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Kommentar

20.08.2016

Olympia in RioVergiftet von der Doping-Seuche

Sie sehen das Maracana-Stadion in Rio, es leuchtet ein Probe-Feuerwerk für die Eröffnungs-Feier. (AFP / Yasuyoshi Chiba)

Gedopte Athleten, korrupte Funktionäre, unfaires Publikum: Olympia wird in Rio zur Farce, meint Thomas Wheeler. Der Leistungssport braucht endlich wieder Tugenden wie Transparenz und Ehrlichkeit, sonst droht ihm ein schlimmes Ende.

18.08.201614.08.2016
Brasilianische Fans beim Volleyball-Turnier der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro (dpa / picture alliance / Orlando Barria)

Brasilien und OlympiaKeine neue Welt

"Um mundo novo" – "eine neue Welt" lautet der Slogan dieser Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Zur Halbzeit der Spiele ist davon noch nicht viel zu spüren oder gar zu sehen. Brasilien macht dort weiter, wo das Krisenland aufgehört hat, kommentiert Julio Segador.

13.08.2016
Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump einer Pressekonferenz in Florida im März 2016. (AFP/ Rhona Wise)

US-WahlkampfDie Republikaner sind mit Trump geschlagen

Donald Trump liefert tägliche Entgleisungen, ein absurdes Steuermodell und einen Absturz bei Umfragen: Sogar führende Republikaner kritisieren inzwischen offen ihren Präsidentschaftskandidaten. Doch das Phänomen Trump ist deshalb noch lange nicht ausgestanden, meint Marcus Pindur.

09.08.201606.08.201630.07.2016
Vor dem Olympia Einkaufszentrum liegen Blumen, es brennen Kerzen. (picture-alliance / dpa / Felix Hörhager)

Terror in DeutschlandNicht in Hysterie verfallen

Die Angst oder zumindest die Sorge vor weiteren Anschlägen ist allgegenwärtig. Aber wir dürfen jetzt nicht in Hysterie verfallen, meint Marie Sagenschneider, Wortchefin von Deutschlandradio Kultur. Die größte Gefahr bestehe in einer Überreaktion.

23.07.2016
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht in Istanbul zu Anhängern. (dpa-Bildfunk / TURKISH PRESIDENTAL PRESS OFFICE)

AusnahmezustandMit aller Gewalt krempelt Erdoğan die Türkei um

Nach der Verkündung des Ausnahmezustandes in der Türkei hat Staatspräsident Erdoğan neue Festnahmen angekündigt: Man sei "noch nicht am Ende". Die Türkei droht in den Abgrund zu stürzen, meint Baha Güngör, langjähriger Leiter der türkischen Redaktion der Deutschen Welle.

20.07.201614.07.201613.07.201609.07.2016
Panzerhaubitze "Krab" (l) und ein Raketenwerfer "Langusta" der polnischen Streitkräfte vor dem Nationalstadion in Warschau (picture alliance / dpa / Rainer Jensen)

Nato-Gipfel in BrüsselPutin bringt das Bündnis auf Trab

Die Nato-Staaten kehren bei ihrem Gipfeltreffen in Warschau zum Gründungsgedanken der Allianz zurück: kollektive Selbstverteidigung. Bei der Abschreckung Russlands an ihrer Ostflanke schaltet die Nato in den nächsthöheren Gang, kommentiert Annette Riedel.

Frauke Petry und Jörg Meuthen verlassen einen Raum im Stuttgarter Landtag (dpa / Christoph Schmidt)

Alternative für DeutschlandSpaltet der Machtkampf die AfD?

Der Ausschluss eines AfD-Abgeordneten aufgrund von Antisemitismusvorwürfen hat sich zum Machtkampf zwischen den Parteispitzen Jörg Meuthen und Frauke Petry ausgewachsen. Das demoralisiere nicht nur die Mitglieder, sondern verschrecke auch potenzielle Wähler, kommentiert Stefan Maas.

08.07.2016
Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU)  (picture alliance / dpa / Foto: Soeren Stache)

Kulturgutschutzgesetz vor AbstimmungSchutz oder Enteignung?

Für Monika Grütters ist es das wichtigste Projekt ihrer Amtszeit: Morgen wird das Kulturgutschutzgesetz, das die Abwanderung von national wertvollem Kulturgut verhindern soll, die letzte Hürde im Bundesrat nehmen. Kritiker sehen darin einen "Genickschlag für den deutschen Kunsthandel".

06.07.2016
Tony Blair schüttelt einer Soldatin in einer Reihe von Kameradinnen die Hand (picture alliance / dpa / Stefan Rosseau)

UntersuchungsberichtGroßbritanniens Irak-Krieg - ein verhängnisvoller Fehler

Tony Blairs Entscheidung für den Irakkrieg im Jahr 2003 war wenig durchdacht, steht im heute veröffentlichten Untersuchungsbericht der Chilcot-Kommission. Tatsächlich habe Blair die Umstände nicht gut genug abgewogen, kommentiert Friedbert Meurer. Auch der heutige Bericht werde die Gräben in Großbritannien kaum zuschütten können.

02.07.2016
Befürworter eines Austritts Großbritanniens aus der EU jubeln am 23.06.2016 in London auf der Wahlparty von Leave.eu. (Michael Kappeler, dpa picture-alliance)

Nach dem BrexitDas Dilemma mit der direkten Demokratie

Das Brexit-Referendum hat es wieder mal gezeigt: Wenn es in Volksentscheiden um Europa geht, stimmen viele Wähler über alles Mögliche ab – nur nicht über Europa, meint Gerwald Herter. Das Votum der Briten offenbart aber noch ein viel weitreichenderes Problem der EU.

29.06.2016
Der belgische Premier Charles Michel (l.) und Luxemburgs Premier Xavier Bettel. (picture alliance / dpa/ Pascal Rossignol)

Zustand der Europäischen UnionBedröppelt, aber nicht ohne Kampfgeist

In der EU haben die Aufräumarbeiten begonnen. Die Gemeinschaft der 27 ohne Großbritannien müsse nun tunlichst ein neues gemeinsames Selbstverständnis entwickeln, kommentiert Annette Riedel. Sonst könnte mit dem Brexit der Zünder scharf gestellt werden am Sprengsatz für die Union.

25.06.2016
Eine barmende Ökonomin in Frankfurt nach der Brexit-Abstimmung (dpa)

Nach dem BrexitAufstehen, besser machen, Europa!

"Aufstehen, Kleider abklopfen, besser machen!", könnte man nach dem Brexit raten, wenn da nicht genug Populisten wären, die nach dem Ergebnis die gesamte Europäische Gemeinschaft in Frage stellen. Hans Dieter Heimendahl meint, die Krise gilt es für einen Neustart zu nutzen.

22.06.2016
Graffiti russischer Weltkriegssoldaten im Nordflügel des Deutschen Bundestages (picture alliance / Daniel Kalker)

WeltkriegsgedenkenAls hätte es Ukrainer und Weißrussen nicht gegeben

Zum 75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion bekenne sich Deutschland zu seiner Schuld, oft aber nur gegenüber Russen, meint Sabine Adler. Auch die Soldaten anderer Sowjetrepubliken - heute unabhängige Staaten - seien gefallen. Darum müsse gründlicher formuliert werden.

21.06.201620.06.201618.06.2016
Passanten legen am 13.06.2016 in Berlin vor der Botschaft der USA am Brandenburger Tor im Gedenken der Opfer des Attentats in Orlando Blumen nieder. (dpa / Kay Nietfeld)

Nach dem Orlando-MassakerSchluss mit der falschen Solidarität

Seit dem Massaker in Orlando erleben Lesben und Schwule weltweit eine Welle der Solidarität. Auch Kanzlerin Merkel betont ihren Kampf für Respekt und gegen Diskriminierung. Aber solange sie eine volle Gleichstellung verhindert, bleibt ihre Solidaritätsadresse blanker Hohn, kommentiert Christian Rabhansl.

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Soziale Spaltung Wovon Rechtspopulisten profitieren
Farbfoto, ein alter Mann sammelt Flaschen vor einem städtischen Müllbehälter (imago/photo2000)

Im Zuge der Globalisierung fühlen sich weite Bevölkerungsschichten als Verlierer, ohne dass diese Erfahrung ernst genommen würde. Wenn man diesen Menschen zuhören würde, hätten es Rechtspopulisten schwerer, meint der Politikwissenschaftler Peter Widmann.Mehr

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