Seit 03:05 Uhr Lange Nacht des Blauen Sofas
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 03:05 Uhr Lange Nacht des Blauen Sofas
 
 

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 30.01.2012

Ländersache Kultur

Die Kulturpolitik der Bundesländer

Die deutsche Theaterlandschaft - hier "Orpheus in der Unterwelt" in Berlin - ist vielfältig. (Deutschlandradio - Bettina Straub)
Die deutsche Theaterlandschaft - hier "Orpheus in der Unterwelt" in Berlin - ist vielfältig. (Deutschlandradio - Bettina Straub)

Der kulturelle Reichtum Deutschlands basiert auf seiner föderalen Struktur: Bund, Länder, Gemeinden haben ihre eigenen Aufgaben. Der Länderreport recherchiert, wie es mit der Kulturpolitik der Länder in der Praxis bestellt ist.

Kultur ist eine Angelegenheit der Länder. Soweit die graue Theorie – wie aber ist es um die Kulturpolitik der Bundesländer bestellt? Wie füllen die Länder ihr Hausgut aus, wohin fließen Gelder und weshalb, nach welchen Kriterien oder Prinzipien? Welche Besonderheiten zeichnen die Länder aus – oder auch nicht – und letztlich: Ist Kulturpolitik mehr als nur ein beliebtes Partythema der gebildeten Öffentlichkeit, wie es Mark Siemons vor fast zehn Jahren einmal bissig in der FAZ formulierte?

Der Länderreport geht dieser Frage in einer Reihe nach, jeden ersten und dritten Freitag im Monat, vom 6. Januar bis 4. Mai 2012.

"Freitag, 06. Januar 2012"
Staatlich geförderte Kultur
Von Jürgen König
Die Kulturpolitik ist Sache der Bundesländer - heißt es offiziell. Aber auch der Bund fördert viele Theater, Opern und Museen, wenn diese denn von nationaler Bedeutung sind. Die Länder bestehen zwar auf ihre Hoheit, sind aber auch dankbar über die Hilfe.

"Freitag, 20. Januar 2012"
Rheinland-Pfalz und Hamburg
Von Ludger Fittkau und Verena Herb
Heute im Blick: die Hansestadt Hamburg, die mehr sein will als nur Elbphilharmonie. Und die Schwierigkeiten der Kulturpolitik in der Fläche am Beispiel Rheinland-Pfalz.

"Freitag, 03. Februar 2012"
Sachsen-Anhalt und Bremen
Von Susanne Arlt und Christina Selzer
In Sachsen-Anhalt soll ein Kulturkonvent die Zukunft der Künste in die Hand nehmen. Das könnte Modellcharakter für die Republik haben, meinen Beteiligte, wir fragen nach, nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern auch in Bremen. Welche Besonderheiten zeichnet Kulturpolitik im Stadtstaat aus?

"Freitag, 17. Februar 2012"
Saarland und Brandenburg
Von Tonia Koch und Axel Flemming
Im Saarland soll Kulturpolitik ein verlässlicher Partner für kulturelles Schaffen sein. Wir fragen nach, was hinter diesem Bekunden steckt. Außerdem besuchen wir Brandenburg, das kulturell mehr zu bieten hat, als Preußenschlösser und Potsdams Gärten.

"Freitag, 02. März 2012"
Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
Von Claudia v. Laak und Peter Marx
Bevölkerungsschwund bedroht die Bühnen in Mecklenburg-Vorpommern. Die brauchten teilweise sogar Nothilfe, um überhaupt ins Jahr 2012 gerettet zu werden. Was für eine Politik steht hinter dieser Notfallaktion - und was kann Kulturpolitik im dünnbesiedelten Mecklenburg bewirken? Zweites Ziel ist Berlin. Kulturell immer eine Reise wert, die Stadt hat viel zu bieten - aber was leistet die Kulturpolitik in der Hauptstadt?

"Freitag, 16. März 2012"
Thüringen und Bayern
Blanka Weber und Michael Watzke
Weimarer Klassik, Goethe, Schiller, Bauhaus - das kulturelle Erbe Weimars ist riesig. Was bedeutet das für die Kulturpolitik im Bundesland Thüringen? Widmet man sich 'nur' den kulturellen Leuchttürmen? In unserer Reihe Ländersache Kultur fragen wir nach. Außerdem der Blick nach Bayern - welche Besonderheiten zeichnen die Kulturpolitik im Freistaat aus?

