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Letzte Warnung

Wie afro-deutsche Musiker gegen Rechtsradikalismus und Fremdenhass auftreten

Von Nina Gruntkowski

Rechtsradikale Skinheads während einer Demonstration in Berlin
Rechtsradikale Skinheads während einer Demonstration in Berlin (AP)

Vor elf Jahren, am 11. Juni 2000, wurde der Mosambikaner Alberto Adriano von Rechtsradikalen in Dessau ermordet. Ade Bantu reagierte und nahm zusammen mit anderen afro-deutschen Musikern den Song "Adriano - Letzte Warnung" auf, der ein Jahr später erschien und schon bald in den Charts nach oben kletterte.

Daraufhin schlossen sich immer mehr Afro-Deutsche dem Musiker-Kollektiv "Brothers Keepers" an, das nun seinen zehnten Geburtstag feiert. Ade Bantu und seine Mitstreiter setzen sich offen gegen Rassismus ein und zeigen selbstbewusst, dass auch Schwarze deutsch sein können. Doch dem engagierten Musiker, der in Deutschland und Nigeria zu Hause ist, ist die afro-deutsche Identität inzwischen zu eng geworden. Nina Gruntkowski hat Ade Bantu in Köln getroffen.

Das neue Album "No man stands alone" von Bantu kann im Internet herunter geladen werden bei www.amazon.com oder www.itunes.apple.com.

Der Titel des Albums ist wörtlich zu nehmen, denn Ade Bantu hat für jeden Song einen afrikanischen Gastmusiker eingeladen und begibt sich so auf eine musikalische Reise durch Nigeria mit einem kleinen Abstecher nach Ghana.


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