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Feature / Archiv | Beitrag vom 13.03.2013

Malen für Zahlen

Über den Kunstmarkt

Von Tina Klopp

Der Künstler Jonathan Meese, aufgenommen in der Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg (Landkreis Harz) während der Eröffnung seiner Ausstellung mit dem Titel "Totalste Graphik". (picture alliance / dpa - Jens Wolf)
Der Künstler Jonathan Meese, aufgenommen in der Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg (Landkreis Harz) während der Eröffnung seiner Ausstellung mit dem Titel "Totalste Graphik". (picture alliance / dpa - Jens Wolf)

Warum ist ein Pissoir im Baumarkt so viel weniger wert als ein "Readymade"? Für die meisten Menschen sind Kunstwerke etwas Besonderes, nahezu Heiliges. Doch im Kunstbetrieb steckt mehr Umsatz als in der Stahlindustrie.

Weshalb schmücken sich vor allem die Reichen so gern mit trashiger Kunst, sind auf einmal gar bereit, sich sozial zu engagieren, sobald man ihnen die Sache nur erfolgreich als Kunst verkauft?

Welches Kalkül steckt hinter der genialischen Inszenierung eines Künstlers wie Jonathan Meese?

Tina Klopp nähert sich den rätselhaften Mechanismen der Wertstiftung in zehn Etappen.


Regie: Barbara Schäfer
Mit: Burchard Dabinnus, Julia Loibl, Jerzy May
Ton: Roland Böhm
Produktion: BR 2012
Länge: ca. 54‘30



Tina Klopp, geboren 1976 in Hamburg, arbeitet als Autorin in Berlin. Sie studierte Politik und Germanistik und absolvierte die Deutsche Journalistenschule München. 2010 erhielt sie das Hörspiel-Stipendium des Deutschen Literaturfonds. Seit 2012 hat sie einen Lehrauftrag an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.