"Donnerstag, 05. April 2012"
Niedersachsen und Schleswig-Holstein
Von Susanne Schrammar und Dietrich Mohaupt
Ein vernichtendes Fazit des Landeskulturverbands Schleswig-Holstein: Fatale Kürzungen, Stillstand allenthalben. So die Bilanz der Kulturpolitik 2011. Wie funktioniert Kultur in Zeiten der Haushaltskonsolidierung? Ein Aspekt in unserer Reihe Ländersache Kultur, in der wir der Frage nachgehen, nach welchen Kriterien und Prinzipien Kulturpolitik betrieben wird - oder auch nicht.

"Freitag, 20. April 2012"
Baden-Württemberg und NRW
Von Michael Brandt und Stefan Keim
"Im Gefüge der bundesstaatlichen Ordnung in Deutschland ist die Förderung von Kunst und Kultur in erster Linie eine Aufgabe der Länder und Gemeinden" - so selbstbewusst formuliert es das zuständige Ministerium in Baden-Württemberg. Wir fragen nach: wie erfüllen die Bundesländer ihre Aufgabe? Diesmal im Ländle und in Nordrhein-Westfalen, welches statistisch zwar vergleichsweise wenige Theaterplätze je Einwohner vorhält - sich selbst jedoch eine "hohe Dichte" an Kultureinrichtungen attestiert ...

"Freitag, 04. Mai 2012"
Sachsen und Hessen
Von Claudia Altmann und Anke Petermann
Die Förderung von Kunst und Kultur hat, dem Bekunden des zuständigen Ministeriums zufolge, in der hessischen Politik einen hohen Stellenwert. Wir schauen außerdem in Sachsen vorbei. Ein Land, an dessen Musiktradition man kaum vorbeikommt - ob Bach, Thomanerchor, Musikinstrumentenbau oder Semperoper. Nur wie klingt die Kulturpolitik im Freistaat?

Länderreport

NS-Kriegsverbrecher Mit Aktionskunst gegen Jodl-Grab
Der Aktionskünstler Wolfram Kastner vor Beginn seines Prozesses im Landgericht in München. Er zeigt ein Foto, auf dem das Denkmal für den als Kriegsverbrecher hingerichteten General A. Jodl auf der Fraueninsel im Chiemsee zu sehen ist. Kastner hatte das Denkmal unter anderem mit einer Hinweistafel mit der Aufschrift "Keine Ehre für einen Kriegsverbrecher" und roter Farbe als Symbol für das von ihm vergossene Blut versehen. (picture alliance / dpa / Matthias Balk)

Generaloberst Alfred Jodl war für schwere Kriegsverbrechen in Russland verantwortlich und ist dafür zum Tode verurteilt und hingerichtet worden. Der Münchner Aktionskünstler Wolfram Kastner versucht, gegen sein Grab im oberbayerischen Chiemsee vorzugehen.Mehr

Stein des AnstoßesWie angemessen an NS-Täter erinnern?
Neu angekommene Häftlinge haben auf der Todesrampe im KZ Auschwitz Aufstellung genommen. Links Frauen und Kinder, rechts die Männer. Anschließend wird mit der Selektion begonnen. (dpa / picture alliance)

Eine spezielle Hinterlassenschaft aus der Zeit des Nationalsozialismus sind die Gräber ehemaliger Protagonisten der NS-Herrschaft. Gauleiter Josef Bürckel hat zehntausende Juden in Konzentrationslager deportieren lassen. Jetzt sorgt sein Grabstein für Diskussionen. Mehr

Minderheit in SachsenDie Sorgen der Sorben
(Bastian Brandau)

Über die Jahrhunderte waren die Sorben als Minderheit immer wieder Diskriminierungen ausgesetzt. Gefahren drohen den Sorben aber auch von anderer Seite: vom Tagebau, dem Strukturwandel und der Arbeitslosigkeit. Viele Menschen müssen abwandern.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur