Montag, 2. Februar 2015MEZ02:51 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsDas Elbflorenz und seine Fremden
Dresden (picture alliance / dpa / Foto: Daniel Gammert)

In der "SZ" schreibt der Schriftsteller Ingo Schulze über seine Pegida-Erlebnisse. Er stellt fest: "Ich sehe tatsächlich fast nur Männer." Auch der "Spiegel" widmet sich noch einmal dem Elbflorenz und versucht zu ergründen, warum einige Dresdner mit Fremden fremdeln. Mehr

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Fazit

Dramaturgen-KonferenzTheater und Pop
Der Philosoph Robert Pfaller (Foto: Reinhard Winkler)

In Linz kam jetzt die Dramaturgische Gesellschaft zu ihrer Jahrestagung unter dem Titel "Was alle angeht. Oder. Was ist (heute) populär?" zusammen. Philosoph Robert Pfaller betonte, Theater funktioniere zwar anders als Popkultur, sie schließen sich aber nicht gegenseitig aus. Mehr

"Dämonen" in FrankfurtLaut, nackt und ätzend
Das Ensemble der Frankfurter "Dämonen"-Inszenierung von Sebastian Hartmann (Birgit Hupfeld / schauspiel frankfurt)

Der Regisseur Sebastian Hartmann hat Dostojewskijs Roman "Die Dämonen" am Schauspiel Frankfurt auf die Bühne gebracht. Fast fünf Stunden dauert das ebenso nervenzerrende wie fantastische Spektakel – großes Theater. Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 21.01.2013

Max Ophüls' Arbeit "war eine Erleuchtung"

Auszeichnung für den Kameramann Michael Ballhaus

Michael Ballhaus arbeitet seit Jahren erfolgreich als Kameramann in Hollywood.  (Deutschlandradio / Bettina Straub)
Michael Ballhaus arbeitet seit Jahren erfolgreich als Kameramann in Hollywood. (Deutschlandradio / Bettina Straub)

In Saarbrücken wird dem deutschen Kameramann Michael Ballhaus der Max Ophüls Preis verliehen. Inspiriert wurde der heute 77-Jährige, der in Hollywood mit Martin Scorsese und Robert Redford zusammengearbeitet hat, von Max Ophüls selbst.

Kennengelernt hat Michael Ballhaus Max Ophüls zu den Dreharbeiten von "Lola Montez". Er war damals 18 Jahre alt und war von der Kameraarbeit so begeistert, dass er wusste, "ich will Kameramann werden".

Damals gab es aber keine Schule für Kameraleute, deshalb absolvierte er nach dem Abitur eine Lehre bei einem Fotografen in Würzburg.

Mittlerweile unterrichtet Michael Ballhaus seit vielen Jahren selbst als Dozent in München Filmstudenten. Auch deshalb wird ihm jetzt der Max Ophüls Preis verliehen. "Die Arbeit mit Studenten hat mir insofern immer eine große Freude gemacht, weil ich wollte auch so nah dran sein an dem Puls der Zeit", sagte Ballhaus im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Er wollte wissen, was die jungen Studenten bewegt und welche Geschichten wollen sie erzählen.

Auch als sich Techniken und die Ästhetik in den Filmen veränderten, ist Michael Ballhaus mit der Zeit gegangen. "Ich bin auf jeden Fall ein Lehrer nah dran an der Zeit", sagt er, "ich habe sogar jetzt noch einmal einen Film mit einer Digitalkamera gedreht, was ich vorher nicht gemacht habe."

Hören Sie das vollständige Gespräch mit Michael Ballhaus mindestens bis zum 21. Juni 2013 als mp3-Audio.

Lesen Sie hier das ausführliche Interview mit Michael Ballhaus im Wortlaut, das wir im Radiofeuilleton geführt haben.