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Lange Nacht

Sendung vom 23.07.2016Sendung vom 16.07.2016
Die italienische Schriftstellerin Natalia Ginzburg am 9.11.1989. Sie wurde am 14.7.1916 in Palermo geboren und starb am 8.10.1991 in Rom. | (dpa / picture alliance / ansa Ianni)

Eine Lange Nacht über Natalia Ginzburg Stimmen des Abends

So subtil wie psychologisch genau - und nicht ohne Witz - beschrieb Natalia Ginzburg (1916 - 1991), was zwischen Menschen geschieht, die sich nahe stehen. Ihre Erzählungen und Romane berichten vom Mussolini-Faschismus, vom Krieg und vom Winter in den Abruzzen, wohin die junge Mutter zweier Kinder ihrem Mann in die Verbannung folgte.

Sendung vom 09.07.2016
Die undatierte Aufnahme zeigt das Bild "Blick von Certenago" des deutschen Schriftstellers Hermann Hesse aus dem Jahr 1927. (picture alliance / dpa / Museum im Kulturspeicher Würzburg)

Eine Lange Nacht über den Monte VeritàJungbrunnen für Entrückte

Angeführt von Henri Oedenkoven, einem zivilisationsmüden Industriellensohn aus Antwerpen, war im Jahr 1900 eine Handvoll Aussteiger ins Tessin gezogen. Sie wollten sich dort den Traum vom selbstgeschaffenen Paradies erfüllen, kauften sich einen verwilderten Hügel über Ascona und machten ihn zu ihrem 'Berg der Wahrheit', Monte Verità.

Sendung vom 02.07.2016Sendung vom 25.06.2016Sendung vom 18.06.2016Sendung vom 11.06.2016Sendung vom 04.06.2016
Traditionelle Band-Session im Pub "Hughes" in Dublin. (Petra Tabeling)

Eine Lange Nacht über Irish FolkPathos, Punk und schwarzer Humor

In Dublin und anderen irischen Städten hat sich in den vergangenen Jahren eine neue dynamische Stilrichtung innerhalb der Folk- und Songwriting-Tradition entwickelt. Vor allem junge irische Bands wie Lynched, Moxie oder Skipper's Alley aus Dublin knüpfen mit ihren Liedern direkt an die gesellschaftskritischen Songs ihrer Vorväter an.

Sendung vom 28.05.2016
Zeitgenössischer Stich des französischen Schriftstellers und Philosophen Francois Marie Arouet Voltaire. Er wurde am 21. November 1694 in Paris geboren und starb am 30. Mai 1778 ebendort. (picture alliance / dpa)

Eine Lange Nacht über das Leben VoltairesHöfling und Revolutionär

Kein Autor verkörpert die Aufbruchsstimmung des 18. Jahrhunderts stärker als Voltaire. "Verbrennt eure Gesetze und macht deren neue! Woher die neuen nehmen? Aus der Vernunft!", so formulierte er den Schlachtruf eines neuen, freieren Denkens - im Geist der Aufklärung, der Toleranz und des humanitären Fortschritts.

Sendung vom 21.05.2016
Wachturm und Außenmauern des staatlichen Gefängnisses San Quentin in Kalifornien (dpa / picture alliance / EPA / John G. Mabanglo)

Kalifornisches StaatsgefängnisHinter den Mauern von San Quentin

Es ist das älteste Gefängnis in Kalifornien, 1852 wurde es am Rande der San Francisco Bay eröffnet: San Quentin ist reich an Geschichte und voller Geschichten. Sie handeln von Gangs, die sich hinter den Mauern der "Bastille by the Bay" einen Krieg liefern.

Sendung vom 14.05.2016Sendung vom 07.05.2016Sendung vom 30.04.2016
Der finnische Regisseur Aki Kaurismäki (picture-alliance / dpa / Chema Moya)

Lange Nacht über den Meisterregisseur Aki KaurismäkiWolken ziehen vorüber

Zwei Finnen treffen sich in einer Bar. "Prost" sagt der eine. Sagt der andere: "Ich bin doch nicht hergekommen, um zu quatschen." Wortkarg und sarkastisch ist auch der finnische Filmemacher Aki Kaurismäki. Seit 1980 hat er rund 20 Filme gedreht, und es sind die schönsten Autorenfilme der letzten Jahre darunter.

Sendung vom 23.04.2016Sendung vom 16.04.2016
Die Villa des ehemaligen Diktators Enver Hoxha in der albanischen Hauptstadt Tirana, aufgenommen am 6.9.2013 (imago / ZUMA Press)

Eine Lange Nacht über Albanien"Hier ist Tirana …"

Kaum vorstellbar, dass es einmal ein Land in Europa gab, das komplett abgeschottet war. Nur eine Stimme drang durch das Rauschen im Äther nach außen: "Hier ist Tirana…". In mehr als 20 Sprachen pries Radio Tirana das "freie und fröhliche Leben der Albaner und die glänzenden Perspektiven, die ihnen der Sozialismus eröffnet". Doch wer konnte das nachprüfen?

Sendung vom 09.04.2016
Günter Grass (M) am 25.04.1969 während einer Diskussion auf der Mitgliederversammlung des deutschen PEN-Zentrums in Mannheim.  (dpa / picture alliance / Roland Witschel)

Eine Lange Nacht über Günter GrassWörter auf Abruf

Günter Grass schrieb und kämpfte gegen die Treuhänder des Status quo und gegen Heilsarmisten jeglicher Couleur. Für den in Danzig geborenen Nobelpreisträger war die Erfahrung der eigenen Fanatisierbarkeit ein starker Motor seines künstlerischen Schaffens und seines politischen Engagements.

Sendung vom 02.04.2016
Ein Sirenen-Aquamanile (um 1230) und ein Löwen-Aquamanile im Bode-Museum in Berlin (picture alliance / dpa / Stephanie Pilick)

Die Lange Nacht der SirenenDer Gesang, dem niemand widersteht

Homer, Jorge Luis Borges, Dante, James Joyce, Ovid, Platon, Goethe, Kafka, Edgar Allan Poe, Robert Walser, Rainer Maria Rilke, Tomaso de Lampedusa, Christian Andersen, Thomas Mann: Im Lauf der Jahrhunderte hat die Figur der Sirene immer wieder Dichter, Schriftsteller und Philosophen in ihren Bann gezogen, sie mit ihrer morbiden Schönheit verzückt und verschreckt.

Sendung vom 26.03.2016
Der Musiker Giora Feidman kommt zum Schönherz & Fleer CD-Release «AMO» in den Meistersaal in Berlin.  (dpa / picture alliance / Jörg Carstensen)

Die Lange Nacht des Giora Feidman Spiel mir ein Lied vom Frieden, vom Schalom

Von Giora Feidman sprechen, heißt Klezmer erleben. "Wenn ich mein Instrument in den Mund nehme, bin ich kein Jude mehr, sondern trage eine spirituelle Botschaft von Frieden, vom Schalom, in die Welt." Das kann er in ein jüdisches Gebet kleiden, oder mit Mozart ausdrücken, mit einem Tango oder einer Horra aus Israel. Für viele ist er die Inkarnation jüdischer Musik.

Sendung vom 19.03.2016
Eine Straßenschild gibt den Hinweis auf das Musée de l'Assistance Publique und die Ile St Louis am Donnerstag (23.06.2011) im französischen Paris. Im Hintergrund die Cathédrale Notre-Dame. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)

Über die Katakomben von ParisDas Labyrinth unter den Füßen

Über eine Zeitspanne von fast 2000 Jahren lieferte der Untergrund von Paris die Steine, die für den Bau der Stadt erforderlich waren. So entstand ein unterirdisches Stollennetz von 300 Kilometern Länge. 1777 wurde die Generalinspektion der Steinbrüche - Inspection Générale des Carrière - geschaffen, um in Vergessenheit geratenen Hohlräume zu kartieren und zu konsolidieren.

