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Kommentar

Daniel Bahr zur AllianzEine Einbahnstraße aus der Politik
Der FDP-Politiker Daniel Bahr

Der liberale Ex-Minister Daniel Bahr hat bei seinem Wechsel zur Allianz alles richtig gemacht - Stephan Detjen findet nichts Anrüchiges daran. Das eigentliche Problem sei, dass der Karrierepfad zwischen Politik und Wirtschaft nicht in beide Richtungen funktioniere.Mehr

TTIPApokalyptiker von links und rechts
Menschen demonstrieren in Berlin gegen die Freihandelsabkommen Ceta und TTIP.

Es steht eins zu null für die Freihandelsapokalyptiker. Doch die Kritik grenzt teilweise an Hysterie. Die Bundesregierung hat die Chance zu beweisen, dass die transatlantische Partnerschaft tatsächlich auf der Gemeinsamkeit von Werten beruht, meint Stephan Detjen.Mehr

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Interview

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Tacheles

Naher OstenIran unverzichtbar für Lösungen in Irak und Syrien
Der deutsche Politologe Volker Perthes von der Stiftung Wissenschaft und Politik

Die Waffenlieferungen Deutschlands an die Kurden im Irak hält der Politikberater Volker Perthes für richtig. Darüber hinaus könne Deutschland als Vermittler zwischen Saudi-Arabien und Iran auftreten. Ohne einen Ausgleich zwischen diesen Staaten sei der Kampf gegen den IS nicht zu gewinnen. Mehr

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Politisches Feuilleton

Sendung vom 02.10.2014

25 Jahre MauerfallDie verschenkte Revolution

Versammlung im Januar 1990 am Zentralen Runden Tisch im Konferenzgebäude des Ministerrates der DDR am Schloss Niederschönhausen (heute Schönhausen) in Berlin-Pankow. In der Wendezeit war mit dem Wegbrechen hierarchischer Strukturen ein Machtvakuum in der DDR entstanden. Der Zentrale Runde Tisch, an dem Vertreter von Parteien, der Kirche, gesellschaftlichen Institutionen und der neuen Bürgerbewegung mitarbeiteten, beeinflusste viele Entscheidungen der Übergangsregierung Modrow und erfuhr wegen seiner Bedeutung für das Land ein großes Medieninteresse. 

Keine neue Verfassung, Betriebsschließungen und die Entwertung ostdeutscher Biografien. Das hätte nicht sein müssen, sagt der Journalist Thilo Schmidt. Vor 25 Jahren gab es die Chance, einen politischen und gesellschaftlichen Neustart zu wagen. Sie wurde aber vertan.

Sendung vom 01.10.2014Sendung vom 30.09.2014Sendung vom 29.09.2014
Die Abendsonne scheint  in Berlin auf die Rückseite der "East-Side-Gallery".

Ost-West-BeziehungJunges Paar sucht Einheit

Es sollte zusammenwachsen, was zusammen gehört - die Wiedervereinigung lässt sich nicht mit einer einzigen Geschichte erzählen. Der Mauerfall hat auch Menschen verbunden, die nicht dem ost- oder westdeutschen Durchschnitt entsprechen.

Sendung vom 26.09.2014
Die Füße des Journalisten Dieter Bub

SelfiesSchaut her – hier bin ich!

Ob im Schwimmbad, beim Pflaumen pflücken oder mit der Katze: Immer wieder fotografiert er sich einarmig selbst. Unser Autor Dieter Bub aus der Generation 70 plus bekennt, dem Selfie-Boom erlegen zu sein. Eitelkeit weist er allerdings weit von sich.

Sendung vom 25.09.2014
Viktor Obrán wurde im Mai 2014 als Ministerpräsident von Ungarn wiedergewählt.

UngarnDie permanente Revolution des Viktor Orbán

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán verhalte sich im Windschatten der Ukraine-Krise mehr und mehr putinesk, meint Krisztina Koenen. Die aus Ungarn stammende Journalistin hat eine Erklärung für die Zustände in ihrem Geburtsland.

