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Kommentar

25.06.2016

Nach dem BrexitAufstehen, besser machen, Europa!

Eine barmende Ökonomin in Frankfurt nach der Brexit-Abstimmung (dpa)

"Aufstehen, Kleider abklopfen, besser machen!", könnte man nach dem Brexit raten, wenn da nicht genug Populisten wären, die nach dem Ergebnis die gesamte Europäische Gemeinschaft in Frage stellen. Hans Dieter Heimendahl meint, die Krise gilt es für einen Neustart zu nutzen.

22.06.2016
Graffiti russischer Weltkriegssoldaten im Nordflügel des Deutschen Bundestages (picture alliance / Daniel Kalker)

WeltkriegsgedenkenAls hätte es Ukrainer und Weißrussen nicht gegeben

Zum 75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion bekenne sich Deutschland zu seiner Schuld, oft aber nur gegenüber Russen, meint Sabine Adler. Auch die Soldaten anderer Sowjetrepubliken - heute unabhängige Staaten - seien gefallen. Darum müsse gründlicher formuliert werden.

21.06.201620.06.201618.06.2016
Passanten legen am 13.06.2016 in Berlin vor der Botschaft der USA am Brandenburger Tor im Gedenken der Opfer des Attentats in Orlando Blumen nieder. (dpa / Kay Nietfeld)

Nach dem Orlando-MassakerSchluss mit der falschen Solidarität

Seit dem Massaker in Orlando erleben Lesben und Schwule weltweit eine Welle der Solidarität. Auch Kanzlerin Merkel betont ihren Kampf für Respekt und gegen Diskriminierung. Aber solange sie eine volle Gleichstellung verhindert, bleibt ihre Solidaritätsadresse blanker Hohn, kommentiert Christian Rabhansl.

17.06.2016
Die britische Labour-Abgeordnete Jo Cox stirbt nach einem Attentat (16. Juni 2016). (dpa / picture alliance / Jon Super)

Mordfall Jo CoxVerbalattacken im Netz entschieden sanktionieren

Nach dem Mord an der Abgeordneten Jo Cox diskutieren die Briten, ob sich die politische Kultur im Land ändern muss. Denn tätliche Angriffe und verbale Attacken im Internet hat dort schon jeder zweite Abgeordnete erlebt. Friedbert Meurer meint: Es ist höchste Zeit, Beleidigungen und Bedrohungen im Web auch bei uns entschieden zu sanktionieren.

11.06.2016
Bundespräsident Joachim Gauck schreitet durch einen großen Saal auf zwei Flügeltüren zu, mit dem Rücken zum Betrachter. (dpa/Kay Nietfeld)

Casting fürs SchlossGesucht: Farbloses Staatsoberhaupt!

Nicht die Farbe der Partei, sondern die persönliche Farbe des Kandidaten prägt Erfolg und Qualität des Amtes, mahnt Marie Sagenschneider. Statt des üblichen taktischen Kandidaten-Castings um das Bundespräsidentenamt sollte besser über die Erwartungen an ein Staatsoberhaupt geredet werden.

06.06.201604.06.2016
Teilnehmer der Demonstration halten ein Schild hoch mit dem Slogan "Der Bundestag ist kein Gericht". (picture alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)

Armenier-ResolutionHalbherzig durchgewunken

Der Bundestag hat die Resolution zur Einstufung der Massaker an den Armeniern als Völkermord beschlossen. Doch die Kanzlerin, der Vizekanzler und der Außenminister glänzten bei der Abstimmung mit Abwesenheit. Das zeige, in welchem Dilemma die Realpolitiker stehen, meint der Publizist Baha Güngör.

02.06.201630.05.201628.05.201625.05.2016
Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und Innenminister Thomas de Maizière (CDU) bei der Pressekonferenz zum Integrationsgesetz. (dpa/picture alliance/Bernd von Jutrczenka)

IntegrationsgesetzEs bleibt noch sehr viel zu tun

Am vorgestellten Entwurf für das Integrationsgesetz kann man vieles bemängeln, aber eine Weichenstellung sei richtig, kommentiert Gudula Geuther: die Betonung des Spracherwerbs. Dass es mit einem Gesetz allein nicht getan ist, zeige sich dort aber besonders.

