Samstag, 25. Oktober 2014MESZ21:02 Uhr

Weltzeit

Chinas MetropolenDen maoistischen Muff abgelegt
Ein Fußgänger läuft vorbei an einem luxuriösen Uhren-Shop im größten Einkaufsviertel Shanghais in China (aufgenommen 2013).

In China leben sechsmal so viele Dollarmillionäre wie in Deutschland und in den Städten ist eine Mittelschicht entstanden. Der Wohlstand in den Metropolen ist aber nur die halbe Wahrheit. Viele ländliche Gebiete sind immer noch arm.Mehr

Studentendorf XueshengcunChinas akademisches Proletariat

Jahr für Jahr müssen rund sieben Millionen Hochschulabgänger in den chinesischen Arbeitsmarkt integriert werden. Keine leichte Aufgabe – denn die Jobs für Hochschulabsolventen werden rar. Trotzdem strömen weiter Millionen junger Chinesen an die Unis.Mehr

TunesienNeue Investoren braucht das Land

Tunesien nimmt Kurs in Richtung Demokratie. Ein Problem bleibt aber: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Stimmung nach wie vor schlecht. Jetzt gilt es, politische Stabilität zu wahren, damit die Investoren bleiben - und neue kommen.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 11.07.2012

Klein, aber fein und reich wie ein Scheich

Der Aufschwung von Katar

Von Ulrich Leidholdt

Sand und blauer Himmel im Wüstenstaat Katar
Sand und blauer Himmel im Wüstenstaat Katar (dpa / picture alliance / Vincent Kalut)

Katar hat weder ein Parlament noch Parteien, weder eine Zivilgesellschaft noch eine unabhängige Justiz und wird als absolute Monarchie regiert von einem Scheich. Opposition gibt es praktisch nicht, allerdings auch keine politischen Häftlinge. Vielleicht wird 2013 zum ersten Mal ein Parlament gewählt, vielleicht auch nicht.

Die Öl- und Gasreserven Katars sollen nach heutigen Weltmarktpreisen 7,3 Billionen Euro wert sein. Trotzdem ist in Katar bisher alles eine Nummer kleiner und weniger mondän als in Dubai.