Sendung vom 24.09.2014
Vermummte prorussische Separatisten

Krisen und KriegeWarum Nachbarn aufeinander schießen

Warum flammen bei politischen und wirtschaftlichen Krisen immer wieder längst überwunden geglaubte Konflikte auf? Psychoanalytiker haben eine Antwort darauf - und Politiker täten gut daran, ihnen zuzuhören, meint die Therapeutin Astrid von Friesen.

Sendung vom 23.09.2014
Straßenszene im Gazastreifen

Nahost-KonfliktGedichte nach Gaza

Europa hat ein viel zu holzschnittartiges Bild vom Gaza-Konflikt, kritisiert der jüdische Schriftsteller Yiftach Ashkenazi. Doch er will Israels Politik nicht rechtfertigen, stattdessen wirbt er für Verständnis. Und Verständnis entstehe über Sprache.

Sendung vom 22.09.2014
Präsident Wladimir Putin vor einer russischen Flagge.

Regiment der VersteherNicken bildet nicht

Russlandversteher, Chinaversteher, Islamversteher - manche von ihnen lassen einen differenzierten Blick auf die Dinge vermissen. Wir erleben gerade eine antihistorische Wende, befürchtet der Historiker Alexander Kissler. Damit wenden wir uns von der Aufklärung ab.

Sendung vom 19.09.2014
Der Leuchtturm in dem Ort Kloster auf Hiddensee

DDR-Refugium HiddenseeDer Fluch der schönen Erinnerung

Lutz Seilers DDR-Roman "Kruso" gilt als Favorit für den Deutschen Buchpreis. Er spielt auf Hiddensee, das damals Künstler und Intellektuelle anzog. Unter ihnen war auch die Autorin Susanne Schädlich - die heute mit gemischten Gefühlen auf die Insel schaut.

Sendung vom 18.09.2014
Geldscheine hängen durch Wäscheklammern gehalten auf einer Wäscheleine.

GrundeinkommenEine Idee mit Widersprüchen

Kaum ein Vorschlag spaltet so sehr die Geister wie der, ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Auf den ersten Blick keine schlechte Idee, meint der Journalist Tiemo Rink, mehr aber auch nicht. Wichtiger wäre es, über eine gerechte Verteilung von Arbeit nachzudenken.

Sendung vom 17.09.2014
Der russische Präsident Wladimir Putin 

Ukraine-KonfliktWie Putin den Westen schachmatt setzt

Wladimir Putin ist dem Westen klar überlegen, meint die russisch-deutsche Schriftstellerin Lena Gorelik. Er führe einen Krieg, ohne einen Gegenangriff hinnehmen zu müssen. Diesem unberechenbaren Verhalten sei der Westen ausgeliefert.

Sendung vom 16.09.2014
Vermummte prorussische Separatisten

DonbassKeine Verhandlungen mit der Ost-Ukraine!

Die Bewohner der rückständigsten Region der Ukraine diktieren dem ganzen Land ihre Bedingungen, meinen Volodymyr Kovalenko und Vyacheslav Navrotskyy. Die beiden Juristen halten das für inakzeptabel - und warnen vor einer Appeasement-Politik wie 1938.

Sendung vom 15.09.2014
Bald Bürger eines neuen EU-Staates? Dudelsackpfeifer im schottischen Edinburgh.

SchottlandReferendum mit Folgen

Wenn sich die Schotten Ende der Woche für die Unabhängigkeit entscheiden, könnte das die politische Landschaft Rest-Großbritanniens heftig durchwirbeln. Mit einschneidenden Konsequenzen für Europa, meint der Journalist Martin Alioth.

Sendung vom 12.09.2014
Der Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, lacht in Berlin bei der Wahlparty der AfD anlässlich der Landtagswahl in Sachsen.

Kritik an der AfD"Reiner Stimmenfang"

Der Wirtschaftsjournalist Klaus Weinert sieht die AfD auf einem gefährlichen Weg. Parteichef Bernd Lucke und seine Mitstreiter versprechen eine heile Welt ohne Euro - und ignorieren die möglichen Folgen einer Rückkehr zur D-Mark.

Sendung vom 11.09.2014
Ukrainische Soldaten stehen neben einem zerstörten Militärfahrzeug in der ostukrainischen Hafenstadt Mariupol.

