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19.12.2014, 13:30 Uhr Länderreport
Ostdeutschland 2020
Von der Angleichung der Lebensverhältnisse und anderen Schwierigkeiten
Von Andreas Baum
"Keinem wird es schlechter gehen, vielen wird es besser gehen." - Mit diesen Worten versprach der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl 1990 die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West in Deutschland. Im Frühsommer dieses Jahres legte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Studie vor, in der die Ökonomen zu dem Schluss kommen: Die Lebensverhältnisse in Ost und West werden sich auch auf Dauer nicht angleichen. Der Grund: regionale Unterschiede, wie es sie auch zwischen Nord- und Süddeutschland gibt. Dennoch ziehen die Forscher eine positive Bilanz. Die Wiedervereinigung und der Einfluss Ostdeutschlands haben der gesamten deutschen Wirtschaft zu mehr Dynamik verholfen. Was ist aus der Vorstellung von der Angleichung der Lebensverhältnisse geworden? War die Wiedervereinigung wirklich nur ein Wachstumsmotor für den Westen der Republik und müssen die Menschen im Osten weiter unter schlechteren Bedingungen leben?

Die Reportage

Bahn reduziert Angebot Der letzte Nachtzug nach Paris
Nachtzug Berlin-Paris - Abfahrt am Berliner Hauptbahnhof

Schlafwagen, Zufallsbekanntschaften und malerische Sonnenaufgänge vor Paris. Mit der Reiseromantik im Nachtzug Berlin-Paris ist nun aber Schluss. Nach 50 Jahren wird der Betrieb eingestellt. Unser Autor Moritz Metz hat sich zuvor noch einmal unter die Reisenden gemischt. Mehr

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Deutschlandrundfahrt

Herrschaftliche AnwesenMy Home Is My Castle
Blick auf die Betradaburg in der Eifel Ortschaft Mürlenbach.

Burgfräuleins und Burgherren tragen schon längst keine verspielten mittelalterlichen Trachten mehr. Obwohl sie doch in einer Welt leben, die für viele als Traumwelt verstanden wird. Auf einem Anwesen bei Hamburg hat ein ehemaliger Malermeister sich diesen Wunsch erfüllt. Mehr

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Länderreport

Sendung vom 18.12.2014

NeckarVon der Kloake zur Lebensader

Auf dem Neckar in Tübingen amüsieren sich Studenten beim traditionellen Stocherkahn-Rennen.

Lange habe sich die Schwaben nicht für den Neckar interessiert. Sie sahen die 362 Flusskilometer zwischen Villingen und Mannheim nicht als Lebensader - sondern als Kloake. Doch inzwischen hat sich das Image des Neckar deutlich verbessert.

Sendung vom 17.12.2014Sendung vom 16.12.2014
Beschriftete Steine erinnern auf dem Friedhof der Gedenkstätte Hadamar in Hessen an die hier bestatteten Opfer der NS-Euthanasie-Morde. Während der NS-Zeit wurden in der "Landesheilanstalt Hadamar" 15.000 Menschen ermordet und verbrannt.

NS-Euthanasie im Saarland "Ich wäre so gern heimgekommen"

Nach Schätzung von Experten fielen dem sogenannten "Euthanasie-Programm" in Nazi-Deutschland rund 200.000 Menschen zum Opfer. Auch im Saarland wurden mehrere Tausend Kranke und Menschen mit Behinderungen von ihren Familien getrennt und schließlich getötet.

Sendung vom 15.12.2014
Die Max-Brauer-Allee in Hamburg

SchadstoffbelastungDicke Luft in Hamburg

Von wegen frische Brise. Wer in Hamburg an einer Ausfallstraße wohnt, wird täglich von krankheitserregenden Autoabgasen belästigt. Das Feinstaubproblem hat die Stadt zwar gemeistert, die Grenzwerte für Stickstoffdioxid werden aber weiterhin überschritten.

Sendung vom 12.12.2014
Der Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau, Philipp Oswalt, aufgenommen im Februar 2014 kurz vor seinem Abschied.

PolitikstilWer meckert, fliegt

Der Rauswurf der Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff oder die fehlende Vertragsverlängerung des Ex-Bauhauschefs Philipp Oswalt zeigen: diskussionsfreudige Geister sind in der Politik Sachsen-Anhalts nicht erwünscht. Das ist auch der Konsenskultur der DDR-Diktatur geschuldet.

Sendung vom 11.12.2014
Karstadtschriftzug in Düsseldorf

Karstadt in Hamburg-BillstedtKurz vor dem Untergang

Vor 40 Jahren eröffnete die Karstadt-Filiale im Arbeiterviertel Hamburg-Billstedt. Zehn Jahre später zog das Kaufhaus um und wurde zum Herzstück einer grauen Shopping-Mall. Nächstes Jahr soll die Filiale schließen. Viele Anwohner sind darüber empört.

Quelle-Gebäude des Architekten Ernst Neufert in Nürnberg

Quelle-GeländeShopping-Mall oder Utopia

Das Gelände des Quelle-Versandhauses in Nürnberg steht leer, es ist mit 255.000 Quadratmetern das zweitgrößte leerstehende Gebäude in Deutschland. Wie könnte das Areal künftig genutzt werden? Die Ideen könnten unterschiedlicher nicht sein.

Sendung vom 10.12.2014
Mageriten auf einem Golfplatz, im Hintergrund ist ein Golfspieler zu sehen.

