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Lechts und rinks

Was bleibt von den großen politischen Ideologien?

Reihe in den "Zeitreisen"

Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 demonstrieren am Freitag (01.10.10) in Berlin.
Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 demonstrieren am Freitag (01.10.10) in Berlin. (AP)

Konservative sind längst nicht mehr das, was sie einmal waren. Zuletzt schalteten sie Atomkraftwerke ab, setzten die Wehrpflicht aus, gaben das dreigliedrige Schulwesen auf, kämpften für die Frauenquote, und all das mit revolutionärem Elan. Gleichzeitig entdeckten ehemalige Kommunisten das CDU-Urgestein Ludwig Erhard für sich, und die ach so linken Grünen kämpften für die Bewahrung eines alten Stuttgarter Bahnhofs. Liberal wiederum nennen sich heute alle – während die FDP erodiert.

Sind die politischen Ideologien also tatsächlich tot? Das nun nicht, denn der Raum des Politischen bebt. Finanzkrise, EU-Krise, Wutbürger, Tea-Party-Bewegung, Occupy-Camps: Ideologische Spurenelemente lassen sich überall finden.

Was heißt heute "konservativ", "liberal", "sozialistisch"? Drei Ideologien aus dem 19. Jahrhundert ragen in die Gegenwart. Die Sendung "Zeitreisen" verfolgt sie in die Zukunft.

"Mi., 11. Januar, 19.30 Uhr:" Burkhard Müller-Ullrich - Über das Konservative
"Mi., 18. Januar, 19.30 Uhr:" Walter van Rossum - Über das Liberale
"Mi., 25. Januar, 19.30 Uhr:" Mathias Greffrath - Über das Sozialistische

Burkhard Müller-Ullrich, Schriftsteller, Publizist und Journalist, lebt als Autor in Köln. Er arbeitet für Radiosender, Zeitungen und Zeitschriften und ist Mitglied des deutschen P.E.N. Clubs.

Walter van Rossum, Autor und Journalist, arbeitet seit 1981 als Autor für den WDR, den Deutschlandfunk, "Zeit", "FAZ" und den "Freitag". Er lebt in Köln und Marokko.

Mathias Greffrath, Soziologe und Journalist, war von 1991 bis 1994 Chefredakteur der "Wochenpost". Als freier Autor arbeitet er für die "Zeit", die "Süddeutsche Zeitung", die "taz" und "GEO". Er ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac und lebt in Berlin.

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