Dienstag, 25. November 2014MEZ22:59 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den Feuilletons"Es gibt keine Sammlung Gurlitt"
Christoph Schäublin, Stiftungsratspräsident des Kunstmuseums Bern, am 24.11.2014 in Berlin bei der Pressekonferenz zur Unterzeichnung der Vereinbarung zum Nachlass des Kunstbesitzers Cornelius Gurlitt.

Wenn "SZ" und "FAZ" dieselbe Überschrift haben, dann muss es schon ein besonderes Thema sein: die Pressekonferenz des Berner Museums zu Gurlitt. Nicht einer Meinung sind die Zeitungen allerdings bei der Deutung der Situation.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

Gurlitt-NachlassSchwieriges Erbe
Das Kunstmuseum in Bern von außen.

Die Sammlung von Kunsthändler-Sohn Cornelius Gurlitt geht an das Kunstmuseum Bern - mit Ausnahme der Werke, die unter Raubkunst-Verdacht stehen. So weit, so gut. Was aber passiert mit der "entarteten Kunst"?, fragt Claudia Wheeler.Mehr

KinoEine Freundschaft im Krieg
Der Dokumentarfilm "The Green Prince" des israelischen Regisseurs Nadav Schirman

Der eine ist Palästinenser und Sohn eines Hamas-Führers. Der andere Israeli und Geheimdienstler. Eigentlich müssten sie Feinde sein, aber sie werden Freunde. In "The Green Prince" erzählt Dokumentarfilmer Nadav Schirman ihre Geschichte. Mehr

SerbienMissbraucht, gefälscht, verschwiegen
Ein Museum in Sarajevo erinnert an das Attentat vom 28. Juni 1914, das zum Ersten Weltkrieg führte: Der Mörder Gavrilo Princip (links) und sein Opfer, der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand.

Der Umgang ihres Heimatlandes mit der eigenen Geschichte lässt zu wünschen übrig, findet die serbische Historikerin Dubrovka Stojanovic. Sie fordert eine neue Erinnerungskultur und ist damit nicht allein.Mehr

weitere Beiträge

Fazit / Archiv | Beitrag vom 26.07.2012

"Musik verbindet und gibt Leuten eine Möglichkeit zum Dialog"

Das südafrikanische Orchester MIAGI gastiert beim Festival Young Euro Classic in Berlin

Streicher bei einer Orchesterprobe
Streicher bei einer Orchesterprobe (Deutschlandradio - Bettina Straub)

MIAGI steht für "Music is a Great Investment" – und der Mann, der meint, dass Musik eine großartigen Investition sei, ist der Südafrikaner Robert Brooks. Er ist Sänger, wurde in Salzburg und Wien zum Tenor ausgebildet, verbrachte 20 Jahre in Europa.

Doch dann zog es ihn zurück in seine Heimat, und dort gründete er 2001 das MIAGI Youth Orchestra. Das gibt 16 bis 18 Konzerte im Jahr. Außerdem organisiert Brooks Orchestercamps, an denen vor allem Jugendliche aus den Townships teilnehmen. 2009 hat das MIAGI bereits in Berlin gespielt und begeisterten Applaus geerntet.

Am 27. Juli sind die südafrikanischen jungen Musiker wieder in Deutschland, wieder in Berlin - im Konzerthaus am Gendarmenmarkt eröffnen sie das Festival Young Euro Classic, zu dem jedes Jahr eine Auswahl der besten Jugendorchester der Welt eingeladen wird.

Das vollständige Interview mit Robert Brooks können Sie in unserem Audio-on-Demand-Angebot bis zum 26. Dezember 2012 als MP3-Audio hören.