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Montag, 30. Mai 2016MESZ16:30 Uhr

Literatur

Sendung vom 29.05.2016

Reform des UrhebervertragsrechtsDavid gegen Goliath?

(Deutschlandradio / Jörg Plath)

Kreative verdienen durchschnittlich weniger als 20000 Euro brutto jährlich. Eine Novelle des Urhebervertragsrechts will nun ihre Position stärken. Bei Verlagen und interessanterweise auch bei nicht wenigen Autoren hat das Vorhaben bereits für starke Unruhe gesorgt.

Sendung vom 22.05.2016Sendung vom 15.05.2016Sendung vom 08.05.2016
Das stark beschädigte Brandenburger Tor bei Kriegsende. (picture alliance / dpa / RIA Novosti)

Literatur nach 1945Anfänge lesen

Die Diktatur des guten Buches spielte in der Entnazifizierung Deutschlands, egal ob in Ost oder in West, eine große Rolle. Christian Adam hat eine Untersuchung über den Buchmarkt der "Stunde Null" in den Jahren nach 1945 vorgelegt.

Sendung vom 01.05.2016Sendung vom 24.04.2016
Die für den Leipziger Buchpreis nominierte Autorin Marion Poschmann sitzt am 17.03.2016 auf der Buchmesse in Leipzig (picture-alliance / dpa / Jan Woitas)

Lyrik lesen Gedichte im Gespräch

Aktuelle Verse von Marion Poschmann, Charles Simic und Hendrik Rost: In der Premiere von "Lyrik lesen" diskutieren Jan Bürger, Gregor Dotzauer und Insa Wilke über die Gedichtbände – und haben jeweils auch einen eigenen Lyrik-Tipp im Gepäck.

Sendung vom 17.04.2016
Der österreichische Schriftsteller Josef Winkler (picture-alliance/ dpa / Fredrik von Erichsen)

SelbstentblößungVon der Bekenntniswut der Autoren

Das eigene Leiden auszustellen ist keineswegs neu. Der Schmerz als Versicherung der eigenen Existenz ist Teil der abendländischen Tradition in Literatur und Kunst. In jüngerer Zeit fällt jedoch auf, wie sehr der Bekenntnismut umschlägt in regelrechte Bekenntniswut.

Sendung vom 03.04.2016Sendung vom 27.03.2016Sendung vom 19.03.2016
Der Schriftsteller Michael Köhlmeier beim Bücherfrühling 2016 von Deutschlandradio Kultur auf der Leipziger Buchmesse (Deutschlandradio / Sven Crefeld)

Von der Leipziger BuchmesseBücherfrühling 2016

Beim Bücherfrühling 2016 von Deutschlandradio Kultur auf der Leipziger Buchmesse gab es neun Bücher, vier Autorinnen und fünf Autoren zu erleben. Von Lyrik über dicke Romane bis zu autobiografischen Berichten war alles dabei.

Sendung vom 13.03.2016Sendung vom 06.03.2016Sendung vom 28.02.2016Sendung vom 21.02.2016Sendung vom 14.02.2016Sendung vom 07.02.2016Sendung vom 31.01.2016
Winterlandschaft in Deutschland (dpa / picture alliance / Daniel Friedrichs)

Wintergedichte"Meine Hände waren zwei Klumpen Eis"

Der Winter war früher auch kälter. So scheint es jedenfalls derzeit. Viele der deutschen Wintergedichte, die Klaus Stiller zusammenstellte, sind Klage, bittere Klage. "Meine Hände waren zwei Klumpen Eis" entstand 1991. Seitdem sind manche der Verfasser verstorben.

Sendung vom 24.01.2016Sendung vom 17.01.2016Sendung vom 10.01.2016Sendung vom 03.01.2016Sendung vom 27.12.2015Sendung vom 20.12.2015
Eine Marmorbüste von Homer im Antikenmuseum in Basel, am 13. März 2008.    (picture alliance / dpa / Georgios Kefalas)

Gedehnte ZeitGeschichten vom Warten

Warten ist in der Regel lästig, Wünsche wollen jetzt gleich erfüllt werden. Fünf Jahre seines Lebens verbringt ein Bundesbürger im Durchschnitt mit Warten: an Kassen oder Schaltern, im Auto, vor geschlossenen Türen oder schlaflos im Bett.

Sendung vom 13.12.2015Sendung vom 22.11.2015
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05.06.2016, 00:05 Uhr Literatur
Bühnen des Alltäglichen
Bistros in Paris
Ein Rundgang mit Marc Augé
Von Barbara Wahlster

Eine unsentimentale Liebeserklärung des Pariser Anthropologen an eine Lebensform des Gewohnten und Ungewöhnlichen zugleich.
Das Croissant am Morgen oder ein schneller Espresso zwischendurch, ein Aperitif mit Freunden und ein Bad im Stimmengewirr anderer, das gemeinsam kommentierte Fußballmatch oder die Erkundung intellektueller Sphären im Gespräch, doch ebenso auch der Rückzug in eine geschützte Ecke: Bistros in Paris bieten eine Bühne für alle nur erdenklichen Stimmungen und Situationen. Auch wenn die einst enge Verbindung zur Literatur mittlerweile gekappt ist, lebt das Bistro weiter - unspektakulär an der nächsten Straßenecke oder mit klingendem Namen in Reiseführern und Literaturgeschichten. Nach den Pariser Anschlägen im November 2015 wurde der Besuch im Bistro zum Symbol eines Lebensgefühls und der Selbstbehauptung. In den sozialen Netzwerken kursierten die Aufrufe ‚tous au bistrot‘ und ‚je suis en terrasse‘.
Der Anthropologe und Ethnologe Marc Augé, seit seinem Buch über die Metro von 1986 ein genauer Beobachter der Stadt, hat eine Liebeserklärung an das Bistro geschrieben, die in diesem Frühjahr auf Deutsch erscheinen wird. Mit ihm war Barbara Wahlster in Paris unterwegs.

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