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29.04.2015, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
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Von Simone Schmollack

Kommentar

Afrikas ExodusNicht bloß an den Symptomen herumdoktorn
Ein Flüchtling wartet in der Nähe des Hafens der griechischen Insel Lesbos darauf, ein Ticket für die Fähre nach Athen zu kaufen. (afp / Angelos Tzortzinis)

Wenn die EU etwas gegen neue Flüchtlingsdramen auf dem Mittelmeer tun will, sollte sie dazu beitragen, die Gründe für die Flucht der Menschen zu beseitigen, so Linda Staude. Mit Entwicklungshilfe sei das nicht getan, es brauche eine echte Wirtschaftsförderung. Mehr

Völkermord-DebatteHistorische Chance verpasst
Gedenkstätte an den Völkermord an den Armeniern in Jerewan, Hauptstadt von Armenien (picture alliance / dpa / Foto: Abaca 106804)

Bundespräsident Gauck sprach vom armenischen Völkermord, und auch in der Bundestagsdebatte fanden die Redner aller Fraktionen klare Worte. Genau das hat die Bundesregierung nicht getan und damit eine historische Chance verpasst, kommentiert Kemal Hür. Mehr

EU-FlüchtlingsgipfelZuallererst kommt die Abschottung
Flüchtlinge kommen auf Sizilien an, nachdem sie von der Küstenwache im Meer aufgegriffen wurden. (AFP / Giovanni Isolino)

Als Reaktion auf das jüngste Flüchtlingsdrama im Mittelmeer hat der EU-Sondergipfel eine Reihe von Beschlüssen gefasst. Viel mehr als Worthüsen habe der Gipfel jedoch nicht gebracht, meint Thomas Otto. Man müsse sich schon zusammenreißen, um nicht zum Zyniker zu werden.Mehr

weitere Beiträge

Interview

Lüneburger Auschwitz-ProzessVergeben als psychologische Geste
Die Auschwitz-Überlebende Eva Kor sitzt am 21.04.2015 im Gerichtssaal in Lüneburg (Niedersachsen) (pa/dpa/Stratenschulte)

Darf es nach Auschwitz überhaupt ein Verzeihen geben? Darüber wird nach der öffentlichen Geste der Überlebenden Eva Kor im Prozess gegen den SS-Mann Otto Gröning diskutiert. Der Publizist Micha Brumlik warnt davor, von außen Urteile über die Handlungen der Opfer abzugeben. Mehr

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Tacheles

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Politisches Feuilleton

Sendung vom 28.04.2015

FlüchtlingspolitikEuropa muss Afrika antworten

Gerettet Flüchtlinge im Mittelmeer (picture alliance / dpa / Foto: Alessandro Di Meo)

Angesichts der Flüchtlingsströme gerät die europäische Politik zunehmend unter Druck. Es reiche aber nicht aus, wenn nur die Unterbringung und die Kosten gerechter verteilt würden, meint Sieglinde Geisel. Deutschland und die EU müssten beispielsweise Afrika helfen, seine Probleme selbst zu lösen.

Sendung vom 27.04.2015
Eine junge Frau mit Kippa nimmt am Samstag (15.09.2012) in Berlin an einer Demonstration teil. Der Kippa-Spaziergang, zu dem im Internet aufgerufen worden war, sollte ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen und fand auch anlässlich des bevorstehenden jüdischen Festes Rosch ha-Schana (jüdischer Neujahrstag) statt.  (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

Jüdisches LebenAls Jude unterwegs durch Berlin

Wie es ist, als Jude in Deutschland unterwegs zu sein, darüber macht sich Ofer Waldman im "Politischen Feuilleton" Gedanken. Als israelischer Musiker spielte er im Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin und forscht derzeit als Doktorand an der Freien Universität.

Sendung vom 24.04.2015
Türken und Armenier erinnern im April 2014 in Istanbul an Opfer des Völkermords an den Armeniern. (dpa / picture alliance / Sedat Suna)

VertreibungDen Türken fehlen die Armenier

Sie galten als Kollaborateure des russischen Feindes. Deswegen sollten sie von der Landkarte des Osmanischen Reiches verschwinden: armenische Intellektuelle, Künstler und Politiker. Erst langsam wird ihr Fehlen in der Türkei anerkannt.

