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Politisches Feuilleton

Sendung vom 27.03.2017

AntiislamismusDer Orient ist Europas Schicksal

Europa auf einem geografischen Globus (picture-alliance / dpa / Felix Hörhager)

Europa und der Orient bilden seit Urzeiten eine geistige und kulturelle Einheit. Wenn Europa nicht ein entsprechendes geopolitisches Narrativ entwickelt und in praktische Politik umsetzt, wird es untergehen.

Sendung vom 24.03.2017Sendung vom 23.03.2017Sendung vom 22.03.2017Sendung vom 21.03.2017
Bis zu 2500 Anhänger der Alternative für Deutschland (AfD) bei einer Demonstration in Berlin (Imago)

Die neuen AlternativenDas gefährliche Re-Branding der Rechten

Sie trugen lila Latzhosen und strickten im Bundestag - die Alternativen, die in den 1980er-Jahren von links gegen die etablierten Parteien antraten. Heute hat der Begriff "alternativ" die Seiten gewechselt - auch solche Gruppen, wie etwa die "Identitären", ordnen sich ihm zu.

Sendung vom 20.03.2017Sendung vom 17.03.2017Sendung vom 16.03.2017Sendung vom 15.03.2017
Kellyanne Conway - damals noch Wahlkampfmanagerin von Donald Trump, heute ist sie seine Beraterin. (imago/UPI Photo)

Frauen und MachtKellyanne Conway hat kein Problem

Männliche Maulhelden sind erschreckend erfolgreich, meint die Schriftstellerin Pieke Biermann. Frauen sollten sich an ihnen kein Beispiel nehmen, sondern auf selbst errichtete Barrieren pfeifen − wie kürzlich Kellyanne Conway, die Beraterin des US-Präsidenten.

Sendung vom 14.03.2017
Monopoly-Spiel: Hohe Managergehälter stehen in der Kritik. (picture-alliance/ dpa / Wolfram Steinberg)

SpitzengehälterWarum Manager Obergrenzen beim Gehalt fürchten

Die besten Manager gehen dorthin, wo am meisten gezahlt wird, sagen diejenigen, die hohe Spitzengehälter verteidigen. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Das Gehalt sei nur einer von vielen Faktoren bei der Besetzung von Vorstandsposten, meint Michael Hartmann.

Sendung vom 13.03.2017
Ein Mann ist umgeben von Pfeilen und Fragezeichen. (imago / Ikon Images)

PopulismusLob des komplexen Denkens

"Die" oder "wir", "Freund" oder "Feind": Populisten aller Art setzen auf eine Einteilung der Welt in Schwarz-Weiß-Kategorien. Dabei waren wir im Denken schon mal viel weiter, meint der Architekturkritiker Klaus Englert – und plädiert dafür, abzuwägen und zu differenzieren.

Sendung vom 10.03.2017Sendung vom 09.03.2017Sendung vom 08.03.2017
Februar 1917: Die Einwohner Petrograds beteiligen sich an Demonstrationen. (dpa / ria novosti)

Februarrevolution 1917Eine Revolution, die keine sein darf

Das Jubiläum der Februarrevolution gleicht in Putins Russland einem Drahtseilakt: Seine Ideologen bewerten das Ereignis als Sieg des historischen Russlands. Gleichzeitig müssen sie die geringste Wertschätzung irgendeines revolutionären Gedankens unterbinden, meint Jörg Himmelreich.

Sendung vom 07.03.2017Sendung vom 06.03.2017
Sie sehen eine Radfahrerin und den Schriftzug Google auf einem Straßenschild. (AFP / Jana Asenbrennerova)

Google und Co.Wenn Staaten ihre Macht an Konzerne outsourcen

Die Digitalkonzerne, die unsere Daten sammeln, haben einer derart große Machtfülle gewonnen, dass diese den Nationalstaaten gefährlich werden könnte, warnt der Kulturtheoretiker Martin Burckhardt. Er fürchtet ein "neoliberales Digitopia", das sich über Gesetze und Steuerpflichten hinwegsetzt.

Sendung vom 03.03.2017Sendung vom 02.03.2017
Eine Büste von Karl Marx, erschaffen von dessen Urenkel Karl-Jean Lonquet (1904-1981), steht am 06.05.2016 im Karl-Marx-Haus in Trier. Die Büste war bislang im Familienbesitz. (dpa / picture alliance / Harald Tittel)

Kapital 2.0 Womit Marx tatsächlich Recht hatte

Nichts ist gerechter als der Wettbewerb? Führt Deregulierung zu fairer Konkurrenz? Nein, meint unsere Autorin Ulrike Herrmann. Dass der "perfekte Wettbewerb" eine Chimäre sei, habe bereits Marx in seinem Werk "Das Kapital" gezeigt.

Sendung vom 01.03.2017Sendung vom 28.02.2017
Die französische und die deutsche Fahne am Rathaus von Frankfurt/Main (dpa / picture alliance / Frank Rumpenhorst)

Frankreich und DeutschlandNeuer Schwung für ein altes Paar

Die Beziehung der Nachbarn Deutschland und Frankreich schwächelt. Doch US-Präsident Trump und der Brexit fordern die symbolische Partnerschaft zu engem Zusammenrücken und kraftvoller Kooperation heraus. Das kann eine reale Chance sein, meint der Historiker Klaus Manfrass.

