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Feature / Archiv | Beitrag vom 04.07.2012

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James Turrells erloschener Vulkan Roden Crater

Von Peter Moritz Pickshaus

Bridget's Bardo - Teil der Installation "Ganzfeld-Piece" von James Turrell im Kunstmuseum Wolfsburg (Kunstmuseum Wolfsburg)
Bridget's Bardo - Teil der Installation "Ganzfeld-Piece" von James Turrell im Kunstmuseum Wolfsburg (Kunstmuseum Wolfsburg)

Der Lichtkünstler James Turrell flog 1974 mit seinem Flugzeug 700 Stunden über die Weite des amerikanischen Westens, bis er Roden Crater entdeckte: einen erloschenen Vulkan auf dem Gelände einer großen Rinderranch in Arizonas Painted Desert.

Seit fast 40 Jahren baut James Turrell das Innere des Kraters zu einem Himmelobservatorium aus. Roden Crater ist sein Lebenswerk. Visionäre Größe und Bodenständigkeit liegen bei dem Quäkersohn dicht beieinander. Gern zitiert er Meister Eckhart: "Totus intus - totus deforis". Außen und innen sind eins. Ihn interessiere der Punkt, sagte Turrell einmal, "an dem imaginatives Sehen und äußeres Sehen zusammenfallen, wo es schwierig wird, zwischen dem Sehen von innen und dem Sehen von außen zu unterscheiden".


Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Philippe Goos, Ulrich Noethen, Michael Rotschopf
Ton: Kai Schliekelmann
Produktion: NDR/WDR 2012
Länge: 54‘01


Peter Moritz Pickshaus, 1955 geboren, schreibt Bücher und Radiostücke. Zuletzt: "Freischwimmer - Portrait des Künstlers Wolfgang Tillmans" (WDR 2011).

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