Dienstag, 30. September 2014MESZ18:02 Uhr

Feature

Die K. – Szenen eines Drogenstrichs
Polizisten begleiten bei einem Polizeieinsatz mit Durchsuchungen am 08.11.2013 in der Kurfürstenstraße in Berlin eine Frau zu einem Kontrollpunkt.

Die Kurfürstenstraße, die "K", in Berlin steht für Drogen, Straßenstrich und Zuhälterei. Wir begegnen Prostituierten und Drogendealern auf Hinterhöfen und in Toiletten. Mehr

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Hörspiel

Ein Palimpsest
Ein Mann sitzt am 04.08.2013 auf einem Steg am Selenter See (Schleswig-Holstein).

Ein Mann wird von Erinnerungen heimgesucht. Immer wieder drängen sich ihm Szenen auf, die er mit seinem Leben nicht in Zusammenhang bringen kann. Mit Hilfe eines Freundes, der als Restaurator arbeitet, findet er zu seiner Geschichte.Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 17.11.2012

Leere Räume

Was vom Leben übrig bleibt (Ursendung)

Von Regina Leßner

Einsam Gestorbene sind leider keine Seltenheit
Einsam Gestorbene sind leider keine Seltenheit (picture alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)

Es gibt keine Trauerrede am Grab, keine Anzeige in der Zeitung für Gabriele B. Unbemerkt ist sie in ihrer Mietwohnung verstorben. Es folgen Zwangsbeisetzung und eine Nachlasspflegschaft. Für einsam Gestorbene sind zunächst Polizei und Feuerwehr, dann die Standesämter zuständig.

Wenn es Hinweise auf ein zu sicherndes Vermögen gibt, die Ermittlungen der Angehörigen oder Erben erfolglos bleiben, beginnt die Wühlarbeit der Nachlasspfleger, die amtlich bestellt werden.

Sie suchen, sortieren, begutachten, schmeißen weg und ordnen das, was vom Leben der Verstorbenen übrig ist. Ob es sich um einen "ergiebigen Fall" handelt, wissen Nachlasspfleger erst nach ihrem Einsatz, denn ihre Bezahlung bemisst sich nach dem Wert des vorgefundenen Nachlasses.


Regie: die Autorin
Mit: Bibiana Beglau, Tilo Werner
Ton: Rudolf Grosser
Produktion: NDR/DKultur 2012
Länge: 53"27


Regina Leßner, aufgewachsen in Hannover, studierte Jura. Seit 1984 Autorin und Regisseurin für den Hörfunk. Zuletzt: 'Erste Garnitur Blau - Männer, Mächte und das Meer' (DKultur 2011).