Sonntag, 2. August 2015MESZ00:13 Uhr
August 2015
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6

Verwandte Links

Nächste Sendung

09.08.2015, 00:05 Uhr Literatur
Lyriksommer
Literatur im Gespräch
"Ich bin niemand. Wer bist Du?"
Zur ersten vollständigen, zweisprachigen Ausgabe der Gedichte von Emily Dickinson
Mit Gunhild Kübler und Heinz Ickstadt
Moderation: Dorothea Westphal

Gut 150 Jahre sind ihre Gedichte alt - und gelten auch heute noch als kühn, modern und rätselhaft. Deshalb senden wir die Langfassung des Gesprächs mit Gedichtbeispielen.
150 Jahre sind ihre Gedichte alt - und sind doch modern. Dafür sorgen der knappe, präzise und äußerst unkonventionelle Umgang mit der Sprache, die überraschenden Gedanken, die darin aufblitzen sowie die Vielfalt der Themen. Emily Dickinson, 1830 geboren und mit 56 Jahren in Massachussets gestorben, hatte zu Lebzeiten auf die Veröffentlichung ihrer Gedichte und damit auf möglichen Ruhm verzichtet. Nur 10 wurden anonym und ohne ihre Zustimmung in Zeitungen abgedruckt. Dickinson schrieb ihre Gedichte in Notizbücher, die sie in einer Kiste aufbewahrte. Sie gilt längst als eine der berühmtesten amerikanischen Dichterinnen - und ist für viele doch immer noch ein Geheimtipp geblieben. Die erste vollständige, zweisprachige Ausgabe ihrer Gedichte könnte das ändern. Die Übersetzungen geben neue Einblicke in ein Werk, das immer noch viele Überraschungen birgt.

Buchkritik

ErziehungLasst Kinder so sein, wie sie sind
25. Weltkindertagsfest in Berlin (picture alliance / dpa / Foto: Jörg Carstensen)

"Kindheit ist keine Krankheit" heißt das Buch von Kinderarzt Michael Hauch. Es ist ein gut geschriebener Ratgeber vor allem für Eltern, die alles perfekt machen wollen. Müssen sie nicht, sagt Hauch. Jedes Kind ist anders und deshalb mahnt er: "Hört auf Kinder zu normieren".Mehr

Biografie über Rudyard KiplingDer Dschungelkönig
Das zeitgenössische Porträt von William Strang zeigt den englischen Schriftsteller Joseph Rudyard Kipling (1865-1936).  (picture alliance / dpa)

Das "Dschungelbuch" von Rudyard Kipling ist weltweit bekannt, während der britische Autor selbst in Vergessenheit geriet. In der Biografie von Stefan Welz erscheint er als innerlich zerrissener Mann - der sich mit zunehmendem Alter im Nationalismus verlor.Mehr

weitere Beiträge

Zeitfragen

weitere Beiträge

Literatur

Sendung am 16.08.2015 um 00:05 Uhr

LyriksommerInnere Einstellung und Stil

Ein Schmetterling auf einer Roggenähre an einem Feldrand nahe Jacobsdorf im Landkreis Oder-Spree (Brandenburg) zu sehen. (picture alliance / dpa /  Patrick Pleul)

Stil war Haltung bei Benn, Brinkmann und Brecht. Gibt es vergleichbare Haltungen oder innere Einstellungen, die den Stil der Dichtung bestimmen, noch heute?

Sendung am 09.08.2015 um 00:05 Uhr
Emily Dickinson (Imago/United Archives International)

LyriksommerIch bin niemand. Wer bist Du?

Gut 150 Jahre sind die Gedichte von Emily Dickinson alt - und gelten auch heute noch als kühn, modern und rätselhaft. Deshalb senden wir die Langfassung des Gesprächs mit Gedicht-Beispielen.

Sendung vom 02.08.2015
US-amerikanischer Schriftsteller und Lyriker ("Planet news"), einer der bedeutensten Autoren der "Beat-Generation", aufgenommen während einer öffentlichen Dichterlesung in London am 17. July 1967. (picture alliance / dpa )

Lyriksommer"Heilig die irren Hirten der Rebellion"

Seine Verse sollten eine "Wehklage für das Lamm in Amerika" sein, ein "vergängliches Amerikanisches Geheul". Allen Ginsberg hat seine Erfahrungen in Worte gesetzt: atemlos, sich an den Rhythmen des Jazz orientierend.

