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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 05.05.2013

National befreite Kurve

Neonazis nutzen Fußballstadien zur Selbstaufwertung

Von Ronny Blaschke

Protest gegen rechte Gewalt in Bremen (Ronny Blaschke)
Protest gegen rechte Gewalt in Bremen (Ronny Blaschke)

In Aachen hat sich eine antirassistische Gruppe auf den gewaltsamen Druck von Neonazis aus dem Stadion zurückgezogen, im Umfeld von Borussia Dortmund wurden Mitarbeiter des Fanprojekts von Rechtsextremen angegriffen, in Braunschweig verharmlost die Vereinsführung die Verstrickungen einiger Fans mit rechten Schlägern.

Einzelfälle oder Indizien für einen Wandel? Der Männlichkeitskult, die Mobilisierung der Massen auf engem Raum, Emotionen, Lokalpatriotismus und Alkohol führen dazu, dass Ressentiments im Fußball leichter ausbrechen können.

Während Politiker über ein Verbotsverfahren der NPD diskutieren und sich Vereine und Verbände auf die Debatte um Pyrotechnik und Gewalt verlegen, versuchen die Rechtsextremen sich neue Einflussbereiche zu erschließen.

Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat

Nachspiel

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