Sendung vom 12.03.2016
Hände symbolisieren eine Streitschlichtung. (picture alliance / dpa / Tobias Kleinschmidt )

Eine Lange Nacht über Mediation und MigrationVom Konflikt zum Dialog

Mediation ist ein Mittel und eine Chance, Konflikte zwischen Menschen jenseits von Rechtsanwälten und Gerichten zu klären. Mediation ist ein altes Geschäft. Schon der attische Grieche Solon (um 600 vor Christus) beschäftigte sich mit der Frage, wie in der Gesellschaft zwischen "oben" und "unten" Gerechtigkeit geschaffen werden kann.

Sendung vom 05.03.2016Sendung vom 27.02.2016Sendung vom 13.02.2016
Der deutsch-französische Maler, Bildhauer und Dichter Hans Arp am 18.3.1960 in Hamburg während der Eröffnung einer Ausstellung mit seinen Werken in der Hamburger Kunsthalle. Arp wurde am 16.9.1887 in Straßburg geboren und starb am 7.6.1966 in Basel. Er gehört zusammen mit Max Ernst zu den Mitbegründern und Hauptvertretern des Dadaismus. (picture alliance / dpa)

Ein Lange Nacht über Ursonaten und andere Töne100 Jahre internationaler Dada

Am 5. Februar 1916 gründete Hugo Ball mit seiner Freundin Emmy Hennings in Zürich in der Spiegelgasse 1 das Cabaret Voltaire. Modern, provokativ und erfinderisch rechnete diese neue Kunstrichtung unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges mit den verlogenen Idealen der Gesellschaft ab, die den Krieg herbeigeführt hatten.

Sendung vom 06.02.2016Sendung vom 30.01.2016
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Nächste Sendung

30.07.2016, 00:05 Uhr Lange Nacht
"Ich mag das Gefühl von Wörtern die tun was sie wollen"
Eine Lange Nacht über Gertrude Stein
Von Astrid Nettling
Regie: Burkhard Reinartz
(Wdh. v. 06./07.08.2011)
Wer kennt nicht das eindrucksvolle Porträt, das der Fotograf Man Ray von der 53-jährigen Dichterin gemacht hat, das sie mit imposantem Cäsarenkopf zeigt. Überhaupt - ein jeder, eine jede kennt Gertrude Stein, die sog. Mutter der Moderne', weiß von ihrem Leben in Paris zusammen mit ihrer Lebensgefährtin Alice B. Toklas, von ihren Freundschaften mit Künstlern wie Picasso, kennt ihren unsterblichen Satz "Rose is a rose is a rose is a rose.", und trotzdem zählt sie zu den ungelesenen Autoren der Moderne. Süffisant hat jemand über sie formuliert, dass ihr literarisches Œuvre "dem Leser das Gefühl vermittelt, als ungebetener Gast in der falschen Nacht ein dunkles Haus zu betreten". Und wer will schon bei einer solchen Tat ertappt werden? Die 'Lange Nacht' wagt diesen Versuch. Nicht als finsterer Eindringling, sondern in der Überzeugung, dass ihre Texte genug Offenheit und Strahlkraft besitzen, zu jedem zu sprechen, der bereit ist, sich auf sie einzulassen. Diese Strahlkraft des Stein’schen Werks - aber nicht minder die ihrer Persönlichkeit - macht die 'Lange Nacht' in unterschiedlichen Annäherungen erfahrbar, biografisch, literarisch, musikalisch, in Gesprächen mit Stein-Kennern und Stein-Liebhaberinnen.

Informationen zur Sendung

Die "Lange Nacht" ist aus urheberrechtlichen Gründen nur punktuell als Audio-on-demand abrufbar. Wir empfehlen zur Aufzeichnung den Dradio-Recorder.

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