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Kompressor | Beitrag vom 23.03.2016

ObjektophilieWarum heiratet Tracey Emin einen Stein?

Konrad Paul Liessmann im Gespräch mit Timo Grampes

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Die britische Künstlerin Tracey Emin im Jahr 2005. Damals wurde ihr der Titel CBE - Commander of the Order of the British Empire - verliehen. (dpa / EPA / Tom Hevezi)
Die britische Künstlerin Tracey Emin (dpa / EPA / Tom Hevezi)

Die Liebe findet manchmal seltsame Wege: Manche Menschen lieben Bäume so sehr, dass sie sie immer wieder umarmen müssen - und selbst die Berliner Mauer diente als Objekt der Begierde. Die Künstlerin Tracey Emin heiratet nun ein Stein. Aber warum?

Die britische Künstlerin Tracey Emin, bekannt für die schonungslose Offenlegung ihres Intimlebens in der Kunst, die einst ein mit Blut und benutzten Kondomen ausstaffiertes Lotterbett als Skulptur schuf, heiratet einen Stein in ihrem Garten in Frankreich. Damit ist sie nicht die erste.

Objektophilie hat eine lange Geschichte in der Kunst. Schon in der Antike sind Fälle bekannt, da Menschen sich in Statuen verliebten. Eine Schwedin heiratete 1979 die Berliner Mauer, trug sie im Doppelnamen und bezeichnet sich seit 1989 als geschieden. Und die amerikanische Bogenschützin Erika LaBrie heiratete 2007 den Eiffelturm.

Der österreichische Philosoph Konrad Paul Liessmann führt uns in die lange Geschichte der Objektophilie ein und beantwortet uns die Frage des Tages:

Warum heiratet die britische Künstlerin Tracey Emin einen Stein?

Tracey Emin
Website der Künstlerin

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