Mecklenburg Viel Land für viel Golf

Viel Land, wenige Menschen: In Mecklenburg gibt es viele Golfplätze, deren Nutzung außerdem weniger kostet als in anderen Regionen. Aber bei der Vermarktung gibt es durchaus Lücken.

Menschen hinterlassen feine Spuren im Sand des Strandbades Eldena bei Greifswald

MecklenburgDas kann ja mal vorpommern

"Brötchen, Bild-Zeitung - sonst noch 'n Wusch?" - Wenn nicht gerade Badesaison ist, wird es ruhig an der Küste. Man kann dann recht ungestört auf Bernsteinsuche gehen. Oder sich mit Neonazis rumärgern.

Sendung vom 09.12.2014
Mit Foto und Lebenslauf präsentiert sich der, allerdings nur virtuell vorhandene, SPD-Bundestagabgeordnete Jakob Maria Mierscheid auf der Internetseite des Bundestages.

ParlamentDas Phantom vom Bundestag

Seit 35 Jahren gehört Jakob Maria Mierscheid dem Bundestag an. Auftritt in einer Talkshow – undenkbar. Interview für das Radio – Absage sicher. Und dennoch: Mierscheid ist ein Hinterbänkler in der vordersten Reihe.

Das Plenum des Bundestags bei der Debatte über die Pflegereform am 17.10.2014.

DebattenkulturAuf der Suche nach der guten Rede

Auf den Zungen der Abgeordneten am Bundestagsrednerpult klebt die Amtssprache. Und sie verbreitet Langeweile und Gleichgültigkeit. Es amtsschimmelt vor sich hin. Nach pointierten oder gar deftiger Rede sucht man im Bundestag vergeblich.

Sendung vom 08.12.2014Sendung vom 05.12.2014
Werner Henning ist der erste frei gewählte DDR-Landrat, der immer noch im Amt ist.

Thüringer LandratEin Leben für die Bürger seines Kreises

Als Vorsitzender des Rates des Kreises Heiligenstadt ordnete Werner Henning Ende 1989 die Öffnung der Grenze an. Kurze Zeit später wird er zum Landrat von Heiligenstadt gewählt, dem heutigen Landkreis Eichsfeld - und das ist er bis heute.

Sendung vom 04.12.2014
Ein als Bär verkleideter Mann streckt die Hände durch symbolische Olympische Ringe.

Die Liebe zum GroßereignisEine Frage der Stimmung

Berlin hat es nach der Wende schon einmal versucht, Olympia in die Stadt zu holen. Aber scheiterte kläglich. "Das wird diesmal anders", sagen nun die Olympia-2024-Befürworter. Die Gegner aber fragen: "Warum, was hat sich seitdem verändert?"

Das Logo des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), am 11.09.2014 in Berlin.

HamburgOlympische Spiele als Indikator

Wie macht sich eigentlich Hamburg in seinem Werben um Olympia für die Stadt? - In Umfragen jedenfalls legt die Hansestadt zu gegenüber Berlin. Es sind ganz neue Allianzen, die hier am Start sind. Allerdings gibt es auch hier Zweifel.

Sendung vom 03.12.2014
Der Rapper Marteria steht auf dem Dach der Brauerei in Rostock vor der Silhouette der Kröpeliner Tor Vorstadt

Rostocker MusikszeneSegen und Fluch einer Stadt

Zwei Goldene Schallplatten hat der Rapper Marteria bereits erhalten: Aufgewachsen ist er in Rostock, inzwischen lebt er in Berlin-Kreuzberg. Müssen Musiker aus Rostock die Stadt verlassen, um erfolgreich zu sein?

Sendung vom 02.12.2014
Während eines Fototermins vor Beginn der Jahres-Ministerpräsidentenkonferenz lachen die Regierungschefs.

Streit ums GeldFeilschen um den Länderfinanzausgleich

Ist Bremen tatsächlich wirtschaftlich stärker als Bayern - und warum bekommt es dann so viel Geld aus dem Länderfinanzausgleich, während Bayern so viel zahlt? Eine schnelle Neuordnung der Finanzbeziehungen gilt als unrealistisch.

Sendung vom 01.12.2014
Der Stadtteil Bahnstadt in Heidelberg (Baden-Württemberg)

StädtebauIn Heidelberg wird die Zukunft gebaut

Die einen finden ihn grandios, die anderen erinnert es an Plattenbausiedlungen. Der Stadtteil Bahnstadt, der in Heidelberg entsteht, polarisiert, setzt aber auch Maßstäbe im ökologischen Bauen. Es kommen Menschen aus der ganzen Welt, um sich das Großprojekt anzuschauen.

Blick auf Heidelberg ( Rhein-Neckar-Kreis)

HeidelbergAuf den Spuren der Philosophen

Einst schwärmte der amerikanische Schriftsteller Mark Twain vom historischen Charme Heidelbergs. Heute gehört für fast jeden US-Touristen ein Besuch am Neckar zum Standardprogramm. Ein Stadtspaziergang.

Sendung vom 28.11.2014Sendung vom 27.11.2014
Enthüllung des von der Volksrepublik China gestifteten Denkmals des Philosophen und Gesellschaftstheoretikers Friedrich Engels (1820-1895) in Wuppertal am 11. Juni 2014

Chinesen auf den Spuren von EngelsDas Wuppertaler Manifest

Friedrich Engels ist der bekannteste Sohn Wuppertals und fast 120 Jahre nach seinem Tod noch immer ein Türöffner der Stadt für Kontakte ins Ausland. Vor allem Chinesen pilgern an die Wupper, sie drehen dort TV-Shows und investieren viel Geld.

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