Samstag, 25. Oktober 2014MESZ01:50 Uhr

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01.11.2014, 00:05 Uhr Lange Nacht
„Von einem, der auszog…“
Die Lange Nacht vom Wandern
Von Tom Daun
Regie: Jan Tengeler
„Alles würde besser gehen, wenn man mehr ginge…“, davon war Johann Gottfried Seume überzeugt. Er wusste, wovon er sprach, war er doch zu Fuß von Leipzig bis Sizilien und zurück gewandert. Der Philosoph Jean-Jacques Rousseau stimmte ihm zu: „Wer ans Ziel kommen möchte, nehme die Postkutsche; wer richtig reisen will, der gehe zu Fuß.“ Im 21. Jahrhundert leben wir temporeich, fast grenzenlos: Jeder Punkt des Planeten ist mit dem Flugzeug erreichbar, per Mausklick überwinden wir den Raum in Sekundenschnelle. Beim Wandern bestimmt der menschliche Schritt das Tempo: Ziele, Routen und Pausen wählen wir selbst. Wir ändern die Richtung, weichen vom Weg ab, verfügen über Raum und Zeit, nehmen Blickachsen, Hörräume und Duftfelder wahr. Die buddhistische Weisheit „Der Weg ist das Ziel“ verweist auf die metaphysische Verwandtschaft von „Wandern“ und „Leben“: Geburt und Tod sind die Eckpunkte - wichtig aber ist, was dazwischen liegt: Begegnungen, Erlebnisse und Gefahren, Sorgen, Strapazen und Sehnsüchte. Beim Wandern wie im Leben verirren wir uns, gehen eigene Wege mit Höhen und Tiefen - und finden - vielleicht zu uns selbst. Eine Lange Nacht voller Geschichten und Musik vom Wandern, von Vagabunden und Weltenbummlern unserer Zeit.

Informationen zur Sendung

Die "Lange Nacht" ist aus urheberrechtlichen Gründen nur punktuell als Audio-on-demand abrufbar. Wir empfehlen zur Aufzeichnung den Dradio-Recorder.

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Ein rund 5000-köpfiger Chor singt Beethovens 9. Symphonie ("Ode an die Freude") gemeinsam mit dem New Japan Philharmonic und Tokyo Symphonie-Orchester am 27.2.2000. Das alljährliche Konzert fand in einem Sumo-Stadion statt.

Götterfunken und Kirschblüten

Wer an Japan und seine Musik denkt, hat vielleicht die eindrucksvollen Töne des Kabuki-Theaters im Ohr, die ekstatischen Klänge der Taiko-Trommeln oder das zarte Sirren des Shamisen. Tatsächlich aber ist diese traditionelle Musik in Japan wenig populär. Allgegenwärtig und bestimmende Größe im japanischen Musikleben ist hingegen die klassische Musik Europas.

Sendung vom 24.05.2014
In einem Raum mit Porträtfotos sitzen Jana Mendes Bogas (l) und Ilona Dothe am 14.09.2013 auf einem Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder in der "Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof" in Torgau (Sachsen). 

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Es gibt nur Schätzungen zu den Zahlen jener Kinder und Jugendlicher, die in DDR-Heimen, Spezialkinderheimen oder Jugendwerkhöfen unter staatlicher Obhut betreut worden sind. Die Erfahrungsberichte dieser Menschen sind allerdings schockierend.

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Der palästinensische Philosoph, Schriftsteller und Politiker Sari Nusseibeh, aufgenommen am 18.03.2012 auf der Buchmesse in Leipzig.

Von Utopia nach Arabien

Was ist aus dem Elan der Menschen geworden, die vor über 60 Jahren in den unbekannten Orient aufgebrochen sind? Der palästinensische Intellektuelle Sari Nusseibeh, Präsident der Al Quds Universität in Jerusalem, und Amos Oz berichten von den Anfängen des Staates Israel und ihren Träumen.

Sendung vom 10.05.2014
Ein undatiertes schwarz-weiß Foto des Jazz-Musikers Sidney Bechet der auf einer Klarinette spielt. 

Vom Mississippi an die Seine

Zu den schillerndsten Figuren aus der Frühzeit des Jazz gehört Sidney Bechet (1897 – 1959), ein Virtuose an Klarinette und Sopransaxofon.Schon 1929 war er in Berlin in einer Revue mit Josephine Baker aufgetreten.

Sendung vom 03.05.2014
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Was hier passiert, bleibt hier

Las Vegas ist das Stadt gewordene Glücksversprechen, der entkernte oder besser ins Gegenteil gewendete amerikanische Traum. Eine Stadt, die mit schnellem Geld lockt, mit schnellem Sex und schnellen Kicks. Und die das gerade am wenigsten ist: eine lebendige Stadt.

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