Seit 13:05 Uhr Sein und Streit
 
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Seit 13:05 Uhr Sein und Streit
 
 

Länderreport

Sendung vom 21.04.2017

Mietpreis-GlosseLernen von den Weisen

Ein Whiskey-Glas vor einem Fenster. (imago/Westend61)

Die Erde gehört allen, egal ob ein Haus darauf steht oder nicht, sagt ein Indianer. Den Mann, der in der Bar einen Whiskey nach dem anderen leert, tröstet das nicht. Denn was soll er machen, jetzt wo er sich seine Miete von über 19 Euro pro Quadratmeter nicht mehr leisten kann?

Die Fassade von einem Haus in der Hafencity in Hamburg (dpa / picture alliance / Sven Hoppe)

WohnungsmarktMietpreis-Explosion in Hamburg

In angesagten Hamburger Wohnvierteln wie Eppendorf, Winterhude oder dem Schanzenviertel ist die Nachfrage besonders groß – und die Mieten sind hoch. Der Mieterverein bilanziert in der ganzen Stadt eine "einkommensabhängige Wohnungsnot".

Sendung vom 19.04.2017
Berlin-Adlershof (picture alliance/dpa/Foto: Jens Kalaene)

Boomtown AdlershofBerlin kann auch anders

Im Südosten Berlins hat sich in Adlershof über die Jahre einer der erfolgreichsten Standorte für Hochtechnologie in Deutschland entwickelt. Mehr als eintausend Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen haben sich angesiedelt. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

Sendung vom 18.04.2017
Das Kulturquartier Mönchenkloster in Jüterbog (Brandenburg) (picture alliance/dpa/Foto: Bernd Settnik)

Luther in BrandenburgAuf den Spuren der Reformation

Nur 40 Kilometer liegt die brandenburgische Kleinstadt Jüterbog von Wittenberg entfernt. 1517 hielt dort der Dominikanermönch Johann Tetzel Bußpredigten, die Luther erzürnten und die mit den Anfang der Reformation darstellen. Im Jubiläumsjahr wird es dazu die Ausstellung "Tetzel, Ablass, Fegefeuer" geben.

Magneten mit dem Porträt Martin Luthers aus einem Cranach-Gemälde (dpa/picture-alliance/Sebastian Kahnert)

Touristenmagnet in SachsenBorna setzt auf den Luther-Effekt

Borna in Sachsen will überleben und das nicht nur mit dem Bergbau, der die Region dominiert. Von dem Hype um Martin Luther anlässlich des Reformationsjubiläums will die Stadt profitieren. Schließlich hat Luther mehrfach hier gepredigt.

Sendung vom 13.04.2017
Hase sitzt fressend im Feld (imago / Westend61)

Oster-GlosseVon Welt-Tagen, Singles und Tankstellen

Ostern beißen sich alle Katzen in den Schwanz, wir finden etwas anderes als das, was wir suchen, und 764.509 verliebte Singles stehen im Stau und ärgern sich nicht mal über höhere Benzinpreise. Warum das so ist, erklärt Ihnen Julius Stucke.

Sendung vom 12.04.2017
Gubens suspendierter Bürgermeister Klaus-Dieter Hübner (dpa / Bernd Settnik)

Bürgermeister in GubenKorrupt, aber wiedergewählt

Ein korrupter Bürgermeister im brandenburgischen Guben, überführt und verurteilt, tritt erneut zur Wahl an und gewinnt mit klarer Mehrheit. Bei Amtsantritt wird er suspendiert und bekommt Hausverbot. Seine Wähler sind empört.

Sendung vom 11.04.2017
Autos fahren am 18.01.2016 in Stuttgart (Baden-Württemberg) durch die Innenstadt, während auf einer Anzeige ein Feinstaub-Alarm für die Umweltzone Stuttgart angezeigt und auf öffentliche Verkehrsmittel hingewiesen wird. (picture alliance / dpa / Marijan Murat)

Gesundheit"Klimawandel verstärkt Feinstaubbelastung"

Weil die Städte durch den Klimawandel wärmer und trockener werden, wird sich dort die Feinstaubbelastung erhöhen, warnt der Lungenspezialist Christian Witt. Er plädiert, Stuttgart als Deutschlands Feinstaubhauptstadt zur Modellregion zu machen, um die Wirkung von Feinstaub genauer zu untersuchen.

