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Feiertag / Archiv | Beitrag vom 30.03.2008

Pippo buono

Oder der heitere Ernst des Hl. Philipp Neri!

Von Monsignore Stephan Wahl, Trier

Er war ein "Heiliger der Herzen" – Philipp Neri. Zu seinen Lebzeiten war er wie kein anderer den Menschen nahe. Alles in ihm hat unverkennbar den Stempel der Modernität. Er besaß solche Sicherheit, dass er als ein Mensch erschien, der seiner eigenen Mission sicher war. Dieser heilige Pater hatte eine besondere Gnade Gottes, mit der er die Herzen der Menschen an sich zog. Und obwohl er mit sich in allem äußerst streng war, hatte er für andere nur Liebe, tröstete sie und hatte Verständnis.

"Seid gut - wenn ihr könnt… " Solche und ähnliche Sprüche sind von einem der originellsten Heiligen überliefert, den die Katholische Kirche zu bieten an: Philipp Neri. Goethe nannte ihn in seiner "Italienischen Reise" spürbar beeindruckt "meinen Heiligen". Mit seiner unverwechselbar sympathischen und humorvollen Art fand der in Florenz Geborene seinen Weg als Priester im Rom des 16. Jahrhunderts. Die Strasse war sein Feld, den Ärmsten der Armen galt sein tägliches Interesse, den vernachlässigten Kindern war er Orientierung und Halt. Aber alles ohne sauertöpfische Miene. Deshalb mochte ihn die Jugend besonders, Pippo buono, den guten Phillip nannten sie ihn. Und sie mochten seine unkonventionelle Art. Philipps Späße sind vielfältig überliefert, manches Stirnrunzeln seiner Oberen auch, aber vor allem die Liebe des Volkes. Als er bereits 1622 zusammen mit solchen Größen wie Ignatius von Loyola, Theresia von Avila, Franz Xaver und Isidor heiliggesprochen wurde, hieß es in den Straßen Roms: "Heute hat der Papst vier Spanier und einen Heiligen kanonisiert." Er war ein Heiliger der Herzen, dabei wollte er alles andere sein als dies. Heiligwerden, dass war etwas für die anderen, für den Jesuitengründer Ignatius, der er ja gut kannte. Wenn die Menschen ihn "il Santo" riefen, den Heiligen, dann fiel ihm schon irgendetwas ein um schmunzelnd deutlich zu machen, dass er alles andere war als das. Je größer sein Ansehen wurde, desto mehr versuchte er mit verrückten Späßen gegenzusteuern. Starrummel und eitle Selbstüberschätzung waren ihm zuwider. Lieber sollten sie ihn für einen Narren halten, als ihn "il Santo" rufen. Kardinälen und besonders frommen Pilgern, die auf ein hochgeistliches Gespräch mit ihm hofften, las er Passagen aus seinem Lieblingsbuch vor, den derben Abenteuern des Landpfarrers Arlotto und amüsierte sich königlich über das Entsetzen seiner Besucher. Schwärmerisch-frommen Damen, die verzückt vor ihm niederknieten, brachte er die Frisur durcheinander und ließ sie völlig verwirrt zurück. Oder schickte sie, anstatt ihn zu verehren, zum Gebet und zur Mithilfe in die Spitäler zu den unheilbaren Kranken. Worauf einige der hohen Damen naserümpfend von dannen zogen. Es heißt, einen besonders von sich überzeugten und eitlen Prediger ließ er siebenmal dieselbe Predigt wiederholen, bis der seine eigenen Worte dann doch nicht mehr ganz so kritiklos toll fand. Immer wieder passiert Ähnliches: ein heiterer Kampf gegen die Eitelkeit, die er als ein Grundübel der Gesellschaft erkannte. Es reizte ihn zum Lachen, wenn sich jemand für den Nabel der Welt hielt. Der war für ihn Christus selbst – und niemand sonst.
