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08.07.2015, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Israel
Juden sind nicht für Nahost verantwortlich
Von Ofer Waldman

Kommentar

Petry führt die AfDLuckes Weckruf ging nach hinten los
Die AfD-Vorsitzende Petry spricht zu den Delegierten des Essener Parteitags. Der ehemalige Vorstandskollege Lucke sitzt daneben auf dem Podium und arbeitet an seinem Laptop. (dpa / Maja Hitij)

Seinen Absturz habe Bernd Lucke genau mit jenem "Weckruf" eingeleitet, der als Befreiungsschlag gedacht war, kommentiert Stefan Maas: Jetzt müsse die neue AfD-Vorsitzende Frauke Petry zeigen, ob sie nach monatelangen Führungskämpfen Ruhe in die Partei bringen kann.Mehr

GriechenlandDie spinnen, die Tsipras-Leute
Eine Frau sieht in Athen die Fernsehansprache des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras. (picture alliance / EPA / Fotis Plegas A.)

Eigentlich sei sie eine Griechenversteherin, gesteht unsere Brüssel-Korrespondentin Annette Riedel. Doch mittlerweile glaube sie: Die Griechen spinnen. Sie meint, die Politik des griechischen Ministerpräsidenten sei nicht mehr nachvollziehbar.Mehr

NSA-SpionageKein Partner der USA, sondern Konkurrent
Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama am 07.06.2015 in Krün (Bayern). Die Staats- und Regierungschefs der sieben großen Industrienationen (G7) kommen am Sonntag und Montag im bayerischen Elmau zusammen, um über außen- und sicherheitspolitische Herausforderungen zu beraten. (Daniel Karmann)

In der breiten Öffentlichkeit kommt nun an, was im Weißen Haus noch immer bestritten wird: Die NSA ist auch in Sachen Wirtschaftsspionage in Deutschland aktiv. Klaus Remme begrüßt den "reality check" unserer Beziehungen zu den USA.Mehr

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Interview

Klimawandel in StädtenHitzespeichern den Garaus machen
Hitzewelle: Am 3.7.15 zeigte das Thermometer am Hamburger Rathaus 36 Grad Celsius an. (picture alliance / dpa / Bodo Marks)

Hohe Temperaturen herrschen gerade überall in Deutschland - in den Großstädten sind sie besonders hoch. Mit intelligenter Stadtplanung könne man die Hitze in Städten erträglicher machen, sagt die Klimaforscherin Martina Grudzielanek. Aber auch die Bürger selbst seien gefordert. Mehr

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Tacheles

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Politisches Feuilleton

Sendung am 08.07.2015 um 07:20 Uhr

IsraelJuden sind nicht für Nahost verantwortlich

Orthodoxe Juden haben sich in Antwerpen unter freiem Himmel zum Sonnengebet versammelt und schauen in Richtung Sonne. (dpa / picture alliance / epa belga WAEM)

Eine klare Unterscheidung zwischen Juden und Israelis, Volk und Staat, fehlt dem israelischen Musiker Ofer Waldman im öffentlichen Diskurs. Juden für die Politik Netanjahus haftbar zu machen, sei nicht nur undemokratisch, sondern auch gefährlich.

Sendung vom 07.07.2015
Der iranische Präsident Hassan Rouhani bei einem Treffen mit einem südafrikanischen Minister im Juni 2014. (AFP - ATTA KENARE)

IranRosige Analysen sind irreführend

Hat sich der Iran unter der Präsidentschaft Hassan Rohanis grundlegend verändert? Man solle sich von der positiven Tendenz politischer Analysen nicht täuschen lassen, warnt der Politologe Ali Fathollah-Nejad: Die Islamische Republik sei von Kontinuität geprägt.

Sendung vom 06.07.2015
Sonnensegel in Griechenland (deutschlandradio.de / Daniela Kurz)

Mein GrexitInsel-Erkenntnisse über die Ethik Europas

Die Griechen haben gegen die Sparauflagen der Geldgeber und für den Kurs der Regierung Tspiras gestimmt. Bedeutet das den Grexit? Der Essayist Christian Schüle war im Urlaub auf Naxos - und kehrte mit vier Erkenntnissen von der Insel zurück.

Sendung vom 03.07.2015
Ein Testament wird geschrieben (picture-alliance/ ZB)

SteuerrechtErbschaften sind immer ungerecht

Mit einer moralischen Verurteilung von Menschen, die große Erbschaften machen, kommen wir nicht weiter, findet der Journalist Markus Reiter. Wir sollten stattdessen pragmatisch denken und einen gesellschaftlichen Konsens über Steuern und Freibeträge aushandeln.

Sendung vom 02.07.2015
Demo in Berlin (Copyright: imago/epd)

Jammernde Unternehmenserben99 Prozent steuerfrei? Ist uns zu wenig!

Letztes Jahr machte das Bundesverfassungsgericht deutlich – die Besteuerung von Erben verstößt gegen das Grundgesetz. Das Finanzministerium plant nun ein Gesetz, mit dem 99 Prozent der Firmenerben verschont bleiben. Ein Skandal, sagt die Journalistin Julia Friedrichs.

Sendung vom 01.07.2015
Die Auschwitz-Überlebende Eva Kor sitzt am 21.04.2015 im Gerichtssaal in Lüneburg (Niedersachsen) (pa/dpa/Stratenschulte)

HolocaustVergeben ist ein langer Prozess

Die Holocaust-Überlebende Eva Kohr hat dem früheren SS-Mann Oskar Gröning die Hand zur Versöhnung gereicht. Doch bis es zu einer solchen Geste kommt, durchlebt ein Opfer einen schmerzhaften Prozess, meint die Trauma-Therapeutin Astrid von Friesen.

Sendung vom 30.06.2015
"Kommt die DM bleiben wir kommt sie nicht geh'n wir zu ihr!" ist auf einem Transparent zu lesen, das ein Paar bei einer Montagsdemonstration am 12.2.1990 in Leipzig mit sich führt. Die von den Demonstranten hier geforderte Einführung der D-Mark in der DDR wurde im Rahmen der per Staatsvertrag vereinbarten Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion am 1.7.1990 realisiert. Sie bildete einen entscheidenden Schritt zur Wiedervereinigung der beiden deutsche Staaten am 3.10.1990. (picture alliance / dpa / Wolfgang Weihs)

D-Mark für alleDer Tag, an dem die Finanzmauer fiel

Als die D-Mark in die DDR kam, vereinte das zwar die Deutschen insgesamt. Es spaltete aber die Ostdeutschen, meint der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Lutz Rathenow. Man konnte schnell an Geld kommen - und es genauso schnell verlieren.

Sendung vom 29.06.2015
Der russische Dirigent Kirill Petrenko (dpa / picture alliance / Frank Leonhardt)

Kirill PetrenkoNationale Misstöne der Musikkritik

Kirill Petrenko wird 2018 Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Einige feierten die Entscheidung als mutig, doch zum Teil mischten sich nationalkulturelle Misstöne in die Kritik. Empörend sei das, meint Uwe Friedrich.

Sendung vom 26.06.2015
Ein Vater lässt am 16.03.2014 in Berlin auf dem Teufelsberg bei starkem Wind und dicht bewölktem Himmel mit seinem Sohn einen Drachen steigen. (picture alliance / dpa / Daniel Bockwoldt)

FamilienrechtDas "Kindeswohl" ist eine leere Floskel

Wenn Eltern sich trennen, leiden die Kinder - und Familiengerichte müssen retten, was zu retten ist. Soweit die Theorie. Doch in Wirklichkeit, sagt der Künstler und Publizist Peter Kees, sorgen die Gerichte oft dafür, dass der Schaden noch größer wird.

Sendung vom 25.06.2015Sendung vom 24.06.2015
Eine Uhr zeigt zwei Minuten nach Zwölf. (Deutschlandradio / Ellen Wilke)

Mangelnde KonzentrationGucken, klicken, konsumieren

Wer täglich elektronische Medien konsumiert, kann sich angeblich im Schnitt nicht länger als acht Sekunden auf eine Sache konzentrieren. Das Erkennen von Zusammenhängen bleibe dabei auf der Strecke, meint der Journalist Klaus Weinert. Für die Konsumindustrie aber sei die neue Vergesslichkeit ideal.

Sendung vom 23.06.2015
Die Standseilbahn "Ascensor da Bica" fährt durch eine Gasse in Lissabon. (picture alliance / dpa /  Jan Woitas)

PortugalVergiftetes Lob für Lissabons Krisenpolitik

Portugal gehört zu den Musterknaben unter den krisengeschüttelten Ländern Europas. Dafür habe das Land einen hohen sozialen Preis gezahlt, meint der Journalist António Louçã. Die Portugiesen selbst empfänden ihren Alltag als soziale Katastrophe.

