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Donnerstag, 11. Februar 2016MEZ14:05 Uhr

Literatur

Sendung vom 07.02.2016Sendung vom 31.01.2016
Winterlandschaft in Deutschland (dpa / picture alliance / Daniel Friedrichs)

Wintergedichte"Meine Hände waren zwei Klumpen Eis"

Der Winter war früher auch kälter. So scheint es jedenfalls derzeit. Viele der deutschen Wintergedichte, die Klaus Stiller zusammenstellte, sind Klage, bittere Klage. "Meine Hände waren zwei Klumpen Eis" entstand 1991. Seitdem sind manche der Verfasser verstorben.

Sendung vom 24.01.2016Sendung vom 17.01.2016Sendung vom 10.01.2016Sendung vom 03.01.2016Sendung vom 27.12.2015Sendung vom 20.12.2015
Eine Marmorbüste von Homer im Antikenmuseum in Basel, am 13. März 2008.    (picture alliance / dpa / Georgios Kefalas)

Gedehnte ZeitGeschichten vom Warten

Warten ist in der Regel lästig, Wünsche wollen jetzt gleich erfüllt werden. Fünf Jahre seines Lebens verbringt ein Bundesbürger im Durchschnitt mit Warten: an Kassen oder Schaltern, im Auto, vor geschlossenen Türen oder schlaflos im Bett.

Sendung vom 13.12.2015Sendung vom 22.11.2015Sendung vom 15.11.2015
Jessica Lind, Gewinnerin des Open-Mike-Literaturwettbewerbs, im Funkhaus von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / Matthias Horn)

23. Open Mike 2015Wettbewerb junger deutschsprachiger Literatur

Der Open Mike ist das Sprungbrett in den Literaturbetrieb für diejenigen, die schreiben, aber noch kein Buch veröffentlicht haben. Die Kandidaten präsentieren in Berlin an drei Abenden ihre Texte - vor vielen Lesern, Kritikern und Verlagsangestellten.

Sendung vom 01.11.2015
Ein Grablicht zu Allerheiligen im Herbst mit Blättern (imago/McPHOTO)

Tod und Trauer in der Gegenwartsliteratur"Diese Einsamkeit ohnegleichen"

Trauer ist zu einer schöpferischen Herausforderung geworden: Erkundungsraum für die Literatur. Um Sterben und Tod kreisen seit einigen Jahren auffällig viele belletristische Werke, zum Beispiel von Joan Didion, Connie Palmen, David Grossman, Aris Fioretos - und drei Romane, die für den Deutschen Buchpreis nominiert waren.

Sendung vom 25.10.2015Sendung vom 11.10.2015Sendung vom 04.10.2015
Der Autor Navid Kermani. (Bogenberger Photographie)

Sachbücher im Literarischen Colloquium BerlinReden wir vom Christentum

"Gott ist schön", so hieß Navid Kermanis Buch über das ästhetische Erleben des Koran. Heute ist Kermani nicht nur als Orientalist bekannt, sondern vor allem als Schriftsteller und eingreifender Intellektueller, der nun mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wird.

Sendung vom 27.09.2015Sendung vom 20.09.2015
Der kroatische Schriftsteller Igor Stiks steht am Freitag (14.03.2008) auf der Buchmesse in Leipzig am Stand von Kroatien. Der junge Autor, der als «Autor mit Potenzial» beschrieben wird, lässt seine Themen um das Zusammenleben verschiedener Nationen im kriegszerstörten Sarajevo Anfang der 1990er Jahre kreisen. Für seinen zweiten, jetzt auf deutsch erschienenen Roman «Die Archive der Nacht» erhielt er den bedeutendsten kroatischen Literaturpreis. (picture alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)

Neue kroatische Literatur"Der Krieg hat uns geprägt"

Sie sind in Jugoslawien aufgewachsen, doch Schriftsteller wurden sie erst in Kroatien. Beeinflusst hat der Krieg die kroatischen Schriftsteller alle. In ihren Geschichten und Romanen spielt er bis heute eine wichtige Rolle.

