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05.04.2015, 00:05 Uhr Literatur
Zimtstraßen, Veilchenworte und Moschusgedanken
Ein Spaziergang durch die Duftwelten der Literatur
Von Anat Kalman
(Wdh. v. 28.08.2003)

Weihrauch, Rosmarin und Rosendüfte durchziehen die Literaturgeschichte, Aromen beschreiben Stimmungen und schärfen die Sinne für Landschaften.
Ganz gleich, ob es sich um die Gewürznelkendüfte in den Straßen des alten Roms eines Plinius, um das Rosmarin als Liebesduft im Roman des spanischen Ritters Cifar oder um den unschuldigen Veilchenduft der Madelaine Ferrat von Emile Zola handelt, in der europäischen Literaturgeschichte sind Duftnoten und Parfums mehr als nur zufällige Beigaben. Sie beschreiben Gefühle, Temperamente, Stimmungen, Landschaften und Zeiten, ihre Auswahl unterliegt keineswegs dem Zufall. Düfte haben ihre 'objektiven' Klangfarben und ihre 'Tonleitern', die von Menschen immer wieder gleich empfunden werden. Deshalb sind sie eine nicht zu unterschätzende literarische Komponente, die bei den französischen Schriftstellern des 19. Jahrhunderts ihren Höhepunkt erfährt und im 20. Jahrhundert durch den Roman 'Das Parfum' von Patrick Süsskind erneut die Sinne betört.

Buchkritik

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Die Zukunft der RentenkasseUnd in 50 Jahren ist alles vorbei?
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Französische RevolutionTugend, Terror, Traumfabriken

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Sendung vom 15.02.2015
Stephen King zeigt bei einer Lesung in Hamburg sein Buch "Doctor Sleep"  (picture alliance / dpa / Maja Hitij)

Abgründe der LiteraturLob der Angst

Der moderne Horror hockt in den Rissen des Lebens. Er spielt sich nicht mehr − wie noch bei "Dracula" − in beruhigender Ferne ab, sondern im Alltag. Wir machen Ausflüge zu den Nachtseiten der Literatur mit Elfriede Jelinek, Georg Klein, Stephen King, Paul Auster und Doris Lessing.

Sendung vom 08.02.2015Sendung vom 01.02.2015
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"Max und Moritz" wird 150Rache tut not!

Wilhelm Busch ist der "große deutsche Humorist". Seine Bildergeschichten sind zum Hausschatz von uns Deutschen geworden, allen voran "Max und Moritz". Eine Exkursion durch seinen Dschungel der Grausamkeiten in sieben Streichen.

Sendung vom 25.01.2015Sendung vom 18.01.2015Sendung vom 11.01.2015Sendung vom 04.01.2015
Egon Erwin Kisch (1885-1948) (imago/CTK Photo)

Egon Erwin KischSo nah, so fern, so funkelnd

"Der Rasende Reporter", das war in den 1920er Jahren der berühmte Prager Journalist Egon Erwin Kisch. Seine Nachfolger: Karl-Markus Gauß, P.J. O'Rourke und Marie-Luise Scherer zeigen anhand ihrer Reportagen aus nahen Städten und unbegreiflichen Orten in aller Welt, wie viel Kunst dazu gehört, nackte Realität in literarische Wahrheit zu verwandeln.

Sendung vom 02.01.2015
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Max BrodGeschäftige Goethenatur

Man kennt ihn als Kafkas Freund, weniger als erfolgreichen Autor von fast hundert Büchern: Max Brod. Nun liegt im Wallstein Verlag eine neue, umfangreiche Auswahlausgabe vor. Eine gute Gelegenheit, Max Brod wiederzuentdecken.

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Stewart O'NanEine zweite Chance

"Die Chance" heißt der jüngste Roman des Amerikaners Stewart O'Nan. Es ist eine Erzählung über die Liebe und über das Glück, über die Hoffnung und über zweite Chancen.

Sendung vom 31.12.2014
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Korrespondenz"Mit herzlichen Grüßen, euer Ossian"

Seit dem Erscheinen seines Debüts "Mutmaßungen über Jakob" 1959 gehört Uwe Johnson zu den bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren. In seinen Briefen begegnet man ihm von einer unbekannten Seite.

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Sendung vom 28.12.2014Sendung vom 26.12.2014Sendung vom 25.12.2014
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Der Autor Wolfgang Büscher hat zwei Monate in der Heiligen Stadt gelebt und darüber einen literarischen Reisebericht geschrieben: "Ein Frühling in Jerusalem". Wie ergründet man spazierend die Religionsmetropole? Das haben wir ihn gefragt.

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Amerikas Literaten sind stets auf der Suche nach Schuld und Sühne, nach Erlösung und biblischen Bildern. Die Religion ist ein Grundmotiv in der Gegenwartsliteratur in den USA.

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