Dienstag, 16. September 2014MESZ09:29 Uhr

Radiofeuilleton - Bühne

AfrikaMit einer Komödie die Realität kritisieren
Porträtfoto von Samir Yusuf Omar

Regisseurin Carla Guimaraes hat die dramatische Geschichte der somalischen Läuferin Samia Yusuf Omar auf die Bühne gebracht. Die junge Frau wurde erst bei Olympia bejubelt - und ertrank später als Flüchtling vor der Küste Italiens.Mehr

DokumentartheaterSchlachtfeld Erinnerung 1914/2014
Soldaten der französischen Armee im Ersten Weltkrieg (1914-1918) in einem Schützengraben. Ausgelöst durch die tödlichen Schüsse auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand durch serbische Nationalisten am 28.06.1914 in Sarajevo brach im August 1914 der Große Krieg (später als 1. Weltkrieg bezeichnet) aus. Es kämpften die Mittelmächte, bestehend aus Deutschland, Österreich-Ungarn sowie später auch das Osmanische Reich (Türkei) und Bulgarien gegen die Tripelentente, bestehend aus Großbritannien, Frankreich und Russland sowie zahlreichen Bündnispartnern. Die traurige Bilanz des mit der Niederlage der Mittelmächte 1918 beendeten Weltkriegs: Rund 8,5 Millionen Gefallene, über 21 Millionen Verwundete und fast 8 Millionen Kriegsgefangene und Vermißte.

100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg befassen sich die Goethe-Institute in Südosteuropa mit der Perspektive der Menschen im Westbalkan. Aus einer einjährigen Recherche entstand das Stück "Schlachtfeld Erinnerung 1914 – 2014".Mehr

Uraufführungen"Autorenmarkt leidet an Burn-out"
Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin 2010

Als alleiniger Juror der Autorentheatertage in Berlin bricht Till Briegleb mit einer Konvention: Er hat auf dem "unglaublich hektischen Markt" keine neuen Stücke bestellt. Stattdessen sichtete er die letzten 20 Jahrgänge.Mehr

weitere Beiträge

Radiofeuilleton - Bühne / Archiv | Beitrag vom 07.10.2012

"Meine größte Waffe ist die Freundlichkeit"

Die dänische Künstlerin Cecilie Ullerup Schmidt und ihre Performance "Schützen"

Waffen können Menschen verändern.
Waffen können Menschen verändern. (AP)

Was passiert mit uns, wenn wir eine Waffe tragen? Worin liegt der Reiz des Schießens? Und was, wenn aus dem Spaß im Schützenverein Ernst wird? In einer Performance geht die dänische Künstlerin Cecilie Ullerup Schmidt diesen Fragen nach.

In langer Recherche hat sie in Deutschland und Israel Menschen getroffen, die mit Waffen in Berührung sind. Heute Abend hat ihre Performance-Trilogie "Schützen" in Berlin Premiere. Was die Zuschauer dort erfahren können, erzählt sie im Radiofeuilleton.

Sie können das vollständige Gespräch mit Cecilie Ullerup Schmidt mindestens bis zum 07.10.2012 in unserem Audio-on-Demand-Angebot hören. MP3-Audio