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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 26.10.2012

Mainmetropole will Solarhauptstadt werden

Die Energiewende in den Kommunen - ein Beispiel

Von Conrad Lay

Sonnenkollektoren auf dem Dach eines Privathauses (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)
Sonnenkollektoren auf dem Dach eines Privathauses (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Der neue Oberbürgermeister von Frankfurt am Main - Peter Feldmann - will die Finanzmetropole zur Solarhauptstadt Deutschlands machen. Martina Klärle soll ihm dabei helfen.

Die Geoinformatikerin, Professorin an der Fachhochschule Frankfurt, soll für ihn klären, wie viel erneuerbare Energien in einer Großstadt mit 600.000 Einwohnern möglich sind. Martina Klärle hat zahlreiche hessische Gemeinden analysiert und Haus für Haus berechnet, ob sich Sonnenkollektoren lohnen und wo eine Windanlage sinnvoll wäre. Das Ergebnis: Frankfurt könnte seinen Bedarf zu 37 Prozent aus erneuerbaren Energien decken, Bad Homburg zu 160 Prozent.

Gemeinsam könnten die 75 Kommunen des Rhein-Main-Raumes 116 Prozent des benötigten Stroms für die privaten Haushalte abdecken - so die Berechnungen der Geoinformatikerin Klärle. Was machen die Kommunen daraus? Dieser Frage geht Conrad Lay in seinem Länderreport nach.


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