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Politisches Feuilleton

Sendung vom 26.07.2016

FlüchtlingspolitikEs fehlt "Common Sense"!

Integrationskurs in Hannover (dpa / picture-alliance / Julian Stratenschulte)

Die Skeptiker profitieren davon, dass Migration und Integration kontrovers diskutiert werden: Das meint der Unternehmensethiker Erik von Grawert-May, denn die Gesellschaft habe jenen "Common Sense" verloren, der bei früheren Bevölkerungswanderungen hilfreich gewesen sei.

Sendung vom 25.07.2016
Der Hashtag #panamapapers auf einem Bildschirm. (imago/STPP)

Debatte um Panama PapersQuellensteuer gegen Steuerflucht

Mit Quellensteuern und Vermögenssteuern würde der Wiesbadener Ökonom Lorenz Jarass gern auf die Enthüllungen der Panama Papers antworten. Nur so könnte der Fiskus Steuerflucht uninteressant machen - auch im nationalen Alleingang.

Sendung vom 22.07.2016
Ein Mensch hält seine Hände zum Schutz vor sein Gesicht. (imago / Pixsell)

DesinformationAngst essen Gehirn auf

Angst mache blind und dumm, meint der Hamburger Journalist Martin Tschechne − und der informierte Bürger sei längst Opfer immer neuer hysterischer Erregung geworden, die Ereignisse nicht angemessen einzuordnen verstehe.

Sendung vom 21.07.2016
Szene aus dem Halbfinale über 200 Meter bei den Olympischen Sommerspielen in London 2012 (dpa / picture-alliance / Michael Kappeler)

Olympische SpieleDoping als geförderte Disziplin

Doping-Verstöße taugten zum Skandal, aber berührten den Leistungssport nicht wirklich, kritisiert der Hamburger Kriminologe Nils Zurawski. Deswegen sollte über Wettbewerbe ohne Kommerz diskutiert werden.

Sendung vom 20.07.2016
Ein historischer Wegweiser von 1912 zeigt im südthüringischen Berkach in der Rhön Richtung und Entfernung nach Nordheim, Meiningen, Behrungen und Römhild an, aufgenommen am 10.06.2009. (picture-alliance / dpa / Hendrik Schmidt)

Sommerurlaub 2016Reisen ist Sache für Politstrategen

Aus Urlaubsplanung sei eine Risikoabwägung mit eingebauter Terrorwarnung geworden, beschwert sich Reinhard Mohr. Kriege, Krisen, Anschläge, Flüchtlinge und Grenzkontrollen würden die Vorfreude auf einst beliebte Reiseziele verderben.

Sendung vom 19.07.2016
Die fünf amerikanischen Kandidaten zur Präsidentschafts-Vorwahl, Trump und Clinton. (DSK / AFP)

USA vor WahlenPioniere des Westens am Scheideweg

In den USA bahnte sich eine veritable Revolution an, meint der Schriftsteller Hans Christoph Buch. Um die Nachfolge des ersten schwarzen Präsidenten Obama wird die politisch erfahrene Hillary Clinton gegen den alternden Wutbürger Donald Trump ins Rennen gehen.

Sendung vom 17.07.2016
(Deutschlandradio - Thilo Schmidt)

StädtebauSpekulanten verdienen an ihren Gegnern

Städte müssen im Ideen-Wettbewerb streiten, wie sie sich entwickeln wollen, fordert der Berliner Journalist Max Thomas Mehr. Allein Mietpreise auszubremsen oder Neubau und Sanierung zu verweigern, würde lediglich den Spekulanten in die Hände spielen.

Sendung vom 15.07.2016
Eltern und Schüler von Privatschulen inszenieren in Lissabon einen Trauerzug gegen Kürzungen. (dpa / picture alliance / Manuel De Almeida)

PortugalPolitischer Streit um Privatschulen

Portugals linke Regierung sollte private Schulen nur bedingt finanzieren, meint der Lissaboner Journalist António Louçã. Denn es sei – trotz knapper Kassen – eine staatliche Aufgabe, der Jugend quer durchs Land umfassend Bildung anzubieten.