Sendung vom 27.02.2017
Wandbild von "Big Brother": Szene aus der britischen Verfilmung von George Orwells "1984" in den 1950er-Jahren.  (imago / United Archives )

Mit Gruß von Orwell & HavelBig Brother still watching you!

In den Zeiten von Trump und Putin können Bücher mehr als nur Trost spenden: George Orwells "1984" oder Václav Havels "Versuch in der Wahrheit zu leben" haben nichts von ihrer subversiven Aktualität eingebüßt, meint der Schriftsteller Marko Martin.

Sendung vom 24.02.2017
Eine Lupe vor einem Computer-Bildschirm mit Facebook-Logo. (picture alliance/dpa/Sergei Konkov TASS)

Nudging bei FacebookSubtiles Stupsen gegen den Terror?

Facebook sucht nach Nutzern, die für Terror-Propaganda anfällig sind, und füttert sie ungefragt mit Gegendarstellungen. Geht das Unternehmen damit einer ethischen Pflicht nach oder ist das Manipulation? Das "Nudging" müsse öffentlich kontrolliert werden, fordert die Politologin Lena Ulbricht.

Sendung vom 23.02.2017
Das Foto vom 15.02.2017 zeigt die DITIB-Moschee in Fürthen (Rheinland-Pfalz). Fahnder des Bundeskriminalamtes haben das Anwesen aufgrund von Spionage-Vorwürfen gegen Imame des islamischen Moscheeverbandes DITIB durchsucht. Foto: Thomas Frey/dpa | Verwendung weltweit (Thomas Frey/dpa)

Islam und IntegrationWir brauchen eine umarmende Säkularität

Die Engstirnigkeit deutscher Islamverbände steht der offenen Gesellschaft entgegen, sagt der Grünen-Politiker Memet Kılıç. Islamische Erziehung sei Teil des Problems − gegen religiösen Fanatismus helfe nur mehr Ethik, Philosophie, Kunst und Aufklärung.

Sendung vom 22.02.2017
Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und Bundeskanzlerin Angela Merkel (dpa / picture alliance / Rainer Jensen)

Kritik an der EKDReligionen müssen einander nicht verstehen

Die deutsche Evangelische Kirche scheue die Abgrenzung gegenüber dem Islam und stehe für einen "Wohlfühl-Protestantismus", kritisiert der Schriftsteller Klaus Rüdiger-Mai. Wer die Kirche jedoch in die "Hauptabteilung Kirchen des Kanzleramts" verwandle, falle weit hinter den Reformator zurück.

Sendung vom 21.02.2017
Büste Napoleons (deutschlandradio.de / Annette Riedel)

Strukturen oder PersonenWer macht Geschichte?

Sind gesellschaftliche Strukturen entscheidend für den Gang der Geschichte? Oder schreiben doch die "großen Männer" Geschichte, wie Napoleon und jetzt Trump mit seinen vielen Dekreten? In einer Persönlichkeit verdichten sich Tendenzen einer Zeit, meint der Historiker Thomas Brechenmacher.

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28.03.2017, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Das totale Training oder: Was ist eigentlich Qualifikation?
Von Dr. Gesine Palmer

Kommentar

60 Jahre Römische VerträgeEU am Scheideweg
Maltas Premier Muscat, EU-Ratspräsident Tusk, Griechenlands Premierminister Tsipras und Gentiloni, Ministerpräsident von Italien posieren für Fotografen vor dem Beginn ihres Treffens in Rom anlässlich des 60. Jahrestages der Römischen Verträge. (AFP / Andreas SOLARO)

Vor 60 Jahren haben Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg und Deutschland die Römischen Verträge unterzeichnet. Damit legten sie die Grundlage für Frieden und Stabilität in Europa, meint Burkhard Birke. Heute stecke die EU in der Krise und müsse sich reformieren.Mehr

Endlager-GesetzWer Atomstrom nutzt, kann nicht gegen Endlager sein
Vor Containern mit radioaktiver Lauge hängt am 31.04.2016 in der Schachtanlage Asse bei Remlingen (Niedersachsen) ein Warnschild mit der Aufschrift "Radioaktiv". (dpa)

Der Bundestag hat ein Gesetz für die Suche nach einem deutschen Endlager für radioaktiven Atommüll beschlossen. Falls ein Standort gefunden wird, ist Bürgerprotest vorprogrammiert, meint Korrespondentin Barbara Schmidt-Mattern. Das eine ist aber nicht ohne das andere zu haben. Mehr

Parteivorsitzender Martin Schulz Der neue Sonnenkönig der SPD
Martin Schulz auf dem SPD-Parteitag am 19. März 2017 in Berlin. (AFP / John MacDougall)

Es sei eine Krönungsmesse mit monarchistischen Zügen gewesen, kommentiert Frank Capellan den SPD-Sonderparteitag. Martin Schulz wurde dort mit 100 Prozent zum neuen Vorsitzenden gewählt. Allerdings spreche der "neue Sonnenkönig" nur die Mitte der Gesellschaft an. Mehr

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