"Wer etwas anderes ersehnt als Jesus Christus, der weiß nicht, was er ersehnt. Wer etwas anderes wünscht als Jesus Christus, der weiß nicht was er wünscht. Wer für etwas anderes arbeitet als für Jesus Christus, der weiß nicht für was er arbeitet."
Vor niemand sonst ging er in die Knie. Allem anderen eitlen selbstgefälligen Tanz um sich selbst begegnete er weniger mit strengen Moralpredigen sondern mit entwaffnendem Humor. Eine Ahnung davon vermittelt mir einer meiner Lieblingsfilme. "Himmel und Hölle" heißt er und stammt von 1983. Sicher nicht ganz historisch genau stellt er die Gestalt Philipp Neri ganz anschaulich dar. Und vermittelt etwas von seinem Geist. Die Musik zum Film stammt von Angelo Branduardi. Sie begleitet auch die heutige Sendung. In einem der Lieder des Films geht es um die Eitelkeit die Philipp immer wieder aufs Korn nimmt. Und nicht zufällig singen die verwahrlosten Kinder, die er bei sich aufnimmt, gegen sie an. Vanita di vanita .. Eitelkeit der Eitelkeit – Alles ist Eitelkeit.
"Du suchst hier du suchst dort. Aber was ist, wenn der Tod dich findet? Was wird dann bleiben von deinen Gelüsten?
Vanita di vanita Eitelkeit der Eitelkeit
Du bist glücklich, du bist da, aber deine Gedanken drehen sich nur um Silber und Gold. Was wird dir am Ende bleiben?
Vanità di vanità. Eitelkeit der Eitelkeit
Du suchst hier du suchst dort, du folgst immer dem Glück. Wenn du im Spiegel dein Gesicht betrachtest, kannst du dir natürlich nicht vorstellen, was eines Tages aus deiner Eitelkeit geworden sein wird.
Tutto vanità, solo vanità, Alles ist Eitelkeit, nur Eitelkeit.
Lebt also mit Freude und Einfachheit. Seid gut - wenn ihr könnt. Der ganze Rest ist Eitelkeit.
Lobt den Herrn mit Demut, gebt ihm die ganze Liebe, und es wird euch an nichts fehlen."
Philipp lebte im 16. Jahrhundert, mitten in einer Zeit der politischen und spirituellen Umbrüche. Als Philipp Romolo Neri wurde er am 21.Juli 1515 in Florenz im ärmeren Viertel San Giorgio geboren. Sein Vater war Rechtsanwalt, nach anderen Berichten Notar. Der Wohnort lässt darauf schließen, dass er nicht sonderlich erfolgreich war. Philipp war bald auf sich allein gestellt, wurde früh Waise. Seine Bildung erhielt er bei den Dominikanern von San Marco. Dort sah er auch zum ersten Mal ein Porträt des schon vom Vater verehrten Bußpredigers Savonarola, den auf dem Scheiterhaufen verbrannten ehemaligen Oberen des Konvents. Das Bild, gemalt von Fra Bartolomeo, und die darin zum Ausdruck kommende Leidenschaft und Entschlossenheit sollten Phillip einen Leben lang faszinieren. Anfang der dreißiger Jahre verließ er Florenz aufgrund der politischen Wirren und siedelte sich in San Germano am Fuß des Monte Cassino an. Ein Onkel ermöglichte ihm eine dreijährige kaufmännische Lehre in der Nähe des berühmten Klosters. Montecassino, das Mutterkloster des Benediktinerordens zog ihn an und war entscheidend für seine Wertschätzung der Liturgie und der Wüstenväter. 1534, mit 19 Jahren, geht er nach Rom. Der Besuch der Apostelgräber und der Katakomben führt zu einer inneren Wandlung. Arm und mittellos war Philipp nach Rom gekommen, noch während des Studiums verkaufte er alle seine Bücher außer der Bibel, gab den Erlös den Armen und predigte dem Volk auf der Straße. Seine Weise, die Menschen geistlich und menschlich zugleich zu erziehen, hat Pater Frederick Faber, der Gründers des Londoner Oratoriums im Blick wenn er schreibt:

