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Dienstag, 24. Mai 2016MESZ11:55 Uhr

Kommentar

23.05.2016
Das Filmteam von "Toni Erdmann" um Schauspieler Peter Simonischek (M.), Regisseurin Maren Ade (3. v. r.) und Schauspielerin Sandra Hüller (2. v. r.). (picture alliance / dpa / Hubert Boesl)

Filmfestspiele an der Cote d’AzurVerpasste Chancen für Cannes

Natürlich muss und soll eine Jury frei über die Prämierung eines Films entscheiden. Den Wettbewerbsbeitrag "Toni Erdmann" aber komplett leer ausgehen zu lassen, irritiert Kritikerin Susanne Burg doch sehr. Frischer Wind bei den Preisen hätte Cannes gut getan.

21.05.2016
Ein heruntergekommener Keller in der Ukraine, der als Folterkammer diente. (Koalition von Hilfsorganisationen "Recht auf Frieden im Donbass")

OstukraineFolterer dürfen nicht straffrei davonkommen

Das Ausmaß von Kriegsverbrechen in der Ostukraine ist größer als bisher bekannt. Auch Angehörige der russischen Armee sollen Folter und Verschleppung gedeckt haben. Gesine Dornblüth fragt in ihrem Wochenkommentar: Trägt der Kreml eine Mitverantwortung?

18.05.2016
Ein Panzer der prorussischen Separatisten in der Region um Donezk (dpa / picture-alliance / Mikhail Sokolov / TASS)

Folter in der OstukraineEin Regime der Willkür mit Moskaus Hilfe

Im Osten der Ukraine werden Menschen verschleppt und gefoltert. Möglich sei das, weil die prorussischen Separatisten bislang keinerlei Strafen zu fürchten hätten, kommentiert Sabine Adler: Weil in den besetzten Gebieten reine Willkür herrsche, sei nun Russland gefragt.

17.05.2016
Bundestrainer Joachim Löw gestikuliert auf der Pressekonferenz vor einem DFB-Logo (dpa/Rainer Jensen)

Vorläufiger Fußball-EM-KaderLöw jongliert mit den Optionen

Joachim Löw hat gesprochen. Und das diplomatisch und geschmeidig wie immer, kommentiert Arno Orzessek: Endlich wissen wir, wen der Bundestrainer für die bevorstehende Fußball-EM berufen hat. In seinem vorläufigen Kader erblühen die schönsten Alternativen.

14.05.201610.05.201609.05.2016
Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann kündigt seinen Rücktritt an (AFP/ Roland Schlager)

Österreichs BundeskanzlerFaymann zahlt die Quittung

Österreich nach dem Rücktritt von Bundeskanzler Werner Faymann: Die Große Koalition ist mausetot, ihr Personal verbraucht, eine Runderneuerung nicht in Sicht. Profitieren könnte die rechtspopulistische FPÖ, denn Neuwahlen werden kommen, meint Stephan Ozsváth.

07.05.2016
Demonstranten tragen am 23.04.2016 Fahnen und Banner während einer Demonstration gegen das umstrittene transatlantische Freihandelsabkommen TTIP in Hannover. (picture alliance / dpa / Holger Hollemann)

TTIP-VerhandlungenEU darf ihre Positionen nicht aufgeben

Die TTIP-Leaks haben offenbart, was schon lange klar ist: Das Problem ist weniger, dass Parmaschinken bald aus Idaho kommen könnte. Viel schwerer wiegen die kaum zu vereinbarenden Vorstellungen von sozialen und Arbeitnehmerrechten, meint Brüssel-Korrespondentin Annette Riedel.

06.05.2016
Papst Franziskus während seiner Rede zur Verleihung des Karlspreises am 6.5.2016. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

KarlspreisPapst fordert neuen Humanismus

Europas grundlegende Werte seien verschütt gegangen, mahnt der Karlspreisträger 2016 Papst Franziskus. Doch für einen neuen Humanismus wäre echte Begeisterung der Europäer nötig, findet Jan-Christoph Kitzler. Die aber gebe es nicht.

04.05.201603.05.201601.05.201630.04.2016
Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, spricht am 26.04.2016 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen). Die Gewerkschaft Verdi fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen unter anderem sechs Prozent mehr Geld. (dpa / picture alliance / Federico Gambarini)

Tarifeinigung im öffentlichen DienstBsirskes leichter Sieg

So einfach war es für die Gewerkschaften lange nicht, Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst durchzusetzen, meint Theo Geers. Denn nicht nur sprudeln die Steuereinnahmen – zur Bewältigung der Flüchtlingskrise braucht es auch weiterhin motivierte Mitarbeiter in Kitas, Schulen und Ämtern.

Eine Warntafel mit der Aufschrift "Radioaktiver Abfall brennbar" ist  in Garching bei München (Oberbayern) zu sehen.  (picture alliance / dpa / Marc Müller)

AtomausstiegAm Ende haftet der Steuerzahler

Die deutschen Energiekonzerne machten jahrzehntelang Gewinne. Die Verantwortung für die Atommüll-Lagerung landet jetzt beim Staat. Schwer zu akzeptieren, aber letztlich richtig: Weil die Stromerzeuger gar nicht in der Lage seien, dieses Risiko zu schultern, meint Georg Ehring.

26.04.201624.04.2016
Plakate in Gaziantep zeigen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoğlu. (Uygar Onder Simsek/ MOKU)

Merkels Türkei-BesuchNicht wieder einen Fehler machen!

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte vor ihrer Abreise in die Türkei eingestanden, einen Fehler begangen zu haben: Es ging um die Bewertung des Erdoğan-Gedichts von Satiriker Jan Böhmermann. Sie solle nun auch in der Türkei ein Zeichen für Freiheit und Menschenrechte setzen, kommentiert Thomas Bormann. Damit ihr nicht wieder ein Fehler passiert.

23.04.2016
Eine ältere Frau zählt und stapelt Eurocents (Imago)

RentenpolitikAm Schweizer Modell orientieren

Immer weniger Beitragszahler und immer mehr Rentner - die Alterspyramide droht sich umzukehren. Bundesfinanzminister Schäuble hat daher eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre vorgeschlagen. Aus Sicht von Volker Finthammer ist das keine Lösung.

22.04.2016
Abgase kommen aus einem Auspuff (Marcus Führer/dpa)

AbgasuntersuchungenTricksen für die Gewinnmaximierung

Fast alle Autohersteller haben die Grenzwerte für Stickoxide weit überschritten. Auch wenn sie sich aus juristischer Sicht nichts vorzuwerfen haben: Sie vergiften die Umwelt und setzen die Gesundheit der Menschen aufs Spiel, kommentiert Katharina Hamberger. Alles nur, um ihre Gewinne zu steigern.

19.04.201618.04.2016
Eine Frau wird in einem Seniorenheim von einer Pflegerin betreut. (dpa/picture alliance/Jens Kalaene)

GesundheitswesenBetrug in der ambulanten Pflege

Seit Jahren häufen sich Berichte über betrügerische Pflegedienste: Russische Banden sollen sich an Alten, Schwachen und Kranken bereichert haben, wir lesen von Skandalen um Hörgeräte, Herzklappen und falsche Zähne. Warum ist das öffentliche Gesundheitswesen derart anfällig für Korruption?

16.04.2016
Ein Kind mit einer Karre in einem Flüchtlingslager in Kilis, an der Grenze zwischen Syrien und der Türkei.  (picture alliance / dpa / Uygar Onder Simsek/MOKU)

Verantwortung gegenüber FlüchtlingenDie EU hat ihre Seele verschachert

In Syrien warten Tausende schutzbedürftige Menschen auf den Grenzübertritt. Sie sind vor dem IS geflohen, doch die Türkei nimmt sie nicht auf. Wer ist schuld? Die EU hat ihren ausdrücklichen Segen dafür erteilt, kommentiert Reinhard Baumgarten – in einem faustischen Pakt mit Erdogan, in dem viele den Buhmann sehen.

Jan Böhmermann beim Verlesen seines umstrittenen Gedichts (Screenshot ZDF "Neo Magazin Royale")

Erdogan-SatireBöhmermann ist zu weit gegangen

Der türkische Präsident Erdogan hat sich heftige Kritik und Satire verdient, kommentiert Andreas Peter Weber. Doch mit seinem Schmähgedicht ist Jan Böhmermann zu weit gegangen. Den Klageweg über den Paragraphen 103 sollte es dennoch künftig nicht mehr geben.

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Politisches Feuilleton

BrexitFür ein "britisches Europa"
Flaggen der Europäischen Union und von Großbritannien (imago / Ralph Peters)

Sollte Großbritannien nicht die EU verlassen, wäre es Zeit für die "United States of Europe", allerdings im Sinne Winston Churchills als einem ebenso flexiblen wie schlagkräftigen, demokratisch legitimierten Gebilde aus Nationalstaaten, meint der Journalist Henning Hoff.Mehr

FremdenfeindlichkeitWir Rechtspopulisten
"Bärgida"-Demonstranten von der Gruppe "Bärliner Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes" (imago stock&people)

Rechtspopulisten seien nicht die Ausnahme, beobachtet der Journalist Fabian Köhler. Vielmehr würden sie die politische Kultur Deutschlands spiegeln. Tatsächlich grenze sich die ganze Gesellschaft immer wieder von Flüchtlingen, Muslimen und Migranten ab.Mehr

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