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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 30.01.2012

Mehr Genforschung, mehr Heilung?

Die Vision von der individualisierten Medizin

Von Barbara Zillmann

Eine Biologin zeigt einen Behälter mit Stammzellen im Labor des "National Institute for Biological Standards and Control" in England (AP)
Eine Biologin zeigt einen Behälter mit Stammzellen im Labor des "National Institute for Biological Standards and Control" in England (AP)

Je genauer das Genom, das Erbgut eines Menschen, entschlüsselt werden kann, je mehr man über die molekularen Ursachen einer Krankheit weiß, desto besser lassen sich für den einzelnen Patienten die erfolgreiche Behandlungsstrategie und das passende Medikament finden - so die Vision von biomedizinischer und pharmakologischer Forschung.

Die gentechnisch orientierte Medizin fasziniert viele und hilft bisher nur wenigen. Sie ist langwierig, teuer und birgt auch Risiken, warnen Ärzte und Gesundheitspolitiker. Gendatenbanken werden umfangreicher, das Prinzip der Kosten-Nutzen-Rechnung im Gesundheitswesen wird infrage gestellt, der verantwortliche Umgang mit Humangenetik muss neu definiert werden.

Die Pharmaindustrie aber hat das Schlagwort von der sogenannten individualisierten Medizin schon längst für sich entdeckt.

Manuskript zur Sendung als PDF oder im barrierefreien Textformat

Buchtipp:
Francis S. Collins: Meine Gene, mein Leben - auf dem Weg zur personalisierten Medizin
Spektrum akademischer Verlag, 2011


"Links zum Thema:" Logo der Bundeszentrale für politische Bildung (Bundeszentrale für politische Bildung)Logo der Bundeszentrale für politische Bildung (Bundeszentrale für politische Bildung)
Die Bundeszentrale für politische Bildung informiert in einem Dossier umfassend über die Chancen und Risiken der Genforschung.

Die neue Medizin und ihre Versprechen:
Deutsches Ärzteblatt


Diskussion über Individualisierte Medizin:
Wissenschaftsjahr 2011


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