"Vollkommenheit für alle Klassen, in jedem Stand, in allen nur erdenklichen Lebenslagen – das ist die große Botschaft, die Neri den Menschen mitzuteilen hatte. Bleibt zuhause, bleibt wie ihr seid, denkt an Eure Angelegenheiten, gründet eine Familie, richtet euch ein, bringt es in eurem Beruf zu etwas! Das waren seine üblichen Aussprüche, obwohl er das Ordensleben sehr liebte… Alles in ihm hat unverkennbar den Stempel der Modernität. Er besaß solche Sicherheit, dass er als ein Mensch erschien, der seiner eigenen Mission sicher war. Ein Beweis dafür ist schon seine gelöste Haltung. Die Meditation pflegte er auf einer Bank sitzend zu verrichten, dabei nach rechts und links schaukelnd, oder auch im Bett liegend. Die Jungen ließ er im Atrium Ball spielen, während sie auf die Beichte warteten. Das war alles nicht Zufall, sondern geschah mit einer ganz bestimmten, ernsthaften Absicht. Sah so etwa ein Heiliger aus?"

Anscheinend schon. Aber in einer ganz besonderen Ausgabe. Entsprechend seinem sonnigen Naturell führte er heitere, witzige und schlagfertige Gespräche mit Straßenjungen und einfachen Leuten, aber auch mit Kaufleuten und Künstlern, was ihm den Beinamen "der lachende Heilige" eintrug. Philipp widmet sich vernachlässigten Kranken und Pilgern und kommt in seiner liebenswürdigen Art mit vielerlei Menschen in Kontakt. In den Prozessakten zu seiner Heiligsprechung heißt es es, dass er die Menschen anzog "wie ein Magnet das Eisen". So ging es zum Beispiel dem Adligen Fabrizio Massimo, der sich im Prozess zu Wort meldete:
"Er hat mich auf so wunderbare Weise -con tanto bel modo- angenommen, dass ich nicht mehr von ihm loskam…Er war so voller Liebe, dass er alle an sich zog. Dabei hatte er eine so gute Art, wie man es sich gar nicht vorstellen kann. Alle zog er an. Große und Kleine, Männer und Frauen, Sünder und Leute, die heiligmäßig lebten, Prälaten, Fürsten, vornehme Herren, Handwerker und wirklich alle Art von Leuten. Dieser heilige Pater hatte eine besondere Gnade Gottes, mit der er die Herzen der Menschen an sich zog. Und obwohl er mit sich in allem äußerst streng war, hatte er für andere nur Liebe, tröstete sie und hatte Verständnis."

Philipps Biographen nutzen immer die gleichen Vokabeln um seine Art zu beschreiben. Immer wieder taucht das Wort "Dolcezza" auf. Es wird eigentlich benutzt um die Süße von Honig und Zucker zu beschreiben, meint aber hier das Wohltuende, seine Liebenswürdigkeit Menschen zu begegnen, einer von ihnen zu sein. Er war jemand, dem nichts fremd war, mit dem man über alles reden konnte ohne gleich Gefahr zu laufen streng belehrt zu werden.

"Er kam nicht mit einem traurigen Gesicht daher, gab sich nicht als wolle er missionieren…, er war heiter, umgänglich, unbefangen… Er machte den Eindruck, einer von ihnen zu sein. Im rechten Augenblick allerdings warf er sein Netz aus, sprach über dies und jenes, einmal muss man doch anfangen, Gutes zu tun…"

