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Politisches Feuilleton

Sendung vom 02.12.2016

Deutsch-türkischer Alltag in BerlinWarum nur dieser "Erdowahn"?

Eine deutsche und eine türkische Fahne hängen in Berlin nebeneinander aus zwei Fenstern einer Wohnung. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Unser Autor (ver)zweifelt an seinen türkischstämmigen Mitbürgern in Berlin-Kreuzberg. Warum nur begeistern sich so viele von ihnen für den türkischen Präsidenten Erdogan, "den Despoten vom Bosporus"? Dies vergifte die Atmosphäre im Multi-Kulti-Bezirk.

Sendung vom 01.12.2016
Zeichnung eines angsteinflößenden Clowns von Marion Auburtin (Clown Maléfique - Serie La Nuit des Masques/ Marion Auburtin)

Kollektive RegressionLieber Komfortzone als Daueralarm

In der Komfortzone richten sich die Veränderungsunwilligen ein. Doch so schlecht sei diese Zone gar nicht, meint Psychotherapeut Christian Kohlross. Denn die Alternative dazu sei nicht gesund: Alarm als gesellschaftlicher Dauerzustand.

Sendung vom 30.11.2016
EU-Kommissar Günther Oettinger  (dpa / picture alliance / Patrick Seeger)

Politiker und ihre AusredenSorry, es war frei von der Leber weg

Wer sich entschuldigt, räumt eine Verfehlung ein und bittet um Vergebung – im günstigsten Fall versichert er glaubhaft, es nie wieder tun. Doch in der Politik und der öffentlichen Diskussion hat sich eine andere Art von Entschuldigung etabliert, meint Stephan Hebel.

Sendung vom 29.11.2016
Gruppe bunter Buchstaben in einer transparenten dreidimensionalen Sprechblase (imago / Ikon Images)

SprachkritikUnsinn, der sich hält

Sprache lebt. Und wie jeder atmende Organismus verwandelt sie sich, entwickelt Macken und kleine Krankheiten, nur um dann wieder aufzublühen. Doch besonders die politische Sprache bringt einige Absonderlichkeiten mit, kritisiert der Schriftsteller Rolf Schneider.

Sendung vom 28.11.2016
Zwei weibliche Ampelmännchen leuchteten zum CSD 2015 in München. (picture alliance / dpa / Sven Hoppe)

Sexuelle Vielfalt Raus aus dem Schubladendenken!

Das Thema "Sexuelle Vielfalt" im Schulunterricht bringt viele Eltern auf die Barrikaden. Der Sexualwissenschaftler Heinz-Jürgen Voß dagegen plädiert für sexuelle Ambivalenz: Denn starre Kategorien wie homo- oder heterosexuell führten zu Ab- und Ausgrenzung.

Sendung vom 25.11.2016
Ein Warnschild mit der Aufschrift "Vorsicht! Abbrucharbeiten" auf einer Baustelle in Wiesbaden. (picture alliance / dpa / Fredrik von Erichsen)

ÜbergangsszenarienKein Wachstum ist auch keine Lösung

Der Kapitalismus benötigt Wachstum, aber in einer endlichen Welt kann es unendliches Wachstum nicht geben. Viele Kapitalismuskritiker frohlocken, sobald sie diese Prognose hören, doch man dürfe sich das Ende nicht friedlich vorstellen, findet Ulrike Herrmann.

Sendung vom 24.11.2016
Sie sehen bunte Mikrofone und im Hintergrund viele Journalisten. (picture-alliance / dpa / Daniel Karmann)

JournalismusDie Wahrheit ist nicht bloß Befindlichkeit

Es gibt Kollegen, die geben wirklich alles. Die nehmen im Selbstversuch Crystal Meth, essen wochenlang gar nichts mehr oder nur noch bei McDonalds. Sie kehren ins Kloster, pilgern nach Mekka. Stets mit dem Ziel anschließend eine gute Story daraus zu machen. Funktioniert so Journalismus?

Sendung vom 23.11.2016Sendung vom 22.11.2016Sendung vom 21.11.2016Sendung vom 18.11.2016Sendung vom 17.11.2016Sendung vom 16.11.2016
(picture alliance / zb / Andreas Franke)

Toleranztag der UnescoÜber Wahrheit, Dummheit und Toleranz

Bereits vor 50 Jahren erklärte Herbert Marcuse in "Die repressive Toleranz", eine unterschiedslose Toleranz von "Sinn und Unsinn" behindere den Weg in eine wahrhaft freie Welt. Ist es dann aber richtig, "uninformierte" Meinungen zu ignorieren?

Sendung vom 15.11.2016Sendung vom 14.11.2016Sendung vom 11.11.2016
Donald Trump und seine Frau Melania bei dem Parteitag der US-Republikaner in Cleveland/Ohio. (AFP - Robyn Beck)

Das Comeback der FrauenverachtungTerroganz – Sexismus macht mächtig

Mit der Wahl des Donald Trump ist es amtlich: Zu den westlichen Werten gehört ganz offiziell auch der Sexismus. Die Übersetzerin und Schriftstellerin Pieke Biermann beschreibt im Politischen Feuilleton eine tief sitzende, fein verästelte Frauenverachtung – vom dirty old white man bis zum arroganten Feuilletonchef.

