Donnerstag, 2. Oktober 2014MESZ12:35 Uhr

Hörspiel

Krieg und TraumataNiemandsland (Teil 1)
Nach der Bekanntgabe des Waffenstillstands am 11. November 1918 versammelt sich eine Menschenmenge vor der Londoner Börse und der Bank of England um das Ende des Ersten Weltkriegs zu feiern.

Der britische Dichter und Leutnant Siegfried Sassoon meldete sich 1914 freiwillig zum Kriegseinsatz, doch 1917 veröffentlichte er in einem Akt bewusster Missachtung der militärischen Autorität seine Stellungnahme "Schluss mit dem Krieg". Mehr

Krieg und TraumataNiemandsland (Teil 2)
Undatiertes Foto als Briefmarke (2014) zum 100.jährigen Gedenken an den Ersten Weltkrieg (1914)

Der aus dem Bergarbeitermilieu stammende Leutnant Billy Prior, ein weiterer Patient von Dr. Rivers, leidet an Erinnerungslücken. Zwischen ihm und seinem Psychiater entsteht eine spannungsreiche Verbindung.Mehr

UrsendungDas Tangotier oder Reibung erzeugt Wärme
Andra Joeckle

"Wir vertanzten uns ineinander. Wir veratmeten uns ineinander. Es ist Lust, gierig zu sein. Wir schliefen miteinander Tango. Wir machten das zweirückige Tier, das tanzt. Elegant, souverän, frei." Eine Leidenschaft verbindet Meret mit Alexander. Mehr

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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 02.09.2012

Kunststücke

Liebeskummerkunst - 6 Interventionen

Von Elke Heinemann

Zerbrochenes Herz - Liebeskummer ist das große Thema der Sendung.
Zerbrochenes Herz - Liebeskummer ist das große Thema der Sendung. (picture alliance / dpa)

Orhan Pamuks Roman "Das Museum der Unschuld", Leanne Shaptons fiktiver Auktionskatalog "Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke aus der Sammlung von Leonore Doolan und Harold Morris, darunter Bücher, Mode und Schmuck", Sophie Calles Aktion "Passen Sie auf sich auf" – drei Kunstwerke, die von Liebeskummer handeln, drei Kunstwerke, die durch Liebeskummer inspiriert wurden.

Sie regen die Berliner Autorin Elke Heinemann zu sechs künstlerischen Interventionen an: radiofone Eingriffe in die Welt der Liebeskummerkranken, die spannend und unterhaltsam zugleich sind.

Regie: Martin Zylka
Mit Hida Bicer, Eva Blaschko, Elke Heinemann, Martin Zylka
Ton: Sebastian Nohl
WDR/DKultur 2010/71’20 Minuten