Und das war ihm ernst. Bereits 1544, noch als Laie, sammelt er einen Kreis um sich, die mit ihm das Evangelium lesen, besprechen und ihm Taten folgen lassen. Meist sind es junge Menschen. Aus ihm entwickelt sich eine Gemeinschaft, die noch heute fortbesteht: das Oratorium des Hl. Philip Neri. Geistlich ist Philipp mit ihnen auf der Suche nach einer unmittelbaren Begegnung mit Gott. Deshalb steht für ihn und seine Gemeinschaft das Lesen in der Bibel an vorderster Stelle. Die Heilige Schrift soll jeder lesen als ein Buch, das ihn direkt und ganz persönlich anspricht – eine neue und unerhörte Sicht der Bibel. Auch nach seiner Priesterweihe 1551 lebt die Gemeinschaft um Philipp weiter und wird durch seine natürliche Autorität geprägt. Kein Geringerer als Goethe schreibt dazu in seiner "Italienischen Reise":

"Doch sagen wir, er sei ein ausgezeichneter Mensch gewesen, der aber das einem jeden dieser Art Herrische zu beherrschen und in Entsagung, Entbehrung, Wohltätigkeit, Demut und Schmach den Glanz seines Daseins zu verhüllen trachtete. Der Gedanke, vor der Welt als töricht zu erscheinen und dadurch in Gott und göttliche Dinge sich erst recht zu versenken und zu üben, war sein andauerndes Bestreben, wodurch er sich und sodann auch seine Schüler ausschließlich zu erziehen unternahm."

Die Treffen wurden in einen Raum unter dem Dach der Kirche San Girolamo verlegt und finden Ergänzung durch abendliches Gebet – daher der Name "Oratorium" und: durch Dienst an den Kranken. Wichtig bleibt ihm die Sorge um vernachlässigte Kindern und Jugendliche. Philipp will mitten in der Welt agieren, sich nicht zurückziehen. Als ihn einmal die Frau des spanischen Gesandten fromm fragte, seit wann er die Welt verlassen habe, antwortete er zu ihrer Verblüffung: " Ich wüsste nicht, dass ich sie je verlassen hätte". Das zeigte sich auch in seiner sehr realistischen Pädagogik. "Seit gut wenn ihr könnt!" rief der bunten Truppe zu, die sich um ihn scharte. Das sagen, was zu sagen ist, aber ohne Moralkeule, mit Einfühlungsvermögen und vor allem mit Barmherzigkeit. Davon singt auch ein Lied im Film, ein Nachtlied für die Kinder, gegen die Angst.

"State buoni, se potete!",
"seit gut wenn ihr könnt.
Rückt näher.
Die Geschichte für diesen Abend
singe ich ganz leise,
ganz leise um nicht die seltsamen Dinge aufzuwecken,
die im Dunkeln schlafen...
So macht uns auch die schwarze Nacht
keine Angst mehr."

Immer wieder Menschen entscheiden sich den Weg Phillips mitzugehen. 1575 kommt es durch päpstliche Bestätigung zur offiziellen Gründung des Oratoriums nach den Regeln des Kirchenrechts bei der Kirche Santa Maria in Vallicella. Philip Neri wurde ein begehrter Beichtvater, war Berater von Päpsten und befreundet mit Karl Borromäus und Franz von Sales. Mehrfach wurde ihm die Kardinalswürde angetragen. Immer lehnte er dankend ab. Vanita di vanita. Da blieb er sich treu und behielt sein untrügliches Gespür. Als der Papst ihn bittet herauszufinden, was es mit einer immer mehr gerühmten Ordensschwester auf sich hat, die vor Rom lebt, reitet er mit dem Maultier hin und hält der prominenten Nonne seine schmutzigen Stiefel hin. Die weigert sich empört diesem kleinen seltsamen Priester einen Dienst zu erweisen und Philipp kehrt amüsiert zum Papst zurück mit der Bemerkung, diese Schwester sei sicher keine Heilige, weil ihr eines deutlich fehle: Demut. Bis zum Lebensende bleibt er am Puls der Zeit und im Kontakt mit Menschen, die seinen Rat suchen. Seine Erfahrung kommt ihm zu Hilfe. An Schwester Anna Maria Trievi, Ordensfrau in Florenz schreibt er am 30. August 1585:


"Alle Häute, das heißt alle äußeren Dinge, muss man für das geistliche Leben lassen.. Und jetzt passt auf, Tochter, wie viele hässliche Häute die Seele hat, so dass es notwendig ist, sie uns mit dem Messer der heiligen Disziplin vom lebendigen wegzuschneiden. Der Maulwurf ist eine blinde Maus, die immer in der Erde steckt. Er isst und gräbt Erde und bekommt nie genug davon. Genauso sind geizige Männer und Frauen.
Alle geschaffenen Dinge sind freizügig und zeigen die Güte des Schöpfers. Die Sonne verbreitet Licht, Feuer, Wärme: jeder Baum breitet seine Arme, das heißt seine Zweige aus und bietet die Früchte dar, die er hervorbringt. Wasser und Luft, ja die ganze Natur drückt die Freigiebigkeit des Schöpfers aus. Aber wir, die wir nach seinem Bild geschaffen sind, stellen ihn nicht dar, sondern verneinen ihn mit unseren Werken, durch unsere ...Gewohnheiten, obwohl wir uns mit den Lippen zu ihm bekennen. Was ich von der Haut des Geizes sage, gilt auch von allen anderen, mit denen unsere Herz über und über bekleidet ist. Denn unser Herz hat mehr Häute von Lastern und schlechten Gewohnheiten, als eine Katze Haare auf dem Fell hat… Gott gebe Euch seine Gnade, damit Ihr Euch so sehr auf seine göttliche Liebe konzentriert und …in den lebendigen Quell der Weisheit des Mensch gewordenen Gottes eindringt, dass ihr Euch selbst und die Eigenliebe vergesst und niemals mehr einen Weg findet, da wieder herauszukommen. Und dort erinnert Euch an mich, betet für mich armen und unglücklichen Sünder."

Am 26. Mai 1595 starb Philipp Neri, fast achtzigjährig. Zur Beisetzung des "Pippo buono", des zweiten Apostel Roms, kam eine unübersehbare Menschenmenge. Philipp selbst war sich seiner Schwächen bis zuletzt bewusst und hätte wohl nie geglaubt, dass man sich noch so lange an ihn erinnern würde, geschweige denn, dass man ihn heilig sprechen würde. Noch auf dem Sterbebett beteuerte er unter den Tränen er habe " nie etwas Gutes getan, nichts gar nichts". Und falls er noch mal gesund werde, würde er sicher sein Leben ändern. Vielleicht hat ihm dann einer seiner geistigen Söhne, die er rufen ließ, die Worte gesagt, mit denen er selbst so viele herausgefordert aber auch beruhigt hatte: Seid gut - wenn ihr könnt.

Musik: Angelo Branduardi, musiche da film

Literatur: Paul Türks, Philipp Neri, München 1995, Carlo Gasbarri, Freiheit und Freude –Philipp Neri , München 1976


Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Pfarrer Lutz Nehk, katholischer Senderbeauftragter Deutschlandradio Kultur.

Feiertag

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Die Dresdner Kapellknaben stehen am 19.12.2013 in der Staatskanzlei in Dresden (Sachsen) beim Adventssingen nebeneinander. Foto: Sebastian Kahnert/dpa | (dpa-Zentralbild/Sebastian Kahnert)

"Wer singt, betet doppelt", sagt Augustinus. Die Dresdner Kapellknaben folgen diesem Rat seit mehr als 300 Jahren. An Sonn- und Feiertagen erklingt ihr Gotteslob in der Dresdner Kathedrale, der einstigen Hofkirche. Durch seinen exzellenten Gesang schaffte es der Knabenchor sogar auf die Welterbeliste. Ebenso gepflegt wird ein christliches Gemeinschaftsleben, das Kinder und Jugendliche nachhaltig prägt. Ein Porträt.Mehr

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