Mittwoch, 3. September 2014MESZ02:04 Uhr

Thema

Karl der GroßeKunstsinniger Barbar
Eine Figur Karls des Großen steht am 16.06.2014 in Aachen (Nordrhein-Westfalen) im Centre Charlemagne. Die Ausstellung "Karl der Große, Macht, Kunst, Schätze" ist vom 20.06.2014 bis zum 21.09.2014 in Aachen zu sehen. 

Er war einer der Gründungsväter Europas: Karl der Große hat die karolingische Renaissance eingeleitet. Eigentlich sei es ihm aber nur um die Legitimierung seiner Macht gegangen, meint Kunsthistoriker Michael Imhof. Mehr

DDR-GeschichteSieg über den Ort des Grauens
Der ehemalige politische Gefangene Gilbert Furian in einer Gefängniszelle der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus vom Verein Menschenrechtszentrum in Cottbus (Brandenburg).

Weil er in der DDR Interviews mit Punks publizierte, kam Gilbert Furian in den Cottbuser Knast. In der heutigen Gedenkstätte wird er nun in der Oper "Fidelio" mitsingen - um einen "großen Rucksack Bitterkeit" erleichtert.Mehr

Agenturfotos"Das ist sicher ein Aufbruch"
Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin des US-amerikanischen Internetkonzerns Facebook 

Die Karrierefrau, die am Schreibtisch sitzt, oder das schamlose Zeigen von Terroropfern in Afrika - Sheryl Sandberg von Facebook und Pam Grossman von der Bildagentur Getty Image wollen solchen Klischeefotos etwas entgegensetzen. Sie haben die Datenbank "Lean In Collection" gegründet. Mehr

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Thema / Archiv | Beitrag vom 02.08.2011

Mediziner: Alzheimer-Forschung nicht nur auf Medikamente begrenzen

Patienten dürfen Diagnose nicht "als vernichtende Niederlage vermittelt bekommen"

Alzheimer-Patientin mit Pflegerin
Alzheimer-Patientin mit Pflegerin (AP)

Der Palliativmediziner Christoph Gerhard hat gefordert, neben der biomedizinischen Forschung nach Alzheimer-Medikamenten die psychosoziale Betreuung der betroffenen Patienten stärker in den Fokus zu rücken.

"Unsere gegenwärtige Medizin ist eben sehr auf dieses Körperliche zentriert", erklärte der Herausgeber des Buches "Mythos Alzheimer". Allerdings würden auch von der Bevölkerung in erster Linie Medikamente zur Behandlung der Erkrankung gefordert.

Gerhard betonte, dass er die biomedizinische Forschung nach Medikamenten nicht ablehne, dass dieser Ansatz derzeit aber nicht funktioniere: "Solange die Medikamente so einen begrenzten Erfolg haben, müssen wir einfach viel tun, dass wir mit den Betroffenen gut umgehen – dass sie die Diagnose nicht als vernichtende Niederlage vermittelt bekommen, als Gehirnzerstörung, sondern als etwas, das im Alter sozusagen normal ist."

Sie können das vollständige Gespräch mit Christoph Gerhard mindestens bis zum 02.12.2011 in unserem Audio-on-Demand-Angebot als MP3-Audio hören.