müssen nicht am Freiheitsempfinden scheitern, meint der Tübinger Philosoph Claus Dierksmeier. Er plädiert für "qualitative Freiheit" − einem gesellschaftlichen Paternalismus sollte freiwillige Rücksicht auf eigene wie fremde Lebenschancen zuvorkommen.

Sendung vom 12.08.2016
Bundeskanzlerin Merkel steht im Bundestag an einem Pult und gibt eine Regierungserklärung zum Brexit ab. (JOHN MACDOUGALL / AFP)

Politische KlasseWarten auf ein Ende des Stillstands

Reformideen haben es in der Ära von Angela Merkel schwer, meint der Publizist Stephan Hebel und erinnert an die Aufbruchstimmung in den Anfangsjahren von Rot-Grün. Nur der Überdruss am Stillstand könne zur politischen Wende führen, meint Hebel.

Sendung vom 11.08.2016
Flaggen der NATO-Staaten vor dem Hauptquartier in Brüssel (picture alliance/dpa/Julien Warnand)

Spaltung versus EinheitWider Trennungsängste in EU und NATO

Allianzen wie NATO und EU würden sich schwächen, wenn sie Einheit bewahren, wo Spaltung ratsamer wäre, meint die Religionsphilosophin Gesine Palmer. Nur ohne Trennungsängste könne Europa wirksam politischen Druck ausüben, beispielsweise auf die Türkei.

Sendung vom 10.08.2016Sendung vom 09.08.2016
Die polnische Autorin Olga Tokarczuk signiert in Białystok ihren Roman "Jakobsbücher", in dem sie den Vielvölkerstaat Polen-Litauen aufleben lässt. (picture alliance / PAP / Artur Reszko)

Polens Kulturpolitik"Gute" Autoren und "böse" Autoren

Wie sehr Polens Bevölkerung gespalten sei, zeige sich auch an der Kulturpolitik, beobachtet die Schriftstellerin Karolina Kuszyk. Der patriotische Autor Henryk Sienkiewicz werde noch immer gefeiert, während eine Olga Tokarczuk für ihren Roman "Jakobsbücher" mit einem Shitstorm überzogen wurde.

Sendung vom 08.08.2016Sendung vom 05.08.2016Sendung vom 04.08.2016
Friedrich Nietzsche auf der Repro eines undatierten Plakates. (picture-alliance / Zentralbild )

Europas EinheitNietzsche über den Hornvieh-Nationalismus

Friedrich Nietzsches Traum eines modernen Europas scheint ausgeträumt. Stattdessen blühe in Europa ein Nationalismus, den Nietzsche schon als Makel der ersten deutschen Einheit ablehnte und als Hornvieh-Nationalismus bezeichnete, sagt der Journalist Klaus Englert.

Sendung vom 03.08.2016
"Privatgrundstück - Beten verboten" steht auf einem Schild an einer Garagenwand in Dresden (Sachsen). (dpa picture alliance/ Arno Burgi)

ReligionAtheisten aus Desinteresse

Die Mehrheit der Deutschen sieht ihren gelebten Atheismus als Beleg für die eigene Aufgeklärtheit, sagt der Journalist Uwe Bork. Nicht der Islam kappe die christlichen Wurzeln in Deutschland, sondern der zunehmende Atheismus.

Sendung vom 02.08.2016Sendung vom 01.08.2016
Das Wort Pressefreiheit ist in einem Ausschnitt des Artikels 5 des Grundgesetzes auf einer Glasscheiben am Außenhof des Jakob-Kaiser-Hauses in Berlin zu sehen.  (picture-alliance / dpa / Florian Kleinschmidt)

Westlicher LebensstilWie wehrhaft ist das liberale Bekenntnis?

Die liberale Gesellschaft müsse sich dem Hass auf den westlichen Lebensstil stellen, der gleichermaßen von Islamisten und Populisten geschürt werde. Weshalb die Heidelberger Politologin Ulrike Ackermann eine tabulose Diskussion des Wertekanons fordert.

Sendung vom 29.07.2016
Erdogan-Anhänger mit Fahnen, im Hintergrund Porträt von Erdogan auf einem Bildschirm (ADEM ALTAN / AFP)

TürkeiErdoğan steuert auf Bürgerkrieg zu

Dem türkischen Präsidenten sei zuzutrauen, seine Gegner physisch vernichten zu wollen, meint der deutsch-türkische Rechtsanwalt und Politiker Memet Kilic. Er befürchtet für die Türkei einen Bürgerkrieg.

Sendung vom 28.07.2016
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01.09.2016, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton

Kommentar

Steuernachforderungen an ApplePyrrhus-Sieg für Europa
Tim Cook steht auf einer Bühne, im Hintergrund eine große Uhr auf einem Bildschirm zu sehen. (dpa/picture alliance/Kyodo/MAXPPP)

Die EU-Kommission hält in Irland gewährte Steuervergünstigungen für Apple für unzulässig - und will von dem US-Konzern 13 Milliarden Euro haben. Sollte sich die EU durchsetzen, könnte es ein Pyrrhus-Sieg für Europa werden, meint Klemens Kindermann.Mehr

Burkini-VerbotEs ist nur ein Stück Stoff
Eine Frau schwimmt im Burkini in einem Schwimmbecken. (EPA)

Kleidungsstücke wie Kopftuch, Burka oder Burkini geben Frauen die Möglichkeit, sich in einer für sie fremden Gesellschaft frei zu bewegen und sich zu entwickeln, meint Deutschlandradio Kultur-Wortchefin Marie Sagenschneider. Deshalb sollten wir sie dulden. Mehr

Olympia in RioVergiftet von der Doping-Seuche
Sie sehen das Maracana-Stadion in Rio, es leuchtet ein Probe-Feuerwerk für die Eröffnungs-Feier. (AFP / Yasuyoshi Chiba)

Gedopte Athleten, korrupte Funktionäre, unfaires Publikum: Olympia wird in Rio zur Farce, meint Thomas Wheeler. Der Leistungssport braucht endlich wieder Tugenden wie Transparenz und Ehrlichkeit, sonst droht ihm ein schlimmes Ende.Mehr

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