Donnerstag, 23. Oktober 2014MESZ06:32 Uhr

Weltzeit

ChinaKleine Kaiser ohne Perspektive
Chinesische Schüler nehmen in Guiyang an der Gaokao teil. Die große Prüfung für die Qualifizierung zum Universitätsbesuch. 

In China müssen jedes Jahr rund sieben Millionen Hochschulabgänger in den Arbeitsmarkt integriert werden. Keine leichte Aufgabe - trotzdem strömen weiter Millionen junger Chinesen an die Unis. Mehr

TunesienNeue Investoren braucht das Land

Tunesien nimmt Kurs in Richtung Demokratie. Ein Problem bleibt aber: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Stimmung nach wie vor schlecht. Jetzt gilt es, politische Stabilität zu wahren, damit die Investoren bleiben - und neue kommen.Mehr

TunesienErste freie Wahl nach dem Umsturz
Tunesierinnen demonstrieren am internationalen Frauentag 2014 in Tunis für mehr Rechte. (8.3.2014)

Islamisten gegen Weltliche - dieser politische Richtungskampf hielt Tunesien drei Jahre lang in Atem. Was wird wohl die kommende Parlamentswahl bringen, eine neue Krise oder das Ende des Reformstaus?Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 11.07.2012

Klein, aber fein und reich wie ein Scheich

Der Aufschwung von Katar

Von Ulrich Leidholdt

Sand und blauer Himmel im Wüstenstaat Katar
Sand und blauer Himmel im Wüstenstaat Katar (dpa / picture alliance / Vincent Kalut)

Katar hat weder ein Parlament noch Parteien, weder eine Zivilgesellschaft noch eine unabhängige Justiz und wird als absolute Monarchie regiert von einem Scheich. Opposition gibt es praktisch nicht, allerdings auch keine politischen Häftlinge. Vielleicht wird 2013 zum ersten Mal ein Parlament gewählt, vielleicht auch nicht.

Die Öl- und Gasreserven Katars sollen nach heutigen Weltmarktpreisen 7,3 Billionen Euro wert sein. Trotzdem ist in Katar bisher alles eine Nummer kleiner und weniger mondän als in Dubai.