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29.03.2015, 00:05 Uhr Literatur
50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen
Tanzen und nicht vergessen
Deutsch-israelische Beziehungen aus Sicht junger Autoren
Von Carsten Hueck

Lange kaum vorstellbar: ein auf Vertrauen und Interesse basierendes deutsch-israelisches Verhältnis - auch in der Literatur.
Jahrzehnte lang kaum vorstellbar: ein lebendiges, auf Vertrauen, Interesse und Neugier basierendes deutsch-israelisches Verhältnis. Im 50. Jahr der Aufnahme diplomatischer Beziehungen beider Staaten gibt es viele gemeinsame Projekte. Eines davon: ein Buch, für das junge israelische Autoren über Deutschland und Deutsche über Israel schreiben. Dabei wird das Lebensgefühl einer Generation deutlich, die ganz neu mit der Last der Vergangenheit umgeht. Das Feature erfasst anhand aktueller Interviews und literarischer Texte das deutsch-israelische Verhältnis von heute - jenseits der Diplomatie.

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Literatur

Sendung am 29.03.2015 um 00:05 UhrSendung vom 22.03.2015
Die Kathedrale der Heiligen Maria in der spanischen Hafenstadt Palma, der Hauptstadt der Baleareninsel Mallorca. (Deutschlandradio / Ellen Wilke)

Schriftsteller im Exil auf MallorcaDer Tod im Inselgarten

Viele deutsche Schriftsteller und Künstler flohen vor Hitler nach Mallorca und wähnten sich hier in Sicherheit. Anhand von literarischen Texten, Interviews und bislang unbekannten Archiv-Dokumenten erzählen Daniel Guthmann und Christian Buckard deren bewegende Geschichte.

Sendung vom 14.03.2015Sendung vom 08.03.2015Sendung vom 01.03.2015Sendung vom 22.02.2015
Johannes Willms , aufgenommen am 09.10.2014 auf der 66. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen). (picture alliance / dpa-Zentralbild)

Französische RevolutionTugend, Terror, Traumfabriken

Ein deutsch-französisches Gespräch über Freiheit und Blut, über Tragödie und Farce, über Politik und Gedächtnisräume. Gäste sind der Historiker Johannes Willms, Autor des Buchs "Tugend und Terror", sowie die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy.

Sendung vom 15.02.2015
Stephen King zeigt bei einer Lesung in Hamburg sein Buch "Doctor Sleep"  (picture alliance / dpa / Maja Hitij)

Abgründe der LiteraturLob der Angst

Der moderne Horror hockt in den Rissen des Lebens. Er spielt sich nicht mehr − wie noch bei "Dracula" − in beruhigender Ferne ab, sondern im Alltag. Wir machen Ausflüge zu den Nachtseiten der Literatur mit Elfriede Jelinek, Georg Klein, Stephen King, Paul Auster und Doris Lessing.

Sendung vom 08.02.2015Sendung vom 01.02.2015
Das erste Bild der sieben Streiche von Max und Moritz, erdacht und gezeichnet von Wilhelm Busch, aufgenommen am 11.09.2014 in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen (Nordrhein-Westfalen). Die Ausstellung "Streich auf Streich" "150 Jahre deutschsprachige Comics seit Max und Moritz". (picture alliance / dpa / Roland Weihrauch)

"Max und Moritz" wird 150Rache tut not!

Wilhelm Busch ist der "große deutsche Humorist". Seine Bildergeschichten sind zum Hausschatz von uns Deutschen geworden, allen voran "Max und Moritz". Eine Exkursion durch seinen Dschungel der Grausamkeiten in sieben Streichen.

Sendung vom 25.01.2015Sendung vom 18.01.2015Sendung vom 11.01.2015Sendung vom 04.01.2015
Egon Erwin Kisch (1885-1948) (imago/CTK Photo)

Egon Erwin KischSo nah, so fern, so funkelnd

"Der Rasende Reporter", das war in den 1920er Jahren der berühmte Prager Journalist Egon Erwin Kisch. Seine Nachfolger: Karl-Markus Gauß, P.J. O'Rourke und Marie-Luise Scherer zeigen anhand ihrer Reportagen aus nahen Städten und unbegreiflichen Orten in aller Welt, wie viel Kunst dazu gehört, nackte Realität in literarische Wahrheit zu verwandeln.

