Mittwoch, 6. Mai 2015MESZ09:26 Uhr
Mai 2015
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Verwandte Links

Nächste Sendung

10.05.2015, 00:05 Uhr Literatur
Das optimierte Leben
Entwürfe des perfekten Menschen in der Literatur
Von Elke Brüns und Ralph Gerstenberg
(Wdh. v. 21.04.2013)

In zeitgenössischen Romanen wird der Mensch mittels Medizin und Technik optimiert. Science Fiction oder bereits Realität?
Leben heißt Arbeit an der Gesundheit. Fitnesswahn und Selbstoptimierung greifen um sich. Jeder hat sich einem staatlich verordneten Gesundheitsprogramm zu unterwerfen. Und wo der Mensch an seine physischen oder psychischen Grenzen stößt, wird mittels technischer Apparaturen nachgeholfen. Literarische Szenarien dieser Art zeigen gesellschaftliche Entwicklungen, die nicht nur Erkrankungen, sondern die Kreatürlichkeit selbst als Makel begreifen. In den Romanen von Juli Zeh, Angelika Meier, Benjamin Stein und anderen wird der Mensch mittels Medizin und Technik optimiert. Dabei stellt sich die Frage: Was ist Science Fiction und was bereits Realität? Wird durch den Einsatz von Gentechnik, Implantaten und Apparaturen nicht schon längst versucht, den Menschen im Sinne eines neuen Gesundheitsideals zu perfektionieren?

Buchkritik

Familienroman von Xifan YangHerr Peng und die Partei
Chinesische Bauern basteln eine große chinesische Flagge aus getrockneten Chili-Schoten am Nationalfeiertag in der Stadt Shangrao, ostchinesische Jiangxi Provinz, aufgenommen 2014. (picture alliance / dpa / Zhuo Zhongwei)

Bewegende Einblicke in die Geschichte des modernen China gibt Xifan Yang in ihrem Familienroman "Als die Karpfen fliegen lernten". Im Mittelpunkt steht ihr Großvater Peng, der der Kommunistischen Partei trotz 20 Jahre Zwangsarbeit bis heute die Treue hält.Mehr

Kaffeehaus-LiteraturLiterarische Treffpunkte in funkelnden Städten
Besucher vor dem Café La Rotonde in Paris am Abend (imago/Herb Hardt)

Mit "Dichter im Café" entführte der Schriftsteller Hermann Kesten die deutschen Leser 1959 in die Welt der Kaffeehäuser, die er gemeinsam mit Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Anna Seghers und Irmgard Keun bevölkerte. Die Neuauflage zeigt, dass sie Sehnsuchtsorte geblieben sind.Mehr

weitere Beiträge

Zeitfragen

weitere Beiträge

Literatur

Sendung am 17.05.2015 um 00:05 Uhr

Fritz Rudolf Fries zum GedenkenDer Rausch im Niemandsland

Fritz Rudolf Fries (imago/ gezett)

Im Alter von sechs Jahren zog der in Bilbao geborene Fritz Rudolf Fries in die DDR. Jazz, Literatur, Politik: Von einem magischen Dreieck handelt das Feature über den späteren Schriftsteller, der letztes Jahr gestorben ist und am 19. Mai 80 Jahre alt geworden wäre.

Sendung am 10.05.2015 um 00:05 UhrSendung vom 03.05.2015Sendung vom 26.04.2015
Andromedagalaxie, aufgenommen am 27.10.2010 (picture alliance / dpa  / Nasa)

Ein literarischer RaumflugWort und Weltall

Rainer Maria Rilke und Vladimir Nabokov haben über Sterne und Schwerelosigkeit geschrieben, bevor sie erkundet wurden, William Carlos Williams und Allen Ginsberg sind mittels Sprache zum Mond gereist. Was passiert bei der Begegnung mit dem Weltall? Und: Wie drückt der Mensch das aus?

Sendung vom 19.04.2015Sendung vom 12.04.2015
Der russische Schriftsteller Jewgeni Jewtuschenko bei einem Vortragsabend 1963 in München (dpa / picture alliance / Gerhard Rauchwetter)

SystemkonkurrenzRussische Literatur im Kalten Krieg

Die Rezeption der russischen Literatur im deutschsprachigen Raum war von Anfang an mehr durch politische als durch ästhetische Erwägungen geprägt. Mit der Teilung Europas verschärfte sich dies noch einmal.

Sendung vom 05.04.2015Sendung vom 29.03.2015Sendung vom 22.03.2015
Die Kathedrale der Heiligen Maria in der spanischen Hafenstadt Palma, der Hauptstadt der Baleareninsel Mallorca. (Deutschlandradio / Ellen Wilke)

Schriftsteller im Exil auf MallorcaDer Tod im Inselgarten

Viele deutsche Schriftsteller und Künstler flohen vor Hitler nach Mallorca und wähnten sich hier in Sicherheit. Anhand von literarischen Texten, Interviews und bislang unbekannten Archiv-Dokumenten erzählen Daniel Guthmann und Christian Buckard deren bewegende Geschichte.

Sendung vom 14.03.2015Sendung vom 08.03.2015Sendung vom 01.03.2015Sendung vom 22.02.2015
Johannes Willms , aufgenommen am 09.10.2014 auf der 66. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen). (picture alliance / dpa-Zentralbild)

Französische RevolutionTugend, Terror, Traumfabriken

Ein deutsch-französisches Gespräch über Freiheit und Blut, über Tragödie und Farce, über Politik und Gedächtnisräume. Gäste sind der Historiker Johannes Willms, Autor des Buchs "Tugend und Terror", sowie die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy.

Sendung vom 15.02.2015
Stephen King zeigt bei einer Lesung in Hamburg sein Buch "Doctor Sleep"  (picture alliance / dpa / Maja Hitij)

Abgründe der LiteraturLob der Angst

Der moderne Horror hockt in den Rissen des Lebens. Er spielt sich nicht mehr − wie noch bei "Dracula" − in beruhigender Ferne ab, sondern im Alltag. Wir machen Ausflüge zu den Nachtseiten der Literatur mit Elfriede Jelinek, Georg Klein, Stephen King, Paul Auster und Doris Lessing.

Sendung vom 08.02.2015Sendung vom 01.02.2015
Das erste Bild der sieben Streiche von Max und Moritz, erdacht und gezeichnet von Wilhelm Busch, aufgenommen am 11.09.2014 in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen (Nordrhein-Westfalen). Die Ausstellung "Streich auf Streich" "150 Jahre deutschsprachige Comics seit Max und Moritz". (picture alliance / dpa / Roland Weihrauch)

"Max und Moritz" wird 150Rache tut not!

Wilhelm Busch ist der "große deutsche Humorist". Seine Bildergeschichten sind zum Hausschatz von uns Deutschen geworden, allen voran "Max und Moritz". Eine Exkursion durch seinen Dschungel der Grausamkeiten in sieben Streichen.

Sendung vom 25.01.2015Sendung vom 18.01.2015Sendung vom 11.01.2015Sendung vom 04.01.2015
Egon Erwin Kisch (1885-1948) (imago/CTK Photo)

Egon Erwin KischSo nah, so fern, so funkelnd

"Der Rasende Reporter", das war in den 1920er Jahren der berühmte Prager Journalist Egon Erwin Kisch. Seine Nachfolger: Karl-Markus Gauß, P.J. O'Rourke und Marie-Luise Scherer zeigen anhand ihrer Reportagen aus nahen Städten und unbegreiflichen Orten in aller Welt, wie viel Kunst dazu gehört, nackte Realität in literarische Wahrheit zu verwandeln.

Sendung vom 02.01.2015
Der Schriftsteller Max Brod am 27. Juni 1964 in Prag. (dpa / picture alliance / )

Max BrodGeschäftige Goethenatur

Man kennt ihn als Kafkas Freund, weniger als erfolgreichen Autor von fast hundert Büchern: Max Brod. Nun liegt im Wallstein Verlag eine neue, umfangreiche Auswahlausgabe vor. Eine gute Gelegenheit, Max Brod wiederzuentdecken.

Sendung vom 01.01.2015
Stewart O'Nan (picture alliance / dpa / Zucchi)

Stewart O'NanEine zweite Chance

"Die Chance" heißt der jüngste Roman des Amerikaners Stewart O'Nan. Es ist eine Erzählung über die Liebe und über das Glück, über die Hoffnung und über zweite Chancen.

Sendung vom 31.12.2014
Die Schriftsteller Uwe Johnson, rechts, und Max Frisch, links.  (AP Archiv)

"Mit herzlichen Grüßen, euer Ossian"

Ossian wurde Uwe Johnson im Leipziger Freundeskreis genannt. Mit diesem Spitznamen unterschrieb er Mitte der 70er-Jahre einen Brief an das "Haus Baumgärtner", in dem er von seiner Reise in jene deutsche Republik berichtet, die er 1959 verlassen hatte, weil sein in Leipzig geschriebener Roman "Mutmassungen über Jakob" nur in Frankfurt am Main gedruckt wurde.

Undatierte Aufnahme des deutschen Schriftstellers Uwe Johnson. Am 23. Februar 1984 starb der Autor in Großbritannien.  (picture alliance / dpa )

Korrespondenz"Mit herzlichen Grüßen, euer Ossian"

Seit dem Erscheinen seines Debüts "Mutmaßungen über Jakob" 1959 gehört Uwe Johnson zu den bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren. In seinen Briefen begegnet man ihm von einer unbekannten Seite.

Seite 1/34