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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 12.05.2010

"Mein Vater. Mein Onkel."

Jörg Taszman sah ein spannendes Porträt einer komplizierten Familiengeschichte

Sinan Al Kuri  (Moviemento)
Sinan Al Kuri (Moviemento)

Der 28-jährige Sinan ist im Irak geboren und in Deutschland aufgewachsen. Der Dokumentarfilm "Mein Vater. Mein Onkel." begleitet ihn, als er das erste Mal seine leiblichen Eltern in Dubai besucht.

Sinan ist in Deutschland aufgewachsen und lernt seine leiblichen Eltern erst als junger Mann kennen. Als Jugendlicher machte er es sich und seiner deutschen Adoptivmutter sehr schwer, brach die Schule ab und litt sogar unter Depressionen. Immer wieder versuchte seine irakische Familie, die mittlerweile in Dubai lebt, den "verlorenen Sohn" zu kontaktieren. Aber Sinan brauchte siebeneinhalb Jahre, um einen Brief seines Bruders zu lesen und sich auf die Suche nach seinen Wurzeln zu begeben.

Behutsam hat der Regisseur Christoph Heller mit der Kamera festgehalten, wie sich Sinan mit seiner Familie in Dubai trifft und endlich bereit ist, zu all seinen Identitäten zu stehen. Dabei ist ein ebenso berührendes wie spannendes Porträt einer komplizierten Familiengeschichte gelungen. Ein wirklich sehenswerter Film, der unterschiedliche Religionen, Kulturen und Lebensentwürfe zusammenbringt.

Deutschland 2009, Regie: Christoph Heller, mit Sinan Al Kuri, Brunhild Dommermuth, Mudhar Al Noori, Maysoon Kurikchi, 90 min., ohne Altersbeschränkung

Links bei dradio.de:

Auf der Suche nach den arabischen Wurzeln

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