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05.03.2015, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Wir Neandertaler - Über die neue Mode der Steinzeit-Diät
Von Tiemo Rink

Kommentar

ZuwanderungsgesetzZu tiefe ideologische Gräben
Eine Schülerin mit Kopftuch aus der Türkei meldet sich im Unterricht am 10.06.2013 in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) im Elsa Brandström Gymnasium. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Die SPD will Einwanderung nach kanadischem Vorbild mit einem Punktesystem regeln. Die Union hat darauf kritisch reagiert. Die ideologischen Gräben zwischen SPD und Union seien zu groß, kommentiert Frank Capellan, als dass die Große Koalition in der Zuwanderungsfrage eine große Aufgabe bewältigen könnte.Mehr

Sebastian EdathyDer Vorverurteilte
Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy äußerte sich auf einer Pressekonferenz. (imago/CommonLens)

Der Prozess gegen Sebastian Edathy wurde eingestellt, juristisch darf er als unschuldig gelten. Am Ende bleibt eine vernichtende Vorverurteilung - gesprochen von Journalisten, Staatsanwaltschaft und der eigenen Partei. Ein Kommentar.Mehr

Mord an Boris NemzowEine Gesellschaft, krank vor Hass
Gedenken an den russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow, der in Moskau unweit des Kremls erschossen wurde. (dpa / picture alliance / RIA Novosti)

Der Kreml und die von ihm gelenkten Medien haben ein Klima geschaffen, in dem Gewalt, Hass und Lüge herrschen. Die russische Gesellschaft verrohe. Noch nach seinem Tod werde der ermordete Kreml-Kritiker Boris Nemzow in den Dreck gezogen, kommentiert Gesine Dornblüth.Mehr

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Interview

SchmerztherapieFakirtechnik statt Tablette
Eine Frau hält den Kopf in den Händen. (imago / Science Photo Library)

153 Millionen Packungen Schmerzmittel wurden 2013 in Deutschland verkauft. Dabei helfen Tabletten vielen Patienten nicht mehr. Der Schmerztherapeut Gerhard Müller-Schwefe verrät, wie man mit Geisteskraft den Schmerz in den Griff bekommen kann.Mehr

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Tacheles

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Politisches Feuilleton

Sendung vom 04.03.2015

IsraelEinschüchterung ist Netanjahus Kalkül

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach einer Rede beim American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) in Washington (afp / Nicholas Kamm )

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spielt mit den Ängsten der Menschen, sagt der Schriftsteller Yiftach Ashkenazi. Er wolle damit profane Fragen nach hohen Mieten und dem kollabierenden Gesundheitssystem ersticken.

Sendung vom 03.03.2015
Ein Mann wird gegen Masern geimpft. (picture alliance / dpa / Lukas Schulze)

ImpfenMein Körper gehört (nicht) mir

Steuerhinterziehung ist asozial, das weiß jeder. Und Impfverweigerung? Wer sich nicht impfen lässt, handelt nicht nur unvernünftig, er schadet damit auch der Gemeinschaft, sagt der Gesundheitsjournalist Nikolaus Nützel.

Sendung vom 02.03.2015
Ein Mann mit Kippa steht am 16. Dezember 2014 in Berlin vor dem Brandenburger Tor. Hier wurde am Abend der Chanukka-Leuchter entzündet. (dpa / picture alliance / Lukas Schulze)

AntisemitismusWarum wir Juden in Deutschland bleiben

Israels Ministerpräsident Netanjahu hat europäische Juden zur Auswanderung nach Israel aufgerufen. Der Berliner Publizist Sergey Lagodinsky dagegen meint: Die Juden in Deutschland gehören in diese Gesellschaft.

Sendung vom 27.02.2015Sendung vom 26.02.2015
Uferstraße mit Skyline, aufgenommen am 26.03.2014 in Luanda in Angola. Zahlreiche Hochhäuser wachsen hinter der neugebauten Uferpromenade, der Bahia de Luanda in die Höhe. (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

AfrikaSchwarze Elite will nicht bemuttert werden

In Afrika lebt eine aufstrebende Bildungselite. Die Akademiker aus Ghana, Südafrika oder Senegal nehmen ihre Länder anders wahr als der Rest der Welt - aber Europa ist noch verhaftet im missionarischen, paternalistischen Umgang mit dem Kontinent.

Sendung vom 25.02.2015
Titelblatt der "Charlie-Hebdo"-Ausgabe vom 25.02.2015 (afp / Kenzo Tribouillard)

KarikaturProvokant, aber künstlerisch arm

Die Printmedien befinden sich in der Krise. Und auch der politischen Karikatur geht es nicht gut, sagt Rolf Schneider. Die Zeichnungen zum Tagesgeschehen erschließen sich nicht – oder nur mit Erklärung. Und Talent, so der Schriftsteller, ist rar gesäht.

Sendung vom 24.02.2015Sendung vom 23.02.2015
Ein Grablicht zu Allerheiligen im Herbst mit Blättern (imago/McPHOTO)

Tabuthema SuizidMan darf nicht sterben wollen

Die Entscheidung eines Menschens, aus dem Leben gehen zu wollen, ist in der Gesellschaft nicht respektiert. Der Publizist Martin Ahrends widerspricht dem vehement. Wer sich töten wolle, müsse endlich mit Respekt behandelt werden.

Sendung vom 20.02.2015Sendung vom 19.02.2015
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) stellt Weißbuch 2016 vor  (picture alliance / dpa / Maurizio Gambarini )

ZivilklauselUniversitäten scheuen Militärforschung

Das Verteidigungsministerium lässt ein "Weißbuch" schreiben, um die Aufgaben der Bundeswehr zu formulieren. Wissenschaftler dafür sind schwer zu finden, weil sich viele Universitäten verpflichten, nur für zivile Zwecke zu forschen. Ein großes Problem, findet Sozialforscher Nils Zurawski.

Sendung vom 18.02.2015
Denkmal für den deutschen Reformator Martin Luther auf dem Marktplatz der Lutherstadt Wittenberg (dpa / picture alliance / Jens Wolf)

InternetMit Luther gegen die Online-Überwachung

Im Internet geben wir freiwillig unsere persönlichen Daten preis. Damit verstoßen wir gegen den modernen Freiheitsbegriff, der einst vom Martin Luther geprägt wurde, meint der Schriftsteller Klaus-Rüdiger Mai.

Sendung vom 17.02.2015
Petro Poroschenko (dpa/Daniel Naupold)

UkraineDie Oligarchen haben Kiew fest im Griff

Auch ein Jahr nach der Revolte auf dem Maidan geben in der Ukraine Männer mit gigantischem Vermögen den Ton an. Doch immer mehr Bürger haben genug von Oligarchtentum, Korruption und Gesetzlosigkeit, meint der Jurist Aleksandr Nowiko.

Sendung vom 16.02.2015Sendung vom 13.02.2015
Schulalltag in der DDR - Schüler im Unterricht an der 6. Polytechnischen Oberschule Karl-Friedrich-Schinkel in Berlin (Imago / Seeliger)

LehrerWie die DDR in der Schule nachwirkt

Die Härte der Gegenwart lässt die Vergangenheit wieder glänzen: Nicht nur in den Erinnerungen der Alten, sondern auch in den Erzählungen der Lehrer lebt die alte DDR fort, hat die Schriftstellerin Susanne Schädlich beobachtet.

Sendung vom 12.02.2015
Ein vierblättriges Kleeblatt soll Glück bringen (dpa / pa / Erwin Elsner)

Falsche VolksweisheitIst jeder seines Glückes Schmied?

Es ist im Moment wieder sehr populär und dabei fast schon ein liberales Credo: Du bist selbst verantwortlich, Dein Glück zu gestalten. Doch diese Ansicht findet Gesine Palmer falsch und unsozial. Die Gesellschaft drücke sich um die Verantwortung.

Sendung vom 11.02.2015
Brandenburgs ehemaliger FDP-Chef Gregor Beyer stellte 2014 in Potsdam eine Wahlkampagne der FDP vor. (picture alliance / dpa)

Zukunft der FDPWirtschaftsliberalismus reicht nicht aus

Seitdem die FDP bei der Bundestagswahl 2013 gescheitert ist, ist es um die Partei ruhig geworden. Für die Bürgerschaftswahl in Hamburg hoffen die Liberalen auf einen Neuanfang. Der Schriftsteller Rolf Schneider aber glaubt nicht daran.

Sendung vom 10.02.2015Sendung vom 09.02.2015
Mit dem selbstironischen Slogan "Keine Sau braucht die FDP" werben die Brandenburger Liberalen zwischen den Plakaten der SPD und der Linken. (dpa / picture alliance / Bernd Settnik)

LiberalismusWas nicht verhandelbar ist

Gerade nach dem Anschlag auf die Pariser Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" sei es notwendig, sich der liberalen Demokratie zu vergewissern, meint die Politikwissenschaftlerin Ulrike Ackermann. Zumal eine freidemokratische Partei aus der Bundespolitik gewählt wurde.

Sendung vom 06.02.2015Sendung vom 05.02.2015
Versammlung im Januar 1990 am Zentralen Runden Tisch im Konferenzgebäude des Ministerrates der DDR am Schloss Niederschönhausen (heute Schönhausen) in Berlin-Pankow. (picture alliance / dpa-ZB / Peer Grimm)

Wende in der DDRGefallene Opposition

Als Anfang 1990 beschlossen wurde, die Volkskammerwahl vom 6. Mai auf den 18. März vorzuziehen, hätten die DDR-Bürgerrechtler Verantwortung gezeigt, meint Stephan Hilsberg. Allerdings war der Preis hoch – sie wurden anschließende politisch bedeutungslos.

Sendung vom 04.02.2015
Fotomontage: Solidaritätskundgebung in Frankreich / Holocaustleugner Horst Mahler (picture alliance / dpa / Foto: /Ncy, Nestor Bachmann)

Meinungsfreiheit Ich bin Charlie, du bist Horst

Die Redaktion von "Charlie Hebdo" macht Pause. Inzwischen streiten die Feuilletons über die Meinungsfreiheit in der Demokratie. Wir seien längst nicht konsequent genug, meint Malte Herwig: Auch einen Holocaustleugner wie Horst Mahler müsse man aushalten.

Sendung vom 03.02.2015
Eine Frau zeigt die erste Ausgabe des Satiremagazins "Charlie Hebdo" nach den Anschlägen von Paris. (picture alliance / dpa / Ian Langsdon)

Satire von "Charlie Hebdo"Die Grenzen mehrmals überschritten

Mittlerweile mischen sich in die publizistische Debatte um die Anschläge von Paris auch kritische Töne. So hätten die Macher von "Charlie Hebdo" zwar Antisemitismus im Blatt verurteilt, Islamophobie aber nicht, meint die Journalistin Arlette-Louise Ndakoze.

Sendung vom 02.02.2015
Blumen und die aktuelle "Charlie Hebdo"-Ausgabe vor der Redaktion des Satiremagazins (Joel Saget/AFP)

Mohammed-KarikaturenBloß nicht zu kleingeistig sein!

Muslime kennen ein Bilderverbot, ihr Gott darf nicht dargestellt werden. Dieses Verbot weiten sie auch auf den Propheten aus. Wenn mit Satire dagegen verstoßen wird, sollte man aber nicht gleich beleidigt sein, meint der Theologe Knut Berner.

Sendung vom 30.01.2015
Katharina Thalbach salutiert vor dem Wappen Preußens (imago/teutopress)

Typisch deutsch?Preußische Tugenden nostalgisch verklärt

Preußen wird vor allem eines gutgeschrieben: Tugenden aller Art. Im Ausland werden sie gern auf ganz Deutschland übertragen. Historisch gesehen sei das nicht haltbar und politisch auch nicht lobenswert, meint der Ethiker Erik von Grawert-May. Viel besser wäre ein demokratisches Update.

Sendung vom 29.01.2015
Eine junge Frau tippt auf ihrem Mobiltelefon eine SMS, während sie in einem Cafe sitzt.  (picture-alliance/ dpa / Lehtikuva Martti Kainulainen)

Sprache via SMSDas Sterben des Kommas

Satzzeichen erleichterten es dem Leser, einen Text zu verstehen. Aus diesem Grund verwenden wir sie seit Jahrhunderten. Wer Komma, Punkt und Semikolon für Firlefanz hält, ist ein Egoist, findet der Publizist Markus Reiter.

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