Sendung vom 02.01.2015
Der Schriftsteller Max Brod am 27. Juni 1964 in Prag. (dpa / picture alliance / )

Max BrodGeschäftige Goethenatur

Man kennt ihn als Kafkas Freund, weniger als erfolgreichen Autor von fast hundert Büchern: Max Brod. Nun liegt im Wallstein Verlag eine neue, umfangreiche Auswahlausgabe vor. Eine gute Gelegenheit, Max Brod wiederzuentdecken.

Sendung vom 01.01.2015
Stewart O'Nan (picture alliance / dpa / Zucchi)

Stewart O'NanEine zweite Chance

"Die Chance" heißt der jüngste Roman des Amerikaners Stewart O'Nan. Es ist eine Erzählung über die Liebe und über das Glück, über die Hoffnung und über zweite Chancen.

Sendung vom 31.12.2014
Undatierte Aufnahme des deutschen Schriftstellers Uwe Johnson. Am 23. Februar 1984 starb der Autor in Großbritannien.  (picture alliance / dpa )

Korrespondenz"Mit herzlichen Grüßen, euer Ossian"

Seit dem Erscheinen seines Debüts "Mutmaßungen über Jakob" 1959 gehört Uwe Johnson zu den bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren. In seinen Briefen begegnet man ihm von einer unbekannten Seite.

Die Schriftsteller Uwe Johnson, rechts, und Max Frisch, links.  (AP Archiv)

"Mit herzlichen Grüßen, euer Ossian"

Ossian wurde Uwe Johnson im Leipziger Freundeskreis genannt. Mit diesem Spitznamen unterschrieb er Mitte der 70er-Jahre einen Brief an das "Haus Baumgärtner", in dem er von seiner Reise in jene deutsche Republik berichtet, die er 1959 verlassen hatte, weil sein in Leipzig geschriebener Roman "Mutmassungen über Jakob" nur in Frankfurt am Main gedruckt wurde.

Sendung vom 28.12.2014Sendung vom 26.12.2014Sendung vom 25.12.2014
Antiquar Jörn Günther präsentiert auf der Stuttgarter Antiquariatsmesse 2004 das Corbet-Stundenbuch, eine illuminierte Handschrift auf Pergament. Es ist um 1325 bis 1330 in England entstanden und wird für 650.000 Euro angeboten. (dpa / picture alliance / Norbert Försterling)

BibliophilieEine Reise durch die Welt alter und seltener Bücher

Je mehr Bücher elektronisch verfügbar werden, desto begehrenswerter wird offenbar das Buch als Objekt. Der Markt für hochpreisige Kunstbücher, für alte Handschriften oder Frühdrucke aus dem 16. Jahrhundert boomt. Was macht die Faszination dieser Bücher aus?

Davidszitadelle, Kultur in Zeiten des Krieges - Jerusalem lädt zum größten Architekturevent (Deutschlandradio Kultur / Philipp Eins)

Heilige StadtLiterarischer Spaziergang durch Jerusalem

Der Autor Wolfgang Büscher hat zwei Monate in der Heiligen Stadt gelebt und darüber einen literarischen Reisebericht geschrieben: "Ein Frühling in Jerusalem". Wie ergründet man spazierend die Religionsmetropole? Das haben wir ihn gefragt.

Sendung vom 24.12.2014Sendung vom 21.12.2014
Religion ist ein zentrales Motiv in der amerikanischen Gegenwartsliteratur. (picture alliance / dpa / Igor Zehl)

GlaubeIn God we trust

Amerikas Literaten sind stets auf der Suche nach Schuld und Sühne, nach Erlösung und biblischen Bildern. Die Religion ist ein Grundmotiv in der Gegenwartsliteratur in den USA.

Sendung vom 14.12.2014
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