Freitag, 19. September 2014MESZ23:55 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsSex als Erlösung?
Lavinia Wilson

Sex ergießt sich aus den Feuilletons: "Berliner Zeitung", "Die Welt" und die "SZ" haben sich "Schoßgebete" angeschaut. Leonard Cohens Liebesleben, erotische Phantasien und der Sex anderer Leute bestimmt die Kulturressorts. Mehr

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Fazit

Neues FormatTheater-Spielzeit-Auftakt-Konferenz
Sewan Latchinian, der Intendant des Rostocker Volkstheaters

Es häufen sich die spannenden Theaterpremieren. Zum Spielzeitbeginn sind es so viele, dass "Fazit" die Theater-Spielzeit-Auftakt-Konferenz ins Leben gerufen hat. Analog zur Bundesliga-Konferenz schalten wir uns von Kritiker zu Kritiker.Mehr

FotografieMit Grünlicht ins Kriegsgebiet
Der Fotograf Thomas Ruff vor einem seiner "Photogramme" in der Ausstellung "Lichten" in der Kunsthalle Düsseldorf.

Thomas Ruff ist ein Bilder-Forscher. Angefangen hat der Becher-Schüler mit möglichst sachlichen Interieurs, doch während des zweiten Golfkriegs faszinierte ihn die Entdeckung, dass Fotografie auch Unsichtbares sichtbar machen kann. Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 21.01.2013

Max Ophüls' Arbeit "war eine Erleuchtung"

Auszeichnung für den Kameramann Michael Ballhaus

Michael Ballhaus arbeitet seit Jahren erfolgreich als Kameramann in Hollywood.
Michael Ballhaus arbeitet seit Jahren erfolgreich als Kameramann in Hollywood. (Deutschlandradio / Bettina Straub)

In Saarbrücken wird dem deutschen Kameramann Michael Ballhaus der Max Ophüls Preis verliehen. Inspiriert wurde der heute 77-Jährige, der in Hollywood mit Martin Scorsese und Robert Redford zusammengearbeitet hat, von Max Ophüls selbst.

Kennengelernt hat Michael Ballhaus Max Ophüls zu den Dreharbeiten von "Lola Montez". Er war damals 18 Jahre alt und war von der Kameraarbeit so begeistert, dass er wusste, "ich will Kameramann werden".

Damals gab es aber keine Schule für Kameraleute, deshalb absolvierte er nach dem Abitur eine Lehre bei einem Fotografen in Würzburg.

Mittlerweile unterrichtet Michael Ballhaus seit vielen Jahren selbst als Dozent in München Filmstudenten. Auch deshalb wird ihm jetzt der Max Ophüls Preis verliehen. "Die Arbeit mit Studenten hat mir insofern immer eine große Freude gemacht, weil ich wollte auch so nah dran sein an dem Puls der Zeit", sagte Ballhaus im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Er wollte wissen, was die jungen Studenten bewegt und welche Geschichten wollen sie erzählen.

Auch als sich Techniken und die Ästhetik in den Filmen veränderten, ist Michael Ballhaus mit der Zeit gegangen. "Ich bin auf jeden Fall ein Lehrer nah dran an der Zeit", sagt er, "ich habe sogar jetzt noch einmal einen Film mit einer Digitalkamera gedreht, was ich vorher nicht gemacht habe."

Hören Sie das vollständige Gespräch mit Michael Ballhaus mindestens bis zum 21. Juni 2013 als mp3-Audio.

Lesen Sie hier das ausführliche Interview mit Michael Ballhaus im Wortlaut, das wir im Radiofeuilleton geführt haben.