Samstag, 23. August 2014MESZ13:25 Uhr

Kulturpresseschau

weitere Beiträge

Fazit

RuhrtriennaleSzenischer Essay über Schein und Sein
Der Regisseur Boris Nikitin spricht am 06.08.2014 in der Gebläsehalle in Duisburg während der Auftaktpressekonferenz der Ruhrtriennale 2014.

Drei Opernsänger und ein Pianist agieren in der Performance des Schweizer Theatermachers Boris Nikitin. Die berührende Uraufführung von "Sänger ohne Schatten" auf der Ruhrtriennale sorgte für Staunen, Lachen und Vergnügen.Mehr

Mexiko Verführung mit Endzeitstimmung

Obwohl sich Yuri Herreras Roman "Der König, die Sonne, der Tod" schlecht verkaufte, bringt der S. Fischer Verlag ihn nun drei Jahre nach der Ersterscheinung noch einmal heraus, in einem Band mit zwei weiteren Romanen des Autors. Mehr

AtonalEchos von der Schweinehaut
Der Eingang zum Club Tresor in der Köpenicker Straße in Mitte am 12.02.2009 in Berlin während der Party "Transducers! Berlin - London - Wien" von Filmbranche und elektronischer Musikszene

Das Festival Berlin Atonal startete im Berliner Club Tresor mit dem Ensemble Modern und Klassikern der Minimal Music. Es klang nach einer Verneigung vor historischen Größen elektronischer Musik. Mehr

weitere Beiträge

Fazit / Archiv | Beitrag vom 21.01.2013

Max Ophüls' Arbeit "war eine Erleuchtung"

Auszeichnung für den Kameramann Michael Ballhaus

Michael Ballhaus arbeitet seit Jahren erfolgreich als Kameramann in Hollywood.
Michael Ballhaus arbeitet seit Jahren erfolgreich als Kameramann in Hollywood. (Deutschlandradio / Bettina Straub)

In Saarbrücken wird dem deutschen Kameramann Michael Ballhaus der Max Ophüls Preis verliehen. Inspiriert wurde der heute 77-Jährige, der in Hollywood mit Martin Scorsese und Robert Redford zusammengearbeitet hat, von Max Ophüls selbst.

Kennengelernt hat Michael Ballhaus Max Ophüls zu den Dreharbeiten von "Lola Montez". Er war damals 18 Jahre alt und war von der Kameraarbeit so begeistert, dass er wusste, "ich will Kameramann werden".

Damals gab es aber keine Schule für Kameraleute, deshalb absolvierte er nach dem Abitur eine Lehre bei einem Fotografen in Würzburg.

Mittlerweile unterrichtet Michael Ballhaus seit vielen Jahren selbst als Dozent in München Filmstudenten. Auch deshalb wird ihm jetzt der Max Ophüls Preis verliehen. "Die Arbeit mit Studenten hat mir insofern immer eine große Freude gemacht, weil ich wollte auch so nah dran sein an dem Puls der Zeit", sagte Ballhaus im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Er wollte wissen, was die jungen Studenten bewegt und welche Geschichten wollen sie erzählen.

Auch als sich Techniken und die Ästhetik in den Filmen veränderten, ist Michael Ballhaus mit der Zeit gegangen. "Ich bin auf jeden Fall ein Lehrer nah dran an der Zeit", sagt er, "ich habe sogar jetzt noch einmal einen Film mit einer Digitalkamera gedreht, was ich vorher nicht gemacht habe."

Hören Sie das vollständige Gespräch mit Michael Ballhaus mindestens bis zum 21. Juni 2013 als mp3-Audio.

Lesen Sie hier das ausführliche Interview mit Michael Ballhaus im Wortlaut, das wir im Radiofeuilleton geführt haben.