Sendung vom 26.07.2015Sendung vom 19.07.2015Sendung vom 12.07.2015Sendung vom 05.07.2015Sendung vom 21.06.2015
Der Philosoph Friedrich Nietzsche (picture-alliance / Zentralbild )

Schmerz und KreativitätKopfattacken

Als Quelle unkontrollierbarer Ideenproduktion schätzt und fürchtet man ihn bis heute: Für Immanuel Kant war der Schmerz der "Stachel aller Tätigkeiten", für den Migräniker Friedrich Nietzsche sogar ein "Befreier des Geistes".

Sendung vom 14.06.2015Sendung vom 07.06.2015
Ein steinernes Engelchen ziert am 14.10.2008 einen Grabstein auf dem alten Südfriedhof in München (dpa / Lukas Barth)

Kehlmann-EffektDie Nachschreiber

Tote zum Sprechen bringen: Schon Thomas Manns satirischer Goethe-Roman "Lotte in Weimar" weist auf ein Genre, das heute vermehrt wieder aufgegriffen wird. Was interessiert junge Autoren an längst verblichenen Geistesgrößen?

Sendung vom 31.05.2015Sendung vom 24.05.2015
Athen - Akropolis Griechenland (picture alliance / dpa / Andreas Neumeier)

Athen bei NachtWenn sich der Abend senkt

Der Schriftsteller Andreas Schäfer ist fasziniert von der Widersprüchlichkeit Athens. Um ihrem Rätsel näherzukommen, erkundet er auf einem Moped das abendliche und nächtliche Athen.

Sendung vom 17.05.2015
Fritz Rudolf Fries (imago/ gezett)

Fritz Rudolf Fries zum GedenkenDer Rausch im Niemandsland

Im Alter von sechs Jahren zog der in Bilbao geborene Fritz Rudolf Fries in die DDR. Jazz, Literatur, Politik: Von einem magischen Dreieck handelt das Feature über den späteren Schriftsteller, der letztes Jahr gestorben ist und am 19. Mai 80 Jahre alt geworden wäre.

Sendung vom 10.05.2015
Smartphone mit einer Fitness-App, daneben eine Hantel auf einem Handtuch (Imago / Westend61)

OptimierungEntwürfe des perfekten Menschen

In zeitgenössischen Romanen von Juli Zeh, Angelika Meier, Benjamin Stein und anderen wird der Mensch mittels Medizin und Technik optimiert. Dabei stellt sich die Frage: Was ist Science Fiction und was bereits Realität?

Sendung vom 03.05.2015Sendung vom 26.04.2015
Andromedagalaxie, aufgenommen am 27.10.2010 (picture alliance / dpa  / Nasa)

Ein literarischer RaumflugWort und Weltall

Rainer Maria Rilke und Vladimir Nabokov haben über Sterne und Schwerelosigkeit geschrieben, bevor sie erkundet wurden, William Carlos Williams und Allen Ginsberg sind mittels Sprache zum Mond gereist. Was passiert bei der Begegnung mit dem Weltall? Und: Wie drückt der Mensch das aus?

Sendung vom 19.04.2015Sendung vom 12.04.2015
Der russische Schriftsteller Jewgeni Jewtuschenko bei einem Vortragsabend 1963 in München (dpa / picture alliance / Gerhard Rauchwetter)

SystemkonkurrenzRussische Literatur im Kalten Krieg

Die Rezeption der russischen Literatur im deutschsprachigen Raum war von Anfang an mehr durch politische als durch ästhetische Erwägungen geprägt. Mit der Teilung Europas verschärfte sich dies noch einmal.

Sendung vom 05.04.2015Sendung vom 29.03.2015Sendung vom 22.03.2015
Die Kathedrale der Heiligen Maria in der spanischen Hafenstadt Palma, der Hauptstadt der Baleareninsel Mallorca. (Deutschlandradio / Ellen Wilke)

Schriftsteller im Exil auf MallorcaDer Tod im Inselgarten

Viele deutsche Schriftsteller und Künstler flohen vor Hitler nach Mallorca und wähnten sich hier in Sicherheit. Anhand von literarischen Texten, Interviews und bislang unbekannten Archiv-Dokumenten erzählen Daniel Guthmann und Christian Buckard deren bewegende Geschichte.

Sendung vom 14.03.2015Sendung vom 08.03.2015Sendung vom 01.03.2015Sendung vom 22.02.2015
Johannes Willms , aufgenommen am 09.10.2014 auf der 66. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen). (picture alliance / dpa-Zentralbild)

Französische RevolutionTugend, Terror, Traumfabriken

Ein deutsch-französisches Gespräch über Freiheit und Blut, über Tragödie und Farce, über Politik und Gedächtnisräume. Gäste sind der Historiker Johannes Willms, Autor des Buchs "Tugend und Terror", sowie die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy.

Seite 1/35