Sendung vom 13.09.2015Sendung vom 06.09.2015
Zwei Gebirgslori in der Ausstellung "Gefiederte Exoten" in Erfurt (dpa / picture alliance / Martin Schutt)

Farid-du-Din-AttarReisen zum Vogel Simurgh

Ein persischer Mystiker aus dem 13. Jahrhundert wird wiederentdeckt: Die "Vogelgespräche" von Farid-du-Din-Attar stellen die verschiedenen Menschentypen bildhaft dar. Eine neue Übersetzung überträgt sie in klassische Alexandriner.

Sendung vom 30.08.2015Sendung vom 23.08.2015
Ali Mitgutsch, aufgenommen am Donnerstag (09.06.2005) im Bilderbuchmuseum in Troisdorf. Generationen von Kindern sind mit den "Wimmelbilderbüchern" von Mitgutsch groß geworden. (dpa / Rolf Vennenbernd)

WimmelbuchKommst Du mit in den Alltag?

Raus aus der Märchenwelt, rein ins normale Leben: Ali Mitgutschs "Wimmelbücher" haben in den 70er-Jahren den Kinderbuchmarkt revolutioniert. Er ist einer der bekanntesten Illustratoren hierzulande.

Sendung vom 16.08.2015
Ein Schmetterling auf einer Roggenähre an einem Feldrand nahe Jacobsdorf im Landkreis Oder-Spree (Brandenburg) zu sehen. (picture alliance / dpa /  Patrick Pleul)

LyriksommerInnere Einstellung und Stil

Stil war Haltung bei Benn, Brinkmann und Brecht. Gibt es vergleichbare Haltungen oder innere Einstellungen, die den Stil der Dichtung bestimmen, noch heute?

Sendung vom 09.08.2015
Emily Dickinson (Imago/United Archives International)

LyriksommerIch bin niemand. Wer bist Du?

Gut 150 Jahre sind die Gedichte von Emily Dickinson alt - und gelten auch heute noch als kühn, modern und rätselhaft. Deshalb senden wir die Langfassung des Gesprächs mit Gedicht-Beispielen.

Sendung vom 02.08.2015
US-amerikanischer Schriftsteller und Lyriker ("Planet news"), einer der bedeutensten Autoren der "Beat-Generation", aufgenommen während einer öffentlichen Dichterlesung in London am 17. July 1967. (picture alliance / dpa )

Lyriksommer"Heilig die irren Hirten der Rebellion"

Seine Verse sollten eine "Wehklage für das Lamm in Amerika" sein, ein "vergängliches Amerikanisches Geheul". Allen Ginsberg hat seine Erfahrungen in Worte gesetzt: atemlos, sich an den Rhythmen des Jazz orientierend.

Sendung vom 26.07.2015
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14.02.2016, 00:05 Uhr Literatur
Duell in Baden-Baden
Die innige Feindschaft zwischen Dostojewski und Turgenjew
Von Tom Peuckert
(Wdh. v. 06.05.2012)

Sie sind die Gegenpole der russischen Literatur: Iwan Turgenjew, der Westler, und Fjodor Dostojewski, der Slawophile. Der legendäre Konflikt im russischen Geistesleben läßt sich mühelos in die Gegenwart verlängern.
Im Sommer 1867 begegnen sie sich in Baden-Baden. Iwan Turgenjew lebt als reicher Emigrant in der Stadt, Fjodor Dostojewski hat im Casino eben sein letztes Geld verspielt. An einem Vormittag sitzen sie zwei Stunden zusammen und gehen als Todfeinde auseinander. Dostojewski wird später wüste Satiren auf Turgenjew verfassen. Turgenjew schreibt nur ein paar melancholische Briefe, in denen er Dostojewski einen Lügner und Geisteskranken nennt. Eine pikante Episode aus dem Leben zweier Prominenter. Aber auch ein legendärer Konflikt, der das russische Geistesleben im 19. Jahrhundert dominiert: der Streit zwischen Slawophilen und den sogenannten Westlern. Die Frontlinien lassen sich mühelos in die Gegenwart verlängern.

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