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Literatur

Sendung vom 04.12.2016

Die SchattenlinieJoseph Conrads letzte Reise

Der englischsprachige Schriftsteller Joseph Conrad, aufgenommen im Dezember 1915. (picture-alliance / dpa / dpaweb  )

Der berühmte Schriftsteller Joseph Conrad, mittlerweile alt und brummig, begegnet auf einer Atlantiküberfahrt einem jungen US-Amerikaner. Zutiefst überzeugt von den Segnungen des American Way of Life versucht dieser, Conrads pessimistische Weltsicht zu widerlegen. Ein Hörstück.

Sendung vom 06.11.2016Sendung vom 30.10.2016Sendung vom 22.10.2016
Mara-Daria Cojocaru auf der Frankfurter Buchmesse 2016 (Deutschlandradio/ Jana Demnitz)

Frankfurter BuchmesseBücherherbst

Im "Bücherherbst" stellt die Literaturredaktion von Deutschlandradio Kultur auf der Frankfurter Buchmesse ihre Favoriten in Lesung und Gespräch vor: drei Stunden mit neun Autoren aus dem In- und Ausland. Ein unverzichtbarer Überblick über die wichtigen Bücher der Saison mit den unterschiedlichsten Tonlagen, Erzählweisen, Gattungen, Typen ...

Sendung vom 16.10.2016Sendung vom 09.10.2016Sendung vom 02.10.2016
Odessa - von den Einwohnern liebevoll "Mama Odessa" genannt.  (picture-alliance/ dpa / Daniel Gammert)

Literatur-Stadt am Schwarzen Meer Oden an Odessa

Es gibt viele Oden an Odessa. "Mama Odessa" wird sie von ihren Einwohnern genannt. In den 1930er Jahren wurde sie für "toter als der tote Lenin" erklärt. Mittlerweile reden alle vom Mythos Odessa.

Sendung vom 25.09.2016Sendung vom 18.09.2016
(picture alliance / dpa / Rolf Haid)

Oswald EggerBerliner Rede zur Poesie

25 Jahre Literaturwerkstatt Berlin – das war Anlass zu einem Festakt am 12. September. Doch künftig wird die Literaturwerkstatt Berlin "Haus für Poesie" heißen und jährlich eine Rede zur Poesie ausloben: Oswald Egger läutete die neue Zeit ein.

Sendung vom 11.09.2016
Der SPD-Politiker Reinhard Klimmt in seiner Saarbrücker Wohnung, aufgenommen am 29.7.2002. Der ehemalige Bundesverkehrsminister und frühere saarländische Ministerpräsident ist leidenschaftlicher Sammler afrikanischer Kunst und von Büchern. | (picture-alliance / dpa / Becker & Bredel)

Buchcover lesenTaschenbücher der 1950er-Jahre

Als letzte große Buchmarktinnovation vor dem E-Book prägte das Taschenbuch die Kulturgeschichte der Nachkriegszeit. Es wurde gering geschätzt als billige Massenkultur, demokratisierte jedoch den Zugang zu Literatur und Wissen.

Sendung vom 04.09.2016Sendung vom 28.08.2016
Eine Frau sitzt am 10.06.2016 in Berlin zwischen den Säulen am Alten Museum und liest ein Buch. (dpa / picture alliance / Paul Zinken)

Unter SternenNeue Poesie und ihre Wahlverwandtschaften

Lyriker sprechen oft ein wenig deutlicher, klarer und freizügiger über Texte, die über einige Ecken etwas mit ihren Texten zu tun haben. Marion Poschmann und Monika Rinck über ihre Arbeit und über die Lyrik und Prosa anderer, die darin stecken.

Sendung vom 21.08.2016
John Burnside , aufgenommen am 08.10.2014 auf der 66. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen). (picture-alliance / dpa / Arno Burgi)

Lyrik lesen im LyriksommerGedichte im Gespräch

Aktuelle Verse von John Burnside, Elke Erb und Dana Ranga: In der zweiten Ausgabe von "Lyrik lesen" diskutieren Jan Bürger, Gregor Dotzauer und Insa Wilke über die Gedichtbände – und haben jeweils auch einen eigenen Lyrik-Tipp im Gepäck.

Sendung vom 14.08.2016Sendung vom 07.08.2016Sendung vom 31.07.2016
Eine junge Frau liest unter einem Baum ein Buch. (picture alliance / ZB / Jan Woitas)

Feature über TerrapoetikWechselspiel von Natur und Literatur

Was heißt Natur im Zeitalter einer von Menschenhand gemachten Umwelt? In der Gegenwartsliteratur feiert die Natur ein erstaunliches Comeback. Ein Feature über die Annäherungen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern an teils dramatische landschaftliche Veränderungen.

Sendung vom 24.07.2016Sendung vom 10.07.2016
Der Schriftsteller Joseph Conrad, aufgenommen im Dezember 1915 (picture-alliance / dpa / dpaweb  )

Joseph Conrad"Wir leben, wie wir träumen − allein"

In der Nähe von Kiew wurde Joseph Conrad 1857 als Józef Teodor Konrad Korzeniowski geboren. Er begriff sich bald als Pole, wurde Seemann, schrieb unter anderem "Herz der Finsternis", starb als britischer Staatsbürger und gefeierter Autor. Doch sein Nachruhm ist höchst umstritten.

Sendung vom 03.07.2016Sendung vom 26.06.2016Sendung vom 19.06.2016
Ein Mann steht am 27.03.2014 während eines Warnstreiks auf dem Flughafen in Stuttgart (Baden-Württemberg) neben seinem Gepäck. (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)

"Tangente Süd"Über das Verschwinden unverwechselbarer Orte

Eine Umgehungsstraße oder die Flughafenhalle – Erlebnisorte, die sich in der globalisierten Welt immer mehr ähneln. Auch in literarischen Texten bilden global standardisierte Räume das Umfeld oder eine Gegenwelt, in der sich die Figuren bewegen.

Sendung vom 12.06.2016
Die Schriftstellerin Sabine Scholl.  (imago)

Literaturzeitschriften Mit viel Liebe und wenig Geld

Sie sind Versuchslabore, Salons, Schaukästen: Manchmal wächst sich morgen zum Buch aus, was heute noch in einer Literaturzeitschrift steht. Die Schriftstellerin Sabine Scholl und der Herausgeber Thomas Geiger präsentieren ihre Favoriten.

Sendung vom 05.06.2016Sendung vom 29.05.2016
(Deutschlandradio / Jörg Plath)

Reform des UrhebervertragsrechtsDavid gegen Goliath?

Kreative verdienen durchschnittlich weniger als 20000 Euro brutto jährlich. Eine Novelle des Urhebervertragsrechts will nun ihre Position stärken. Bei Verlagen und interessanterweise auch bei nicht wenigen Autoren hat das Vorhaben bereits für starke Unruhe gesorgt.

Sendung vom 22.05.2016
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11.12.2016, 00:05 Uhr Literatur
Polnische Verhältnisse lesen
Mit der Schriftstellerin Olga Tokarczuk
Von Sabine Adler

Olga Tokarczuks neuer, bisher nicht übersetzter Roman erregt die national-konservativen Gemüter in Polen.
Olga Tokarczuk schreibt in dem neuen Roman „Jakobs Bücher“ gegen ein Polen an, das seine vielsprachige und multireligiöse Vergangenheit vergessen will und zunehmend nach Homogenität strebt. Sie mahnt ihre Landsleute, sich nicht nur den Heldengeschichten der Nation zuzuwenden, sondern auch ihre widersprüchlichen und dunklen Kapitel zu beleuchten. Tokarczuk, die in der Einsamkeit des niederschlesischen Eulengebirges lebt, greift auch öffentlich in die Debatte ein, sie sprach sich gegen die Abschottungspolitik der national-konservativen Regierung in Warschau aus. Das brachte ihr jüngst heftige Proteste ein. Mit „Jakobs Bücher“ ist ihr ein Wurf gelungen, prämiert in der Heimat und in Schweden als „Buch des Jahres“ ausgezeichnet. Die deutsche Ausgabe ist noch nicht in Sicht. Im Mittelpunkt des historischen Romans steht die schillernde Figur Jakob Frank, der im 18. Jahrhundert vom Judentum zum Islam konvertierte und schließlich zum Katholizismus übertrat.

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