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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 10.06.2013

Krise trotz Krise

Die Linke im Stimmungstief

Von Wolf-Sören Treusch

Mit sich selbst beschäftig - DIE LINKE. (picture alliance / dpa - Jens Wolf)
Mit sich selbst beschäftig - DIE LINKE. (picture alliance / dpa - Jens Wolf)

Die Mehrheit der Deutschen ist sich einig: Die wirtschaftlichen Verhältnisse im Land sind ungerecht. Die Gerechtigkeitslücke zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Die Partei DIE LINKE prangert das schon lange an - doch profitieren kann sie davon nicht.

Die Umfragewerte liegen bundesweit konstant bei acht Prozent. Das könnte daran liegen, dass die Partei seit geraumer Zeit vor allem mit sich selbst beschäftigt ist.

Fast 25 Jahre nach der Wende tobt in der Linken immer noch der Ost-West-Konflikt, und die Flügel der Partei streiten mit Verve darüber, ob man im Falle eines Falles mit Rot-Grün ein Regierungsbündnis eingehen solle. Mitte Juni verabschiedet die Partei ihr Wahlprogramm.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Links:
Dossier im Neuen Deutschland: Was will die LINKE?

Bundeszentrale für politische Bildung - Was ist DIE LINKE?

Göttinger Institut für Demokratieforschung - die Machtkämpfe innerhalb der LINKEN

Literatur:
Jonas Rugenstein: Nach der günstigen Gelegenheit. Die Entwicklung der LINKEN in Westdeutschland nach 2009, erscheint voraussichtlich im Juli 2013 in der Reihe Göttinger junge Forschung beim Ibidem Verlag in Stuttgart.

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