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Politisches Feuilleton

Sendung vom 27.02.2017

Mit Gruß von Orwell & HavelBig Brother still watching you!

Wandbild von "Big Brother": Szene aus der britischen Verfilmung von George Orwells "1984" in den 1950er-Jahren.  (imago / United Archives )

In den Zeiten von Trump und Putin können Bücher mehr als nur Trost spenden: George Orwells "1984" oder Václav Havels "Versuch in der Wahrheit zu leben" haben nichts von ihrer subversiven Aktualität eingebüßt, meint der Schriftsteller Marko Martin.

Sendung vom 24.02.2017
Eine Lupe vor einem Computer-Bildschirm mit Facebook-Logo. (picture alliance/dpa/Sergei Konkov TASS)

Nudging bei FacebookSubtiles Stupsen gegen den Terror?

Facebook sucht nach Nutzern, die für Terror-Propaganda anfällig sind, und füttert sie ungefragt mit Gegendarstellungen. Geht das Unternehmen damit einer ethischen Pflicht nach oder ist das Manipulation? Das "Nudging" müsse öffentlich kontrolliert werden, fordert die Politologin Lena Ulbricht.

Sendung vom 23.02.2017
Das Foto vom 15.02.2017 zeigt die DITIB-Moschee in Fürthen (Rheinland-Pfalz). Fahnder des Bundeskriminalamtes haben das Anwesen aufgrund von Spionage-Vorwürfen gegen Imame des islamischen Moscheeverbandes DITIB durchsucht. Foto: Thomas Frey/dpa | Verwendung weltweit (Thomas Frey/dpa)

Islam und IntegrationWir brauchen eine umarmende Säkularität

Die Engstirnigkeit deutscher Islamverbände steht der offenen Gesellschaft entgegen, sagt der Grünen-Politiker Memet Kılıç. Islamische Erziehung sei Teil des Problems − gegen religiösen Fanatismus helfe nur mehr Ethik, Philosophie, Kunst und Aufklärung.

Sendung vom 22.02.2017
Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und Bundeskanzlerin Angela Merkel (dpa / picture alliance / Rainer Jensen)

Kritik an der EKDReligionen müssen einander nicht verstehen

Die deutsche Evangelische Kirche scheue die Abgrenzung gegenüber dem Islam und stehe für einen "Wohlfühl-Protestantismus", kritisiert der Schriftsteller Klaus Rüdiger-Mai. Wer die Kirche jedoch in die "Hauptabteilung Kirchen des Kanzleramts" verwandle, falle weit hinter den Reformator zurück.

Sendung vom 21.02.2017
Büste Napoleons (deutschlandradio.de / Annette Riedel)

Strukturen oder PersonenWer macht Geschichte?

Sind gesellschaftliche Strukturen entscheidend für den Gang der Geschichte? Oder schreiben doch die "großen Männer" Geschichte, wie Napoleon und jetzt Trump mit seinen vielen Dekreten? In einer Persönlichkeit verdichten sich Tendenzen einer Zeit, meint der Historiker Thomas Brechenmacher.

Sendung vom 20.02.2017
Enno Schmidt und Daniel Häni, Gründer der Volksinitiative "Bedingungslosen Grundeinkommens" mit dem Tesla Werbemobil, und Deutsche Aktivistinnen- und Aktivisten zur Einführung der direkten Demokratie in Deutschland mit ihrem Omnibus, beim Fototermin vor dem Bundeshaus auf dem Bundesplatz in Bern, am 12.05.2016.  (picture alliance / dpa / Lukas Lehmann)

Einkommen und MoralWer freiwillig arbeitet, arbeitet besser

So wie die Menschen im Mittelalter Geiseln der Kirche waren, sind wir heute Geiseln der Arbeit, kritisiert der Ökonom und Philosoph Philip Kovce. Er plädiert dafür, die Arbeit vom Zwang zu befreien – auch mithilfe eines bedingungslosen Grundeinkommens.

