Hörspiel / Archiv /

Performing the Word. Die Kunst des John Giorno.

Selbst-Portrait einer Undergroundlegende (Reihe Rauschzeichen)

Von Gaby Hartel

John Giorno ist eine New Yorker Underground-Legende
John Giorno ist eine New Yorker Underground-Legende (picture alliance / dpa / Tobias Kleinschmidt)

Dass die Wörter lebendig sind und durch Form, Klang und Körper unser Leben aufmischen, wussten schon die Avantgardisten des frühen 20. Jahrhunderts. John Giorno (geb. 1936), New Yorker Underground-Legende und Begründer des Künstler-Netzwerks Giorno Poetry Systems, überführte dieses Wissen in den Pop, als er in den 60er-Jahren "Performance Poem" erfand.

Seither präsentiert er seine Dichtung mitreißend als Körperkunst, Tanz und Sprechgesang, oft zusammen mit Kollegen wie William S. Burroughs, John Ashbery, Laurie Anderson, Tom Waits. Im März 2010 begeisterte Giorno im Neuen Berliner Kunstverein ein großes Publikum.


Übersetzung aus dem Amerikanischen: Thomas Marquard, Gaby Hartel
Regie: Stefanie Lazai
Mit: John Giorno, Bernhard Schütz, Ursula Block u.a.
Ton: Andreas Narr
Produktion: DKultur 2011
Länge: 43"19


Gaby Hartel, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin, Autorin, Übersetzerin, Kuratorin internationaler Ausstellungsprojekte. Lebt in Berlin


im Anschluss:

KAPUTT
ein "Amateur-Hörspiel"
Von Michael Glasmeier
Eigenproduktion 1970, Länge: 32"


Reihe Rauschzeichen:

Radio Inferno

T.A.Z. - Temporäre Autonome Zone - Im Anschluss: Die unsichtbare Generation

Deadline USA

ROTORADIO
Die Hörspieljury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste hat die Produktion zum Hörspiel des Monats Juli 2012 gekürt.

Campaign

Last Words

Cobain - Im Anschluss: Dem Tod auf der Spur

Performing the Word. Die Kunst des John Giorno - Im Anschluss: KAPUTT

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Hörspiel

Album (1/2)

Friedhelm Ptok im Studio am Mikrofon.

Was hat der "Maier am Himalaya" mit Karl Marx oder Denis Diderot, mit Edward Lear oder Margaret Thatcher zu tun? Was verbindet Kuba, Kometen, Poeten mit Pflanzenforschern und Mathematikern, Chefökonomen mit Cocktailrezepten?

Ursendung Lichtbogen

Judith Lorentz(Regie), Susanne Beyer (Studiotechnik) v.lks.

Rosa hat den Agenturstress hinter sich gelassen, ist aus dem quirligen Stadtviertel raus und in die Ruhe umgezogen. Rosa ist schwanger und noch fremd im eigenen Haus, das einst einem Jagdflieger des Ersten Weltkriegs gehört haben soll.

Zum 100. Geburtstag von George TaboriJubiläum

Grabsteine auf dem Alten Friedhof von Schwerin, aufgenommen am Donnerstag (16.11.2006). Am Sonntag (19.11.2006) wird in Deutschland der Volkstrauertag begangen. Traditionell wird an diesem Tag zwei Wochen vor dem ersten Advent der Toten beider Weltkriege und der Nazi-Opfer gedacht.

Im Jahr 1983, also 50 Jahre nach der Machtübernahme Hitlers, setzt sich George Tabori mit Erscheinungen des Neonazismus in Deutschland auseinander. Vergangenheit und Gegenwart, KZ, Kindermord, alte Parolen, antisemitische Hetze und neuer Ausländerhass erscheinen in diesem Stück nebeneinander.