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Album der Woche / Archiv | Beitrag vom 24.09.2012

Klassik: "Mission"

Cecilia Bartoli (Mezzosopran), I Barcocchisti und Diego Faolis (Leitung)

Cover: "Cecilia Bartoli: Mission" (DECCA)
Cover: "Cecilia Bartoli: Mission" (DECCA)

Die italienische Sopranistin Cecilia Bartoli widmet sich auf ihrem jüngsten Konzeptalbum "Mission" dem bislang unbekannten Barockkomponisten Agostino Steffani (1654 – 1728). Die 46-jährige Sängerin, die zu den besten und erfolgreichsten ihres Fachs zählt, ist mit Solo-Arien, Duetten und Solostücken mit Chor zu hören.

Unterstützt wird sie dabei vom Barockorchester I Barocchisti (Lugano) unter der Leitung von Diego Fasolis. Seit mehr als zehn Jahren veröffentlicht Cecilia Bartoli Konzeptalben, die sich mit unbekannten Aspekten eines Komponisten, einer Epoche oder einer historischen Figur der Musikgeschichte beschäftigen.

Label: DECCA
EAN: 028947847328

Kritikerstimmen:
Der heute kaum noch bekannte Barockkomponist Agostino Steffani hat beste Chancen für ein Comeback im 21. Jahrhundert. Denn Weltstar Cecilia Bartoli kam ihm auf die Spur. Ein typischer Fall für die italienische Sopranistin, seine spannende Vita als kirchlichen Würdenträger, Diplomat in politisch brisanten Angelegenheiten, vor allem als äußerst innovativen Musiker durch ein neues CD-Projekt wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. "Mission" heißt dieses hervorragend gestaltete Designer-Stück, auf dem sie ihre Mission wie immer in künstlerischer Vollendung und musikhistorisch vielschichtiger Recherche mehr als überzeugend erfüllt. Und so wurde aus ihrem "Fall" auch gleich "Ein Fall für Zwei". Für Bestseller-Autorin Donna Leon nämlich, die Steffani’s geheimnisumwobenes Leben zu ihrem neuen Krimi "Himmlische Juwelen" inspirierte.
(Claudia Dasche)

Konzertierte Aktionen mögen ihren Sinn haben. Aber, wenn Cecilia Bartoli singt und uns wieder auf eine Entdeckungsreise in fast vergessen Gefilde mitnimmt, in diesem Fall in die Welt des Barockkomponisten Agostino Steffani, dann ist das spannender als jeder Krimi von Donna Leon. Und wenn sich die Bartoli mit dem französischen Counter Philippe Jaroussky duettiert, dann ist Gänsehaut garantiert. "Mission" erfolgreich.
(Uwe Golz)

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