Sendung vom 17.02.2017Sendung vom 16.02.2017
Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe; Aufnahme vom Januar 2017 (picture alliance / Uli Deck/dpa)

Spielregeln der Demokratie Durchregieren? Gar nicht so einfach!

Das Leben in demokratischen Gesellschaften ist kompliziert, gesellschaftliche Veränderungen brauchen Zeit. Doch was wir oft beklagt haben, wissen wir womöglich wieder zu schätzen, seitdem in den USA ein Donald Trump regiert, glaubt der Soziologe Armin Nassehi.

Sendung vom 15.02.2017Sendung vom 14.02.2017Sendung vom 13.02.2017Sendung vom 10.02.2017
Eine Grafik die Menschen verbunden in einem sozialen Netzwerk zeigt. (imago / Ikon Images)

DigitalisierungUnsere falschen Träume vom Internet

Anstatt einen großen gleichberechtigten Diskurs zu ermöglichen, hat die Digitalisierung und Demokratisierung der Medien ein unübersichtliches Schlachtfeld geschaffen. Das Internet führte nicht zum Austausch von Argumenten und ausgleichenden Konzepten, meint der Kulturwissenschaftler Michael Seemann.

Sendung vom 09.02.2017Sendung vom 08.02.2017Sendung vom 07.02.2017Sendung vom 06.02.2017
Türkische Fahne an einem Boot weht bei der Fahrt über den Bosporus bei trübem Wetter (AFP / Bülent Kilic)

TürkeiHeimat ist kein Schicksal

In der Türkei werden Richter entlassen, Schriftsteller drangsaliert und selbst Parlamentarier verhaftet. Der Autor Zafer Şenocak blickt auf ähnlich schlimme Zeiten zurück. Er ist froh, die Türkei früh verlassen zu haben, und warnt davor, sich dem Schicksal eines Geburtslandes zu ergeben.

Sendung vom 03.02.2017
Techniker hängen am 15.12.2016 in Köln (Nordrhein-Westfalen) am Bahnhofsvorplatz neben dem Dom eine neue Kamera zur Videoüberwachung auf. (dpa / picture alliance / Oliver Berg)

Innere SicherheitDas Comeback der Video-Überwachung

Sie ist wieder da! Ganz weg war sie ja nie, doch nach dem Anschlag in Berlin und den Ereignissen in Köln nimmt die Diskussion über die Ausweitung der Videoüberwachung wieder Fahrt auf. Sie funktioniert nach Verbrecherlogik. Es bleibt kein Platz für die verbrieften Rechte normaler Menschen.

Sendung vom 02.02.2017Sendung vom 01.02.2017
Polizisten am Hauptbahnhof am Silvesterabend. (imago stock&people)

Kampf gegen PopulismusStärkt den Staat!

Mehr Polizisten, mehr Überwachungskameras, mehr Kontrolle im Internet: Alan Posener verteidigt den starken Staat. Denn wer seine Bürger nicht ausreichend schütze, stärke damit Populisten.

Sendung vom 31.01.2017
Demonstranten protestieren am 20.01.2017 vor der US-Botschaft in Mexiko-Stadt gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump. Auf dem Transparent ist zu lesen: Mexiko ist mehr als Trump. (dpa/ picture alliance/ Denis Düttmann)

Handelsstreit zwischen USA und MexikoArmut auf beiden Seiten

US-Präsident Trump möchte das Freihandelsabkommen Nafta mit Mexiko neu verhandeln, weil es die USA seiner Meinung nach benachteiligt. Die mexikanische Politikwissenschaftlerin Sabina Morales Rosa sieht das anders – fordert aber gleichfalls: Nafta muss neu überdacht werden.

Sendung vom 30.01.2017Sendung vom 27.01.2017
Links: Der inzwischen verstorbene Schauspieler Heath Ledger als Joker in in The Dark Knight. Rechts: Bei einem Protest gegen Donald Trump trägt ein Demonstrant eine Maske. (imago/ZUMA Press)

Gefährliches KinoWie Hollywood unser Denken verändert

Superhelden wie Batman, Ironman oder Spiderman leben uns eine Vereinfachung der Welt vor, die sich tief in unseren Köpfen einnistet, meint der Publizist Hartwig Tegeler. Spätestens mit Donald Trump seien ihre Konzepte zur Konfliktbewältigung in der Realität angekommen.

Sendung vom 26.01.2017
Blick auf die bunt angestrahlte Dresdner Altstadt im Rahmen der Aktion "Dresden ist bunt". Links im Bild: die Hochschule für Bildende Künste. (imago/Hentschel)

Kein ForschungsobjektDie Krise Europas und die Hochschulen

Auch, wenn die Konsequenzen erst in naher Zukunft spürbar sein werden: Die Krise innerhalb der Europäischen Union macht sich auch an europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen bemerkbar. Vor allem Rechtspopulisten sind für sie eine Gefahr.

Sendung vom 25.01.2017
Der Koch Tim Mälzer präsentiert am 18.10.2016 in Hamburg in seinem Restaurant "Die Gute Botschaft" sein neues Buch "Die Küche". (dpa / picture alliance / Axel Heimken)

Bücher von StarköchenKöche, bleibt in der Küche!

Statt den Dichtern und Denkern weiterhin einen intellektuellen Ehrenplatz einzuräumen, verherrlichen die Deutschen die Brutzler und Brater. Deren Bücher füllen längst ganze Regale − doch die Belehrung durch Küchenpersonal hat der Journalist Uwe Bork jetzt satt.

Sendung vom 24.01.2017
(picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler)

MedienkritikTalkshow-Terror mit Trump-Effekt

Flüchtlinge, Islam, Terror, Integration: Mit möglichst hohem Erregungsspiegel beackern Politik-Talkshows vor allem einen Themenkomplex, kritisiert Bodo Morshäuser. So arbeiteten sie vor der Bundestagswahl an einem deutschen Trump-Effekt, warnt der Schriftsteller.

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28.02.2017, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Das deutsch-französische Verhältnis
Neuer Schwung Dank Trump und Brexit
Von Klaus Manfrass

Kommentar

Raser-UrteilDas Auto als Waffe definiert
An dieser Stelle in Berlin starb am 1. Februar 2016 ein Autofahrer. (imago/Stefan Zeitz)

Die Verurteilung zweier Raser zu lebenslanger Haft habe schon jetzt Rechtsgeschichte geschrieben, meint unsere Kommentatorin Daniela Siebert. Aber hat sie auch eine abschreckende Wirkung auf selbstgefällige Männer am Steuer von PS-überladenen Autos?Mehr

Kulturforum BerlinDie Alternative zur Ziegelscheune
So soll das Berliner Kulturforum mit Nationalgalerie und Philharmonie nach dem Entwurf von Stephan Braunfels künftig aussehen (Grafik: Masterplanentwurf Stephan Braunfels)

Der Architekt Stephan Braunfels hat einen Alternativentwurf für das Berliner Kulturforum vorgelegt: Die Erweiterung für die Nationalgalerie soll nicht mehr in der Mitte dieser Ödnis entstehen. Eine gelungene Überraschung, meint Nikolaus Bernau.Mehr

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Produktives ScheiternFehler als kreatives Prinzip
"La La Land"-Produzent Jordan Horowitz stellt klar, dass wirklich nicht er den Oscar für den besten Film gewonnen hat, sondern die "Moonlight"-Crew. (AFP /  Mark RALSTON)

Alle Welt lacht über die Verwechslung bei der Oscar-Verleihung. Die Künstlerin Laura Kuch betont jedoch, dass in der Kunst Fehler integraler Teil des Schaffensprozesses sind. Im Fehler liege das Potenzial, einen neuen Weg einzuschlagen.Mehr

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