Sendung vom 14.07.2016Sendung vom 13.07.2016
Fußball spielende Kinder (dpa/picture alliance/anp Koen Suyk)

Nach der Fußball-EMEin Lob dem Sportverein

Das Wir-Gefühl von Meisterschaften wie der Fußball-EM hält der Journalist Dieter Bub für flüchtig. Umso dauerhafter bewertet er den Zusammenhalt, den unzählige Vereine schaffen - die eben auch Leistungssport und soziale Integration möglich machen.

Sendung vom 12.07.2016
Eine Demonstration in Berlin gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa (picture alliance / dpa  / Kay Nietfeld)

RevolteAppell an die Jugend Europas

In Anbetracht eines maroden Europa muss die Jugend Europas endlich revoltieren, meint unser Autor Christian Schüle. Denn die Jugendlichen sind in erster Linie die Leidtragenden, weil sie einer guten Zukunft beraubt werden.

Sendung vom 11.07.2016
Der Nationalspieler Jérôme Boateng liegt vor der Verlängerung im Viertelfinale Deutschland gegen Italien bei der Fußball-EM 2016 in Frankreich im Stade de Bordeaux am 2.7.2016 auf dem Rasen.  (picture alliance / dpa / epa / Armando Babani)

People of ColourFremd im eigenen Land

Die deutsche Gesellschaft sollte sich ihres alltäglichen Rassismus bewusst werden, empfiehlt die Journalistin Arlette-Louise Ndakoze. Zum Beispiel da, wo sie nicht-weiße Deutsche zu Fremden im eigenen Land mache.

Sendung vom 08.07.2016
AfD-Chefin Frauke Petry mit dem Programm der Partei und der Überschrift "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" (dpa / picture-alliance / Marijan Murat)

AfDWenn Religionspolitik das Grundgesetz verletzt

Die AfD definiere als politische Partei, wie Muslime, Juden und Christen in Deutschland Glaube und Religion zu verstehen hätten. Dadurch verletze sie Freiheitsrechte des Grundgesetzes, warnt der Berliner Theologe Rainer Kampling.

Sendung vom 07.07.2016
Unterstützer der Leave.eu Kampagne  (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Kritik nach Brexit-VotumKein Wahlrecht für die Wut-Alten

Sergej Lochthofen ärgert sich über die unzufriedenen alten Männer: Sie machten Politik gegen Europa und alles, was ihnen nicht passe. Ihnen fehle der Blick aufs große Ganze, andernfalls gäbe es beispielsweise keinen Brexit, kritisiert der Publizist.

Sendung vom 06.07.2016Sendung vom 05.07.2016
Muslimische Mädchen schwenken auf der Jahresversammlung der moslemischen Reformgemeinde Ahmadiyya auf dem Maimarktgelände in Mannheim deutsche Fahnen. (dpa / picture alliance / Ronald Wittek)

Islam-DebatteDeutsche Muslima, muslimische Deutsche

Der Islam gehöre dort zu Deutschland, wo Muslime Gehör fänden, meint die Islamwissenschaftlerin Nushin Atmaca. Vielen Deutschen falle es noch immer schwer, Muslimen, auch wenn sie hier schon lange leben, ohne Vorurteile zu begegnen.

Sendung vom 04.07.2016
Eine Frau hält sich die Hände vor das Gesicht. (imago / Pixsell)

SexualstrafrechtWarum "Nein heißt Nein" sinnvoll ist

Das neue Prinzip im Sexualstrafrecht "Nein heißt Nein" wird die Strafverfolgung nicht einfacher machen, meint die Journalistin Simone Schmollack. Genauso oft wie vorher wird Aussage gegen Aussage stehen. Doch die Änderung sei trotzdem sinnvoll.

Sendung vom 01.07.2016
Das Denkmal für die Gefallenen der österreichischen "Batterie der Toten" in der Schlacht von Königgrätz im tschechischen Chlum, aufgenommen 2016 (picture alliance / dpa / Michael Heitmann)

150 Jahre KöniggrätzDas Europa der Nationalstaaten scheitert

Vor 150 Jahren siegte nicht nur Preußen über Österreich und dessen deutsche Verbündete: In Königgrätz wurde der Liberalismus vernichtet. Und mit ihm die Idee eines multikulturellen europäischen Reiches der Regionen. Daraus lassen sich Lehren für Europa heute ziehen, meint Wolfgang Herles.

Sendung vom 30.06.2016Sendung vom 29.06.2016
Mit Deutschlandfahnen und Transparenten protestieren am 26.06.2016 Menschen gegen den Besuch von Bundespräseident Gauck  (dpa-Zentralbild)

Verrohte GesellschaftPlädoyer gegen geistigen Analphabetismus

Gereizt, genervt, unzufrieden: Ständig optimieren wir uns selbst und merken nicht, wie fremd wir uns dabei werden. Der Philosoph Florian Goldberg warnt vor "geistigem Analphabetismus", der zur inneren Verwahrlosung ganzer Gesellschaften führen könne.

Sendung vom 28.06.2016Sendung vom 27.06.2016
Ägypter, die der Homosexualität beschuldigt werden, 2001 auf dem Weg zum Gerichtsgebäude, wo ihnen der Prozess gemacht werden soll. (picture-alliance / dpa / Andrew Black)

HomosexualitätIslam ist nicht gleich homophob

Homophobie unter Muslimen habe durchaus religiöse Gründe, räumt der Islamwissenschaftler Fabian Köhler ein. Und doch gebe es in der islamischen Welt eine Tradition gleichgeschlechtlicher Liebe, die sich nicht mit dem Klischee vom homophoben Moslem vertrage.

Sendung vom 24.06.2016Sendung vom 23.06.2016
Lufteinheiten am Himmel (Master Sgt. Nick Hodge/U.S. Air force/dpa)

Europäische RusslandstrategieAbschreckung statt Anbiederei

Eine europäische Russlandstrategie müsse die Interessen Osteuropas berücksichtigen, auf militärische Abschreckung setzen und russische Staatpropaganda im Internet entlarven, meint der Publizist Jörg Himmelreich. Nur so komme es dann auch zu Verhandlungen mit dem Kreml.

Sendung vom 22.06.2016
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) spricht am 29.04.2016 in Berlin im Bundestag zu den Abgeordneten. (picture alliance/dpa/Sophia Kembowski)

Repräsentative DemokratieParlamente sind ein Segen

"Affenhaus" oder "Quasselbude" - Parlamente zu diffamieren, ist eine gewohnte Übung, seit es den Parlamentarismus gibt. Und der Beruf des Politikers? Immer auf den letzten Rängen. Die Politikwissenschaftlerin Sylke Tempel findet diesen Umgang mit der Institution Parlament bedenklich.

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27.07.2016, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Griechenland
Europas Intervention ignoriert Geschichte
Von Constantin Fellner

Kommentar

AusnahmezustandMit aller Gewalt krempelt Erdoğan die Türkei um
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht in Istanbul zu Anhängern. (dpa-Bildfunk / TURKISH PRESIDENTAL PRESS OFFICE)

Nach der Verkündung des Ausnahmezustandes in der Türkei hat Staatspräsident Erdoğan neue Festnahmen angekündigt: Man sei "noch nicht am Ende". Die Türkei droht in den Abgrund zu stürzen, meint Baha Güngör, langjähriger Leiter der türkischen Redaktion der Deutschen Welle.Mehr

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Interview

Die BundestagsbienenHonig für eine bessere Welt
Biene im Anflug (picture alliance/dpa/Foto: Patrick Pleul)

Es summt und brummt am Bundestag. Bärbel Höhn von den Grünen und Martin Burkert von der SPD hatten dort einen Bienenstock aufgestellt. Der Honig der Bundestagsbienen schmecke aber nicht nur "super", damit soll auch auf die bedrohten Insekten hingewiesen werden.Mehr

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