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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 21.10.2014

Nivedita PrasadWarum ist Empörung gut?

Moderation: Britta Bürger

Flüchtlinge aus Syrien auf einem Hof vor einem Flüchtlingsheim in Berlin-Hellersdorf (dpa / picture alliance / Britta Pedersen)
Flüchtlinge aus Syrien auf einem Hof vor einem Flüchtlingsheim in Berlin-Hellersdorf (dpa / picture alliance / Britta Pedersen)

Vor Empörung über Ungerechtigkeit nicht schlafen können - daraus sind viele der Aktivitäten von Nivedita Prasad, Berliner Professorin für Menschenrechte, entstanden; zuletzt ein Projekt zur Unterstützung von Asylbewerbern. Zuvor engagierte sich die Feministin mit indischen Wurzeln gegen Menschenhandel.

Wenn Nivedita Prasad vor Empörung über Ungerechtigkeit nicht schlafen kann, muss etwas passieren. So hat die Professorin an der Alice-Salomon-Hochschule für Soziale Arbeit mit ihren Studenten ein Projekt initiiert, das die von Rechten bedrohten Asylbewerber in einem Berlin-Hellersdorfer Flüchtlingsheim unterstützt.

 

Porträtfoto von Nivedita Prasad, Professorin für Menschenrechte an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin (privat)Nivedita Prasad, Professorin für Menschenrechte an der Alice-Salomon-Hochschule für Soziale Arbeit, Berlin (privat)Bevor die Feministin mit indischen Wurzeln in die Lehre wechselte, leitete sie 15 Jahre lang das Frauenberatungsprojekt gegen Menschenhandel, "Ban Ying". Für ihr Engagement wurde sie 2012 mit dem Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll Stiftung geehrt.

Über unkonventionelle Methoden in der Flüchtlingsarbeit, das Leben von Menschen ohne Dokumente in Deutschland, die Bedeutung von Menschenrechten und Empörung als Triebfeder spricht Britta Bürger mit Nivedita Prasad am 21.10.2014 zwischen 9.07 und 10 Uhr in der Sendung "Im Gespräch".

Mehr zum Thema:

"Wir haben keine physischen Ketten mehr, aber das Aufenthaltsgesetz"
(Deutschlandradio Kultur, Thema, 08.03.2012)

"Ich schäme mich für meine Mitbürger"
(Deutschlandradio Kultur, Reportage, 11.07.2013)

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