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Literatur

Sendung vom 22.01.2017Sendung vom 15.01.2017
Der Buchladen "Schwarze Risse" in Berlin Kreuzberg (Mai 2016).   (imago / Steinach)

Totgesagte leben längerLinker Buchhandel in der Bundesrepublik

Nach der Studentenrevolte 1968 entstanden viele linke Buchhandlungen. Sie verstanden sich als Avantgarde der Republik und waren damit gar nicht so weit entfernt vom Standesbewusstsein ihrer bürgerlichen Kollegen, die stolz waren, es mit einer geistigen Ware zu tun zu haben.

Sendung vom 08.01.2017Sendung vom 25.12.2016
(dpa)

Polfahrer- und EntdeckerromaneEiszeiten

Ergründen, erforschen, sich erschließen - Menschen mit Eroberungsdrang sind die Helden der Polfahrer- und Entdeckerromane. Sie sind auf der Suche nach dem Verborgenen, hinausgeschickt von Autoren, die sich oft die weite Welt nur erdichten - vom Schreibtisch aus.

Sendung vom 18.12.2016
Gregor Dotzauer vom "Tagesspiegel" hat den neuen "Literatur Spiegel" unter die Lupe genommen. (Deutschlandradio / Cornelia Sachse)

Lyrik LesenGedichte im Gespräch

Neue Lyrik Bände von Volker Braun, Mara-Daria Cojocaru und eine Sammlung aus China - außerdem: persönliche Tipps der Diskutierenden.

Sendung vom 11.12.2016Sendung vom 04.12.2016
Der englischsprachige Schriftsteller Joseph Conrad, aufgenommen im Dezember 1915. (picture-alliance / dpa / dpaweb  )

Die SchattenlinieJoseph Conrads letzte Reise

Der berühmte Schriftsteller Joseph Conrad, mittlerweile alt und brummig, begegnet auf einer Atlantiküberfahrt einem jungen US-Amerikaner. Zutiefst überzeugt von den Segnungen des American Way of Life versucht dieser, Conrads pessimistische Weltsicht zu widerlegen. Ein Hörstück.

Sendung vom 06.11.2016Sendung vom 30.10.2016Sendung vom 22.10.2016
Mara-Daria Cojocaru auf der Frankfurter Buchmesse 2016 (Deutschlandradio/ Jana Demnitz)

Frankfurter BuchmesseBücherherbst

Im "Bücherherbst" stellt die Literaturredaktion von Deutschlandradio Kultur auf der Frankfurter Buchmesse ihre Favoriten in Lesung und Gespräch vor: drei Stunden mit neun Autoren aus dem In- und Ausland. Ein unverzichtbarer Überblick über die wichtigen Bücher der Saison mit den unterschiedlichsten Tonlagen, Erzählweisen, Gattungen, Typen ...

Sendung vom 16.10.2016Sendung vom 09.10.2016Sendung vom 02.10.2016
Odessa - von den Einwohnern liebevoll "Mama Odessa" genannt.  (picture-alliance/ dpa / Daniel Gammert)

Literatur-Stadt am Schwarzen Meer Oden an Odessa

Es gibt viele Oden an Odessa. "Mama Odessa" wird sie von ihren Einwohnern genannt. In den 1930er Jahren wurde sie für "toter als der tote Lenin" erklärt. Mittlerweile reden alle vom Mythos Odessa.

Sendung vom 25.09.2016Sendung vom 18.09.2016
(picture alliance / dpa / Rolf Haid)

Oswald EggerBerliner Rede zur Poesie

25 Jahre Literaturwerkstatt Berlin – das war Anlass zu einem Festakt am 12. September. Doch künftig wird die Literaturwerkstatt Berlin "Haus für Poesie" heißen und jährlich eine Rede zur Poesie ausloben: Oswald Egger läutete die neue Zeit ein.

Sendung vom 11.09.2016
Der SPD-Politiker Reinhard Klimmt in seiner Saarbrücker Wohnung, aufgenommen am 29.7.2002. Der ehemalige Bundesverkehrsminister und frühere saarländische Ministerpräsident ist leidenschaftlicher Sammler afrikanischer Kunst und von Büchern. | (picture-alliance / dpa / Becker & Bredel)

Buchcover lesenTaschenbücher der 1950er-Jahre

Als letzte große Buchmarktinnovation vor dem E-Book prägte das Taschenbuch die Kulturgeschichte der Nachkriegszeit. Es wurde gering geschätzt als billige Massenkultur, demokratisierte jedoch den Zugang zu Literatur und Wissen.

