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03.08.2015, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Die Lange Nacht der Nachrichten nimmt kein Ende
Von Hans Christoph Buch

Kommentar

Seehofers Asyl-PläneLösungsorientiert statt lautsprecherisch
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) steht am Rednerpult und gestikuliert. (David Ebener, dpa picture-alliance)

Die Asyl-Initiative der CSU gehe in die richtige Richtung, kommentiert Michael Watzke, weil sie die Wartezeit der Antragsteller verkürze. Vielleicht gelingt es Horst Seehofer ausgerechnet mit diesem Thema, Vertrauen zurückzugewinnen, so unser Bayern-Korrespondent.Mehr

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Politisches Feuilleton

Sendung vom 31.07.2015

GeschichteVölkermord an Roma muss anerkannt werden

Gedenkstätte für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma in Berlin. (dpa / picture alliance / Michael Kappeler)

Jedes Jahr am 2. August gedenken die Roma des Völkermordes der Nazis an ihren Angehörigen. Das Datum sollte ein europaweiter Gedenktag werden, meint die Journalistin Arlette-Louise Ndakoze. Zu diesem Schritt sei die Politik aber nicht bereit.

Sendung vom 30.07.2015
In einem Zeitschriftenladen in New York ist die neueste Ausgabe der "Vanity Fair" zu sehen. Das Cover des Magazins ziert Caitlyn Jenner, die früher als Zehnkämpfer Bruce Jenner bekannt war. (imago)

Gender-DebatteVerzeihung, ein Maskulinum!

"Mann" und "Frau" sind Wörter, die im Deutschen sehr häufig gebraucht werden. Soll man sie für ungültig erklären? Die Schriftstellerin Kerstin Hensel möchte sich das nicht vorstellen. Anders als der Gender-Mainstream, legt sie Wert auf den kleinen Unterschied.

Sendung vom 29.07.2015Sendung vom 28.07.2015
Katholiken ziehen mit ihren Trachten, bunt bestickten Fahnen und prächtig geschmückten Altären anlässlich der Fronleichnamsprozession durch Garmisch-Partenkirchen (dpa / Peter Kneffel)

Quertreiber im FöderalismusJeder Bayer ist eine Insel

Deutschland besteht aus 15 Bundesländern plus 1 - und das ist natürlich Bayern! Spätestens seit der Niederlage des Betreuungsgeldes dürfte sicher sein: Einer tanzt immer aus der Reihe. Weil die Bayern zu gerne den ewigen Outlaw spielen, meint Alexander Pschera.

Sendung vom 27.07.2015
Ein Anhänger des IS mit der Flagge der Miliz (afp)

Kritik an ReligionenStändige Ausgrenzungen im Namen Gottes

Je fester ein Glaube ausfällt, desto wahrscheinlicher entsteht daraus Gewalt, schrieb kürzlich der Dalai Lama. Unser Autor Florian Goldberg pflichtet ihm bei, meint aber: Ein Leben ohne Hass und Vorurteile sei nicht allzu einfach umzusetzen.

Sendung vom 24.07.2015Sendung vom 23.07.2015
Ein Vater arbeitet mit seinem Sohn auf dem Arm an einem Computer (imago/Westend61)

Veraltetes FamilienrechtUnterhalt als Geschäftsmodell

Auch wenn sich Vater und Mutter nach einer Trennung die Erziehung der Kinder teilen, zahlt der Mann oft den vollen Unterhalt. Die Autorin Julia Friedrichs findet das ungerecht und meint: Das Sorgerecht ist völlig veraltet.

Sendung vom 22.07.2015
Isländische Hauptstadt Reykjavík (Deutschlandradio/Jessica Sturmberg)

KrisenvergleichVom Eigensinn der Isländer lernen

Island ließ seine Pleite-Banken wirklich pleite gehen. Island ging pragmatisch mit der Überschuldung um. Und Island war weder in der EU noch hatte es den Euro. So konnte das einstige Krisenland zügig wieder prosperieren, glaubt der Autor Kristof Magnusson.

Sendung vom 21.07.2015
In der Innenstadt von Dublin (picture-alliance / dpa / Frank Baumgart)

StrukturwandelIrland war einmal wie Griechenland

Dass eine Wirtschaft zusammenbrechen – sich aber auch wieder erholen kann, haben die Iren gerade erlebt. Griechenland mit seinen aktuellen Problemen könnte daraus Mut schöpfen, meint der Journalist Martin Alioth. Die Südeuropäer müssten aber Verantwortung für ihre Fehler übernehmen.

Sendung vom 20.07.2015
Ein Arbeiter sitzt in einer Berliner Kneipe im Stadtteil Neukölln am Tresen. (picture-alliance / dpa)

Rassismus in der StadtNicht ohne meinen Feind

Das Ideal einer Stadt, wo sich Menschen unterschiedlicher Herkunft ständig untereinander austauschen, ist fern: Man bleibt unter sich, schmort im eigenen Saft - und pflegt seine Vorurteile, hat der Journalist Ramon Schack beobachtet.

Sendung vom 17.07.2015
Eine Joint und Marihuana (Imago)

DrogenpolitikCannabis statt Pkw-Maut

Die Grünen wollen über die Legalisierung von Marihuana abstimmen lassen. Unser Autor Dieter Bub wäre sofort dafür: Mit den zusätzlichen Steuereinnahmen würde manch umstrittenes Politprojekt überflüssig – zum Beispiel die Pkw-Maut.

Sendung vom 16.07.2015Sendung vom 15.07.2015
Flüchtlinge landen auf Kreta.

Geld vs. ideelle WerteWas ist den Europäern wirklich wichtig?

Die eigentliche Herausforderung für Europa liegt jenseits des Mittelmeeres. Das sagt der Schriftsteller Nicol Ljubic. Entscheidend für die Zukunft des Kontinents sei nicht, welches Volk einem anderen etwas "schulde", sondern welche Antwort wir auf die Flüchtlingsfrage finden.

Sendung vom 14.07.2015Sendung vom 13.07.2015
Ein Schlauchboot mit Flüchtlingen auf dem Mittelmeer (picture alliance / dpa / Christian Kruse)

MittelmeerSehnsuchtsort, Flüchtlingsfalle, Kulturraum

Für viele Flüchtlinge stellt das Mittelmeer eine nahezu unüberwindliche Barriere dar. Dabei stand das Mittelmeer jahrhundertelang nicht für das Trennende, sondern für das Verbindende eines gemeinsamen Kulturraums, meint Anne Françoise Weber.

Sendung vom 10.07.2015Sendung vom 09.07.2015
Soldaten in einem Panzerfahrzeug (dpa / picture alliance / Sebastian Kahnert)

Neuer Kalter KriegDie Sicherheit meiner Feinde

Die Wiederkehr der Politik der gegenseitigen Abschreckung zwischen dem Westen und Russland wird vielfach mit Sorge gesehen. Dabei wäre es besser, auf eine Einsicht aus dem Kalten Krieg zu setzen, meint die Theologin Gesine Palmer.

Sendung vom 08.07.2015
Ein Mann mit einer Kippa sitzt anlässlich einer Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Reichspogromnacht in der Synagoge in Dresden. (dpa / picture alliance / Sebastian Kahnert)

IsraelJuden sind nicht für Nahost verantwortlich

Eine klare Unterscheidung zwischen Juden und Israelis, Volk und Staat, fehlt dem israelischen Musiker Ofer Waldman im öffentlichen Diskurs. Juden für die Politik Netanjahus haftbar zu machen, sei nicht nur undemokratisch, sondern auch gefährlich.

Sendung vom 07.07.2015
Der iranische Präsident Hassan Rouhani bei einem Treffen mit einem südafrikanischen Minister im Juni 2014. (AFP - ATTA KENARE)

IranRosige Analysen sind irreführend

Hat sich der Iran unter der Präsidentschaft Hassan Rohanis grundlegend verändert? Man solle sich von der positiven Tendenz politischer Analysen nicht täuschen lassen, warnt der Politologe Ali Fathollah-Nejad: Die Islamische Republik sei von Kontinuität geprägt.

Sendung vom 06.07.2015
Sonnensegel in Griechenland (deutschlandradio.de / Daniela Kurz)

Mein GrexitInsel-Erkenntnisse über die Ethik Europas

Die Griechen haben gegen die Sparauflagen der Geldgeber und für den Kurs der Regierung Tspiras gestimmt. Bedeutet das den Grexit? Der Essayist Christian Schüle war im Urlaub auf Naxos - und kehrte mit vier Erkenntnissen von der Insel zurück.

Sendung vom 03.07.2015
Ein Testament wird geschrieben (picture-alliance/ ZB)

SteuerrechtErbschaften sind immer ungerecht

Mit einer moralischen Verurteilung von Menschen, die große Erbschaften machen, kommen wir nicht weiter, findet der Journalist Markus Reiter. Wir sollten stattdessen pragmatisch denken und einen gesellschaftlichen Konsens über Steuern und Freibeträge aushandeln.

Sendung vom 02.07.2015
Demo in Berlin (Copyright: imago/epd)

Jammernde Unternehmenserben99 Prozent steuerfrei? Ist uns zu wenig!

Letztes Jahr machte das Bundesverfassungsgericht deutlich – die Besteuerung von Erben verstößt gegen das Grundgesetz. Das Finanzministerium plant nun ein Gesetz, mit dem 99 Prozent der Firmenerben verschont bleiben. Ein Skandal, sagt die Journalistin Julia Friedrichs.

Sendung vom 01.07.2015
Die Auschwitz-Überlebende Eva Kor sitzt am 21.04.2015 im Gerichtssaal in Lüneburg (Niedersachsen) (pa/dpa/Stratenschulte)

HolocaustVergeben ist ein langer Prozess

Die Holocaust-Überlebende Eva Kohr hat dem früheren SS-Mann Oskar Gröning die Hand zur Versöhnung gereicht. Doch bis es zu einer solchen Geste kommt, durchlebt ein Opfer einen schmerzhaften Prozess, meint die Trauma-Therapeutin Astrid von Friesen.

Sendung vom 30.06.2015
"Kommt die DM bleiben wir kommt sie nicht geh'n wir zu ihr!" ist auf einem Transparent zu lesen, das ein Paar bei einer Montagsdemonstration am 12.2.1990 in Leipzig mit sich führt. Die von den Demonstranten hier geforderte Einführung der D-Mark in der DDR wurde im Rahmen der per Staatsvertrag vereinbarten Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion am 1.7.1990 realisiert. Sie bildete einen entscheidenden Schritt zur Wiedervereinigung der beiden deutsche Staaten am 3.10.1990. (picture alliance / dpa / Wolfgang Weihs)

D-Mark für alleDer Tag, an dem die Finanzmauer fiel

Als die D-Mark in die DDR kam, vereinte das zwar die Deutschen insgesamt. Es spaltete aber die Ostdeutschen, meint der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Lutz Rathenow. Man konnte schnell an Geld kommen - und es genauso schnell verlieren.

Sendung vom 29.06.2015
Der russische Dirigent Kirill Petrenko (dpa / picture alliance / Frank Leonhardt)

Kirill PetrenkoNationale Misstöne der Musikkritik

Kirill Petrenko wird 2018 Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Einige feierten die Entscheidung als mutig, doch zum Teil mischten sich nationalkulturelle Misstöne in die Kritik. Empörend sei das, meint Uwe Friedrich.

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