Sendung vom 23.04.2015Sendung vom 22.04.2015
Die Kuppel der Jüdischen Synagoge in der Oranienburger Straße, aufgenommen am 23.07.2014 in Berlin. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)

VorurteileGoldberg und das Kollektiv

Name und Religion haben in diesem Fall nichts miteinander zu tun: Florian Goldberg hat eine jüdische Namensidentität, nicht mehr. Aber seine Umwelt gibt sich damit nicht immer zufrieden und offenbart damit ihren getrübten Blick fürs Individuum.

Sendung vom 21.04.2015
Besucher sitzen während der Verleihung des Paul-Spiegel-Preises in der Düsseldorfer Synagoge.  (dpa / picture alliance / Caroline Seidel)

AntisemitismusJuden – bitte nicht kuschen!

Wie sollten Juden in Europa mit Antisemitismus umgehen? Aus Angst die Kippa zu Hause lassen? Muslimisch geprägte Stadtteile meiden? Gar nach Israel auswandern? Die russisch-jüdische Autorin Lena Gorelik wirbt für Besonnenheit. Und fordert mehr Selbstbewusstsein statt Angst.

Sendung vom 20.04.2015Sendung vom 17.04.2015Sendung vom 16.04.2015
Das Triptychon "Der Krieg" von Otto Dix hängt am 04.04.2014 in Dresden (Sachsen) in der neuen Sonderausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen im Albertinum. (picture alliance / dpa / Matthias Hiekel)

MalereiÜber Kunst zu Zeiten des Krieges

Auch wenn Bomben flogen oder Schlachten geschlagen wurden, haben Künstler ihre Eindrücke auf der Leinwand umgesetzt. Aber konnten sie ihren Erlebnissen gerecht werden? Ja, sagt der Publizist und Maler Sebastian Hanning, denn Gemälde zeigen im Grauen noch das Schöne und spenden damit Hoffnung.

Sendung vom 15.04.2015
Marion Heymann demonstriert  in Hamburg in einer Musterwohnung einen frei programmierbaren Notrufschalter, über den Nachbarn oder ein Rettungsdienst informiert werden können, oder ein technischer Ablauf, wie das Öffnen eines Vorhanges, gestartet werden kann.  (dpa / picture alliance / Markus Scholz)

PflegeWer Nachbarn hilft, dem wird geholfen

Senioren können von solidarischem Denken profitieren - man muss sich bloß in der Nachbarschaft umhören, meint Andreas Zecher. Eine Geschichte aus dem hohen Norden über den Wert bürgerschaftlichen Engagements.

Sendung vom 14.04.2015
Der russische Präsident Wladimir Putin (hinten) spricht während des Minsker Ukraine-Gipfels mit dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko. (AFP / UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE / POOL / MYKOLA LAZARENKO)

UkraineWenn Freunde zu Feinden werden

Die Kämpfe in der Ostukraine haben nachgelassen, die Waffenruhe ist allerdings brüchig. Russen halten Ukrainer plötzlich für Feinde. Der Völkerrechtler Aleksandr Nowikow fragt sich, wie es so weit kommen konnte.

Sendung vom 13.04.2015Sendung vom 10.04.2015
Russlands Präsident Wladimir Putin trifft am 18. Juli 2014 Bischöfe der orthodoxen Kirche in der Nähe von Moskau, um den 700. Geburtstag des Heiligen Sergius von Radonesch zu feiern. (dpa / Mikhail Klimentiev)

Orthodoxe KirchePutins religiöse Dienerin und Einpeitscherin

Die orthodoxen Christen in Russland und Griechenland feiern erst am kommenden Sonntag Ostern. Wladimir Putin wies darauf hin, als er Alexis Tsipras in Moskau empfing. Überhaupt zieht Putin das Religiöse ins Kalkül. Die Kirche dankt es ihm mit Staatstreue.

Sendung vom 09.04.2015
Lissabon , die Hauptstadt Portugals (picture alliance / Klaus Rose)

PortugalKein fremdenfeindliches Land – für Reiche

In Portugal gibt es das Gesetz der "goldenen Visa". Wer zum Beispiel "mal eben" Immobilien für eine halbe Million Euro kaufen kann, hat Vorteile bei der Einwanderung. Das lockt Geldwäscher und Steuerflüchtlinge an – die Jugend treibt es aus dem Land, meint der Journalist António Louçã.

Sendung vom 08.04.2015
Teilnehmer des 13. Internationalen Ostblock-Fahrzeugtreffens sind auf dem ehemaligen Armeegelände bei Pütnitz (Mecklenburg-Vorpommern) unterwegs. Es nahmen insgesamt etwa 2.500 Fahrzeuge an dem nostalgischen Treffen teil.  (dpa / picture alliance / Jens Büttner)

DDR und OstalgieVersäumte Debatten

Kaputte Innenstädte, technologischer Rückstand, nur wenige Fremdsprachen: Die DDR ließ gesellschaftliche Debatten darüber nicht zu. So hätten die Ostdeutschen ihre Benachteiligung nie wirklich reflektiert, sie aber dennoch tief verinnerlicht, meint der Publizist Stephan Hilsberg.

Sendung vom 07.04.2015Sendung vom 02.04.2015
Denkmal des Reformators Martin Luther (1483-1546) mit der Stadtkirche im Hintergrund in der Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt).  (dpa / picture alliance / Peter Endig)

ReformatorWas wir von Luther heute noch lernen können

Für manche ist Martin Luther geradezu ein protestantischer Heiliger, für andere ein Reaktionär und Antisemit. Doch diese Debatten verstellen den Blick für das eigentliche Anliegen des Reformators, meint der Theologe Knut Berner.

Sendung vom 01.04.2015
Die 13-jährige Razan Tamim aus Homsk in Syrien Deutschunterricht für Flüchtlingskinder in der Fritz-Reuter-Schule in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern). (dpa / picture alliance / Jens Büttner)

AsylpolitikFlüchtlingen aus Eigennutz helfen

Ziel vieler Flüchtlinge ist Europa, eine Festung, deren Außengrenzen gesichert werden. Illegale Zuwanderung soll verhindert werden. Doch das wird in Zeiten des demographischen Wandels zum fatalen Irrtum, meint der Autor Dieter Bub.

Sendung vom 31.03.2015
Eine Mutter im Business-Anzug mit ihrem Baby auf dem Arm, in der Hand eine Kaffeetasse. (dpa / picture alliance / Lehtikuva Elina Simonen)

Beruf und FamilieKinder sind keine Privatsache

Immer wieder diese Debatten, dass Frauen mit Kindern nicht berufstätig sein können: Die Publizistin Barbara Sichtermann findet sie grundfalsch. Auch Männer haben ein "Vereinbarkeitsproblem", sagt sie. Und: Die Arbeitgeber müssen großzügiger werden.

Sendung vom 30.03.2015Sendung vom 27.03.2015Sendung vom 26.03.2015
Fußball Regionalliga West 18.Spieltag: SSVg Velbert 02 - Rot-Weiß Oberhausen am 30.11.2013 in der Christopeit Arena in Velbert 2 Mitarbeiter von der Doping Kontrolle waren vor Ort. (dpa / picture-alliance / Revierfoto)

GesetzesentwurfDie falsche Antwort auf Doping

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Anti-Doping-Gesetzes verabschiedet. Dopenden Sportlern droht nicht nur eine Sperre, sondern auch Gefängnis. Doch sie ganz allein an den Pranger zu stellen und zu kriminalisieren, sei der falsche Weg, meint der Soziologe Nils Zurawski.

Sendung vom 25.03.2015Sendung vom 24.03.2015Sendung vom 23.03.2015
Die Stadtansicht mit Skyline von Addis Abeba in Äthiopien aufgenommen 24.03.2014. (picture alliance / dpa  / Michael Kappeler)

Südlich der SaharaEuropa verschläft den Aufstieg Afrikas

Afrika blüht auf: Die Bevölkerung wächst und für die Wirtschaft werden Traumraten prognostiziert. China hat das erkannt, investiert und treibt Handel mit Afrika. Nur die Europäer halten sich zurück. Und das könnte ein Fehler sein.

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