Seit 19:00 Uhr Oper
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 19:00 Uhr Oper
 
 

Interview / Archiv | Beitrag vom 02.11.2010

Nicht mehr Terra Incognita

Osteuropa im Fokus der internationalen Filmwirtschaft

Osteuropa rückt in Cottbus in den Fokus der Filmkameras. (Stock.XCHNG / Pawel Zawistowski)
Osteuropa rückt in Cottbus in den Fokus der Filmkameras. (Stock.XCHNG / Pawel Zawistowski)

Der Direktor des Cottbuser Filmfestivals, Roland Rust, hat die alljährliche osteuropäische Filmschau in der Stadt als einen Seismographen für die Entwicklung in Europa bezeichnet.

Lange Zeit sei Osteuropa im Kulturverständnis des Kontinents eine Art Terra Incognita gewesen, was aber dem Alltag und der Lebenswirklichkeit nicht mehr gerecht werde, sagte der Chef des Festivals für den osteuropäischen Film. Das Cottbuser Filmfestival bilde diese ab. In den vergangenen 20 Jahren sei es kontinuierlich gewachsen und werde nun zu den weltweit 50 bedeutendsten Filmfestivals gezählt.

An der verstärkten Aufmerksamkeit für den osteuropäischen Film habe das Cottbuser Filmfestival einen wichtigen Anteil, sagte Rust: "Im Lauf der Jahre (…) konnte es sich kontinuierlich entwickeln und im Nachhinein sieht das doch sehr visionär aus, was man sich da Anfang der 90er Jahre ausgedacht hat." Damit leiste es einen wichtigen Beitrag für die europäische Einigung.

Das Festival des osteuropäischen Films in Cottbus startet am Dienstag mit dem serbischen Film "Die Frau mit der gebrochenen Nase" von Regisseur Srdan Koljevic. Es läuft bis zum 7. November. Gezeigt werden 140 Filme aus mehr als 40 Ländern.

Das vollständige Interview mit Roland Rust können Sie bis zum 2.5.2011 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.

Zur Festival-Hompage

Interview

Nukleare AufrüstungTrump gibt "Anlass zur Sorge"
Russland zeigt eine Topol-M-Atomrakete auf dem Trainingsgelände in Alabino bei Moskau am 07.04.2010. (dpa/picture alliance/ RIA Nowosti/ Iliya Pitalev)

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, das Atomwaffenarsenal seines Landes auszubauen. Er will "das Rudel anführen". Der Rüstungsexperte Oliver Meier hält die Sorge vor neuen atomaren Rüstungswettläufen für berechtigt.Mehr

175 Jahre Karl MayDie Lust am Reisen in Gedanken
Der französische Schauspieler Pierre Briece als Winnetou und der britisch-amerikanische Schauspieler Stewart Granger (r) in der Rolle des Old Surehand in einer Karl-May-Verfilmung Anfang der 60-er Jahr in Jugoslawien (picture alliance / dpa / rialto)

Er unternahm fiktive Reisen an reale und imaginäre Orte, reiste als Old Shatterhand nach Nordamerika und als Kara Ben Nemsi in den Orient: Der Erfolg von Karl Mays Romanen lag in der Kombination von real Möglichem mit Imaginärem und starken Charakteren, sagt der Literaturwissenschaftler Werner Nell. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur