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09.03.2015, 13:30 Uhr Länderreport
Die Bundesländer und die Energiewende (1/5)
Gegner oder Gestalter?
Die Rolle der Bürger bei der Energiewende
Von Susanne Lettenbauer, Alexander Budde und Christoph Richter
(Teil 2 am 10.03.2015)
Der Auftrag kommt von oben: Die energie- und klimapolitischen Ziele werden in Europa und auf Bundesebene formuliert. Aber umgesetzt wird unten: sprich, in den Bundesländern. Wie ist es um die Energiewende in den Ländern bestellt? In fünf Sendungen gehen wir dieser Frage nach - heute mit einem Blick auf die Rolle der Bürger, die nicht selten als Gegner wahrgenommen werden. Weil sie gegen Windparks oder Stromtrassen demonstrieren. Aber damit sind sie letztlich auch Gestalter der Energiewende.

Die Reportage

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Länderreport

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Sendung vom 04.03.2015
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KlischeesRegionalkrimis und ihre unentbehrlichen Zutaten

Ein Sachsen-Krimi spielt nicht am tiefsten Punkt der Republik, der liegt in Schleswig-Holstein. Die Weinwirtschaft als Tatort gehört nicht nach Hamburg, sondern Mainz. Wohl aber könnte Schillers Schädel in Bremen auftauchen, wahrscheinlicher jedoch wäre Weimar.

Sendung vom 03.03.2015
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BürgerbeteiligungStadt von unten statt von oben

Bei "Bürgerbeteiligung" zucken Bauherren zusammen: Was, wenn die Anwohner zu viel mitbestimmen? Doch ohne Bürger einzubeziehen, geht Bauen nicht mehr. Das Land erprobt neue Dialogstrukturen zwischen Politik, Bevölkerung, Investoren – zwei Beispiele aus Berlin.

Sendung vom 02.03.2015
Eisenbahnmuseum in Seifhennersdorf, Gebäude, außen,  (imago/Petra Schneider)

Seifhennersdorf in SachsenDie Hauptstadt der Unglücksraben

Bevölkerungsschwund, Immobilienpreisverfall, durchziehende Diebesbanden: Als ob Seifhennersdorf nicht schon genug Probleme hätte, wurde das 3.880 Seelen Dorf in Sachsen jetzt auch noch zum Unglücksnest in Sachen Lebensstandard gekürt. Ein Besuch.

Glückliche Kinder in Wittichenau essen selbstgebackenen Apfeltaschen. (picture alliance / dpa / Thomas Lehman)

Wittichenau in SachsenGlücklich, einfach so

Das Städtchen Wittichenau in Sachsen ist laut "Glücksindex" der glücklichste Fleck Sachsens. Und die Einwohner Wittichenaus? Sind damit vollauf zufrieden. Sie streben auch gar nicht nach Höherem.

Sendung vom 27.02.2015
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Querfeldein Esel, Wölfe und das Herdenverhalten

Pegida und Politiker haben mehr mit der Tierwelt zutun, als wir denken. In unserem Streifzug durchs Land schauen wir nach Thüringen, wo einem NPD-Mann der Handschlag verweigert wurde und zu einer Pressekonferenz, wo es Schleswig-Holstein auf einmal nicht mehr gibt.

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Die Dichterdichte im alten Württemberg war Ende des 18. und während des 19. Jahrhunderts sehr groß: Schiller, Hölderlin, Mörike oder viele andere wären zu nennen. Unsere Autorin Uschi Götz hat sich auf deren Spuren begeben.

Sendung vom 23.02.2015Sendung vom 20.02.2015
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NachbarschaftsmütterAlltagshilfe für Migranten

Sprachbarrieren können Behördengänge oder Arztbesuche für Migranten zum Problem machen. Ein Projekt in Hamburg will Abhilfe leisten: Das Deutsche Rote Kreuz bildet sogenannte Nachbarschaftsmütter aus, die Migranten begleiten und beraten.

Ein Müllcontainer steht am 07.01.2014 am Spielbudenplatz in Hamburg auf der Reeperbahn vor den sogenannten Esso-Häusern und einer Esso-Tankstelle. Drei Wochen nach der Evakuierung der einsturzgefährdeten "Esso-Häuser" auf der Hamburger Reeperbahn werden seit 07.01.2014 alle Wohnungen leergeräumt. Die Mieter dürfen ihr Mobiliar aus Sicherheitsgründen nur mit Hilfe einer Spedition aus den baufälligen Gebäuden holen. (picture alliance / dpa / Maja Hitij)

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Neuerungen im Prostitutionsgesetz sollen die Zwangsprostitution eindämmen. Doch Bordellbesitzer kritisieren die zusätzliche Meldepflicht als Kontrolle, die nicht wirklich dem Schutz der Frauen dient. Auch das Bezirksamt Berlin-Mitte ist skeptisch.

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Sextourismus in Völklingen"Wir wollen keine Bordelle"

Weil Prostitution in Frankreich deutlich strenger geregelt wird als in Deutschland, wird das Saarland immer stärker zum Ziel französischer Sextouristen. Auch in Völklingen soll ein neues Großbordell entstehen. Die Bürger sind entsetzt.

Wütend auf die Sparpolitik der saarländischen Regierung: Studenten der Universität in Saarbrücken. (Imaga/Becker & Bredel)

SaarbrückenHochschule ohne Geld

Studierende und Professoren protestieren in Saarbrücken gegen die Sparzwänge an ihrer Universität. Sowohl sie als auch die Landesregierung wollen die Hochschule eigentlich als Voll-Universität etablieren - doch wie viel Geld ist dafür nötig?

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Filmfestival in SaarbrückenOphüls? Da will ich hin!

Gerade erst ging wieder das Max-Ophüls-Filmfestival in Saarbrücken über die Bühne. Wer hier seinen Film präsentiert, hat gute Chancen, auch danach Erfolge zu feiern. Über die Bedeutung der Veranstaltung und die Begeisterung für sie.

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Saarlands SchuldenpolitikArmes reiches Land

Das Saarland ist pleite, mit 18 Milliarden Euro stehen die Städte und Gemeinen in der Kreide. Das Pro-Kopf-Einkommen ist zwar verhältnismäßig hoch - und doch benötigt das Land wesentlich mehr Geld aus dem Länderfinanzausgleich als bislang.

Ein Futsal-Ball im Tor bei den Norddeutschen Futsal-Meisterschaften in Bad Bramstedt am 7. Februar 2015 (Imago/Objectivo)

HallensportSaarländische Fußballer wehren sich gegen Futsal

Wie überall in Deutschland, soll es auch im Saarland ab 2016 nur Futsal geben, und keinen klassischen Hallenfußball mehr. Die Vereine sind sauer: sie wollen an den alten Regeln festhalten - und sich nicht auf den kleineren schweren Ball umstellen.

Sendung vom 17.02.2015
Eine Schaulustige verfolgt am Freitag (24.06.2011) das Geschehen des 15. Sachsen-Anhalt-Tages in Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel) neben einer Sachsen-Anhalt-Fahne. (dpa / picture alliance / Jens Wolf)

Kleine MentalitätskundeDer Anhalt(in)er

Es gibt zwar nicht den Sachsen-Anhaltiner, wohl aber den Sachsen-Anhalter. Die Lage ist verworren. Der Anhalter nennt sich nicht gerne Anhalter, sondern lieber Anhaltiner. Oder aber Sachsen-Anhaltiner, obwohl er das nicht ist - rein sprachlich jedenfalls nicht.

Ein Offizier zeigt am Truppenübungsplatz Altmark in Letzlingen auf Flächen, auf denen die Bundeswehr in der Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt eine europaweit einmalige Übungsstadt für Soldaten baut. (dpa / picture alliance / Peter Endig)

Militärische ÜbungsstadtU-Bahn in der Heide

Großstadt-Attrappe mit Hochhaussiedlungen, Gleisanlagen und sogar einer U-Bahnstation: In der sandigen Steppe der Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt soll Europas größte militärische Übungsstadt entstehen.

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