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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 25.01.2016

Migranten und DeutscheWie das Thema Integration vermittelt wird

Von Susanne Lettenbauer, Kemal Hür und Vivien Leue

Oft reichen die bisherigen Integrationskurse nicht aus. In einigen Bundesländern laufen nun zusätzliche Programme.  (dpa / picture-alliance / Holger Hollemann)
Oft reichen die bisherigen Integrationskurse nicht aus. In einigen Bundesländern laufen nun zusätzliche Programme. (dpa / picture-alliance / Holger Hollemann)

Integration in der Kita, Integration in Willkommensklassen, Integration im Sportverein. Integration ist das Schlagwort der Stunde, wenn es um die Zukunft der Flüchtlinge in Deutschland geht. Migranten sollen sich integrieren, damit das Miteinander hierzulande auch langfristig funktioniert.

Für Erwachsene gibt es deshalb schon seit langem Integrationskurse: Kurse, in denen die deutsche Sprache, aber auch Einblicke in die deutsche Rechtsordnung, Geschichte und Kultur vermittelt werden sowie Werte, die in Deutschland wichtig sind. Aber das reicht offenbar nicht.

In Bayern gibt es seit Mitte Januar für Flüchtlinge zusätzlich den so genannten Rechtsbildungsunterricht von Staatsanwälten, Richtern und Rechtspflegern. In Nordrhein Westfalen soll ein Programm der Uni Duisburg-Essen speziell Jugendliche aus so genannten bildungsfernen Schichten für eine akademische Laufbahn fit machen. Vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund profitieren davon. Umgekehrt scheint es von deutscher Seite ziemliche viele Defizite im Umgang mit Flüchtlingen zu geben. So gab es etwa in Berlin einige Zwischenfälle mit Mitarbeitern von Sicherheitsdiensten, die mit Geflüchteten zu tun haben. Auch hier gibt es mittlerweile Schulungen.

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