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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 25.09.2015

Mit oder ohne AssadGibt es einen Ausweg aus dem Syrien-Dilemma?

Moderation: Oliver Thoma

Baschar al-Assad (picture alliance/dpa/Sana Handout/Handout)
Wie geht es weiter mit Syrien und dessen Präsidenten Baschar al-Assad? (picture alliance/dpa/Sana Handout/Handout)

Wie lange kann der Westen noch tatenlos dem Morden in Syrien zusehen? Und wie kann man alle Akteure an einen Tisch bekommen? Über die Syrien-Frage diskutieren die Nahostexpertin Muriel Asseburg, die Wissenschaftlerin Gülistan Gürbey, der Verteidigungsexperte Thomas Hitschler und Omid Nouripour von den Grünen.

Gemeinsam gegen den IS? Russlands Präsident Putin will eine Koalition gegen den Islamischen Staat schmieden. Gleichzeitig rüstet er Syriens Machthaber Assad auf. Die USA bekämpfen den IS und wollen, dass Assad geht. Unterdessen sind zwölf Millionen Syrer auf der Flucht: Mehr als vier Millionen befinden sich im Ausland. Angesichts der hoffnungslosen Lage in den Flüchtlingscamps strömen Hunderttausende nach Europa.

Wie lange kann der Westen noch tatenlos dem Morden in Syrien zusehen? Müssen Schutzzonen für Flüchtlinge militärisch gesichert werden?

Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma? Kann man alle regionalen und internationalen Akteure der Syrienkrise (Iran, Saudi Arabien, Türkei, Katar, Russland, China, EU und USA) an einen Tisch bekommen? Und muss Assad ins Exil, um einer Lösung den Weg zu ebnen?

Darüber diskutieren im Wortwechsel am Freitag:

- Muriel Asseburg, Nahostexpertin SWP
- Gülistan Gürbey, FU Berlin
- Thomas Hitschler, MdB der SPD und Verteidigungsexperte
- Omid Nouripour, MdB Bündnis 90/Die Grünen und Sprecher seiner Fraktion im Auswärtigen Ausschuss

 

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