Sendung vom 10.11.2016
Drei Gartenzwerge stehen auf der Wiese vor dem Reichstag in Berlin. (imago/ Steinach)

Jetzt erst rechtMehr Macht den Bürgern!

Ob in den USA, Ungarn oder der Türkei - weltweit erstarken Populisten, sägen Regierungen an den Grundfesten der Demokratie. Auch in Deutschland wächst der Protest der Unzufriedenen. Warum wir dennoch mehr direkte Demokratie bräuchten, erklärt die Journalistin Arlette-Louise Ndakoze.

Sendung vom 09.11.2016
Punker in Berlin  (picture alliance/dpa/Foto: Maurizio Gambarini)

FrisurenHaar ist nicht harmlos!

"Gewaltsam werde ich mich zum Frisör zwingen müssen", notierte Sigmund Freud auf einer Postkarte an sein Frau Martha, 1901, von einer Reise nach Italien. Offenbar war ihm sein Haupthaar so wichtig wie sein Gründerzeit-Vollbart. Am Haar hängt mehr, als wir denken, meint Autorin Kerstin Hensel.

Sendung vom 08.11.2016Sendung vom 07.11.2016
Holzstempel mit Buchstaben, Zahlen und Zeichen liegen sortiert in einer Schachtel aus Holz. (imago/ Westend61)

AutodidaktenDas selbstgemachte Können

In Zeiten des Wandels ist Pioniergeist gefragt. Erst dann schlage die Stunde des Autodidakten, meint die Filmemacherin Ayse Buchara – seine Kreativität und ungeregelte Erkenntnisfähigkeit finde Lösungen, für die andere blind seien.

Sendung vom 04.11.2016
Der US-Außenminister John Kerry, der dänische Außenminister Kristian Jensen und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier unterhalten sich auf der Afghanistan-Geberkonferenz in Brüssel (v.l.). (pa/dpa/EPA/Hoslet)

AußenministerWas vermag Diplomatie?

Bundesaußenminister Steinmeier ist unermüdlich für den Frieden unterwegs, in Syrien, in der Ukraine. Was aber kann Diplomatie erreichen, wenn die Gegner nicht einlenken wollen? Beschwichtigt sie nur unser Gewissen oder hat sie Mittel, die wir nicht wahrnehmen, fragt die Politologin Sylke Tempel.

Sendung vom 03.11.2016
Eine Person filmt mit dem Handy brennende Christbäume auf einem Scheiterhaufen bei Nacht. (dpa/ picture-alliance/ Benjamin Beytekin)

Vertical-Video-SyndromWenn Amateurvideos lang statt breit sind

Bei Unfällen, Katastrophen, Terroranschlägen: Fast täglich nutzt das Fernsehen Amateuraufnahmen von Smartphone-Filmern, obwohl sie nicht recht auf den Bildschirm passen. Sie sind hochkant gefilmt, vertikal statt horizontal. Wirft das nur ästhetische Fragen auf oder geht es um mehr?

Sendung vom 02.11.2016Sendung vom 01.11.2016
Ein AfD-Fähnchen auf einem Landesparteitag der AfD (picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)

EtikettenschwindelSkandal! Die AfD ist nicht mehr rechtspopulistisch

Ist die AfD rechtsradikal? Rechtspopulistisch? Völkisch orientiert? Vor lauter Diskussionen um das passende Etikett werde eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Forderungen der AfD versäumt, mahnt der Schriftsteller Bodo Morshäuser. Außerdem lebe die Partei von der Skandalisierung.

Sendung vom 31.10.2016
Bundeskanzlerin Angela Merkel im türkischen Flüchtlingslager Nizip. (Steffen Kugler/dpa)

Debatte über PolitikverdrussMehr Symbolpolitik!

Der Staat soll Lösungen für Probleme finden, die der Einzelne nicht lösen kann, lautet vielfach die Forderung an die Politik. Doch der darin verborgene Rationalitätsanspruch geht nicht auf, meint der Philosoph Matthias Gronemeyer.

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Von Kerstin Hensel

Kommentar

Wladimir PutinSein Motto: Viel Feind, viel Ehr'
Wladimir Putin bei seiner 13. Rede zur Lage der Nation im goldverzierten Geogijevskij-Saal des Kreml (picture alliance/ dpa/ Michael Klimentyev)

Die meisten Russen wünschten sich einen Präsidenten, der Russland zurück auf die Weltbühne führe, kommentiert Hermann Krause. Und so habe Wladimir Putin in seiner perfekt inszenierten Rede "zur Lage der Nation" wieder einmal den starken Mann gegeben, der notfalls auch Kriege führt.Mehr

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