Donnerstag, 2. Oktober 2014MESZ12:34 Uhr

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04.10.2014, 00:05 Uhr Lange Nacht
Ein flüchtiges Leuchten
Die Lange Nacht der finnischen Literatur
Gäste: Ulla-Lena Lundberg, Katja Kettu, Markku Kivinen, Tuomas Kyrö, Kjell Westö
Musik: Tangon Taikaa
Regie: Monika Künzel
Moderation: Angela Gutzeit und Stefan Moster
Mit dem Motto „Finnland. Cool.“ holt uns der Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse bei einem alten Vorurteil ab, dass Finnland nichts zu bieten habe, außer seiner Kälte ... Zum Glück ist das Wort cool schon seit Längerem als Anglizismus im deutschen Sprachgebrauch verankert und so verwenden wir es heute synonym zu den Begriffen stark, super, natürlich und unbefangen. Welche Attribute Sie zukünftig mit cool verbinden werden, können Sie im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse herausfinden. Denn mit u.a. Kjell Westö, Ulla-Lena Lundberg, Katja Kettu, Markku Kivinen und Tuomas Kyrö kommt renommierter Besuch aus dem Norden, der uns in der Langen Nacht einen Einblick in die reiche Literaturlandschaft Finnlands geben wird. Von einer Alternativgeschichte des letzten finnischen Königs, über die Beziehung einer Hebamme zu einem SS-Offizier bis in die Nachkriegsjahre in Helsinki reichen die Geschichten - alles wird geboten: Politsatire und Erinnerung, Vision und Liebe.

Informationen zur Sendung

Die "Lange Nacht" ist aus urheberrechtlichen Gründen nur punktuell als Audio-on-demand abrufbar. Wir empfehlen zur Aufzeichnung den Dradio-Recorder.

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Sendung vom 31.05.2014
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Götterfunken und Kirschblüten

Wer an Japan und seine Musik denkt, hat vielleicht die eindrucksvollen Töne des Kabuki-Theaters im Ohr, die ekstatischen Klänge der Taiko-Trommeln oder das zarte Sirren des Shamisen. Tatsächlich aber ist diese traditionelle Musik in Japan wenig populär. Allgegenwärtig und bestimmende Größe im japanischen Musikleben ist hingegen die klassische Musik Europas.

Sendung vom 24.05.2014
In einem Raum mit Porträtfotos sitzen Jana Mendes Bogas (l) und Ilona Dothe am 14.09.2013 auf einem Treffen ehemaliger DDR-Heimkinder in der "Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof" in Torgau (Sachsen). 

Vergessen und vergeben?

Es gibt nur Schätzungen zu den Zahlen jener Kinder und Jugendlicher, die in DDR-Heimen, Spezialkinderheimen oder Jugendwerkhöfen unter staatlicher Obhut betreut worden sind. Die Erfahrungsberichte dieser Menschen sind allerdings schockierend.

Sendung vom 17.05.2014
Der palästinensische Philosoph, Schriftsteller und Politiker Sari Nusseibeh, aufgenommen am 18.03.2012 auf der Buchmesse in Leipzig.

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Was ist aus dem Elan der Menschen geworden, die vor über 60 Jahren in den unbekannten Orient aufgebrochen sind? Der palästinensische Intellektuelle Sari Nusseibeh, Präsident der Al Quds Universität in Jerusalem, und Amos Oz berichten von den Anfängen des Staates Israel und ihren Träumen.

Sendung vom 10.05.2014
Ein undatiertes schwarz-weiß Foto des Jazz-Musikers Sidney Bechet der auf einer Klarinette spielt. 

Vom Mississippi an die Seine

Zu den schillerndsten Figuren aus der Frühzeit des Jazz gehört Sidney Bechet (1897 – 1959), ein Virtuose an Klarinette und Sopransaxofon.Schon 1929 war er in Berlin in einer Revue mit Josephine Baker aufgetreten.

Sendung vom 03.05.2014
Ein Spielkasino in Las Vegas, Nevada, USA

Was hier passiert, bleibt hier

Las Vegas ist das Stadt gewordene Glücksversprechen, der entkernte oder besser ins Gegenteil gewendete amerikanische Traum. Eine Stadt, die mit schnellem Geld lockt, mit schnellem Sex und schnellen Kicks. Und die das gerade am wenigsten ist: eine lebendige Stadt.

Sendung vom 26.04.2014
William Shakespeare in einer zeitgenössischen Darstellung.

Brave New World oder "Der Sturm"

"20 Jahre für die Ewigkeit" betitelte Georg Hensel in seinem "Spielplan" das Kapitel über den englischen "playwriter" William Shakespeare. Zwischen 1590 und 1610, zwischen Shakespeares Ankunft im Londoner Theaterleben und seinem Abschied, schuf er 38 Dramen, die das Theater, die theatralische Sicht auf den Menschen, auf die Welt, auf das Leben umgestürzt und für alle Zeiten neu geprägt haben.

Sendung vom 19.04.2014
Die undatierte Aufnahme zeigt die Schriftstellerin Brigitte Reimann im Jahre 1962

LiteraturGuten Morgen, Du Schöne

Die Schriftstellerinnen Brigitte Reimann, Irmtraud Morgner und Maxie Wander bilden ein einzigartiges Dreigestirn. In ihrer Literatur sprechen sie offen über Ängste und Sehnsüchte, unerfüllte Träume und Visionen.

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Das zeitgenössische Porträt zeigt den österreichischen Schriftsteller Arthur Schnitzler (1862-1931).

Literatur"Ich bin ein Dichter für Schwindelfreie"

Wie kein Zweiter steht Arthur Schnitzler für die Literatur des Wiener Fin de Siècle. Der Arzt und Schriftsteller diagnostizierte die Alpträume seiner Generation: ihre enttäuschten Liebeswünsche, das Ungleichgewicht in den Beziehungen zwischen Mann und Frau, die Lebensangst und die verzweifelte Suche nach einem Sinn.

Sendung vom 05.04.2014
Das undatierte Handout zeigt Ludwig Kirchners "Selbstbildnis als Soldat" in der National Portrait Gallery in London. In der National Portrait Gallery in London ist am Donnerstag eine Ausstellung zum 100-jährigen Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs eröffnet worden. Porträtaufnahmen, Gemälde, Fotografien und Filme sollen zeigen, wie der Konflikt über nationale und gesellschaftliche Grenzen hinaus von den Beteiligten erlebt wurde. Die Ausstellung "The Great War In Portraits" läuft bis zum 15. Juni.

Zerrissen nach allen Seiten

"Es war Reinigung, Befreiung, was wir empfanden, und eine ungeheure Hoffnung." - Nicht nur Thomas Mann verklärte den Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 als "Großen Krieg".

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