Sendung vom 04.09.2016Sendung vom 28.08.2016
Eine Frau sitzt am 10.06.2016 in Berlin zwischen den Säulen am Alten Museum und liest ein Buch. (dpa / picture alliance / Paul Zinken)

Unter SternenNeue Poesie und ihre Wahlverwandtschaften

Lyriker sprechen oft ein wenig deutlicher, klarer und freizügiger über Texte, die über einige Ecken etwas mit ihren Texten zu tun haben. Marion Poschmann und Monika Rinck über ihre Arbeit und über die Lyrik und Prosa anderer, die darin stecken.

Sendung vom 21.08.2016
John Burnside , aufgenommen am 08.10.2014 auf der 66. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen). (picture-alliance / dpa / Arno Burgi)

Lyrik lesen im LyriksommerGedichte im Gespräch

Aktuelle Verse von John Burnside, Elke Erb und Dana Ranga: In der zweiten Ausgabe von "Lyrik lesen" diskutieren Jan Bürger, Gregor Dotzauer und Insa Wilke über die Gedichtbände – und haben jeweils auch einen eigenen Lyrik-Tipp im Gepäck.

Sendung vom 14.08.2016Sendung vom 07.08.2016Sendung vom 31.07.2016
Eine junge Frau liest unter einem Baum ein Buch. (picture alliance / ZB / Jan Woitas)

Feature über TerrapoetikWechselspiel von Natur und Literatur

Was heißt Natur im Zeitalter einer von Menschenhand gemachten Umwelt? In der Gegenwartsliteratur feiert die Natur ein erstaunliches Comeback. Ein Feature über die Annäherungen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern an teils dramatische landschaftliche Veränderungen.

Sendung vom 24.07.2016Sendung vom 10.07.2016
Der Schriftsteller Joseph Conrad, aufgenommen im Dezember 1915 (picture-alliance / dpa / dpaweb  )

Joseph Conrad"Wir leben, wie wir träumen − allein"

In der Nähe von Kiew wurde Joseph Conrad 1857 als Józef Teodor Konrad Korzeniowski geboren. Er begriff sich bald als Pole, wurde Seemann, schrieb unter anderem "Herz der Finsternis", starb als britischer Staatsbürger und gefeierter Autor. Doch sein Nachruhm ist höchst umstritten.

Sendung vom 03.07.2016
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29.01.2017, 00:05 Uhr Literatur
Tausendundeine Geschichten
Der Kaukasus in der russischsprachigen Literatur von Puschkin bis heute
Von Olga Hochweis

Der Kaukasus liegt an der Peripherie Russlands und ist ein zentraler Topos in dessen Literatur: als Sehnsuchts- und Schreckensregion.
Der Kaukasus liegt an der Peripherie Russlands - in der russischsprachigen Literatur aber nimmt er einen zentralen Platz ein. Durch die Feldzüge des russischen Imperiums im 19. Jahrhundert und durch die politische Verbannung kommen russische Schriftsteller erstmals in den Kaukasus und entdecken ihn als einen Ort der Schönheit, der kulturellen Verwurzelung sowie der physischen und geistigen Freiheit. Einige dieser Motive werden in der russischen Literatur bis in die 90er-Jahre - in Werken über die Tschetschenienkriege - immer wieder aufgegriffen und variiert. Manchmal erscheint der Kaukasus auch als Sinnbild kultureller Rei nheit, als Ort schöpferischer Inspiration und als Grenzraum zwischen dem Eigenen und dem Fremden. Eine neue postkoloniale Literatur in den Ländern des Kaukasus knüpft an die alten Topoi an und bricht doch zugleich mit ihnen: Alexander Ilitschewskij zeigt Aserbaidschan in seiner Komplexität aus persischer Vergangenheit und sowjetischer Prägung. Alissa Ganijewa erzählt vom verwirrenden Alltag im heutigen Dagestan zwischen Tradition und Globalisierung.

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KulturhauptstadtAarhus als Autoren-Mekka
Besucher gehen durch eine Installation auf dem Dach des ARoS Aarhus Kunstmuseum in Arhus (Dänemark). Die zweitgrößte Stadt Dänemarks ist Europäische Kulturhauptstadt 2017. (picture alliance / dpa / Carsten Rehder)

"Some day I will go to Aarhus" heißt die erste Zeile eines berühmten Gedichts des Nobelpreisträgers Seamus Heaney. Aarhus ist eine der beiden Kulturhauptstädte 2017. Viele Autorinnen und Autoren leben in der zweitgrößten Stadt Dänemarks - und schreiben über sie. Mehr

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