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Deutschlandrundfahrt | Beitrag vom 06.03.2016

Kultur in WuppertalBürger machen Kunst

Von Paul Stänner

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Die Oper in Wuppertal (dpa / picture alliance / Marius Becker)
Die Oper in Wuppertal (dpa / picture alliance / Marius Becker)

Die Kulturförderung in Wuppertal muss erhebliche Einschnitte verkraften. 2013 machte sogar das Schauspielhaus dicht. Und trotzdem: Die Kunst in der Stadt mit der Schwebebahn lebt - und das liegt nicht nur am Tanztheater der Pina Bausch.

Wenn das Geschäft schief gelaufen ist, dann geht es über die Wupper – und das wäre fast der ganzen Stadt passiert. Wuppertal ist pleite, mit zwei Milliarden verschuldet. Eine Folge der Finanznot: das Schauspielhaus wurde zugemacht. Eine andere: erhebliche Einschnitte bei der Kulturförderung insgesamt.

Dennoch wollen die Wuppertaler nicht auf ihre Kultur verzichten. Und schlagen sich durch – in der "großen" Kultur wie in der "kleinen". Das Von-der-Heydt-Museum macht weiter mit spektakulären Ausstellungen von sich reden, das Tanztheater der Pina Bausch gibt es immer noch, und dazu die freie Szene - das Forum Maximum des Kabaretts und der Kleinkunst, das Cafe Huthmacher für nicht so große Konzerte, und die Bandfabrik, die nach eigener Lesart "Kultur am Rand" auf die Bühne bringt.

Der Wuppertaler Künstler Gregor Eisenmann (Deutschlandradio / Paul Stänner)Der Wuppertaler Künstler Gregor Eisenmann (Deutschlandradio / Paul Stänner)

Die Deutschlandrundfahrt fährt mit der Schwebebahn, springt hin und her über die Wupper und sucht die gefährdete, aber zählebige Kultur im Tal.

Das Manuskript in voller Länge als pdf und im barrierefreien txt-Format

Eine Kunstinstallation von Kai Fobbe (Deutschlandradio / Paul Stänner)Eine Kunstinstallation von Kai Fobbe (Deutschlandradio / Paul Stänner)

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