FöderalismusWas die Ukraine von Deutschland lernen kann

Wie lässt sich in der Ukraine Frieden schaffen? Mit Sanktionen gegen Russland jedenfalls nicht, meint Peter-Alexis Albrecht. Der Jurist empfiehlt eine Föderalisierung des Landes. Helfen könne dabei ein Blick in die deutsche Geschichte.

Sendung vom 10.09.2014
Wladimir Putin beim Gipfeltreffen in Minsk

Wladimir Putin"Neurussland" ist mehr als Kalter Krieg

Wladimir Putins Expansionsdrang Richtung "Noworossija" ist keine Rückkehr zum Kalten Krieg. Es ist eigentlich viel schlimmer, meint der Autor Jörg Himmelreich - und erklärt, warum die NATO darauf keine Antwort findet.

Sendung vom 09.09.2014
Der britische Premierminister David Cameron mit Helfern vor dem NATO-Gipfel in Newport, Wales

Britische PerspektiveKlare Grenzen für Russland

Europa sollte sich, was Energie und Exporte angeht, von Russland unabhängig machen - das fordert die britische Politikerin Gisela Stuart. Sie beschreibt, wie sie gegen Wladimir Putin vorgehen würde und was sie von einem EU-Beitritt der Ukraine hält.

Sendung vom 08.09.2014
Eine Transall landet am 28.03.2013 auf einem Flugfeld in der Nähe des Feldlager des zivil-militärischen Wiederaufbauteams (PRT) im Kundus (Afghanistan).

WeltpolitikDeutschland kann sich nicht länger heraushalten

Helfen, kämpfen, sterben: Die Amerikaner sind es leid, all das allein machen zu müssen, Deutschland soll sich im Krisenfall wieder militärisch engagieren. Die Schriftstellerin Viola Roggenkamp über den schweren Weg zu einer neuen Sicherheitspolitik.

Sendung vom 05.09.2014
Radfahrer warten an einer Ampel in der Oranienstraße am Görlitzer Bahnhof in Kreuzberg in Berlin.

RadfahrenDie neue Massenbewegung

Staus, Status, Parkplatzmangel, hohe Spritpreise - viele Menschen sind vom Auto genervt und steigen aufs Rad um. Doch mit dem Erfolg des Drahtesels sind unschöne Nebenwirkungen verbunden, meint der Journalist Reinhard Mohr.

Sendung vom 04.09.2014
Ein Schüler einer dritten Klasse der Evangelischen Grundschule in Frankfurt (Oder) meldet sich beim Deutschunterricht, aufgenommen am 14.01.2009.

Kreative BildungWenn das Schöpferische abhanden kommt

In der Bildungsdebatte geht es meist um mathematische Kompetenzen und weniger um die Frage der künstlerischen Bildung. Die wird im alltäglichen Lernbetrieb all zu oft vernachlässigt, kritisiert die Künstlerin Petra Vohland.

Sendung vom 03.09.2014
Polens Ministerpräsident Donald Tusk am Rednerpult im polnischen Parlament.

IgnoranzOsteuropa? Unwichtig!

Warum Osteuropa so wenig zu melden hat und warum die Ängste und Bedenken der Polen und der Menschen im Baltikum gegenüber Russland so wenig debattiert werden, das fragt sich der Autor Arkadiusz Luba.

Sendung vom 02.09.2014Sendung vom 01.09.2014
Ein Foto durch ein Loch in einer Mauer zeigt am 24.06.2014 Gebäude in der Stadt Ramadi, die bei Kämpfen zwischen sunnitischen Milizen und Regierungsgegnern, inklusive der Gruppe ISIS, beschädigt wurden.

KrisenherdeProjekt Weltvernunft vorerst gescheitert

Die Welt steht in Flammen, plötzlich regiert allerorten die Barbarei, so scheint es. Im Namen des Heiligen wird gemordet und geraubt. Das gefährdet auch das Erbe Europas, ein Projekt der Vernunft, analysiert der Autor Christian Schüle.

Sendung vom 29.08.2014
Flagge der Slowakei

SlowakeiWas vom Aufstand übrig blieb

Am 29. August 1944 fand in der Slowakei der große Nationalaufstand statt: gegen die "Schutzmacht" Nazideutschland. Der Schriftsteller Michal Hvorecky beklagt, dass in der Debatte um das Gedenken heute die Populisten dominieren.

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