Seit 14:30 Uhr Vollbild
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 14:30 Uhr Vollbild
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 23.03.2016

Max Hollein geht nach San Francisco"Eine neue Herausforderung"

Max Hollein im Gespräch mit Sigrid Brinkmann

Max Hollein am 21.01.2015 in den Räumen des Städel-Museums in Frankfurt am Main. (picture alliance / dpa / Christoph Schmidt)
Max Hollein wechselt zum 1. Juni als Direktor des Fine Arts Museums nach San Francisco. (picture alliance / dpa / Christoph Schmidt)

Über den Weggang des Frankfurter Museumsdirektors Max Hollein in die USA herrscht großes Bedauern. Schließlich hat er 15 Jahre lang die Kunstszene der Stadt geprägt. Hollein selbst erklärt, was ihn nach San Francisco zieht.

Nach den vielen erfolgreichen Jahren in Frankfurt war es nach Ansicht Max Holleins, Direktor der Kunsthalle Schirn, des Städel und des Liebieghauses, Zeit für eine "andere, neue Herausforderung". Dabei habe es keinen Grund gegeben wegzugehen: "Es hätte immer so weitergehen können."

An San Francisco reize ihn aber besonders, dass diese Stadt nicht nur sehr schön und hochinteressant sei, sondern sich derzeit auch in einem "fundamentalen Wandel" befinde. So kämen vom nahegelegenen Silicon Valley neue Impulse in die Stadt: "Und da spielen Museen - und insbesondere Museen, die so angelegt sind wie das Fine Arts Museum in San Francisco - eine wesentliche Rolle. Diese Entwicklungen mit begleiten zu können und hier auch eine Stimme zu haben in der kulturellen Diskussion, das ist für mich eine besondere Stärke", sagte Hollein.

Eines der bestbesuchten Museen der USA

Das Fine Arts Museum gehört nach Angaben Holleins zu den bestbesuchten Museen der USA und sei enzyklopädisch angelegt. Es biete eine große Gemälde- und Skulpturengalerie, habe neben Paris die bedeutendste Sammlung von Rodin-Skulpturen, aber auch wichtige amerikanische Gemälde und darüber hinaus bedeutende Bestände afrikanischer und ozeanischer Kunst.

"Es ist sozusagen ein breit gefächertes Programm, (…) eine Institution, die von großer Unterstützung und Popularität in der Bevölkerung getragen wird", so Hollein.

Mehr zum Thema

Museumsmanager Max Hollein geht in die USA - "Einer aus der Kategorie Klopp oder Guardiola"
(Deutschlandradio Kultur, Fazit, 23.03.2016)

Max Hollein wechselt nach San Francisco - "Ein Verlust für die deutsche Museumslandschaft"
(Deutschlandradio Kultur, Interview, 23.03.2016)

Fazit-Sondersendung - 200 Jahre Städel Museum
(Deutschlandradio Kultur, Fazit, 06.10.2015)

Ausstellung in der Schirn Kunsthalle - Propheten gehören zur Kunst
(Deutschlandradio Kultur, Kompressor, 05.03.2015)

Hans Hollein - Retrospektive auf einen Pionier der Postmoderne
(Deutschlandfunk, Kultur heute, 25.06.2014)

Kulturpresseschau

weitere Beiträge

Fazit

Renaissancemalerei in HamburgEine neue, sinnliche Welt
Allegorie de la Victoire Peinture de Paris Bordon ou Bordone (1500-1571). 16eme siecle. Kunsthistorisches Museum Vienne !AUFNAHMEDATUM GESCHÄTZT! PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY LR1000153 Allegory de La Victoire Peinture de Paris Bordon Ou Bordone 1500 1571 SIECLE Art History Museum Vienne date estimated PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY LR1000153 (imago stock&people)

Für gewöhnlich verbindet man mit der Renaissancemalerei eine klare Formensprache. Eine Ausstellung in Hamburg zeigt nun: Daneben gibt es auch eine andere Renaissancemalerei. Sie ist experimentell, sinnlich und sie will ihre Betrachter verführen.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur