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Sonntagmorgen | Beitrag vom 31.01.2016

Locker und flockigSongs über den Schnee

Von Olga Hochweis

Der kleine Konstantin steht am 22.01.2014 mit seinem Schlitten vor einer Schneekanone in Braunlage (picture alliance / ZB / Matthias Bein)
Eine Schneekanone in Braunlage im Harz (picture alliance / ZB / Matthias Bein)

Versunken und still wie in Watte gepackt – oder voller funkelnder Ausgelassenheit. Songs über den Schnee kommen zum Teil so verschieden daher, wie auch der Schnee Gegensätzliches zu bieten hat. Ein einziges Wort wird seiner Vielschichtigkeit eigentlich gar nicht gerecht.

Aber nicht das Eskimo-Volk der Inuit verfügt über die meisten Worte für den Schnee. Es ist erstaunlicherweise die schottische Sprache. Das haben zumindest Wissenschaftler jüngst herausgefunden und auch gleich eine Zahl mitgeliefert: Über 421 entsprechende Wörter verfügen die Schotten, darunter solche malerischen wie "flindrikin" für einen leichten Schneeschauer oder "feefle" für herumwirbelnden Schnee.

In den USA kam in diesem Monat aus aktuellem Anlass ein geradezu filmreifer Name hinzu: "Snowzilla" wurde der schwere Schneesturm Mitte Januar 2016 an der US-amerikanischen Ostküste genannt, in Abwandlung von "Godzilla", dem Leinwand-König aller Monster. Denn der Blizzard legte nicht nur große Metropolen lahm. Er hatte zum Teil dramatische Folgen.

Allgemein gilt: Schnee hält größte Extreme bereit. Einerseits kann er lebensbedrohlich werden, andererseits sorgt er für viel Vergnügen: Wintersportler können eine Sucht darin entwickeln, auf glitzernd weißer Piste auf einem oder zwei Brettern in Bewegung zu sein. Für viele kleine und große Menschen gehören Schneeballschlachten und Schlittenfahren einfach zu einem richtigen Winter dazu. Je weniger sich der Schneefall aufgrund des Klimawandels in unseren Breitengraden einstellt, desto mehr wird er herbeigesehnt und gewinnt bisweilen fast schon das Image einer seltenen Kostbarkeit. Auch hierzulande ist es in der theoretisch schneereichsten Zeit des Jahres viel zu warm - und viel zu grau. Wir trösten uns mit Songs über den Schnee. Vielleicht kommt er dann ja.

Der amerikanische Gitarrist Jimi Hendrix tritt am letzten Tag (06.09.1970) des dreitägigen Pop-Festival "Love and Peace" auf der Ostseeinsel Fehmarn auf. Es war sein letzter Konzert-Auftritt. Hendrix starb am 18.09.1970 in London im Alter von 27 Jahren. (picture alliance / Dieter Klar)Der amerikanische Gitarrist Jimi Hendrix tritt am letzten Tag (06.09.1970) des dreitägigen Pop-Festival "Love and Peace" auf der Ostseeinsel Fehmarn auf. (picture alliance / Dieter Klar)

Musikalische Histörchen
1964 spielte er noch unter dem Namen Jimmy James; kurze Zeit später wurde James Marshall "Jimi" Hendrix unter seinem eigenen Namen weltberühmt, nicht zuletzt mit seinen legendären Auftritten beim Woodstock- und beim Monterey Pop-Festival. Dort zündete er auf der Bühne seine Gitarre an – eine Aktion, die er so begründete: "Als ich meine Gitarre verbrannte, war das wie ein Opfer. Man opfert die Dinge, die man liebt. Ich liebe meine Gitarre." Jimi Hendrix wurde nur 27 Jahre alt und damit eines der frühesten und bekanntesten Mitglieder des legendären "Club 27". Posthum wurde ihm ein Grammy für sein Lebenswerk verliehen und er wurde in die Rock and Roll-Hall of Fame aufgenommen.

Rätsel
Stellen Sie sich eine Verfolgungsjagd in einer dicht verschneiten sibirischen Landschaft vor. Auf dem Snowboard unterwegs ist James Bond, gespielt von Roger Moore im schneeweißen Anzug. Gejagt wird er von drei Männern in Uniformen, die auf Skiern unterwegs sind und natürlich längst nicht so virtuos die Berge hinunterkommen wie 007. Die Musik zu diesem Streifen und zu dieser Szene hat John Barry komponiert. Der Titel "Snow Job" im Film "A View to a Kill", zu deutsch "Im Angesicht des Todes".

Brillant oder Bullshit
Das Wochenchaos
Manches ist brillant, obwohl es bullshit ist. Und einiges an bullshit ist so richtig brillant. Christian macht sich jede Woche dran, zu schauen, wer oder was "talks a lot of bullshit" – und wer brilliert über die Woche hinaus. Die Themen sind so bunt wie das Leben....

McDonalds serviert das leckerste Essen der Welt: Pommes Frites mit Schokosauce. Die CSU setzt im Asylkompromiss den vollen Familiennachzug durch – für weiße Christenfamilien. Und die Moderatorin bei Fox News Megyn Kelly darf den republikanischen Kandidaten für den US-Präsidentenposten Donald Trump nicht interviewen. Den Beitrag können Sie hier nachhören:

Sie können das Sonntagmorgen-Team jederzeit per E-Mail über sonntagmorgen@deutschlandradiokultur.de erreichen. 

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