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Lange Nacht

Sendung vom 21.01.2017Sendung vom 14.01.2017Sendung vom 07.01.2017Sendung vom 31.12.2016
Alan Lomax, US-amerikanischer Sänger und Sammler trationeller Folks-Songs, auf einem Bild in London Februar 1954 (imago / United Archives International)

Eine Lange Nacht über amerikanische VolksmusikSonghunters: John A. Lomax und Alan Lomax

Als sie sich an die Arbeit machten, war es fast schon zu spät. Und doch wurden John Avery Lomax (1867-1948) und sein Sohn Alan (1915-2002) zu Rettern der genuin amerikanischen Volksmusik vor dem Vergessen. Das war zu ihrer Zeit kulturhistorisches Neuland. Kein Musikanthropologe hatte sich zuvor für die missachtete Kultur der Nachfahren schwarzer Sklaven interessiert, der Underdogs.

Sendung vom 24.12.2016
Ein Whiskey-Glas vor einem Fenster. (imago/Westend61)

Eine Lange Nacht über WhiskeyWelcome, Mr. Barleycorn

Der Whiskey ist die meistverkaufte Spirituose weltweit. Aber das "Wasser des Lebens" hat seine Tücken. Ein literarisches Whiskey-Tasting unter anderem auf den Spuren von T. C. Boyle, Heinrich Böll und Jack London.

Sendung vom 17.12.2016
Ein gebrochenes Herz aus Eis mit einer roten Rose in der Mitte. (dpa/ picture-alliance/ B1861_Lehtikuva_Oy)

Die Lange Nacht über russische RomanzenUntröstliche Meister

Das Liebesglück muss wohl zerronnen sein, bevor ein gutes Lied daraus werden kann: Russische Romanzen erzählen von diesem Schmerz. Und seine Interpreten genießen in Russland bis heute Kultstatus – so wechselhaft die russische Geschichte ist, so wechselhaft sind aber auch ihre Biografien.

Sendung vom 10.12.2016
Das SonarQuartett aus Berlin spielte das Streichquarett von Brigitte Schiffer. (Deutschlandradio/ Thomas Kujawinski)

Eine Lange Nacht des StreichquartettsVerwandte Stimmen

Das Streichquartett gilt als die anspruchsvollste Gattung der Instrumentalmusik, als Königsklasse der Musik schlechthin, als besondere Herausforderung für Komponisten und Interpreten. Für die Musiker eines Quartetts ist es nicht einfach, die Balance zu finden zwischen Individualismus und Gesamtklang.

Sendung vom 02.12.2016
Der Schauspieler Volker Bruch (l.) in der Rolle des Wilhelm Winter und der Schauspieler Tom Schilling als sein Bruder Wilhelm Winter stehen bei den Dreharbeiten für den inzwischen preisgekrönten Film "Unsere Mütter, unsere Väter" nebeneinander. (picture alliance / dpa / Jens Wolf)

Fakten und Fiktion im FilmFalsche Freunde, echte Feinde und wahre Ereignisse

Zwei Menschen in der DDR lieben sich, aber ihre Liebe hat keine Zukunft in einem Land, das an Machtpolitik und verlogenen Idealen scheitert. Drehbuchautorin Annette Hess hat dies in der Fernsehserie 'Weissensee' shakespearehaft in Szene gesetzt – und dabei Geschichte filmisch interpretiert. Filme über die Historie boomen – aber wie stark vermischen sich dabei Fiktion und reale Fakten?

Sendung vom 26.11.2016
Zeitgenössisches Porträt des US-amerikanischen Schriftstellers Jack London. Durch seine Abenteuerromane "Der Seewolf" (1904) und "Lockruf des Goldes" (1910) wurde er weltberühmt. Jack London, der eigentlich mit bürgerlichen Namen John Griffith hieß, wurde am 12. Januar 1876 in San Francisco geboren und starb am 22. November 1916 in Glenn Ellen durch Selbstmord. (picture-alliance / dpa)

Eine Lange Nacht über Jack LondonIm Bann der Wildnis

Jack London war ein Kind aus armem Hause, musste bis zu zwanzig Stunden lang an Maschinen arbeiten. Doch das hielt ihn nicht davon ab, in die Welt der Bücher und Ideen abzutauchen. Hartnäckig verfolgt er seinen Traum, als Schriftsteller Geld zu verdienen.

Sendung vom 19.11.2016Sendung vom 12.11.2016Sendung vom 05.11.2016
Eine kaputte Schwimmweste ist an einen Strand in Libyen angespült worden. (dpa-Bildfunk / EPA / Ben Khalifa)

Eine Lange Nacht über das MittelmeerZwischen Sehnsucht und Sterben

In der Antike war das Mittelmeer Schauplatz von Entdeckungsfahrten und Seeschlachten, von Religionsstiftungen und Kriegen zwischen den Religionen; es war ein Umschlagplatz für Handel und Ideen. Es war der Ursprung Europas. Heute ist es mit den vielen ertrunkenen Flüchtlingen auch Sinnbild für die Krise. Aber lädt es vielleicht aufgrund seiner Geschichte auch dazu ein, Europa neu zu denken?

Sendung vom 29.10.2016
Der Dramatiker Peter Weiss (Mitte mit Brille) nach der erfolgreichen Welturaufführung seines Stücks "Vietnam-Diskurs" am 20.03.1968 in Frankfurt am Main. Eiune Gruppe von etwa 50 jungen Theaterbesuchern entfaltete nach der Aufführung auf der Bühne Vietcong-Fahnen. (dpa / picture alliance / Manfred Rehm)

Eine Lange Nacht über Peter WeissDas Leben - ein Zwiespalt

Mit seinem Miniroman "Der Schatten des Körpers des Kutschers" wurde der damals in Stockholm ansässige Peter Weiss (1916 - 1982) für die deutsche Literatur entdeckt. In Schweden jedoch hatte der von den Nazis in die Emigration gezwungene vielseitige Künstler nicht richtig Fuß fassen können. In Deutschland gelang ihm dann 1964 mit seinem Drama "Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats" ein Sensationserfolg.

Sendung vom 22.10.2016
Pegida-Demonstranten halten ein Tranparent hoch, auf dem "Wir sind das Volk" steht. (picture alliance / dpa/ Kay Nietfeld)

Die Lange Nacht über MassenWir sind nicht die

Nach dem Zweiten Weltkrieg schien das von Gustave Le Bon Ende des 19. Jahrhunderts ausgerufene „Zeitalter der Massen“ endgültig überwunden zu sein. Der Individualismus triumphierte, von den Massen redete man nur noch despektierlich oder retrospektiv. Jetzt aber gehen Gespenster in Europa und in der Welt um: Die Massen sind zurück.

Sendung vom 15.10.2016
Judith Uyterlinde aus Amstardam liest am 15.10.2015 auf der Buchmesse in Frankfurt am Main (Hessen) am Stand von Flandern und den Niederlanden in einem Roman des niederländischen Schriftstellers Arnon Grünberg. Flandern und die Niederlande sind 2016 Ehrengast der Buchmesse.  (picture alliance / dpa Arne Dedert)

Die Lange Nacht der Literatur aus Flandern und den NiederlandenDies ist, was wir teilen

"Dit is wat we delen" - "Dies ist, was wir teilen" - unter diesem Motto sind Flandern und die Niederlande 2016 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Mit oft beklemmender Aktualität teilen sechs Autorinnen und Autoren in dieser "Langen Nacht" den ebenso rebellierenden wie besorgten Blick auf die individuelle Freiheit, die als Versprechen der offenen Gesellschaft stand.

Sendung vom 08.10.2016
Der französische Philosoph und Schriftsteller Michel Foucault (dpa / picture alliance)

Michel FoucaultDie Spur der Macht in uns allen

Als Michel Foucault 1984 im Alter von 57 Jahren stirbt, ist er längst zum internationalen Pop-Star der Wissenschaften vom Menschen geworden. Er zeigte, wie eng Macht mit Wissen und körperlich wirksamen Disziplinen verbunden ist.

Sendung vom 01.10.2016Sendung vom 24.09.2016
Die portugiesische Flagge in Grün und Rot. (picture-alliance / dpa / Federico Gambarini)

Eine Lange Nacht der portugiesischen Sehnsucht nach der FerneLand der Unruhe

"Navegar é preciso", Navigieren tut not - so lautet eine Gedichtzeile von Fernando Pessoa, dem großen portugiesischen Dichter. Portugiesen suchen ihr Glück gern in der Ferne. Davon berichten in Frankfurt gelandete Krankenschwestern, zurückgekehrte Gastarbeiter und der Bürgermeister einer inzwischen sehr portugiesischen Gemeinde im Odenwald.

Sendung vom 17.09.2016
Fritz Wunderlich singt den Titelpart in der Oper "Palestrina" an der Wiener Staatsoper im Jahr 1964.  (picture-alliance / dpa / Votava)

Eine Lange Nacht über Fritz WunderlichUnd es blitzen die Sterne

Schlicht ein blöder Stolperer beendete allzu früh das Leben jenes Sängers, der bis heute als bester lyrischer Tenor, zumindest in der Ära der Tonaufnahme, gilt. Während eines Jagdaufenthalts stürzte Fritz Wunderlich (1930 - 1966) derartig unglücklich über eine Treppe, dass er am nächsten Tag in der Früh an seiner schweren Kopfverletzung verstarb.

Sendung vom 10.09.2016
Jerewan, im Hintergrund der Berg Ararat  (AFP / STEPHANE DE SAKUTIN)

Lange Nacht über armenische Erinnerungswelten Fern vom Ararat

In einer Langen Nacht über armenische Erinnerungswelten kommen Armenier aus Deutschland wie auch aus Frankreich zu Wort. Ganz unterschiedliche Lebensläufe, die doch alle eines gemeinsam haben: die über Generationen wachgehaltene Erinnerung an das Schicksal ihres Volkes.

Sendung vom 03.09.2016
Ein Mann sitzt auf einem Stuhl, auf dessen Rückenlehne "Internet here!" steht, neben ihm ein identischer Stuhl und ein Computerbildschirm (dpa/picture alliance/Maximilian Schönherr)

Total vernetzte WeltDas Flüstern der Dinge

Das Internet hat die Welt vernetzt. Email, das World Wide Web oder soziale Netzwerke werden von Milliarden Menschen überall auf dem Globus genutzt. Die Folgen dieser Vernetzung sind allgegenwärtig: Arbeitsbedingungen werden globalisiert, soziale Strukturen verändern sich dramatisch.

Sendung vom 27.08.2016
Zeichenunterricht in der Ingenieursschule "Wawelberg und Rotwand". Erster von rechts ist Jan Bytnar, genannt "Rudy", Pfadfinder und jugendlicher Widerstandskämpfer im besetzten Warschau,  1943 verstorben an den Folgen der Foltern während einer Inhaftierung durch die Gestapo, von seinen Freunden im März 1943 während der "Aktion vor dem Arsenal" befreit, Held des polnischen Widerstandsromans "Steine auf die Schanze" (Muzeum Powstania Warszawskiego, Warschau)

Eine Lange Nacht über das besetzte WarschauUntergründe

Eine junge Polin eilt immer wieder durch die Straßen der polnischen Hauptstadt. Im doppelten Boden ihrer Handtasche verbirgt sie die Druckvorlage für "Biuletyn Informacyjny", die wichtigste polnische Untergrundzeitschrift. Sie wird verhaftet und von der Gestapo verhört, doch sie überlebt.

Sendung vom 20.08.2016Sendung vom 13.08.2016Sendung vom 06.08.2016
Eine Akrobatin beim Festival International du Cirque de Monte-Carlo. (dpa / picture alliance / Anastacia Makeeva)

Eine Lange Nacht über Frauen in der ManegeFreiheit - ein Drahtseilakt

Schon die frühesten Zeugnisse aus der Geschichte der Artistik zeigen Frauen, die über Schwerter springen und auf Händen gehen. Turmseilläuferinnen und kettensprengende Kraftartistinnen traten seit jeher auf Jahrmärkten auf, und als der Kampf um das Frauenwahlrecht begann, gaben die Frauen der Manege ein Beispiel für Wagemut, Kraft und Geschicklichkeit.

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28.01.2017, 00:05 Uhr Lange Nacht
Der stille Held von Auschwitz
Eine Lange Nacht über Fredy Hirsch
Von Jürgen Nendza und Eduard Hoffmann
Regie: Stefan Hilsbecher
Keine Straße und kein Sportplatz tragen heute seinen Namen. Kaum noch etwas erinnert an Fredy Hirsch. Dabei wurde der charismatische Erzieher und durchtrainierte Athlet für viele tschechische Kinder und Jugendliche zum Idol. Sowohl in Theresienstadt als auch in der Hölle von Auschwitz gelang es dem klugen und unerschrockenen Humanisten, Haltung und Anstand zu bewahren und sich für Gerechtigkeit und Menschenwürde einzusetzen. In Auschwitz versuchte er, den jüngsten Häftlingen in einem von ihm der SS abgerungenen und eingerichteten Kinderblock den grausamen KZ-Alltag ein wenig zu erleichtern. In diesem Schutzraum konnten sie betreut spielen, singen und lernen. Sketche und Theaterstücke kamen zur Aufführung. Über fast preußisch strenge Sport- und Ordnungsmaßnahmen gelang es dem auf Sauberkeit und Hygiene bedachten Pädagogen, die seelischen und physischen Widerstandskräfte der Kinder zu stärken. 1916 in Aachen geboren und aufgewachsen, war Fredy Hirsch bald zum glühenden Zionisten geworden und hatte Führungspositionen in Jugendorganisationen wie dem Jüdischen Pfadfinderbund Deutschlands und dem Makkabi Hazair übernommen. Als homosexueller Jude war er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten doppelt bedroht. Er floh 1935 nach Prag und arbeitete in Böhmen und Mähren in jüdischen Einrichtungen, vor allem der Kinder- und Jugendfürsorge. 1941 wurde Fredy Hirsch nach Theresienstadt, 1943 weiter nach Auschwitz deportiert. Dort vergasten ihn die Nazis im März 1944.

Informationen zur Sendung

Die "Lange Nacht" ist aus urheberrechtlichen Gründen nur punktuell als Audio-on-demand abrufbar. Wir empfehlen zur Aufzeichnung den Dradio-Recorder.

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