Seit 01:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 28.10.2015

Michael von FaulhaberEin umstrittener Kardinal geht online

Andreas Wirsching im Gespräch mit Christine Watty

Undatierte Aufnahme von Kardinal Michael von Faulhaber (1869-1952). Er war von 1917 an Erzbischof von München und Freising und wurde 1921 zum Kardinal ernannt. (dpa / picture alliance / UPI)
Undatierte Aufnahme von Kardinal Michael von Faulhaber (1869-1952). Er war von 1917 an Erzbischof von München und Freising und wurde 1921 zum Kardinal ernannt. (dpa / picture alliance / UPI)

Der Erzbischof von München und Freising war eine maßgebliche Persönlichkeit der Katholischen Kirche im Nationalsozialismus. Die Tagebücher des Kardinals von Faulhaber werden nun in einer Online-Edition zugänglich gemacht - wir sprechen mit Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte.

Christine Watty: Selbst wenn es um eine historisch wichtige Persönlichkeit geht, fühlt es sich ein bisschen seltsam an, in ihrem Tagebuch zu blättern – so erging es mir, als ich in den seit heute online stehenden ersten persönlichen Tagebuchaufzeichnungen von Kardinal Michael von Faulhaber stöberte.

Ehemaliger Erzbischof von München und Freising und eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Katholischen Kirche in der NS-Zeit, er lebte von 1869 bis 1952. Seine Tagebücher werden nun Stück für Stück online gestellt – und so kann man dann in Faulhabers Erinnerungen vom Kirchen-Alltag ebenso wie von Ängsten, Zahnentzündungen und politischen Umbrüchen lesen.

Dafür werden die Aufzeichnungen aus der Gabelsberger Schrift, einem Vorläufer der Stenografie, übersetzt unter der Leitung von Andreas Wirsching vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und Hubert Wolf von der Universiät Münster.

Haben auch Historiker ein paar Vorbehalte, wenn sie in alten Tagebuch-Aufzeichnungen wie denen des Kardinals von Faulhaber lesen?

Das fragt Christine Watty den Historiker Andreas Wirsching in der Sendung Fazit am Mittwoch 28.10. ab 23.05 Uhr.

Kulturpresseschau

weitere Beiträge

Fazit

Weltpremiere von "Harry Potter 8"Magie ohne Ende
Das Londoner Palace Theatre wirbt für die Aufführung "Harry Potter und das verschwundene Kind", die am 7. Juni 2016 Premiere feiert. (DANIEL LEAL-OLIVAS / AFP)

Die Abenteuer von Harry Potter gehen weiter. Die Erwartungen waren hoch. Die Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling hat etwas Neues geschaffen: ein Theaterstück, das im Palace Theater in London Premiere gefeiert hat - mit viel Magie. Unser Kritiker hat es gesehen.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur