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Sonntag, 14. Februar 2016MEZ06:59 Uhr

Länderreport

Sendung vom 12.02.2016Sendung vom 11.02.2016
Matthias Lilienthal, aufgenommen 2007 im Zuschauerraum des Berliner Hebbel am Ufer, damals war der Theatermacher dort Intendant und Dramaturg. (imago/DRAMA-Berlin.de)

Berliner TheaterSpäte kulturelle Öffnung

Vor zehn Jahren fand erstmals "Beyond Belonging" im Hebbel am Ufer statt. Das Theaterfestival nahm das Thema Migration in den Fokus. Für die kulturelle Öffnung der Berliner Bühnen und darüber hinaus war das Festival ein nachhaltig prägendes Ereignis.

Sendung vom 10.02.2016Sendung vom 09.02.2016
Plakat zum 1929/30 gedrehten Film "Der blaue Engel" mit Marlene Dietrich und Emil Jannings (dpa / picture alliance / Nestor Bachmann)

Berlin im Film Streifzug durch die Filmgeschichte

In zwei Tagen startet die Berlinale. Anlass für den Länderreport einen Blick auf die Filmgeschichte dieser Stadt zu werfen. Auf Schauspieler, Film-Institutionen, Produktionsstätten. Welches Berlinbild wird etwa entworfen zwischen Filmen wie der "Blaue Engel" und "Victoria"?

Sendung vom 08.02.2016
(dpa / picture alliance / Robert Fishman)

Nordrhein-Westfalen Ein kleine Wappenkunde

Nordrhein-Westfalen, da, wo Jahr für Jahr sechs Tage lang geschunkelt wird. Da, wo es die Pappnase aber trotzdem nicht ins Wappen des Landes geschafft hat - eine kleine Wappenkunde von Claus-Stephan Rehfeld.

Berlin: Da lacht der Clown Beppo Küster, und alle lachen mit. (picture alliance / dpa / Klaus Franke)

Ein Clown berichtetDie kleinste Maske der Welt

Der Rosenmontag ist der nationale Tag der Gleichmacherei: wenig Protest, viel Jubel. Es ist eine Demonstration der Eintracht. Jetzt kann man das sein, was man sonst nie ist. Nur: Was sagen eigentlich die Experten zu diesem närrischen Treiben des Fußvolkes? Clowns! Wir sprechen mit Clown Beppo.

Ein Motivwagen für den Rosenmontagsumzug zeigt am 05.02.2013 in Köln (Nordrhein-Westfalen) den russischen Staatschef Putin mit dem Schauspieler Gerard Depardieu als Obelix. Foto: Oliver Berg/dpa (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Internationaler Tag der PappnasenPappnasen und Politik

Der Tag der Befreiung ist im Kalender vermerkt: 8. Februar - Hut ab zum Gebet und die Pappnase auf. Was ist ein Rheinländer in Berlin? Eine Pappnase mit Goldkette. Was sind zwei Rheinländer in Berlin? Ein Umzug. Der internationale Tag der Pappnasen hat seine Geschichte und Geschichten.

Der Laden "Pappnase & Co." an der Grindelallee in Hamburg. (Imago / Lars Berg)

Rote, grüne Nasen aus Latex und GummiEchte Pappnasen kommen aus Hamburg

Was sind das nur für Pappnasen?, fragen sich Ostfriesen, Berliner und Hamburger, wenn sie in diesen Tage nach Köln, Mainz und Co. schauen. Doch wo finden sich Pappnasen tatsächlich? Kurioserweise in der Hansestadt Hamburg - wo das Spezialgeschäft "Pappnase & Co." Nasen jeder Art verkauft.

Sendung vom 05.02.2016
Cabaret Voltaire (DADA) in Zürich an der Spiegelgasse 1. (imago / EQ Images / Moritz Hager)

Dada-Deutschlandreise"Der Ort, das Wort, jetzt sind wir dort"

Mit einem zeitgenössischen Dadaisten, dem in Berlin lebenden Istanbuler Künstler Özgur Erkök, reist unser Reporter Gerd Brendel zu verschiedenen historischen Dada-Orten in Deutschland. Und trifft dabei auf mehr als nur die Geister der Vergangenheit.

Sendung vom 04.02.2016
Blick auf das Firmengelände der Hanauer Atommüllfirma Nukem, im Vordergrund Fässer mit radioaktivem Abfall (Foto vom 15.5.1988). (picture alliance / dpa / Wolfgang Eilmes)

HanauDer Anfang vom Ende des Atomdorfs

Vor 25 Jahren begann der Prozess zum größten Skandal in der Geschichte der deutschen Atomindustrie. Führende Manager der Hanauer Firma Transnuklear waren angeklagt, im großen Stil Atommüll in Belgien unsachgemäß entsorgt und teilweise ins Meer gekippt zu haben.

Sendung vom 03.02.2016
Das ehemalige Haus des Schriftstellers Arno Schmidt steht am 08.01.2014 in Bargfeld (Niedersachsen). (picture alliance / dpa / Arno Schmidt )

Arno Schmidt und Bargfeld"Absolute Stille garantiert"

Mehr als 20 Jahre lebte er an diesem Ort und verließ nur selten das Haus. Sein Monumentalwerk "Zettel's Traum" hat er hier verfasst. Das Dorf Bargfeld bei Celle ist bis heute mit Werk und Schaffen des Schriftstellers Arno Schmidt verbunden.

Sendung vom 02.02.2016
Die aus Damaskus stammende Syrerin Rita Albahri führt im Deutschen Historischen Museum eine Klasse eines Deutschkurses für Flüchtlinge durch die Ausstellung. (picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)

Kulturarbeit in BerlinFlüchtlinge als Museumsführer

Kulturelle Arbeit kann Flüchtlingen bei der Integration in Deutschland helfen. So haben in Berlin gleich mehrere Museen Flüchtlinge in einem Schnellkurs als Museumsführer geschult. Andere Projekte sprechen vor allem Jugendliche an.

Sendung vom 01.02.2016Sendung vom 29.01.2016
Fliegendes Spaghettimonster - Fresko in Anlehnung an Michaelangelos "Die Erschaffung Adams". (imago/ZUMA Press)

Fliegendes Spaghettimonster Mit Piratenmütze auf dem Ausweisfoto

Rüdiger Weida ist Anhänger der "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters". Der selbsternannte "Pastafari" will mit seiner Piratenmütze, essenziell für die Ausübung seines Glaubens, auch in den Personalausweis. Ein Gericht hat das abgelehnt, doch er kämpft weiter. Für Religionsfreiheit oder wofür?

Sendung vom 28.01.2016
Kabarettist Dieter Nuhr (2.v.l.) und die Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2010 posieren im "Unterhaus" in Mainz für die Fotografen. (picture alliance / dpa / Fredrik Von Erichsen)

Hommage an das Mainzer UnterhausZum Lachen geht's in den Keller

Kabarett soll unbequem sein. Im Mainzer Unterhaus nimmt man's wörtlich. Es ist so eng, dass garantiert keiner einschläft. Hans-Peter Betz nimmt die legendären Katakomben liebevoll auf's Korn und huldigt so der Kultstätte des deutschsprachigen Kabaretts.

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15.02.2016, 13:30 Uhr Länderreport
Stadtutopien und Stadtruinen
Von Katharina Deparade, Vanessa Jürcke, Clémence Dubost, Jana Weiss, Maike Brülls und Daniel Lücking
Utopien sind Entwürfe anderer Wirklichkeiten. In Berlin sammeln sie sich, wie auch das, was von ihnen bleibt, wenn sie scheitern: Ruinen. Es ist die Stadt der Ruinen und der Utopien. Neue Gesellschaftsmodelle stehen neben den Überbleibseln vergangener Zeiten. Der Länderreport berichtet von der Siemensbahn, als erste elektrische Bahn, einst Vorzeigeobjekt einer modernen Stadt, heute stillgelegte Schiene auf der Suche nach neuen Nutzern. Dass Leerstand aber auch einen gesellschaftlichen Wert hat, beweist die Fotografin "Lizzy", die mit ihrer Kamera durch Bauruinen streift. Ihre Streifzüge sind Zeitreisen.
Die Ruinen der Utopie eines real existierenden Sozialismus werden am Alexanderplatz sichtbar - zum Beispiel in Form des gigantischen Hauses der Statistik. Momentan wird diskutiert ob daraus ein Flüchtlings-Integrations-Wohnprojekt oder doch nur ein weiteres Behördengebäude werden soll. Berlin ist aber auch die Kreativschmiede neuer Gesellschaftsideen. Im vermeintlich langweiligen Plattenbau-Bezirk Marzahn proben Künstler gerade neue Formen des Zusammenlebens. Die Sendung ist eine Kooperation mit der UdK Berlin

Die Reportage

Integration im OderbruchDie neuen Kinder von Golzow
Golzow - ein kleiner Ort mit Filmgeschichte im Oderbruch in Brandenburg (Deutschlandradio / Ernst-Ludwig von Aster)

Die DDR-Langzeitdokumentation "Die Kinder von Golzow" machte den kleinen Ort in Brandenburg bekannt. Weil die Grundschule dort vor dem Aus stand, fuhr der Bürgermeister ins nahegelegene Flüchtlingslager – und konnte zwei syrische Familien überzeugen, nach Golzow zu ziehen.Mehr

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