Autos fahren am 09.03.2017 in Stuttgart an der halb-fertiggestellten Mooswand aus grauem Zackenmützenmoos entlang. Sie soll in einem Pilotprojekt gegen die Feinstaubbelastung die Schadstoffe binden. (dpa)

Weltweit erster Versuch in StuttgartMit einer Mooswand gegen den Feinstaub

Seit Jahren überschreitet Stuttgart die Feinstaub-Grenzwerte massiv. Nun will ein weltweit einmaliger Test herausfinden, ob eine Wand mit Moos die Schadstoffe reduzieren kann. Doch es gibt heftige Kritik daran, dass dafür eine halbe Million Euro ausgegeben wurde, damit die Stadt autogerecht bleiben kann.

Sendung vom 10.04.2017Sendung vom 07.04.2017
Eine Fahne des Bundeslands Hessen vor einem Rathaus (dpa/picture-alliance/Frank Rumpenhorst)

Oberzent in HessenDie neu geschaffene Stadt

Im Odenwald fusionieren am 1. Januar 2018 vier Gemeinden zu einer Stadt. Der Zusammenschluss wird von der Mehrheit der Bürger im betroffenen Odenwald unterstützt. Bei der Namenswahl endete die Einigkeit jedoch.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) am 22.09.2016 in Hohenwarte (Thüringen) bei einem Festakt im Maschinenhaus. (picture alliance/dpa - Martin Schutt)

Gebietsreform in ThüringenStreit um neue Landkreise

In Thüringen tobt ein Streit über eine Gebietsreform, die aus 18 Landkreisen sieben machen will. Doch die Landesregierung treibt die Vorbereitungen für die Reform voran: 2018 sollen die neuen Landkreise stehen. Ministerpräsident Ramelow spricht von "Effizienzgewinnen".

Sendung vom 06.04.2017
Eine Flagge mit dem Wappen der Reichsbürgergruppierung vom «Bundesstaat Bayern» weht am 07.02.2017 auf einem Wohnhaus in Pliening (Bayern). In dem Haus hat zuvor ein SEK-Einsatz gegen einen Reichsbürger stattgefunden.  (picture alliance / dpa / Matthias Balk)

Reichsbürger in BayernSeit dem Polizistenmord im Visier

Ein junger SEK-Beamter wurde im Oktober 2016 Jahr erschossen - von einem 49-jährigen selbsternannten Reichsbürger. Der mutmaßliche Mord von Georgensgmünd bei Nürnberg hat den Umgang der bayerischen Behörden mit dieser rechtsextremen Bürgerbewegung grundlegend verändert.

Der Angeklagte Timo S. (M) sitzt am 21.03.2017 in der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Dresden (Sachsen) zu Prozessbeginn im Verhandlungssaal. Im Terrorprozess gegen die rechtsextreme Gruppe Freital stehen in dieser Woche die ersten Zeugenaussagen an. (Der Angeklagte ist auf Anforderung seines Rechtsanwaltes zum Schutz seiner Persönlichkeitsrechte unkenntlich gemacht.) (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)

Terrorprozess in DresdenGruppe Freital seit einem Monat vor Gericht

Der sogenannten Gruppe Freital wird die Bildung einer terroristischen Vereinigung und versuchter Mord vorgeworfen: Die acht Angeklagten sollen Anschläge in der sächsischen Kreisstadt und in Dresden verübt haben – unter anderem gegen zwei Asylunterkünfte und das Büro der Linken.

Sendung vom 05.04.2017
(Tobias Krone)

Europas Jugend in MünchenLetzte Hoffnung Merkel-Land

Als Migrationsmetropole ist München nicht berühmt. Doch in der Wirtschaftskrise steht die bayerische Landeshauptstadt bei jungen hochqualifizierten Arbeitssuchenden für Hoffnung - und die Unternehmen brauchen sie. Tobias Krone war in der Stadt unterwegs und besuchte die jungen Europäer.

Die Iranerin Leila Khorsand macht in Lübeck eine Ausbildung zur Busfahrerin und erfüllt sich damit ihren Kindheitstraum (Deutschlandradio/Astrid Wulf)

Migranten am ArbeitsmarktEine Iranerin wird Busfahrerin in Lübeck

Schon als Kind war Leila Khorsand von großen LKW und Bussen fasziniert. Doch ihren Traumberuf Busfahrerin durfte sie in ihrer Heimat Iran nicht ergreifen - das dürfen nur Männer. Doch in Lübeck erfüllt sich für die heute 40-Jährige jetzt ihr Kindheitstraum.

Sendung vom 04.04.2017
Der Diplom-Sozialpädagoge Matthias Becker, aufgenommen am 15.11.2016 im Rathaus in Nürnberg. Becker ist seit 1. Mai 2016 der erste kommunale Männerbeauftragte Deutschlands.  (picture alliance / dpa / Daniel Karmann)

Nürnbergs MännerbeauftragterEin Pionier in Geschlechterfragen

Er hilft mit Rat und Tat: In Teilzeit kümmert sich Matthias Becker im Nürnberger Rathaus um die Belange von Männern. Mit Themen wie Väterzeit oder Sorgerecht hat er sich als erster kommunaler Männerbeauftragter der Republik inzwischen ein seriöses Standing erarbeitet.

Eine Lehrerin unterrichtet Migrantenkinder in Deutsch (imago/Sämmer)

Berlin-Neukölln Brennpunkt-Schule auf dem Weg zum "Turnaround"

Viel Unterrichtsausfall, schlechte Abschlüsse und hohe Abbruchquoten – das kennzeichnete die Silberstein-Schule in Berlin-Neukölln. Seit drei Jahren partizipiert sie am sogenannten Turnaround-Programm. Es gibt neue Regeln – auch auf dem Schulhof.

Sendung vom 03.04.2017
Die Modedesignerin und Biochemikerin Anke Domaske posiert am 19.09.2011 in Hannover mit einer Milchflasche, aus Milchfasern versponnenes Garn und ein daraus hergestelltes Kleid. Die 29-jährige gewinnt durch ein aufwendiges, patentiertes Verfahren aus dem Casein der Milch Textilfasern, die versponnen und verwebt zu einem echten Bio-Stoff werden. Domanske bringt 2012 nicht nur ihre "Mode aus Milch" in die Boutiquen, sondern verkauft auch ihre Milchfaser an andere Interessenten in der Modeindustrie.  (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

Mode aus MilchAuf diese Idee muss man erst kommen

Naturfaser, hautverträglich, nachhaltig hergestellt - Anke Domaske suchte nach einem solchen Textil und stieß auf Milch als Ausgangsmaterial. Die Mikrobiologin tüftelte an einem Verfahren, um aus Milch Fasern zu gewinnen. Inzwischen vertreibt sie mit Qmilk erste Produkte.

Eine Kuh schaut in einem Stall hinter vier mit Milch gefüllten Flaschen hervor. (Karl-Josef Hildenbrand, dpa picture-alliance)

Milchbauern in Niedersachsen Vor der Krise ist nach der Krise

Nach der Milchkrise im vergangenen Sommer hatten EU und Bundesregierung diverse Hilfspakete geschnürt. Im Frühjahr 2017 ziehen die Verantwortlichen eine erste Bilanz dieser Nothilfen: Welche Markteffekte haben die Programme - und wie geht es den Milchbauern heute?

Sendung vom 31.03.2017
Braunbärin mit Nachwuchs im Bayerischen Wald (picture-alliance/ dpa/ Frank Bietau)

Olga und HorstProblembären in Bayern

Bärin Olga aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn ist nicht mehr die Jüngste. In der Parkverwaltung fragt man sich: Wie lange macht sie es noch? Natürlich hinter vorgehaltener Hand. Heimtückisch geht es auch bei einer anderen Nachfolge-Debatte zu.

Sendung vom 30.03.2017
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