Montag, 22. Dezember 2014MEZ23:47 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsDie "Stummbürger" von Dresden
Pegida-Demonstranten in Dresden halten am 15. Dezember 2014 Banner hoch.

Die Presseschau blickt heute unter anderem auf Matthias Matussek. "Was geht im Abendland?", fragt er sich, machte sich für die "Welt" auf zu den Pegida-Demonstrationen nach Weimar und Dresden - und suchte Hilfe bei Goethe und Schiller.Mehr

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Fazit

Lesegruppen "The Reader" Vorlesen als Therapie

Meistens liest ja jeder für sich allein. Doch das Kopfkino lässt sich auch wunderbar mit anderen teilen, wie das Projekt "The Reader" im nordenglischen Liverpool beweist. Gemeinsames Laut-Vorlesen kann erstaunliche Wirkungen haben. Mehr

Schauspiel FrankfurtFamiliäre Pseudo-Idylle
Lukas Rüppel als Pauli in dem Stück "Helden"

Judith und David verzweifeln an ihren spießigen Eltern, die wiederum gehen sich nur noch auf die Nerven. Regisseurin Mizgin Bilmen inszeniert am Schauspiel Frankfurt "Helden" von Ewald Palmetshofer. Ein Familienidyll, das nur darauf wartet, in die Luft zu fliegen. Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 21.01.2013

Max Ophüls' Arbeit "war eine Erleuchtung"

Auszeichnung für den Kameramann Michael Ballhaus

Michael Ballhaus arbeitet seit Jahren erfolgreich als Kameramann in Hollywood.
Michael Ballhaus arbeitet seit Jahren erfolgreich als Kameramann in Hollywood. (Deutschlandradio / Bettina Straub)

In Saarbrücken wird dem deutschen Kameramann Michael Ballhaus der Max Ophüls Preis verliehen. Inspiriert wurde der heute 77-Jährige, der in Hollywood mit Martin Scorsese und Robert Redford zusammengearbeitet hat, von Max Ophüls selbst.

Kennengelernt hat Michael Ballhaus Max Ophüls zu den Dreharbeiten von "Lola Montez". Er war damals 18 Jahre alt und war von der Kameraarbeit so begeistert, dass er wusste, "ich will Kameramann werden".

Damals gab es aber keine Schule für Kameraleute, deshalb absolvierte er nach dem Abitur eine Lehre bei einem Fotografen in Würzburg.

Mittlerweile unterrichtet Michael Ballhaus seit vielen Jahren selbst als Dozent in München Filmstudenten. Auch deshalb wird ihm jetzt der Max Ophüls Preis verliehen. "Die Arbeit mit Studenten hat mir insofern immer eine große Freude gemacht, weil ich wollte auch so nah dran sein an dem Puls der Zeit", sagte Ballhaus im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Er wollte wissen, was die jungen Studenten bewegt und welche Geschichten wollen sie erzählen.

Auch als sich Techniken und die Ästhetik in den Filmen veränderten, ist Michael Ballhaus mit der Zeit gegangen. "Ich bin auf jeden Fall ein Lehrer nah dran an der Zeit", sagt er, "ich habe sogar jetzt noch einmal einen Film mit einer Digitalkamera gedreht, was ich vorher nicht gemacht habe."

Hören Sie das vollständige Gespräch mit Michael Ballhaus mindestens bis zum 21. Juni 2013 als mp3-Audio.

Lesen Sie hier das ausführliche Interview mit Michael Ballhaus im Wortlaut, das wir im Radiofeuilleton geführt haben.