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Zeitfragen

Deutsches Literaturarchiv Was vom Dichter bleibt
Das Deutsche Literaturarchiv in Marbach am Neckar (Baden-Württemberg).

Angekommen im Olymp der Literaten: Schriftsteller, deren Nachlässe im Deutschen Literaturarchiv in Marbach aufbewahrt werden, zählen zu den ganz Großen. Rund 1400 Arbeitsarchive von Autoren lagern dort – übrigens auch von solchen, die noch sehr lebendig sind.Mehr

KryonikEiskalt in die Zukunft
Ärzte präparieren im Labor der Firma Alcor, der "Stiftung für Lebensverlängerung" in Scottsdale, Arizona, eine Leiche für die Konservierung.

Es gibt Menschen, die den Tod nicht als das Ende akzeptieren wollen. Sie lassen sich einfrieren und lagern in flüssigem Stickstoff bei Minus 196 Grad. Und hoffen, in der Zukunft wieder aufgetaut zu werden, wenn die Medizin Fortschritte gemacht hat.Mehr

Zentrum für verletzte TiereFledermäuse in Gefahr
Eine Fledermaus der Art Großes Mausohr wird in der Hand gehalten.

Viele Fledermäuse wiegen weniger als fünf Gramm, aber leicht haben sie es nicht. Bei Baumfällungen werden sie Opfer der Kettensägen oder sie wachen aus dem Winterschlaf auf und erfrieren. Ein neues Fledermauszentrum hilft den Tieren.Mehr

weitere Beiträge

Nachspiel

Sendung am 23.11.2014 um 18:05 Uhr

RadfahrerDer Fall Armstrong

Zwei Jahre nach seinem Dopinggeständnis kämpft Lance Armstrong noch immer vor amerikanischen Gerichten gegen Schadenersatzklagen, die ihn mehr als 100 Millionen Dollar kosten können.

Sendung vom 16.11.2014

Fussball als Integrationshilfe"Champions ohne Grenzen"

Die "Champions ohne Grenzen" in Berlin-Kreuzberg

Im vergangenen Jahr beantragten in Deutschland fast 130.000 Menschen Asyl. Die "Champions ohne Grenzen", ein Berliner Fußballprojekt für Flüchtlinge, kicken zusammen, beteiligen sich an Demonstrationen und vermitteln Kontakte zu Ärzten und Anwälten.

FIDE-Präsident Kirsan Iljumschinow und Wladimir Putin im Jahr 2006.

SchachweltverbandMit aller Macht

Fast hätte das WM-Turnier in Sotschi gar nicht stattgefunden. Der amtierende Weltmeister Magnus Carlsen wollte wegen der Ukraine-Krise nicht teilnehmen. Dass er jetzt doch dabei ist, hat mit dem Einfluss Russlands auf den Schachweltverband zu tun.

ATP-Turnier im Stadion am Rothenbaum, 2013

Tennis in DeutschlandNett, aber nicht vernetzt

Der Deutsche Tennis Bund hat hunderttausende Mitglieder verloren. Der ehemalige Bundestrainer der Damen, Klaus Hofsäss, erhofft sich vom neuen DTB-Präsidenten Ulrich Klaus, dass er versucht, wieder mehr Turniere nach Deutschland zu bringen.

Pro und ContraAntidoping-Gesetz polarisiert

Mit ihrem Entwurf für ein neues Anti-Doping-Gesetz signalisiert die Bundesregierung den Tätern deutliche Konsequenzen. Das gilt aber nur für Profis. Warum - fragt sich Sportredakteur Stefan Osterhaus - bleiben dopende Amateure unbestraft?

Ein Mann spielt "Tischball"

BehindertensportTischtennis für Blinde

"Showdown" oder "Tischball" ist eine Art Tischtennis für blinde und sehbehinderte Spieler. Man bugsiert einen mit Stahlkugeln gefüllten, rasselnden Ball mit einem Handschuh und einer Art Paddel über die Tischplatte. Unsere Reporterin hat es ausprobiert.

Sendung vom 09.11.2014

Illegaler SportGeheim-Training

Zu Fäusten geballte Hände von Karate-Studenten

Wie trainiert man einen Sport, den es gar nicht gibt? Offiziell duldete die Staatsführung der DDR Karate nicht. Trotzdem haben bis zu 2000 Menschen in der DDR heimlich Karate praktiziert.

Die rumänische Turnlegende Nadia Comaneci neben einem Foto, das sie bei den Olympischen Spielen 1976 zeigt; Aufnahme von 2005

Bücher über TurnerinnenDrill und Härte

Schmerzen, Verbiegen, Unterordnung: Zwei Bücher prangern sehr kunstvoll und kenntnisreich das erbarmungslose System des Turnens an. Das Frauenturnen sei auch eine Metapher für das Leben einer Frau, meinen die beiden Autorinnen Lola Lafon und Evi Simeoni.

Ein Spieler von TuS Makkabi Berlin steht auf dem Spielfeld und hält den Ball unter dem Arm. Die Weiß-Blauen tragen auf ihrem Trikot einen verfremdeten Davidstern als Vereinswappen. (aufgenommen 2008)

"Mein Verein"Verstecken will sich hier keiner

Der Name TuS Makkabi Berlin steht für eine erfolgreiche Schachjugend und für eine Fußballmannschaft, die sich im Amateurbereich einen großen Namen gemacht hat – sowohl sportlich als auch politisch. Und hier wird jüdische Erinnerungskultur gepflegt.

Sendung vom 02.11.2014

SchachboxenKnockout oder matt setzen

Die Sportler Arik Braun (r) und Felix Bartels sitzen sich am Samstagabend (28.07.2012) in Berlin während der Chessboxing Championships am Schachbrett gegenüber.

Kampfsport gegen Denksport: Sechs Runden Schach, fünf Runden Boxen - das ist Chessboxing oder Schachboxen. Sieger ist, wer den Gegner matt setzt, k.o. schlägt oder - im Gegensatz zum Kontrahenten - noch Bedenkzeit auf der Schachuhr hat.

Eine Karate-Trainerin hat ihren schwarzen Gürtel mit beiden Händen auf dem Rücken umfasst, während sie das Training ihrer Schüler kritisch beobachtet.

Kata Karate Wer tritt denn da in die Luft?

Um dich herum, nichts als Feinde – aus Luft. Und du musst sie mit kunstvollen Tritten und Schlägen abwehren. Darum geht es im Kata Karate, der hohen Schule des Karate. Akrobate-Einlagen inklusive.

Sendung vom 26.10.2014

NorwegenSoweit Spitzbergens Asphalt reicht

Mit dabei beim Marathon in Spitzbergen (2014)  - der Frankfurter Polarclub

Für viele Läufer ist der New-York-Marathon am kommenden Wochenende das große Ziel. Mehr als 50.000 Menschen gehen an den Start. Das völlige Gegenteil dazu ist der nördlichste Straßen-Marathon der Welt im norwegischen Spitzbergen – mit 60 Teilnehmern.

Deutschlands Mittelfeldspieler Toni Kroos schießt während des EM-Qualifikationsspiels gegen Irland in Gelsenkirchen.

EinwurfDer Leistungsfetisch macht uns fertig

Das "Wir-geben-alles-Mantra" ist das Problem. Für Profifußballer genauso, wie für die Anforderungen in vielen anderen Bereichen unserer Gesellschaft. Der Fehler liegt im System, kommentiert Thomas Jaedicke.

Fans von Roter Stern Belgrad halten beim Derby in der serbischen Liga am 23.10.2010 eine beschädigte Partizan-Belgrad-Fahne.

Serbien und KroatienKicken auf dem Balkan

Die großen Fußballklubs Ex-Jugoslawiens spielen heutzutage in getrennten Ligen. Die legendären Aufeinandertreffen von früher finden so nicht mehr statt. Mit einer länderübergreifenden "Jugo-Liga" könnte sich das ändern.

Sendung vom 19.10.2014

TaubenzüchterDie Tour de France der Tauben

Einige Brieftauben haben sich auf dem Dach des Züchters Gelsenkirchen-Buer niedergelassen.

Jeden Sommer starten auf 14 Etappen mehrere tausend Tauben aus Frankreich zurück ins rheinische Braunkohlenrevier. Wegstrecken von bis zu 650 Kilometer legen sie dabei zurück, ihre Taubenväter kämpfen mit allen Mitteln um den Sieg.

Bremens Trainer Robin Dutt beim Spiel gegen den 1. FC Bayern München

GlosseDie Zukunft ist grün-weiß!

Özil und Mertesacker sind längst weg, Trainer und Manager haben keinen Plan: Es sieht nicht gut aus für Werder Bremen, meint Martin Steinhage. Doch die Hoffnung auf den Titel Deutscher Meister gibt er nicht auf. Denn Werders Zukunft beginnt heute! Ganz klar.

Ein Zirkuszelt in Brüssel

AuszeichnungInklusion im Zirkuszelt

Im Circus Montelino erarbeiten Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam Aufführungen. Für das langjährige Engagement ist das Projekt jetzt mit dem Silbernen Stern des Sports ausgezeichnet worden.

Sendung vom 12.10.2014

Urbaner HindernislaufBetonwände hoch laufen

Le Parkour in China

Bei der Arbeit tragen sie Anzug, im Feierabend erklettern sie die Stadt, balancieren auf Mauern und laufen Wände hoch. Die Parkour-Sportler nennen sich Traceure. Ihr Sportart hat es von der Straße in die Sportvereine geschafft.

Eckhard Nagel ist ärztlicher Direktor des Uniklinikums Essen, Professor für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften an der Universität Bayreuth, Transplantationschirurg und Mitglied des Deutschen Ethikrates. Aufnahme vom 18.03.2012 in Köln. 

PorträtVom Sport inspiriert

Eckard Nagel kickte als Jugendlicher in der Dritte Liga und finanzierte sich mit Fußball sein Studium in den USA. Heute schwört der Chirurg auf tägliche Gymnastik und kritisiert die hohe Belastung der Athleten im Spitzensport.

Fußball Bundesliga 7. Spieltag: TSG 1899 Hoffenheim - FC Schalke 04 am 04.10.2014 in Sinsheim (Baden-Württemberg) in der Rhein-Neckar-Arena. Schalkes Trainer Jens Keller steht im Stadion. 

KommentarKeller muss gehen, Di Matteo kommt

Überraschend hat sich der FC Schalke 04 von Cheftrainer Jens Keller getrennt. Der Nachfolger steht sogleich parat: Roberto Di Matteo. Mit dem Wechsel möchte man einen neuen Impuls setzen, erklärte Schalke-Manager Horst Heldt. Günter Herkel kommentiert.

Fitnessstudios "Hard Candy Fitness" in Berlin, Oktober 2013

ArbeitslosigkeitOhne Job kein Sport?

Können Marathontraining oder Sportkurse das Selbstbewusstsein von Langzeitarbeitslosen stärken und damit ihre Jobchancen erhöhen? Ja, glauben Forscher und die Bundesagentur für Arbeit. Nur: Keiner will solche Gesundheitsangebote bezahlen.

Sendung vom 05.10.2014

Ziemlich beste Feinde

WM 2014: Nicola Rizzoli zeigt die Gelbe Karte Sergio Kun Aguero für ein Foul gegen Bastian Schweinsteiger

Nicht nur Fußballer teilen im Training aus. Auch Wasserballer langen gern unter die Gürtellinie. Am schlimmsten aber sind die Eltern am Spielfeldrand. Wenn die ausrasten, hilft nur noch die Polizei.

Der siebenmalige Paralympics-Teilnehmer Rainer Schmidt (Mitte) bei einer Pressekonferenz der Deutschen Sporthilfe und des Deutschen Behindertensportverbandes.

BehindertensportZeigen, was man kann

Das Internationale Paralympische Komitee setzt sich seit 25 Jahren für den Behindertensport ein. Der Pfarrer und Kabarettist Rainer Schmidt hat davon profitiert: Durch den Sport fand er Mut, ganz groß durchzustarten.

Trauer bei den Fans: Nach der Niederlage gegen Uruguay ist Italien in der Vorrunde aus der WM ausgeschieden.

FußballWettkampf der Gefühle

Fußball ist nicht nur ein Sport. Es ist ein Spiel mit den Emotionen der Fans. Verehrung und Liebe des eignen Spielers gehören genauso ins Stadion wie Hass und Missachtung der Gegner. Eine psychologische Betrachtung.

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