Sendung vom 22.06.2015
Die Flaggen Griechenlands und der EU vor der Akropolis in Athen (imago Stock & People)

Griechenland-KriseAthen braucht ein neues Geschäftsmodell

In Brüssel treffen sich am Montag die Staats- und Regierungschefs zum Showdown in der Griechenland-Krise. Am wichtigsten für das Land ist nun eine wirtschaftliche Perspektive, meint Georg von Wallwitz - ganz gleich, ob dort künftig mit Euro oder Drachme bezahlt wird.

Sendung vom 19.06.2015Sendung vom 18.06.2015Sendung vom 17.06.2015
Hauptgebäude der Deutschen Bank (in Frankfurt) mit Logo (afp / Daniel Roland)

Deutsche BankKein Symbol, nur ein Unternehmen

Ein Brite leitet die Deutsche Bank. Und das sorgt mal wieder für Wirbel, meint der Wirtschaftsjournalist Ralph Bollmann. Er wundert sich darüber, wie viele Emotionen das Frankfurter Bank-Unternehmen bei den Deutschen immer noch auslöst.

Sendung vom 16.06.2015
Prinz Saud bin Faisal bin Abdulaziz al-Saud (rechts) in seiner Funktion als Saudi-Arabiens Außenminister bei einem Treffen mit Amtskollegen aus anderen arabischen Staaten (afp / Thomas Hartwell )

Saudi-ArabienDer brutale Glanz der Scheichs

In Saudi-Arabien klingen nicht nur die Gesetze nach finsterstem Mittelalter, sondern auch die Praxis mit Stockhieben und Enthauptungen. Warum tun wir uns so schwer damit, dem rückständigem Absolutismus des Landes angemessen zu begegnen? - fragt der Philosoph Matthias Gronemeyer.

Sendung vom 15.06.2015Sendung vom 11.06.2015
Jugendliche proben gemeinsam ein Musikstück. (dpa/Christoph Schmidt)

InstrumentallehreGanztagsunterricht gefährdet Musikschulen

Länder und Kommunen täten gut daran, Musiklehrer an Schulen besser zu bezahlen und den Musikschulen nicht das Wasser durch Ganztagsunterricht abzugraben, rät Orchestermusiker Klaus-J. Rathjens. Talentförderung brauche "Leistungszentren".

Die Zahl der afrikanischen Flüchtlinge, die ein besseres Leben in Europa suchen, reißt nicht ab. (afp / Angelos Tzortzinis)

FlüchtlingspolitikGrenzen sind eine grausame Errungenschaft

Der Künstler Peter Kees "annektiert" einzelne Quadratmeter europäischer Länder und erklärt sie zum Staatsgebiet von Arkadien. Als selbsternannter Botschafter vergibt er Visa und gewährt Asyl. Er fordert die Abschaffung nationalstaatlicher Grenzen.

Sendung vom 10.06.2015
Zwei Wölfe im Wildpark Eekholt in Schleswig-Holstein (  picture alliance / dpa)

Rückkehr der RaubtiereDer deutsche Wolfs-Wahnsinn

Er galt als ausgerottet, doch nun ist der Wolf wieder da. Mehrere Landesregierungen unterstützen die Wiederansiedlung des Raubtiers in Deutschland. Unser Autor Andreas Rinke findet diese Bemühungen ein wenig überzogen.

Sendung vom 09.06.2015
Obdachlose Flüchtlinge sitzen vor einer Notunterkunft in Bangui (dpa / picture alliance / Kristin Palitza)

AfrikaArmut treibt zur Flucht nach Europa

Aus Afrika fliehen Menschen nicht nur vor politischer Verfolgung, sondern vor Armut. Sie hoffen auf Europa - wie die Europäer einst auf die USA. Die EU müsse entscheiden, wie es mit der humanitären Katastrophe umgehen will, meint der Journalist Christoph Plate.

Sendung vom 08.06.2015
Eine Außenansicht des Schloss Elmau, in der Nähe von Krün und Mittenwald (Bayern). (picture alliance / dpa / Stephan Jansen)

G7-Gipfel auf ElmauSpionage unter Freunden begrenzen!

Mitte Mai war klar, dass Washington nie ein Interesse hatte, mit Berlin ein "No-Spy-Abkommen" abzuschließen. Der Publizist Henning Hoff fragt, warum Angela Merkel während des G7-Treffens nicht versucht hat, zumindest einen Minimalkonsens zu vereinbaren.

Sendung vom 05.06.2015Sendung vom 04.06.2015
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