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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 30.06.2010

"Pippa Lee"

Film wirft Blick hinter Fassade kleinbürgerlicher Idylle

Gesehen von Jörg Taszman

Pippa, eine Frau um die 50, ist die Ehefrau eines erfolgreichen Verlegers. Als die Kinder aus dem Haus sind, beginnt sie noch einmal, sich selbst zu entdecken.

USA 2009, Regie: Rebecca Miller, Hauptdarstellerin: Robin Wright Penn, ab 12 Jahre

Pippa Lee (Robin Wright Penn) erscheint zunächst wie die typische, jüngere Gattin eines erfolgreichen Mannes. Bei einem Dinner für Freunde dreht sich fast alles um ihren beinahe 30 Jahre älteren Mann, einen erfolgreichen Verleger. Pippa könnte nun, da die beiden erwachsenen Kinder aus dem Haus sind, einfach nur mit ihm das Leben genießen, fängt jedoch an, ihr bewegtes, früheres Leben wieder in Tagträumen aufzuarbeiten.

Der Regisseurin Rebecca Miller (Tochter von Arthur Miller) gelingt es mit "The Private Lives of Pippa Lee" gekonnt, hinter die Fassade einer kleinbürgerlichen Idylle zu schauen. So war Pippas Mutter tablettenabhängig und überdreht. Als junges Mädchen floh Pippa dann zu einer lesbischen Tante und lebte ziellos zwischen Selbstzweifeln und einer gewissen Zügellosigkeit. Jetzt mit 50 bricht es dann plötzlich aus Pippa Lee heraus und die Lebensidylle bekommt Risse.

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