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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 22.05.2015

Neue HandelsregelnKultur braucht kein TTIP! Oder doch?

Stuttgarter Bürger demonstrieren gegen das Freihandelsabkommen TTIP (18.4.2015). (dpa / picture-alliance / Michael Latz)
In zahlreichen deutschen Städten demonstrierten die Menschen gegen das Freihandelsabkommen TTIP: Unser Bild zeigt Demonstranten in Stuttgart. (dpa / picture-alliance / Michael Latz)

Die Kultur-Branche ist in Sorge. Wackeln in Europa durch die neuen Regeln des TTIP Errungenschaften wie Buchpreisbindung oder öffentliche Filmförderung?

Seit knapp zwei Jahren schleppen sich die Verhandlungen zwischen den USA und der Europäischen Union über das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP hin. Der Abbau von Zöllen und Handelshindernissen solle der Wirtschaft auf beiden Seiten des Großen Teichs zugutekommen, hieß es einst. Doch inzwischen werden die Warnungen vor Risiken und Nebenwirkungen beim Verbraucher- wie beim Investorenschutz oder der Lebensmittelsicherheit immer lauter.

Was brächte das TTIP für Europa? Sind die Verhandlungen auf gutem Wege? Oder sollte alles wieder auf Anfang gestellt werden, auf Neustart beim Transatlantischen Freihandelsabkommen? Braucht die Kultur überhaupt ein TTIP? Und wenn ja, wie sollte es aussehen?

Darüber diskutieren im Wortwechsel:

Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA)
Bernd Lange, MdEP (SPD/SPE), Vorsitzender des Ausschusses für Internationalen Handel des Europaparlaments
Matthias Machnig, (SPD), Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Ulle Schauws, MdB (Bündnis90/Grüne),  kulturpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats

Moderation:  Birgit Kolkmann, Deutschlandradio Kultur

Die Podiumsdiskussion wurde aufgezeichnet am 21. Mai 2015 im Haus der Kulturverbände in Berlin.

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