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Politisches Feuilleton

AfrikaSchwarze Elite will nicht bemuttert werden
Uferstraße mit Skyline, aufgenommen am 26.03.2014 in Luanda in Angola. Zahlreiche Hochhäuser wachsen hinter der neugebauten Uferpromenade, der Bahia de Luanda in die Höhe. (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

In Afrika lebt eine aufstrebende Bildungselite. Die Akademiker aus Ghana, Südafrika oder Senegal nehmen ihre Länder anders wahr als der Rest der Welt - aber Europa ist noch verhaftet im missionarischen, paternalistischen Umgang mit dem Kontinent.Mehr

KarikaturProvokant, aber künstlerisch arm
Titelblatt der "Charlie-Hebdo"-Ausgabe vom 25.02.2015 (afp / Kenzo Tribouillard)

Die Printmedien befinden sich in der Krise. Und auch der politischen Karikatur geht es nicht gut, sagt Rolf Schneider. Die Zeichnungen zum Tagesgeschehen erschließen sich nicht – oder nur mit Erklärung. Und Talent, so der Schriftsteller, ist rar gesäht. Mehr

weitere Beiträge

Kommentar

24.02.2015

Einigung mit GriechenlandEin kleiner Etappensieg

Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis, aufgenommen in Athen. (dpa / picture alliance / Yannis Kolesidis)

Ein Blick auf die griechische Reformliste zeigt: Athen präsentiert auch unter Tsipras viel Altbekanntes, an dem sich schon die Vorgänger ohne große Erfolge abgearbeitet haben, kommentiert Jörg Münchenberg.

Scheich Hamad Bin Khalifa mit dem WM-Pokal in Katar (imago stock&people)

Fussball-Weltmeisterschaft 2022Katar wird schon zahlen

Im Dezember ist es weniger heiß in Katar. Als Termin für eine Fußball-WM in der Wüste ist der Monat nicht schlecht. Doch Europas Topvereine könnten hohe Forderungen stellen, weil sie ihre Meisterschaften verschieben müssen. Und damit durchkommen, meint Moritz Behrendt.

21.02.2015
Ein Anhänger des IS mit der Flagge der Miliz (afp)

ItalienDie Angst vor einem Zerfall Libyens

Die Extremisten der Terrorgruppe IS haben im Bürgerkriegsland Libyen eine neue Machtbasis aufgebaut. Wenn die IS-Miliz in Libyen weiter an Macht gewinne, dann seien die Terroristen Europa so nah wie nie, meint Markus Epping.

17.02.2015
Proteste in Athen: Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras wehrt sich gegen das "Spar-Spritzen" von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) (dpa / picture-alliance / Orestis Panagiotou)

Euro-KriseDie Griechen pokern zu hoch

Völlig unvorbereitet wirkt Griechenlands Finanzminister derzeit in Brüssel, kommentiert Thomas Bormann. Die Frage sei aber: Weiß Yanis Varoufakis nicht, wie es um Griechenland steht oder will er es nicht zugeben?

15.02.201514.02.2015
Männer stehen in einer offenbar durch Waffenbeschuss zerstörten Gegend in Donezk. (imago/Itar-Tass)

Krieg in der OstukraineDie Waffen werden nicht schweigen

Russlands UN-Botschafter beschwört die territoriale Unversehrtheit der Ukraine, während die Moskau treuen Separatisten weitere Kämpfe anfachen. Der Krieg geht weiter – und das Abkommen von Minsk dürfte nicht umsetzbar sein, meint Sabine Adler.

Angela Merkel und Barack Obama während ihrer Pressekonferenz am 09.02.2015 im Weißen Haus. (Michael Kappeler, dpa picture-alliance)

Angela MerkelDie Marathonfrau

Die zurückliegende Arbeitswoche der Bundeskanzlerin illustriert die Belastungen, die mit der größeren Verantwortung Deutschlands in der Welt verbunden sind. Doch Angela Merkel kennt seit bald zehn Jahren ohnehin nur den Krisenmodus, meint Peter Lange.

12.02.2015
Francois Hollande, Angela Merkel und Petro Poroschenko beim Ukraine-Gipfel in Minsk (dpa / picture alliance)

Ukraine-KonfliktKompromiss mit Mängeln

In Minsk haben sich die Unterhändler auf einen Waffenstillstand geeinigt. Angela Merkel nimmt dabei eine zerstückelte Ukraine in Kauf. Das ist nicht schön, aber trotzdem richtig, meint Sabine Adler. Denn Krieg ist die schlechteste aller Lösungen.

07.02.2015
Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der 51. Sicherheitskonferenz in München (AFP / CHRISTOF STACHE)

Merkel in MünchenDie Grenzen der Geduld

Angela Merkel plädiert im Ukraine-Konflikt für Geduld. Jahrzehnte habe es gedauert, bis der Kalte Krieg diplomatisch überwunden wurde. Doch die Kanzlerin verschweigt, dass dafür ein militärisches Patt Voraussetzung war, kommentiert Klaus Remme.

