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Länderreport

Vor 100 JahrenDer Krieg im Tagebuch
Zu sehen sind jubelnde Soldaten am Fenster eines Zuges, der sie im August 1914 an die Front des Ersten Weltkrieges bringt.

Im Juli zieht er in den Krieg nach Frankreich. Anfang Oktober 1914 kommt Georg Neubelt verletzt in ein Lazarett und bleibt von weiteren Fronteinsätzen verschont. Über diese Zeit hat der Infanterist ein Kriegstagebuch geführt.Mehr

9. November 1989Richtig erinnern
Nach der Öffnung der Grenzen der DDR zur BRD und Westberlin am 9. November 1989 werden überall auch provisorische Übergangsstellen eingerichtet. Auch in der Ebertstraße strömen Tausende nach erfolgtem Mauerdurchbruch in den Westen.

Mehr Engagement zum 9. November, fordern Opposition und Bürger von der thüringischen Landesregierung. Denn diese scheint den 3. Oktober für ausreichend zu halten, um dem Herbst 1989 zu gedenken. Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 30.01.2012

Ländersache Kultur

Die Kulturpolitik der Bundesländer

Die deutsche Theaterlandschaft - hier "Orpheus in der Unterwelt" in Berlin - ist vielfältig.
Die deutsche Theaterlandschaft - hier "Orpheus in der Unterwelt" in Berlin - ist vielfältig. (Deutschlandradio - Bettina Straub)

Der kulturelle Reichtum Deutschlands basiert auf seiner föderalen Struktur: Bund, Länder, Gemeinden haben ihre eigenen Aufgaben. Der Länderreport recherchiert, wie es mit der Kulturpolitik der Länder in der Praxis bestellt ist.

Kultur ist eine Angelegenheit der Länder. Soweit die graue Theorie – wie aber ist es um die Kulturpolitik der Bundesländer bestellt? Wie füllen die Länder ihr Hausgut aus, wohin fließen Gelder und weshalb, nach welchen Kriterien oder Prinzipien? Welche Besonderheiten zeichnen die Länder aus – oder auch nicht – und letztlich: Ist Kulturpolitik mehr als nur ein beliebtes Partythema der gebildeten Öffentlichkeit, wie es Mark Siemons vor fast zehn Jahren einmal bissig in der FAZ formulierte?



Der Länderreport geht dieser Frage in einer Reihe nach, jeden ersten und dritten Freitag im Monat, vom 6. Januar bis 4. Mai 2012.



"Freitag, 06. Januar 2012"

Staatlich geförderte Kultur

Von Jürgen König

Die Kulturpolitik ist Sache der Bundesländer - heißt es offiziell. Aber auch der Bund fördert viele Theater, Opern und Museen, wenn diese denn von nationaler Bedeutung sind. Die Länder bestehen zwar auf ihre Hoheit, sind aber auch dankbar über die Hilfe.



"Freitag, 20. Januar 2012"

Rheinland-Pfalz und Hamburg

Von Ludger Fittkau und Verena Herb

Heute im Blick: die Hansestadt Hamburg, die mehr sein will als nur Elbphilharmonie. Und die Schwierigkeiten der Kulturpolitik in der Fläche am Beispiel Rheinland-Pfalz.



"Freitag, 03. Februar 2012"

Sachsen-Anhalt und Bremen

Von Susanne Arlt und Christina Selzer

In Sachsen-Anhalt soll ein Kulturkonvent die Zukunft der Künste in die Hand nehmen. Das könnte Modellcharakter für die Republik haben, meinen Beteiligte, wir fragen nach, nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern auch in Bremen. Welche Besonderheiten zeichnet Kulturpolitik im Stadtstaat aus?



"Freitag, 17. Februar 2012"

Saarland und Brandenburg

Von Tonia Koch und Axel Flemming

Im Saarland soll Kulturpolitik ein verlässlicher Partner für kulturelles Schaffen sein. Wir fragen nach, was hinter diesem Bekunden steckt. Außerdem besuchen wir Brandenburg, das kulturell mehr zu bieten hat, als Preußenschlösser und Potsdams Gärten.



"Freitag, 02. März 2012"

Berlin und Mecklenburg-Vorpommern

Von Claudia v. Laak und Peter Marx

Bevölkerungsschwund bedroht die Bühnen in Mecklenburg-Vorpommern. Die brauchten teilweise sogar Nothilfe, um überhaupt ins Jahr 2012 gerettet zu werden. Was für eine Politik steht hinter dieser Notfallaktion - und was kann Kulturpolitik im dünnbesiedelten Mecklenburg bewirken? Zweites Ziel ist Berlin. Kulturell immer eine Reise wert, die Stadt hat viel zu bieten - aber was leistet die Kulturpolitik in der Hauptstadt?



"Freitag, 16. März 2012"

Thüringen und Bayern

Blanka Weber und Michael Watzke

Weimarer Klassik, Goethe, Schiller, Bauhaus - das kulturelle Erbe Weimars ist riesig. Was bedeutet das für die Kulturpolitik im Bundesland Thüringen? Widmet man sich 'nur' den kulturellen Leuchttürmen? In unserer Reihe Ländersache Kultur fragen wir nach. Außerdem der Blick nach Bayern - welche Besonderheiten zeichnen die Kulturpolitik im Freistaat aus?



"Donnerstag, 05. April 2012"

Niedersachsen und Schleswig-Holstein

Von Susanne Schrammar und Dietrich Mohaupt

Ein vernichtendes Fazit des Landeskulturverbands Schleswig-Holstein: Fatale Kürzungen, Stillstand allenthalben. So die Bilanz der Kulturpolitik 2011. Wie funktioniert Kultur in Zeiten der Haushaltskonsolidierung? Ein Aspekt in unserer Reihe Ländersache Kultur, in der wir der Frage nachgehen, nach welchen Kriterien und Prinzipien Kulturpolitik betrieben wird - oder auch nicht.



"Freitag, 20. April 2012"

Baden-Württemberg und NRW

Von Michael Brandt und Stefan Keim

"Im Gefüge der bundesstaatlichen Ordnung in Deutschland ist die Förderung von Kunst und Kultur in erster Linie eine Aufgabe der Länder und Gemeinden" - so selbstbewusst formuliert es das zuständige Ministerium in Baden-Württemberg. Wir fragen nach: wie erfüllen die Bundesländer ihre Aufgabe? Diesmal im Ländle und in Nordrhein-Westfalen, welches statistisch zwar vergleichsweise wenige Theaterplätze je Einwohner vorhält - sich selbst jedoch eine "hohe Dichte" an Kultureinrichtungen attestiert ...



"Freitag, 04. Mai 2012"

Sachsen und Hessen

Von Claudia Altmann und Anke Petermann

Die Förderung von Kunst und Kultur hat, dem Bekunden des zuständigen Ministeriums zufolge, in der hessischen Politik einen hohen Stellenwert. Wir schauen außerdem in Sachsen vorbei. Ein Land, an dessen Musiktradition man kaum vorbeikommt - ob Bach, Thomanerchor, Musikinstrumentenbau oder Semperoper. Nur wie klingt die Kulturpolitik im Freistaat?