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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 27.01.2016

Musiker und Autor Jascha Nemtsov Kann Musik geistiger Widerstand sein?

Moderation: Katrin Heise

Der Musiker und Schriftsteller Jascha Nemtsov zu Besuch im Deutschlandradio-Funkhaus in Berlin (Deutschlandradio/Maurice Wojach)
Der Musiker und Schriftsteller Jascha Nemtsov zu Besuch im Deutschlandradio-Funkhaus in Berlin (Deutschlandradio/Maurice Wojach)

Jascha Nemtsov ist der erste Inhaber des europaweit einzigen Lehrstuhls für jüdische Musikgeschichte. Thema seiner Antrittsvorlesung: "Musik als geistiger Widerstand". Wir sprechen mit ihm über den weiten Weg bis zu der Professur am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena.

Nemtsov wurde 1963 in einem Gulag in Sibirien geboren. Als er zwei Jahre alt war, zog seine Familie nach Leningrad, dort machte er sein Konzertdiplom als Pianist. Mit Ende 20 kam Nemtsov als so genannter Kontingentflüchtling nach Deutschland, denn Nemtsov ist Jude.

Neben seiner Forschung ist er für die musikwissenschaftliche Ausbildung der Kantoren verantwortlich – ihnen wie seinen Studenten will er vor allem vermitteln, dass jüdische Musik seit Jahrhunderten Teil der europäischen Kultur ist. Und als Pianist hat er rund 30 CDs aufgenommen, darunter viele Weltersteinspielungen.

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