Angela Merkel, Francois Hollande und Wladimir Putin an einem Tisch im Kreml. (Sergei Ilnitsky, dpa picture-alliance)

Neues FriedensabkommenPutins Strategie im Ukraine-Konflikt

Der Friedensplan im Ukraine-Konflikt soll erneuert werden. Das haben Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatschef Hollande in Moskau erreicht. Eine mutige Mission, meint der Journalist Florian Kellermann. Doch Putin hat keinen Grund einzulenken - noch nicht.

06.02.2015
Ein jordanisches Flugzeug startet am 5.2.2015 von einer Basis. (pa/dpa/JORDAN NEWS AGENCY)

Jordanien und der ISFeuer mit Feuer bekämpfen

Nach dem grausamen Mord an dem gefangenen Piloten verschärft Jordanien den Kampf gegen die Terrormiliz IS. Das verdient Respekt, meint Carsten Kühntopp. Denn ohne militärische Macht lässt sich diese Gefahr nicht eindämmen.

05.02.2015
Griechenlands Regierungschef Tsipras und der Präsident des Europaparlaments, Schulz. (picture alliance / dpa / Olivier Hoslet)

Griechische SchuldenkriseMit leeren Händen

Alexis Tsipras und Yanis Varoufakis sind kreuz und quer durch Europa geflogen, um über Auswege aus der Schuldenkrise zu sprechen. Doch am Ende ihrer Betteltour stehen der neue griechische Ministerpräsident und sein Finanzminister mit leeren Händen da, kommentiert Theo Geers.

04.02.2015
Alexis Tsipras im Elysee-Palast in Paris. Er blickt ernst. (Xavier De Torres, dpa picture-alliance)

Griechenland und die EUTsipras endlich auf Kompromisssuche

Tagelang hat die neue griechische Regierung die Eurogruppe vor den Kopf gestoßen, doch diese hielt an dem vereinbarten Spar- und Reformkurs fest. Jetzt schwenkt Alexis Tsipras offenbar endlich vom Wahlkampfmodus in die Regierungsverantwortung, meint Jörg Münchenberg.

Polizist am Frankfurter Flughafen (dpa / picture alliance / Frank Rumpenhorst)

TerrorbekämpfungDas falsche Signal

Wer zum Flughafen fährt und ins Ausland zu einer als terroristisch eingeschätzten Gruppierung reisen will, dem drohen zukünftig bis zu zehn Jahre Haft. Dass diese Gesetzesänderung sinnvoll ist, daran darf man begründete Zweifel haben, meint Falk Steiner.

02.02.2015
Frank Castorf, Theaterregisseur und Intendant der Berliner Volksbühne, aufgenommen 2007. (Jack Guez / AFP)

Castorfs "Baal" in MünchenBrechts Erben enterben geht nicht

Bertolt Brechts Tochter Barbara ist bekannt dafür, ihr nicht genehme Inszenierungen zu reglementieren - jetzt hat es Regisseur Frank Castorf erwischt. Man solle sich arrangieren, bittet Theaterkritiker Hartmut Krug, denn Castorf blase die Staubschicht vom "Baal".

31.01.2015
Alexis Tsipras (picture alliance / dpa / Foto: Orestis Panagiotou)

GriechenlandAlexis Tsipras bellt und beißt

Seinen markanten Worten im Wahlkampf lässt der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras Taten folgen, so wolle er bei der Umsetzung der Reformen nicht mehr mit der Troika zusammenarbeiten. Das könne nichts Gutes verheißen, meint Korrespondentin Annette Riedel.

30.01.2015
Das Logo der Facebook-App auf einem iPad. (dpa / Jörg Carstensen)

Neue Nutzungsbedingungen bei Facebook Das Kreuz mit dem Klick

Facebook hat seine neuen Datenschutz-Regeln trotz Kritik in Kraft gesetzt. Alle Nutzer, die sich nun bei Facebook einloggen, akzeptieren damit formal die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Journalist Philip Banse kommentiert: Beim Bundesdatenschutzgesetz müsse die Politik dringend nachbessern.

28.01.201527.01.2015
Der russische Präsident Wladimir Putin im Kreml. (imago)

Polnisch-russischer StreitAuschwitz-Gedenkfeier überschattet

Den Präsidenten Russlands nicht zum Auschwitz-Gedenktag einzuladen, grenze an Dilettantismus, kommentierte Sabine Adler. Man hätte unterscheiden können zwischen Putin, dem Aggressor, und Putin als Repräsentanten der Armee, die vor 70 Jahren Auschwitz befreite.

24.01.201522.01.201521.01.201520.01.201517.01.2015
Die türkische Sehitlik-Moschee am Columbiadamm in Berlin. (picture alliance / dpa / Maja Hitij)

GesellschaftWas tun gegen die Angst vor dem Islam?

Selbstverständlich gehört der Islam zu Deutschland. Diese Realität müssen wir endlich anerkennen, meint der Journalist Kemal Hür. Muslime und Politiker sieht er dabei gleichermaßen in der Pflicht, den Nicht-Muslimen die Ängste zu nehmen.

14.01.2015
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