24.05.2016
Zwei griechische Polizisten stehen bei der Räumung des des Flüchtlingslagers in Idomeni am 24.05.2016 vor Zelten, vor denen ein Flüchtlingsjunge kauert. (picture alliance / dpa / Yannis Kolesidis)

Räumung des Idomeni-CampsEin Zeichen der Ohnmacht

Zelte, die im Schlamm untergehen: Diese Bilder sind nach der Räumung der Flüchtlingszeltstadt im griechischen Idomeni passé. Doch das ist ein Rückschritt, meint Panajotis Gavrilis − und der große Skandal liege ohnehin woanders.

23.05.2016
Das Filmteam von "Toni Erdmann" um Schauspieler Peter Simonischek (M.), Regisseurin Maren Ade (3. v. r.) und Schauspielerin Sandra Hüller (2. v. r.). (picture alliance / dpa / Hubert Boesl)

Filmfestspiele an der Cote d’AzurVerpasste Chancen für Cannes

Natürlich muss und soll eine Jury frei über die Prämierung eines Films entscheiden. Den Wettbewerbsbeitrag "Toni Erdmann" aber komplett leer ausgehen zu lassen, irritiert Kritikerin Susanne Burg doch sehr. Frischer Wind bei den Preisen hätte Cannes gut getan.

21.05.2016
Ein heruntergekommener Keller in der Ukraine, der als Folterkammer diente. (Koalition von Hilfsorganisationen "Recht auf Frieden im Donbass")

OstukraineFolterer dürfen nicht straffrei davonkommen

Das Ausmaß von Kriegsverbrechen in der Ostukraine ist größer als bisher bekannt. Auch Angehörige der russischen Armee sollen Folter und Verschleppung gedeckt haben. Gesine Dornblüth fragt in ihrem Wochenkommentar: Trägt der Kreml eine Mitverantwortung?

18.05.2016
Ein Panzer der prorussischen Separatisten in der Region um Donezk (dpa / picture-alliance / Mikhail Sokolov / TASS)

Folter in der OstukraineEin Regime der Willkür mit Moskaus Hilfe

Im Osten der Ukraine werden Menschen verschleppt und gefoltert. Möglich sei das, weil die prorussischen Separatisten bislang keinerlei Strafen zu fürchten hätten, kommentiert Sabine Adler: Weil in den besetzten Gebieten reine Willkür herrsche, sei nun Russland gefragt.

17.05.2016
Bundestrainer Joachim Löw gestikuliert auf der Pressekonferenz vor einem DFB-Logo (dpa/Rainer Jensen)

Vorläufiger Fußball-EM-KaderLöw jongliert mit den Optionen

Joachim Löw hat gesprochen. Und das diplomatisch und geschmeidig wie immer, kommentiert Arno Orzessek: Endlich wissen wir, wen der Bundestrainer für die bevorstehende Fußball-EM berufen hat. In seinem vorläufigen Kader erblühen die schönsten Alternativen.

14.05.201610.05.201609.05.2016
Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann kündigt seinen Rücktritt an (AFP/ Roland Schlager)

Österreichs BundeskanzlerFaymann zahlt die Quittung

Österreich nach dem Rücktritt von Bundeskanzler Werner Faymann: Die Große Koalition ist mausetot, ihr Personal verbraucht, eine Runderneuerung nicht in Sicht. Profitieren könnte die rechtspopulistische FPÖ, denn Neuwahlen werden kommen, meint Stephan Ozsváth.

07.05.2016
Demonstranten tragen am 23.04.2016 Fahnen und Banner während einer Demonstration gegen das umstrittene transatlantische Freihandelsabkommen TTIP in Hannover. (picture alliance / dpa / Holger Hollemann)

TTIP-VerhandlungenEU darf ihre Positionen nicht aufgeben

Die TTIP-Leaks haben offenbart, was schon lange klar ist: Das Problem ist weniger, dass Parmaschinken bald aus Idaho kommen könnte. Viel schwerer wiegen die kaum zu vereinbarenden Vorstellungen von sozialen und Arbeitnehmerrechten, meint Brüssel-Korrespondentin Annette Riedel.

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Politisches Feuilleton

HomosexualitätIslam ist nicht gleich homophob
Ägypter, die der Homosexualität beschuldigt werden, 2001 auf dem Weg zum Gerichtsgebäude, wo ihnen der Prozess gemacht werden soll. (picture-alliance / dpa / Andrew Black)

Homophobie unter Muslimen habe durchaus religiöse Gründe, räumt der Islamwissenschaftler Fabian Köhler ein. Und doch gebe es in der islamischen Welt eine Tradition gleichgeschlechtlicher Liebe, die sich nicht mit dem Klischee vom homophoben Moslem vertrage.Mehr

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