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Sonntag, 7. Februar 2016MEZ14:11 Uhr

Lesart

Sendung vom 06.02.2016
Das Reiter-Denkmal des Preußen-Königs Friedrich-Wilhelm III. in Köln. (picture alliance / Oliver Berg)

Kurz und kritischWie Monarchen an ihrer Politik scheiterten

Für die Monarchen des 19. Jahrhunderts war Krieg ein probates Mittel der Politik. Die Bedeutung von politischen Strömungen wie Nationalismus oder Liberalismus verstanden sie hingegen nicht, kritisieren die Historiker Michaela und Karl Vocelka und Jürgen Luh.

Der Wiener Kongress (18. September 1814 bis 9. Juni 1815) unter Vorsitz von Klemens Wenzel Fürst von Metternich (stehend 6.v.l.)  (picture alliance / dpa )

Wolfram Siemann: "Metternich"Zu gut, um wahr zu sein

Der österreichisch Diplomat und Außenminister Fürst von Metternich (1773-1859) galt hierzulande lange als erzreaktionär und Feind der deutschen Einheit. Der Historiker Wolfram Siemann versucht eine Totalrevision des Metternich-Bildes - aber schießt übers Ziel hinaus.

Sendung vom 05.02.2016
Emmy Hennings (Edition Apollon 2013)

Emmy Hennings: "Gefängnis..."Radikal subjektive Gefühlsschau

In ihrem ersten 1919 erschienenen Roman erzählte die Dadaistin Emmy Hennings von ihrem Gefängnisaufenthalt. Jetzt ist die autobiografische Geschichte in drei Versionen in der kommentierten Werkausgabe "Gefängnis, Das Graue Haus, Das Haus im Schatten" erschienen.

Sendung vom 04.02.2016
Karl Hyde, Kopf und Sänger der britischen Band "Underworld" im Scheinwerferlicht am Mikro bei einem Konzert (picture alliance / dpa / Stefan Schaubitzer)

Gesa Ufer liest Musik – Underworld "Bla, bla, bla"

Sechs Jahre sind seit dem letzten Album des britischen Elektroduos "Underworld" vergangen - für März ist ein neues angekündigt. In der Single "I Exhale" folgt Sänger Karl Hyde wie gewohnt dem Stream of Consciousness - und endet im lautmalerischen "Bla, bla, bla".

Screenshot aus einem YouTube-Video der Yury der Leipziger Buchmesse (Leipziger Buchmesse)

Preis der Leipziger BuchmesseÜberraschende Nominierungen

Die 15 Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest. Unsere Literaturkritiker Thorsten Jantschek und Jörg Magenau haben die Kandidaten in den Sparten Belletristik und Sachbuch unter die Lupe genommen. Vor allem zwei Tendenzen fallen ihnen auf.

Sendung vom 03.02.2016
Zeitgenössische Darstellung des spanischen Schriftstellers und Dichters Miguel de Cervantes Saavedra (1547-1616). Sein Hauptwerk ist der "Don Quijote". (picture alliance / dpa)

Uwe Neumahr: "Miguel de Cervantes"Hitzkopf der Weltliteratur

Der vor 400 Jahren gestorbene Spanier Miguel de Cervantes zählt zu den größten Literaten der Geschichte. Eine neue Biografie präsentiert den Don-Quijote-Erfinder als Abenteurer, dem in einer Seeschlacht die Hand zerschmettert wurde und der in die Fänge von Piraten geriet.

Der brasilianische Schriftsteller Luiz Ruffato (dpa / picture alliance / Thomas Maier)

Luiz RuffatoDie Flüchtlingskrise aus brasilianischer Perspektive

Brasilien ist ein Land, das sich mit Einwanderung auskennt - und inzwischen auch mit Auswanderung. Der Schriftsteller Luiz Ruffato denkt dabei an die gegenwärtige Wirtschaftskrise. Wir blicken mit dem Schriftsteller auf Flucht und Migration in Brasilien und Europa.

Sendung vom 02.02.2016
Der österreichische Roman- und Theaterautor Thomas Bernhard, aufgenommen im Juni 1976. (picture alliance / dpa / Votava)

Gerangel um ErbeWo befindet sich Thomas Bernhards Nachlass?

Vor rund einem Jahr wurde das Thomas-Bernhard-Archiv in Gmunden von heute auf morgen geschlossen: Wo sich nun der Nachlass des österreichischen Schriftstellers befindet, weiß niemand. Fast niemand. Germanistik-Professor Klaus Kastberger erklärt die mysteriösen Hintergründe.

Sendung vom 01.02.2016
Sturmgewehr HK 36  (picture alliance / dpa / Foto: Bernd Weissbrod)

Hörbuch zur Waffenindustrie Die deutsche Schuld

"Alle 14 Minuten wird ein Mensch erschossen mit einer Kugel aus einem Gewehr von Heckler & Koch", sagt ein Friedensaktivist im Hörspiel des Rimini-Protokolls. Die Künstlergruppe zeigt mit "Situation Rooms" die deutsche Mitschuld an internationalen Konflikten auf.

Die Verlegerin Elisabeth Raabe ((Foto: privat))

Verlegerin Elisabeth Raabe25 Jahre in der Arche

Elisabeth Raabe hat ihr langes, allseits hochgeehrtes Verlegerinnen-Leben in einem Buch resümiert. Wie sie den Herzblutverlag Arche von 1983 bis 2008 steuerte und was die Buchbranche so labil macht, erzählt sie hier.

Eine Hand streicht auf einem Tablet-Computer über die Oberfläche eines Spiels. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

BuchbrancheVon der Computerspiel-Industrie lernen

Die Buchbranche hat in den letzten Jahre wichtige Entwicklungen verschlafen, sagt der Autor Falko Löffler. Das kann sie ändern, wenn sie sich eine andere Industrie zum Vorbild macht - die der Computerspiele.

Sendung vom 30.01.2016
Die Favela Rocinha am 02.12.2007 in Rio de Janeiro (Brasilien). Die Favela Rocinha im Süden Rios gilt mit ca. 250.000 Einwohnern als größtes Armenviertel in Lateinamerika. (dpa / Peter Kneffel)

König der FavelasVerklärung zum brasilianischen Robin Hood

Antonio Francisco Bonfim Lopes, genannt Nem, führte einst die "Amigos dos Amigos" an, die größte Verbrecherorganisation Brasiliens. Misha Glenny hat seine Lebensgeschichte aufgeschrieben: "Der König der Favelas: Brasilien zwischen Koks, Killern und Korruption"

Undatierte Aufnahme von Juan Perón und seiner Frau Eva (dpa / picture alliance)

Ursula Prutsch: "Eva Perón"Vom Model zur Polit-Ikone

Eva Perón starb mit 33 Jahren und wäre wohl längst vergessen – wenn Musical und Film sie nicht zur Legende gemacht hätten, glaubt Ursula Prutsch. In ihrer Biografie schildert sie den Weg der argentinischen Schauspielerin zur bis heute umstrittenen politischen Ikone.

Sendung vom 29.01.2016
Ein Mann steht am 8.2.2012 in der Ausstellung "Vielfältig wie das Universum" über den Schriftsteller Fernando Pessoa in Lissabon vor einem Bild. (picture-alliance / dpa / Mario Cruz)

Fernando Pessoa: "Orpheu"Wie Pessoa den Sensationismus erfand

Mit Freunden gab Fernando Pessoa im Jahr 1915 "Orpheu" heraus. Den Ton der programmatischen Avantgarde-Zeitschrift arrogant zu nennen, wäre eine Untertreibung. Gleichwohl vermitteln die Texte die Keimzelle der Poesie des berühmtesten modernen Dichters Portugals.

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Buchkritik

Andrzej Stasiuk: "Der Osten"Zeitreise nach China
Der polnische Autor Andrzej Stasiuk (picture alliance / dpa / Andrzej Grygiel)

Von Polen über Russland bis nach China: In seinem Buch unternimmt der polnische Autor Andrzej Stasiuk eine Expedition gen Osten. Hochsensibel und teils erfreulich radikal ist sein Text über weltvergessene Dörfer und moderne Städte, in denen es nur noch Zukunft gibt – und Leere.Mehr

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